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Der Kommunalverband für Jugend und Soziales bietet für Sie auch Inhouse-Veranstaltungen an.
Ausgewählte Veranstaltungen aus dem Fortbildungsprogramm können im Inhouse-Format gebucht werden.
Diese Veranstaltungen sind im Fortbildungsprogramm mit unserem Inhouse-Symbol gekennzeichnet.


Bei Buchung einer Inhouse-Veranstaltung ist zu beachten:

- Die Inhalte der Inhouse-Veranstaltung entsprechen der Veranstaltungsbeschreibung
- Der KVJS erscheint in der Ausschreibung als Mitveranstalter
- Die Kosten für Organisation, Verpflegung und Referenten trägt der Kunde
- Für unsere Mitglieder bieten wir gesonderte Konditionen an

Inhouse-Veranstaltungen

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales bietet für Sie auch Inhouse-Veranstaltungen an.
Ausgewählte Veranstaltungen aus dem Fortbildungsprogramm können im Inhouse-Format gebucht werden.
Diese Veranstaltungen sind im Fortbildungsprogramm mit unserem Inhouse-Symbol gekennzeichnet.


Bei Buchung einer Inhouse-Veranstaltung ist zu beachten:

- Die Inhalte der Inhouse-Veranstaltung entsprechen der Veranstaltungsbeschreibung
- Der KVJS erscheint in der Ausschreibung als Mitveranstalter
- Die Kosten für Organisation, Verpflegung und Referenten trägt der Kunde
- Für unsere Mitglieder bieten wir gesonderte Konditionen an



Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JX0001
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0002
„Das triggert mich!“ – wie häufig hören wir diese Aussage in verschiedensten Situationen? Doch ist allen wirklich klar, was ein „Trigger“ tatsächlich ist? Wie entsteht dieser eigentlich und womit wird er im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwechselt? Diese und viele weitere Fragen sollen in dieser Online-Fortbildung geklärt werden.

Dabei schauen wir uns das spannende Themenfeld der Traumatisierung und seinen Begrifflichkeiten an. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Input zur Entstehung eines Traumas – sowohl auf psychischer als auch auf körperlicher Ebene.

Wir setzen uns damit auseinander, was eine Fachkraft tun kann, wenn sie auf ein potenzielles Trauma stößt beziehungsweise mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Wir diskutieren mögliche Stolpersteine in dieser sensiblen Arbeit und schauen gleichzeitig auf die Grenzen und die Selbstfürsorge der Fachkräfte in der Schulsozialarbeit.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0003
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0004
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Selbstmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie orientieren wir uns in unberechenbaren Zeiten? Mit der Welle oder gegen die Welle?
- Wofür Ziele setzen, wenn es doch anders kommt?
- Wie bleiben wir beweglich und halten Kurs? Was ist dabei gestaltbar und was nicht? Und wie gehen wir mit dem einen und dem andern um?

Aus den Antworten auf diese diese Fragen kann ein guter Kompass für das eigene erfolgreiche Selbstmanagement entstehen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0005
Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.

Hinweis:

In diesem Angebot sind ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch inbegriffen.
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Kurs-Nr.
26JX0006
Im Rahmen des KVJS-Inhouse-Angebotes wird einen Tag lang der konkrete Umgang mit Presse und Fernsehen eingeübt. Dabei geht es zum einen um Statements und Interviews in Alltagssituationen. Zum anderen werden Verhaltensmöglichkeiten im Krisenfall betrachtet. Es wird vor der Kamera in kleinen Sequenzen geübt und das eigene Repertoire für einen gelungenen Auftritt qualifiziert.

