Kursbereiche >> Online-Lernen

Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
Nutzungshinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren, sowie zu den Videokonferenzplattformen finden Sie hier.

Online-Lernen

Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
Nutzungshinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren, sowie zu den Videokonferenzplattformen finden Sie hier.





Fast ausgebucht
Mo. 08.06.2026
Online-Seminar
30,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar bietet einen umfassenden Einblick in die rechtlichen Aspekte im Umgang mit vermüllten Wohnungen, speziell konzipiert für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Mietrechtliche Aspekte im Umgang mit Vermüllung
- Betreuungsrechtliche Aspekte im Umgang mit Vermüllung
- Strafrechtliche und zivilrechtliche Gefahren
- Sozialrechtliche Ansprüche

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0029
Dozent*in
Tobias Noll
Das Schwangerschaftskonfliktgesetz gewährt mit § 2 Absatz 1, Absatz 2 Nummer 4 SchKG jeder Frau und jedem Mann das Recht auf Information und Beratung zu sozialen und wirtschaftlichen Hilfen für Kinder und Familien. Die Schwangere ist gemäß § 2 Absatz 2 Satz 2 SchKG bei der Geltendmachung von Ansprüchen zu unterstützen. Schwangerschaft und Geburt lösen vielfältige sozialrechtliche Fragen aus, zum Beispiel zur Auswirkung auf einen Arbeitslosengeld-Anspruch, die Ausgestaltung des Mutterschutzes und unter welchen Voraussetzungen Familienleistungen gewährt werden. Viele Fragen treten hierbei im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) Zweites Buch (II) auf. Für die Betroffenen sind die sozialrechtlichen Ansprüche und Rechte von besonderer Relevanz.

In diesem Seminar wird ein Überblick vermittelt und ausgewählte sozialrechtliche Fragen Schwangerer und junger Familien behandelt. Hierbei wird der Zugang unter anderem zum Mutterschutz, Arbeitslosengeld, Familienleistungen, Bürgergeld und Asylbewerberleistungsgesetz fokussiert dargestellt und erläutert. Ziel ist die Vermittlung praktischer Verfahrensweisen für die eigene Berufspraxis.

Um das Seminar praxisorientiert nach den Wünschen der Teilnehmenden auszurichten, können Fragen und Fallbeispiele gerne zusammen mit der Anmeldung oder spätestens vier Wochen vor Seminarbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Es handelt sich um ein Seminar, das aus zwei Abschnitten am 11.06. und 18.06.2026 jeweils von 8:30 bis 12:30 Uhr besteht. Mit der Anmeldung buchen Sie beide Abschnitte verbindlich.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0010
Dozent*in
Petra Rieder-Link, Birgit Große Stetzkamp
Anmeldung möglich
Mo. 15.06.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Netzwerke ermöglichen interdisziplinären Austausch, erweitern Perspektiven und helfen, Ressourcen effizient zu nutzen. Damit diese Potenziale voll ausgeschöpft werden, ist eine bewusste und gut strukturierte Kommunikation entscheidend – insbesondere durch die verantwortliche Moderation. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelingt, wenn sie auf Augenhöhe stattfindet und alle Beteiligten gleichberechtigt eingebunden werden.
Die Rolle der Moderation ist dabei zentral: Sie muss unterschiedliche Interessen berücksichtigen, den Fokus auf konkrete Ergebnisse legen und gleichzeitig den Zeitplan im Blick behalten. Klare Strukturen und gezielte Moderationstechniken tragen dazu bei, Sitzungsziele effektiv zu erreichen.

In diesem Online-Seminar lernen und erproben Sie praxisnah:
- Wie Netzwerke funktionieren und welche Erfolgsfaktoren entscheidend sind
- Grundlagen der Kommunikation in Netzwerken
- Die Rolle und Haltung der Moderatorin bzw. des Moderators
- Wichtige Moderationstechniken für eine zielgerichtete und effektive Zusammenarbeit

Moderationskompetenz gezielt erweitern!


