Kursbereiche >> Kinder- und Jugendhilfe

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kinder- und Jugendhilfe

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 16.11.2026 - Di., 17.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0020
Dozent*in
Monika Strobel, Stephan Welther
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di., 15.09.2026 - Mi., 16.09.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0019
Dozent*in
Peter Sehle, Marco Nagel
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 15.06.2026 - Di., 16.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0018
Dozent*in
Elisabeth Landesvatter, Christof Hummel
Anmeldung möglich
Di. 10.11.2026
KVJS Stuttgart
209,00 € (inkl. MwSt.)
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!
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Kurs-Nr.
26SP0003
Dozent*in
Andrea Bäzner
Anmeldung möglich
Mi., 01.07.2026 - Do., 02.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – in der Regel die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.

Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser in Teilen davon geprägtes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

In diesem Seminar lernen Sie unter anderem die Grundlagen der Transaktionsanalyse kennen, sowohl als Konzept von Persönlichkeit als auch zur Verdeutlichung der Idee, dass biografisch geprägte "Spuren" in uns wirken. Die Theorie wird mit praktischen Übungen vertieft. Über Imaginationsübungen und Fallbesprechungen nähern wir uns der Frage, inwieweit unsere Kindheit unser berufliches Agieren beeinflusst. Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut angewandt werden.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflexionsfähigkeit im Umgang mit (auch herausfordernden) Kindern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen im Team in Kindertageseinrichtungen.

Die Biografiearbeit erfolgt in Einzelarbeit.
Für den Transfer in die berufliche Praxis arbeiten wir in Klein- und Großgruppen mit unterschiedlicher Methodik. Die Privatsphäre eines jeden Teilnehmers bleibt somit gewahrt und geschützt.
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Kurs-Nr.
26KP0037
Dozent*in
Silke Bolz, Christina Burk
Die Entscheidung über die Adoptionseignung ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben in der Adoptionsvermittlung. Es gilt, das Wohl des Kindes sicherzustellen, indem die persönlichen und die Erziehungskompetenzen potenzieller Eltern fundiert eingeschätzt werden. Doch während Sie fachlich prüfen, befinden sich die Bewerber in einer emotionalen Ausnahmesituation: Sie erleben das Verfahren oft als „Prüfung“, bei der ihr Wunsch nach einem adoptierten Kind auf dem Spiel steht.
Hier liegt die methodische Herausforderung: Wie gelingt es, Gespräche zu führen, in denen sich Bewerber ehrlich öffnen? Wie sichern wir eine belastbare Arbeitsbeziehung, die weit über den Prüfungsprozess hinausreicht – bis in die Zeit nach der Vermittlung, wenn professionelle Unterstützung vielleicht erst recht nötig wird?
Dabei gilt es, keine Person zu „übersehen“, die qualifiziert für die Annahme eines Kindes ist, aber auch keine Personen in den Bewerberpool aufzunehmen, deren Eignung in Frage steht.

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, diese Doppelrolle zwischen „Prüfer/Prüferin“ und „Begleiter/Begleiterin“ souverän auszufüllen.

Inhalte:
- Gesprächsaufbau und Herstellen einer sicheren Gesprächsatmosphäre
- Zielführende Fragestellungen und Gesprächstechniken zur Klärung von Elternkompetenzen.
- Vom Gespräch zur fundierten Eignungsbeurteilung
- Vermeiden von Beurteilungsfehlern und Wahrnehmungsverzerrungen
- Besprechung negativer Ergebnisse der Eignungsbeurteilung
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Kurs-Nr.
26JP0080
Dozent*in
Kerstin Haury
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Do., 11.06.2026 - Fr., 12.06.2026
Landessportschule Albstadt
0,00 €

Raufen macht Kindern und Jugendlichen Spaß. Sie können sich spielerisch bewegen und sich miteinander messen. Raufspiele schaffen Nähe und Vertrauen untereinander. Ressourcen der Kinder und Jugendlichen werden in den Mittelpunkt gestellt. Fehlt aber ein klarer Rahmen ohne eindeutige Anleitung, dann geht es beim Raufen oftmals um Statusspiele und Machtausübung innerhalb der kämpfenden Gruppe.