Inhaltlich werden Fragestellungen der Teilnehmenden aufgegriffen und die Übungssequenzen darauf abgestimmt. Das Angebot schließt sich an das KVJS-Inhouse-Angebot "Gut gerüstet für den Krisenfall – Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg" (26JX0006) an, kann aber auch separat abgerufen werden.
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Kurs-Nr.
26JX0007
Der demografische Wandel stellt die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vor die große Herausforderung, ihre Aufgaben bei zunehmend spürbarem Fachkräftemangel zu bewältigen. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind an vielen Stellen sichtbar, aber an einigen Stellschrauben können die Stadt- und Landkreise drehen, um etwas dagegen zu tun. Angefangen beim Marketing – nicht zuletzt in den sozialen Medien – und der Personalgewinnung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hin zur beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Palette möglicher Maßnahmen ist lang. Welche Mittel werden schon genutzt? Welche kommen noch infrage?

Die Zukunftswerkstatt soll die vorhandenen Überlegungen und Maßnahmen überprüfen und die Grundlagen für eine durchdachte und koordinierte Antwort auf den Fachkräftemangel schaffen. Am Ende stehen konkrete Maßnahmen und ein handlungsleitendes Konzept.

Hinweis:

In diesem Angebot sind ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch inbegriffen.
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Kurs-Nr.
26JX0008
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist ein tiefgreifendes Vergehen, das schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld hat. Im Rahmen dieses Workshops werden zwei zentrale methodische Ansätze vorgestellt:

1. Der Simultane Mehrperspektiven-Ansatz (nach Dr. Katharina Maucher):
Dieser Ansatz zielt darauf ab, sexuelle Missbrauchsfälle multiperspektivisch zu betrachten. Die Teilnehmer*innen lernen, wie verschiedene Sichtweisen und Informationen zusammengeführt werden können, um eine möglichst umfassende Einschätzung der Situation zu erlangen. Es geht darum, die Perspektiven von Opfern, Tätern, Institutionen und der Gesellschaft als Ganzes systematisch zu berücksichtigen.

2. Die Methode der Nullhypothese:
Diese Methode stellt einen paradigmatischen Wechsel dar: Statt in Verdachtsfällen nach Beweisen zu suchen, dass jemand pädosexuell ist, geht es darum, sicherzustellen, dass kein Risiko besteht. Die Nullhypothese besagt, dass der Verdacht auf sexuellen Missbrauch so lange aufrechterhalten wird, bis durch präzise Abklärung ausgeschlossen werden kann, dass ein Risiko für das Kind besteht. Dieser präventive Ansatz fordert von Fachkräften eine kritische Auseinandersetzung mit Unsicherheiten, „Bauchgefühl“, sowie strukturellen Einflüssen (Organisationsversagen).

Ziele des Workshops:
Vermittlung von Wissen und Techniken zur Prävention und Intervention in Fällen von sexuellem Missbrauch. Exemplarische Erfahrung mit der SIMPA-Methode zur differenzierten Analyse von Missbrauchsfällen. Einführung in die Methode der Nullhypothese als bewusste und reflektierte Arbeitsweise im Verdachtsfall. Austausch von Praxisbeispielen und interdisziplinärer Diskussion über Herausforderungen und Dilemmas in der Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen, Familien und Organisationen.

Ablauf:
- Input zu den Methoden
- Besprechung von Fallstudien oder Fälle der Teilnehmenden
- Praxisnahe Übungen zur Anwendung
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Kurs-Nr.
26JX0009
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JX0010
Das Gehirn braucht für Veränderungsprozesse "merk-würdige" Angebote, die irritieren, verstören, neugierig machen und neue Suchprozesse auslösen. Wenn Themen durch unterschiedliche methodische Angebote von innen nach außen geholt ("ver-äußert") werden, verändert sich die Beziehung zu den Themen.

Werden Themen "dar-gestellt", "auf-gestellt" oder in Bewegung gebracht, können wir sie leichter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wir können sie spielerisch weiterentwickeln und so wieder mehr ins Gestalten kommen. Veränderung kann so leichter werden. Wenn wir unsere üblichen Fragen im Raum inszenieren, kommt Bewegung ins Spiel. Kleine Aktionen, die an Alltagsmaterialien anknüpfen, schaffen Erinnerungsanker für das Erarbeitete, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit nach Hause nehmen können.

