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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Träger von Kindertageseinrichtungen stehen hohen Erwartungen und vielfältigen Anforderungen gegenüber. Mit dem neu eingeführten Zuverlässigkeitsprinzip im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im § 45 SGB VIII ff. wird die Verantwortung in der Steuerung und Betriebsführung des Trägers noch deutlicher herausgestellt und eine hohe Fachlichkeit in der Betriebsführung gefordert.

Ziel des Seminars ist es die Verantwortungs- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten auf Träger- und Einrichtungsebene sowie den KiTa-Leitungen sicherzustellen. Dies bedarf auf der Verantwortungsebene der Ausweisung verbindlicher Kompetenz- und Aufgabenbereiche und eines differenzierten Informationsmanagements unter den wesentlichen Akteuren.
Das Augenmerk wird auf die vier Kernprozesse der Einrichtungskonzeption gelegt, welche verwoben sind mit dem Querschnittsthema Inklusion:
- Strukturelle Rahmenbedingungen
- Betriebsführung; Personalmanagement
- Kindeswohl und Kinderschutz
- Pädagogische Konzeption

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung:
Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität, werden Beispiele erörtert, wie Zuständigkeiten, förderliche Instrumente und verbindliche Prozessabläufe die geforderte Qualitätsentwicklung und -Sicherung, sowie die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung für einen Träger handhabbar gemacht. Dabei wird das Ziel des Aufbaus eines Trägerhandbuchs und einer zieldienlichen Buch- und Aktenführung verfolgt. Die Teilnehmenden lernen Vorgehensweisen zur konkreten Umsetzung kennen und erhalten Praxisleitfäden.
Durch die eingebrachten Praxisbeispiele der Referentin werden mit konkrete Praktiken der Teilnehmenden ergänzt. Ein Mehrwert des Seminars ist der angeleitete Erfahrungsaustausch unter Trägerverantwortlichen bei der Umsetzung eines rechtssicheren Betriebs einer Kindertageseinrichtung.

Die Online-Kompaktseminare "Einblick: Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen", "Nutzer-Frequenzanalyse – Kindertageseinrichtungen- Öffnungszeiten und Personaleinsatz besser planen" und "Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln unterstützen" Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität.
Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltungen im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KP0044
Dozent*in
Kariane Höhn
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Baden-Württemberg den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität -die Rahmenbedingungen- dar?
In Baden-Württemberg liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
Das heisst, es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an "Mehr als der MPS" zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der vier Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne Bereiche -Kindertageseinrichtung - Trägerschaft und Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn
Auf Warteliste
Di., 14.04.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Übernahme einer Leitungsrolle ist für Sie der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen kommen auf Sie zu. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum; es ist noch mehr unklar, als Ihnen lieb ist. Die Organisation hat Erwartungen, das Team auch – und Sie selbst haben Vorstellungen von Ihnen als Führungskraft, die es jetzt mit Leben zu füllen gilt. Sie sind gefordert, die (eigenen) Möglichkeiten zu erkennen, doch auch die Grenzen.

In der Fortbildung werden wir uns mit „Dos and Don’ts“ beschäftigen und Haltung sowie Persönlichkeit weiterentwickeln. Da wir im Rahmen der Fortbildung einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten werden, ist auch genug Zeit, diesen Entwicklungen Raum zu geben und die Ergebnisse zu festigen.
Sie haben Gelegenheit, sich Ihres eigenen Standpunkts bewusst zu werden, Ihren Führungsstil zu reflektieren und Ihre Führungs- und Leitungskompetenz nachhaltig zu erweitern.
Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

Die Fortbildung wird in vier Abschnitten prozessorientiert an zwei zweitägigen Präsenzterminen sowie zwei halbtägigen Online-Terminen zur Praxisberatung der Teilnehmenden durchgeführt.
Vor dem ersten Präsenztermin erhalten die Teilnehmenden Materialien zur Vorbereitung auf die Fortbildungstermine

Hinweise:

Die Online-Termine werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Veranstaltung besteht aus vier Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle vier Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt,
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Kurs-Nr.
26JB0001
Dozent*in
Martina Weber
In Horteinrichtungen gibt es wiederkehrende herausfordernde Situationen zwischen Schulkindern untereinander jedoch auch mit Fachkräften - manchmal mit Worten, manchmal mit Körperkontakt. Dabei liegt der Fokus dieses Seminars darauf, Handlungssicherheit als pädagogische Fachkraft zu erlangen als auch den Kinderschutz zu stärken.

In diesem Online-Kompaktseminar werden die rechtlichen Grundlagen und praktischen Unterschiede zwischen § 47 und § 8a SGB VIII erarbeitet.
Neben fachlichem Input stehen Fallarbeit, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien für den Hort-Alltag im Mittelpunkt.

Alle Teilnehmenden erhalten Handouts mit Reflexionsfragen zur Nachbereitung im Team, damit das Gelernte nachhaltig in der Einrichtung umgesetzt werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0038
Dozent*in
Julia Klimczak
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Alexander Rapp
In der (sozial-)pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen sehen sich Fachkräfte immer häufiger direkt oder indirekt mit verbaler und psychischer Gewalt bis hin zu gewalttätigen Handlungen und deren Auswirkungen konfrontiert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die instrumentell oder impulsiv-aggressiv auf Konfliktsituationen einwirken, fordert ein hohes Maß an Fachlichkeit und persönlicher Souveränität der Mitarbeitenden sowie strukturelle Bedingungen, die den Mitarbeitenden die erforderlichen Handlungsspielräume ermöglichen.

Gewaltprävention spielt sich auf drei Ebenen ab: Verminderung von gewaltfördernden Faktoren und Einflüssen im Innern von Institutionen und Einrichtungen, Deeskalation von auftretender, gewaltbereiter oder gewalttätiger Situationen und letztlich die angemessene, fachlich fundierte Aufarbeitung erfahrener Gewalt mit Opfern, Täterinnen und Tätern und deren Umfeld.

In diesem zweitägigen Seminar wird Erklärungswissen vermittelt zu:
- Faktoren der Entwicklung individueller Aggressions- und Gewaltbereitschaft
- Strukturellen Bedingungen von Gewalt
- Formen der Gewalt und Typologie
- Dynamik in gewaltbereiten Gruppierungen
- Psychodynamik im Kontext von Stress und Gewalt
- Psychodynamik des Opfererlebens

Des Weiteren erfolgen Handlungswissen sowie Auseinandersetzung über:
- neue pädagogische Konzepte zum Umgang mit Gewaltbereitschaft, insbesondere aus der konfrontativen Handlungslehre und der neuen Autorität
- die Entwicklung von Regeln und grenzenwahrender Haltung/Erziehung
- Settings und Methoden der Intervention
- Krisenkommunikation und Deeskalation von gewaltbereiten Situationen
- rehabilitierende Tatfolgenbearbeitung

In der Veranstaltung wird das erforderliche Basiswissen durch visualisierte Inputs der Trainerin eingeführt, methodisches Vorgehen erläutert und durch Übungen, Rollenspiele und Simulationen wird die Übertragung in den Arbeitsalltag trainiert.

Hinweise:

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen (Teams oder Tandems) aus einer Schule oder Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte in der Praxis.

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS Institut für Fortbildung und Praxisberatung der Karola-Bloch-Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe, Reutlingen
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Kurs-Nr.
26JP0066
Dozent*in
Dagmar Cordes
Anmeldung möglich
Mo. 20.04.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0004
Dozent*in
Sylvia Zöller
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0047
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt, Frederike Bäuerle

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Kursausfall Ausfall
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