Hinweis: Teilnehmende sollten in ihrem Berufsalltag eine Moderationsrolle einnehmen.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0009
Dozent*in
Alexandra Kramm
Immer wieder wird von Vorkommnissen im Alltag einer Kindertageseinrichtung berichtet, in denen pädagogische Fachkräfte an Kindern grenzüberschreitendes Verhalten zeigen. Die zunehmend länger werdenden Betreuungszeiten, die vielfältigeren Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte und Kinder mit herausforderndem Verhalten verschärfen solche Situationen. Gerade Schlüsselsituationen im Tagesablauf, wie zum Beispiel die Essensbegleitung, Übergangsgestaltung in die Schlafbegleitung oder Garderobensituation, stellen ein Risiko dar.
Seit das Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG) in das SGB VIII aufgenommen wurde, müssen die Einrichtungen auch ein Konzept zum Schutz vor Gewalt, zur Sicherung der Rechte und des Wohls von Kindern entwickeln. Verlangt wird, dass sich das pädagogische Personal mit dem Thema "Grenzüberschreitendes Verhalten" auseinandersetzt.

In diesem Online-Kompaktseminar wollen wir uns den Fragen widmen:
- Wie gehe ich als Kollegin oder Einrichtungsleitung damit um, wenn ein grenzüberschreitendes Verhalten bei einer Kollegin oder einem Kollegen beobachtet oder mir gemeldet wird?
- Wie kann der "Kreis des Schweigens" durchbrochen werden?
- Wie können für alle Beteiligten zum Wohl des Kindes und zu einer förderlichen Zusammenarbeit im Team gute Lösungen und Wege entwickelt werden?
- Wie und wann gehe ich auf den Träger der Einrichtung zu?
- Wie müssen Eltern über diese einrichtungsinternen Vorkommnisse informiert werden?

In diesem Online-Kompaktseminar erfolgt eine Auseinandersetzung mit dieser herausfordernden Thematik und eine Sensibilisierung für grenzüberschreitendes Verhalten sowie eine Reflexion, an welchen Stellen dies beginnt.
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Kurs-Nr.
26KD0001
Dozent*in
Sylvia Zöller
Das Online-Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung „Familie in Not“ zu stellen.

Fragen und Fallbeispiele können bis zum 01.06.2026 an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0001
Dozent*in
Rouven Wrtal
Auf Warteliste
Di., 16.06.2026 - Do., 18.06.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Workshop geht es um die Kommunikationsthemen Passivität und Psychologische Spiele.

1. Teil zum Thema Passivität:
Passivität bedeutet kontra-autonomes Verhalten: Durch die Weigerung, eigenständig zu fühlen, zu denken und zu handeln werden eigene Bedürfnisse, Ziele und Entwicklungsnotwendigkeiten ausgeblendet und Problemlösungen vermieden. Passives Verhalten ist stets an eine negativ symbiotische Haltung gekoppelt. Dabei wird Verantwortung delegiert und entstehendes Unbehagen auf andere verschoben.

Was tun, wenn die Klienten so gar nichts tun?

Es werden die Stufen des Problembewusstseins von Klientinnen und Klienten betrachtet. Dabei stehen Reaktionen im Fokus, bei denen Probleme nicht wahrgenommen, abgewertet oder sogar geleugnet werden. Ein besseres Verständnis ermöglicht einen konstruktiven Umgang mit passiven Verhaltensweisen. Die Verantwortung für Veränderung liegt nicht bei den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Es kann lediglich eine Entwicklung angeregt werden – die Veränderung selbst bleibt Aufgabe der betreuten Personen.

2. Teil zum Thema Psychologische Spiele:
Psychologische Spiele stehen für destruktive Interaktionsmuster mit emotional belastendem Ausgang oder umgangssprachlich: 'wenn es mit anderen immer wieder schief geht'. Das Verständnis psychologischer Spiele aus der Perspektive der Transaktionsanalyse ermöglicht es, verborgene Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und zu verstehen. Dies kann dazu beitragen, unproduktive Muster zu durchbrechen und eine effektivere Kommunikation und Beziehungsgestaltung zu fördern.