Wenn wir auf diese Weise "merk-würdig" mit Themen, Bildern und Metaphern arbeiten, schaffen wir leichter neue Möglichkeits- und Assoziationsräume auf beiden Seiten: für die Ratsuchenden und für uns als Beratende. Beide Seiten kommen so leichter in Kontakt mit ihrer Selbstwirksamkeit und im besten Fall in eine hilfreiche Koproduktion.

Und am Ende macht Veränderung auch noch Spaß.

In dieser Praxiswerkstatt bekommen Sie methodische Anregungen zu vier Dimensionen des Beratens. Sie probieren und erleben "merk-würdige" Möglichkeiten der Gestaltung von Beratungsprozessen und beziehen diese auf eigene Fälle und Beratungsthemen.

Lern- und Veränderungsprozesse in vier Dimensionen gestalten:
- "Merk-würdige" Fragen stellen und mit Sprache lösungsorientiert spielen (1D),
- Themen bildhaft "ver-äußern" und visualisieren (2D) sowie "dar-stellen" und mit unterschiedlichen Materialien "auf-stellen" (3D),
- Raus aus dem Stuhl und Menschen sowie deren Themen in Bewegung bringen: Kleine Aktionen, die Emotionen aktivieren und eingespielte Denkweisen verstören (4D).
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Kurs-Nr.
26JX0011
Psychiatrische Diagnosen nehmen zu. Das hören und lesen wir in den Medien und vor allem erleben wir es in unserem beruflichen Alltag immer mehr. Regelmäßig kommen junge Menschen mit fachlich diagnostizierten psychischen Erkrankungen auch auf Fachkräfte der Jugendsoziarbeit zu. Häufig wird erwartet, dass sie über all die Themen Bescheid wissen und Hilfe anbieten können. Nicht selten lesen sich Fachkräfte deshalb „mal eben“ aus dem Internet Wissen an, um einigermaßen professionell auf die Themen reagieren zu können. Und doch stehen sie immer wieder vor Fragen wie „Was ist eigentlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung genau? Wie zeigt sie sich? Und vor allem: wie gehen wir in unserem beruflichen Kontext mit auffälligen Verhaltensweisen, die sich aus bspw. dieser Störung ergeben, um?“.

In dieser Fortbildung erhalten die Fachkräfte Grundlagenwissen zu häufigen psychiatrischen Diagnosen. Daneben erhalten sie konkrete Impulse, wie sie auf Besonderheiten, die einige psychische Erkrankungen mitbringen, im beruflichen Alltag reagieren können. Ergänzend dazu werden wir uns auch mit „Selbstdiagnosen“ beschäftigen und diskutieren, wie hier sinnvoll vorgegangen werden kann. Bei all den Themen werden wir stets den rechtlichen Rahmen und vor allem auch den damit verbundenen Auftrag der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JX0012
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0013
Eine junge Frau fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen und zieht sich zurück. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er keine Perspektive für sich sieht. Die Nächste reagiert immer wieder impulsiv und hat sich deshalb schon viel Ärger eingehandelt …

Mit diesen und weiteren Szenarien werden viele Fachkräfte regelmäßig konfrontiert. Jugendsozialarbeitende sind häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern oder Lehrkräfte. Und dann?

In diesem Online-Seminar setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Fachkräfte auf psychisch belastete Jugendliche und junge Erwachsene reagieren können. Wir schauen uns an, welche Besonderheiten in der Adoleszenz zu beachten sind und reflektieren, wie auch mit „schwierigen Jugendlichen“ umgegangen werden kann. Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der Betroffenen vorgestellt. Wir werden stets den Auftrag und die Grenzen der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und so auch die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung berücksichtigen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

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Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0014

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