Vorgestellt wird ein modulares Modell, wie Raufen spielerisch gelingen kann. Behandelt werden unter anderem die folgenden Themen:
- Welcher Rahmen ist nötig, um sowohl „schüchterne“ Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren zu bewegen als auch forsche Kinder und Jugendliche gut anzuleiten?
- Welches Fundament an Regeln und einer klaren Haltung bei der Anleitung sorgt für verlässliche Fairness? Welche Methoden und Varianten können das reine Kämpfen noch ergänzen, um Fair-Play, Einfühlungsvermögen und gegenseitige Akzeptanz zu schulen?
- Welche gewaltpräventiven Anteile sind in den Raufspielen verborgen, und wie kann der Übertrag in den normalen Alltag in Gruppe, Verein und Schule gelingen?

In vier Trainingseinheiten werden die Raufspiele unter qualifizierter Anleitung praktisch erlebt. Gleichzeitig gibt es theoretische Inputs als Hintergrundwissen. In der Schlussreflexion werden Möglichkeiten des Transfers in das pädagogische Setting der Teilnehmenden erörtert.

Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule sowie Personen aus Sportvereinen mit Neugier und Bewegungsfreude laden wir herzlich ein. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Übungen wird vorausgesetzt.

Hinweise:

Die Teilnehmenden werden gebeten, Neugier und Bewegungsfreude sowie bequeme und reißfeste Sportkleidung mitzubringen.

Ergänzende Literatur:
Beudels, Wolfgang/Anders, Wolfgang: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten. Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie (2002). Borgmann, Dortmund

Riederle, Josef: Kampfesspiele machen Spaß und unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung – Band 1 (2003) und Band 2 (2011). Gewalt Akademie Villigst (Hrsg.).

Preis mit Übernachtung: 260,00 € (ermäßigt: 130,00 €)
Preis ohne Übernachtung: 195,00 € (ermäßigt: 100,00 €)
Der ermäßigte Preis gilt für ehrenamtliche Sportvereinsübungsleitungen.

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.ajs-bw.de

Weitere Informationen:
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
0711 23737-13
info@ajs-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0078
Dozent*in
Bernd Möhrle, Ramona Tancu
Junge Menschen bringen in die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit eine Palette an individuellen Themen mit. Diese Themen spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder: Faktenunsicherheit, radikalisierte Überzeugungen oder gar rassistische Äußerungen und eigene Diskriminierungserfahrungen.

Auf diese Unsicherheiten und Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen, Rollenklischees in Frage zu stellen und als demokratisches Vorbild zu handeln, ist eine wichtige Aufgabe der Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit.

In dieser Fortbildung findet eine Sensibilisierung für die vielfältigen Lebenslagen der jungen Menschen statt. Dabei wird die eigene Rolle der Fahrkräfte reflektiert. Gemeinsam werden an Beispielen methodisches Handwerkszeug und Bearbeitungsstrategien erarbeitet, um
- auf Abwertungen reagieren zu können,
- sich selbst zu positionieren,
- die Sprachlosigkeit überwinden zu können,
- die eigene Hilflosigkeit in Worte und Agieren umzuwandeln,
- den Jugendlichen als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0074
Dozent*in
Friederike Hartl
Anmeldung möglich
Di., 08.12.2026 - Mi., 09.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Toxische Männlichkeit", Boys-Crisis, Männlichkeit als gesellschaftliches Gesamtproblem oder "Jungen als Bildungsverlierer" … – die Liste der problematisch wahrgenommenen Aspekte von Jungen* und jungen Männern* ist lang.

Als pädagogischer Gegenentwurf soll Jungen*arbeit dabei helfen, Jungen* ein gelingendes gutes Leben in diesem Spannungsfeld zu ermöglichen. Aber was ist Jungen*arbeit eigentlich? Wie kann sie bedarfsgerecht gestaltet werden? Ist sie besonders eine Aufgabe für männliche* Fachkräfte? Und was brauchen Fachkräfte aller Geschlechter, um Jungen* bei der Bewältigung ihrer geschlechterbezogenen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?

Die Fortbildung vermittelt Fachkräften wesentliche Grundlagen zu geschlechtlicher Sozialisation und zeigt auf, inwiefern Geschlecht sozial konstruiert und einstudiert wird. Sie ermöglicht einen soliden Einstieg in die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* und bietet praktische Ideen an, um Jungen* bezüglich ihrer Geschlechtersozialisation in der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Die zwei Tage öffnen Räume für Fragen, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden.