„Die Idee ist ganz gut, aber ich kann das nicht machen, weil 1.) 2.) 3.)"
„Auch nicht schlecht, aber …“
Das „Ja, aber“-Spiel – ein Blick aus der Transaktionsanalyse

Im Bereich der rechtlichen Betreuung kommt es häufiger vor, dass Klientinnen und Klienten vermeintlich Hilfe wünschen, diese jedoch anschließend ablehnen. Das Online-Angebot vermittelt Impulse zum Spiele-Konzept aus der Transaktionsanalyse und zeigt auf, wie ein konstruktiver Umgang mit solchen Situationen möglich ist. Anhand konkreter Kommunikationsbeispiele aus dem Arbeitsalltag werden gemeinsam kreative neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt.

Es handelt sich um ein Seminar, das aus zwei Abschnitten am 16.06. und am 18.06.2026 jeweils von 9:00 bis 12:30 Uhr besteht. Mit der Anmeldung buchen Sie beide Abschnitte verbindlich.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0042
Dozent*in
Susanne Krüger
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder – insbesondere unter drei Jahren – andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten. Ein achtsames Antwortverhalten zu entwickeln, ist hier sowohl auf Seiten der Fachkräfte in der Gruppe, der Einrichtungsleitung als auch auf der des Trägers eine notwendige Aufgabe und große Herausforderung. Eltern verlangen schnell den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn dies gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Fachkräfte fragen sich, wie mit dem Verhalten professionell umgegangen werden kann, denn oft weitet sich das Verhalten aus, und es gibt plötzlich mehrere Kinder in der Gruppe, die beißen.

Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse werden abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit „Beißen“ thematisiert, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.

In der Online-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden
- einen Überblick über das Spektrum an möglichen Ursachen zum Beißen,
- Wissen darüber, wie sie akute Beißvorfälle über einen 9 Schritte Plan gezielt angehen können,
- notwendiges Grundlagenwissen, um fallbasierte Handlungspläne erstellen zu können,
- einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktassistenz,
- Einsichten über die unterschiedlichen Antwortregister des Tröstens,
- praktische Ideen zu Handlungsweisen, die verhindern können, dass Kinder, die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- Wissen zu hilfreichen Strategien, um Eltern, deren Kind beißt, oder deren Kind gebissen worden ist, in Entwicklungsgesprächen sensibel und unterstützend beraten.
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Kurs-Nr.
26KD0003
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Do. 18.06.2026
Online-Seminar
0,00 €
Für die Entwicklung lebendiger, generationengerechter und inklusiver Quartiere sind ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf ein wichtiger Baustein.
Diese innovativen gemeinschaftlichen Wohnangebote bilden einen wertvollen Bestandteil einer zukunftsfähigen Wohn- und Versorgungslandschaft.

Die Online-Veranstaltung bietet einen Einblick in ambulant betreute Wohngemeinschaften und deren Bedeutung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit Behinderung.

Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Rolle der Kommunen in der Planung solcher gemeinschaftlichen Wohnformen. Die Veranstaltung bietet zudem Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung mit den Fachkolleginnen und Fachkollegen anderer Kreise.

Inhalte:
- Wohnformen für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf
- Merkmale, Zielgruppen und Grundqualitäten von ambulant betreuten Wohngemeinschaften
- Hinweise zur Novellierung des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes (WTPG)
- weitere wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen
- Vertragskonstellationen
- planerische und bauliche Gestaltung von Wohngemeinschaftsprojekten
- Zusammensetzung der Kosten für Bewohnende
- Beispiele aus der Praxis


Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0012
Dozent*in
Thomas Kallenowski
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0025
Dozent*in
Natalie Hellerich
Eine zentrale Aufgabe der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen ist es, sie qualifiziert und angemessen über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung zu informieren. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt, Altbekanntes plötzlich vom Markt genommen oder in neuer Variation wieder eingeführt wird, müssen sich Beraterinnen und Berater von Zeit zu Zeit auf den neuesten Informationsstand bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen Methoden, die möglicherweise auch die favorisierten der Beraterin oder des Beraters sind, tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance zwischen Nebenwirkungen und Sicherheit bei hormonellen Verhütungsmitteln. Welche Erkenntnisse liefern seriöse wissenschaftliche Studien und was bedeutet dies für die professionelle Beratung von Frauen und Männern?

Das Seminar bietet in kompakter Form:
- eine Präsentation aktueller Daten und Ebenen zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener.
- eine aktuelle Übersicht über die Eignung und den Einsatz von Verhütungsmitteln.
- Hintergrundwissen zur Bewertung marktüblicher und weniger bekannter Verhütungsmethoden.
- eine Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die Arbeit.
- Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.
- Vorstellung und Reflexion geeigneter Materialien und Medien für den Einsatz bei Jugendlichen und Erwachsenen in der sexuellen Bildung und Beratung.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0008
Dozent*in
Anke Erath
Anmeldung möglich
Di. 23.06.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar vermittelt einen Einblick in den Aufbau des Grundbuchs und stellt das Grundbucheintragungsverfahren in Grundzügen dar. Es gibt einen Überblick über die Rechte der betreuten Personen und die erforderlichen betreuungsrechtlichen Genehmigungen.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- Wie ist das Grundbuch aufgebaut und wie liest man die Eintragungen?
- Wie gestaltet sich das Eigentum an Grundstücken, beziehungsweise Wohnungseigentum?
- Welche Bedeutung haben Grundstücksrechte (Grundschulden, Hypotheken, Dienstbarkeiten, Nießbrauch und Wohnungsrecht) für die Betreuten?
- Können Betreuerinnen und Betreuer Rechte der Betreuten an Grundstücken begründen und aufgeben?
- Wie berechnet man den Wert eines Grundstücks oder Rechts?
- Welche betreuungsrechtlichen Genehmigungen sind im Hinblick auf die Rechtsgeschäfte mit Grundstücksangelegenheiten erforderlich?
- Besonderheiten des Grundstücks im Erbrecht

Das Online-Seminar wird mit der Software WebEx durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0031
Dozent*in
Karim Chermiti
Auf Warteliste
Mi. 24.06.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
Die Bundesteilhabegesetz-Reform führte zu vielfältigen Änderungen in Rehabilitationsverfahren und in der Eingliederungshilfe. Die Leistungen der Eingliederungshilfe wurden ausgeweitet, die Ermittlung des Bedarfs wurde präzisiert und das Verwaltungsverfahren angepasst. Welcher Handlungsbedarf besteht für Betreuerinnen und Betreuer, Einrichtungen und Kostenträger? Wer ist für die Beratung und die Unterstützung der Betroffenen verantwortlich, die Betreuerin oder der Betreuer, der Kostenträger oder die Einrichtung?

Das Seminar bietet einen Überblick über die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen im Eingliederungshilferecht. Die Teilnehmenden erhalten ein besseres Verständnis der Auswirkungen auf die tägliche Arbeit mit Betroffenen und können klarer einschätzen, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- UN-Behindertenrechtskonvention: Selbstverantwortung und Inklusion
- Bedarfsermittlung und Bedarfsinstrumente
- Der Teilhabeplan, Ablauf des Teilhabeplanverfahrens
- Die Leistungsgruppen des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX)
- Die Zuständigkeitsregel des § 106 SGB IX
- Das Verhältnis zur Pflege

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0038
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich

Modul 4: Wirkung und Steuerung im Einzelfall
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di. 30.06.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Bei der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde die Bedeutung einer an der Wirkung ausgerichteten Leistungserbringung durch den Gesetzgeber betont. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden daher mit der Wirkungsüberprüfung sowie der Anpassung und Fortschreibung des Gesamtplans auseinander. Sie lernen die Wirkfaktoren kennen und erlernen Methoden zur Überprüfung der Wirkung im Einzelfall. Unter diesem Gesichtspunkt der Wirkungsüberprüfung wird auch die Zielformulierung und Auswertung anhand von Praxisbeispielen thematisiert. Durch das personenzentrierte Gesamtplanverfahren hat das Teilhabemanagement einen Steuerungsauftrag. Die Teilnehmenden lernen diesen kennen und erlernen Methoden zur individuellen Steuerung des Verfahrens.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Rechtliche Hintergründe
- Wirkung in der Eingliederungshilfe
- Bedeutende Wirkfaktoren
- Zielformulierung und Auswertung
- Personenzentrierte Steuerung des Verfahrens
- Anpassung des Gesamtplans

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0035
Dozent*in
Silke Weilandt, Jara Wagner

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
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