Inhalte:
- Grundlagen geschlechtsbezogener Pädagogik
- Lebenslagen von Jungen* sowie daraus resultierende Bedürfnisse und Herausforderungen
- Themen der Jungen*arbeit
- Biografische Arbeit und Haltungen der Jungen*arbeit
- Praxisorientierte Angebote und Methoden der Jungen*arbeit

Hinweis:

* Den Asterisk versteht die LAGJM als Zeichen dafür, dass Geschlecht eine unabgeschlossene Kategorie ist. Für die LAGJM sind im Begriff Jungen* alle Personen gemeint, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0073
Dozent*in
Michael Schirmer
Anmeldung möglich
Mo., 12.10.2026 - Di., 13.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit mit Mädchen, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen in ihrer Beziehungs- und Verbalisierungsfähigkeit sehr eingeschränkt sind, löst im pädagogischen Alltag bei den Fachkräften oft Hilf- und Ratlosigkeit aus.
Zur traumaspezifischen Symptomatik gehören unter anderem Selbstverletzungen, dissoziatives Verhalten, gering ausgeprägte Impulskontrolle oder Flashbacks.

Diese zweitägige Fortbildung bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0072
Dozent*in
Christiane Dietsch, Heidrun Neuwirth
Was interessiert mich? Was sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich beruflich und privat? Welcher Beruf passt zu mir? Für die eigene berufliche Orientierung ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Jugendliche zentral.
Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter im Orientierungsprozess. Die stärkenorientierte Haltung ist hier sehr hilfreich und unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung.
Die Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für die Jugendlichen ist daher wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
- Grundlagen der stärken- und ressourcenorientierten Arbeit
- Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für Jugendliche
- Kennenlernen von Methoden, um mit Jugendlichen an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten
- Individuelle Begleitung von Jugendlichen bei der Auseinandersetzung und Entwicklung ihrer Ziele und Visionen

Die Bedarfe und Fragestellungen der Teilnehmenden werden berücksichtigt.
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Kurs-Nr.
26JP0071
Dozent*in
Angelika Roth, Evelyn Dobberke
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 02.03.2026 - Mi., 21.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
775,00 € (inkl. MwSt.)

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressatinnen und Adressaten ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen. Dementsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.


Die Einführung in die Arbeitsfelder umfasst zwei Seminare und findet zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe


In der Fortbildung werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Arbeitsfeld vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet.
In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden unter anderem folgende Themen angeboten:
- Öffentlichkeitsarbeit
- Rechtsfragen
- Mädchen*- und Jungen*arbeit
- Interkulturelle Sensibilisierung
- Inklusion
- Social Media
- Arbeitsorganisation
- Selbstfürsorge


Die parallele Bearbeitung mehrerer Arbeitsfelder ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche, dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes und soll Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen.
Ziel der Fortbildung ist es, methodische Handlungssicherheit zu erlangen und konzeptionelle Fragestellungen zu klären.
Neben der vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeitsfeld öffnet die Fortbildungsveranstaltung den Blick für die Vernetzung mit den angrenzenden Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage des Akademie der Jugendarbeit e. V. unter www.jugendakademie.de entnommen werden.


Die Fortbildung umfasst insgesamt fünf Tage, die in zwei Veranstaltungsblöcke (Block 1 und Block 2) aufgeteilt sind. Sie beginnt mit einem Grundlagentag, der dem jeweiligen Block vorgeschaltet wird. Im zweiten Block werden dann nur noch die beiden Vertiefungstage gebucht. Der Einstieg in die Veranstaltung ist in Block 1 und Block 2 möglich. Die Blöcke sind unabhängig voneinander buchbar. Auch ein ausschließlicher Besuch eines Blockes ist denkbar.

Block 1:
02.03.2026 (Grundlagentag)
03.03.2026
04.03.2026

Block 2:
19.10.2026 (Grundlagentag)
20.10.2026
21.10.2026



Hinweise:


*Auch nichtbinäre Geschlechtsidentitäten sind einbezogen.


Preis je 3-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 495,00 Euro

Preis je 2-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 280,00 Euro


Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung können Sie bei der Quartiersakademie eine finanzielle Förderung beantragen. Die Quartiersakademie wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der Antrag muss im Voraus gestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite: www.quartiersakademie.de


Es besteht, so lange Kapazitäten vorhanden sind, die Möglichkeit, ein Einzelzimmer gegen einen pauschalen Zuschlag von 40,00 € zu reservieren.


Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V., der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.



Anmeldung:
https://www.jugendakademie-bw.de/einfuehrungskurs.html

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0070
Dozent*in
Martin Geserich, Sarah Leierseder, Daniela Bold, Christiane Hillig, Eddy Götz, Celine Brauch, Christiane Bollig, Ben Seidel, Sabine Röck, Sabine Pester, Alice Efferenn, Marina Bahnmüller, Benedikt Seybel, Kurt Meyer, Bettina Pfluger, verschiedener Arbeitsfelder Referierende
Auf Warteliste
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JP0069
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich