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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Anmeldung möglich
Di., 05.05.2026 - Mi., 06.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
613,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.
Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten
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Kurs-Nr.
26KP0051
Dozent*in
Christina Burk
Ihre Einrichtung kooperiert bereits im Rahmen einer Intensivkooperation mit einer Kindertageseinrichtung oder einem Schulkindergarten.
Als Einrichtungsleitung ist es Ihnen wichtig, alle Kinder willkommen zu heißen. Dennoch steht das gut entwickelte Konzept immer wieder vor gemeinsamen Herausforderungen wie beispielsweise:
- Veränderungen im personellen Bereich
- Umgang mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der beiden Einrichtungen
- rechtliche Vorgaben zu Aufsicht oder Datenschutz
- Schaffung von Ressourcen für die Reflexionsmöglichkeit
- Weiterentwicklung der gemeinsamen Konzeption

Die Fortbildung bietet Ihnen als Leitungs-Tandems Raum zur Entwicklung von einrichtungsspezifischen Lösungen sowie Unterstützung bei der Qualitätsweiterentwicklung und -sicherung der Intensivkooperation.

Hinweis:
Das Seminar richtet sich an Leitungen von Kindertageseinrichtungen von bestehenden Intensivkooperationen im Tandem mit der Leitung der Kooperationseinrichtung (Kindertageseinrichtung oder Schulkindergarten).
Zugelassen werden Tandems, die die Fortbildung 2025 nicht besucht haben.

!!- Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Namen Ihrer Kooperationsleitung aus dem Schulkindergarten im Bemerkungsfeld mit an. -!!

Tagungsort:
Regierungspräsidium Stuttgart
Raum: 5.069 - Württemberg
Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart

Sie können sich vor Ort mit Speisen und Getränken aus der Kantine auf eigene Kosten versorgen.
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Kurs-Nr.
26KP0012
Dozent*in
Hanna Diehl, Schilling Daniela, Christof Ebinger
Anmeldung möglich
Mo., 19.10.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
240,00 € (inkl. MwSt.)
Im ersten Abschnitt der Fortbildung werden zum einen die Basiskompetenzen der „Kommunikation“ inklusive konkreten methodischen Impulsen für den Arbeitsalltag vermittelt. Zum anderen lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken für die Strukturierung von Gesprächen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung.

Das Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) gibt weitere konkrete methodische Impulse und regt zur Reflexion des eigenen Kommunikationsstils an. Ein Schwerpunkt bildet der konstruktive Umgang mit schwierig empfundenen Gesprächssituationen und angeblich wenig motivierten Gesprächsmitgliedern.
Die Teilnehmenden können außerdem, als Alternative zur potenziellen „Widerstand-Machtkampf-Eskalations-Dynamik“, lösungsorientierte Interventionsmethoden kennenlernen und diese ganz praktisch einüben.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der aufgeführte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JD0001
Dozent*in
Ulrike Palmer
Anmeldung möglich
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Online-Seminar
120,00 € (inkl. MwSt.)
Das ZRM® ist ein Ansatz zur Entwicklung und Erweiterung der Selbststeuerungsfähigkeiten. Es unterstützt Menschen dabei, motivierende Ziele zu formulieren und diese auch unter widrigen und komplexen Rahmenbedingungen umzusetzen. Bewährte Anwendungsfelder sind beispielsweise Stressreduktion, gesundheitsförderliches Verhalten und die Überwindung von „Aufschieberitis“.
Das ZRM® basiert auf Erkenntnissen moderner neurowissenschaftlicher Forschung über Lernprozesse im Gehirn. Außerdem werden Konzepte aus Tiefen- und Verhaltenspsychologie sowie aus der Körpertherapie eingebunden.

Unsere verstandesmäßig gefassten Pläne werden oft von Bedürfnissen torpediert, die uns nicht oder nur teilweise bewusst sind. Diese bestimmen unser Handeln im Alltag, überwiegend in Stress- und Drucksituationen. Mit dem ZRM® lassen sich unbewusste Bedürfnisse aufspüren und mit dem eigenen Verstand in Verbindung bringen. Dadurch werden Vorhaben kraftvoll und stimmig.

Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines persönlichen Veränderungsziels sowie eines eigenen Leitfadens für die Umsetzung im Alltag.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Mit Bildern unbewusste Ressourcen aktivieren
- Somatische Marker als Signale des Unbewussten
- Ideen bewerten mit der Affektbilanz
- Eine motivierende Haltung aufbauen durch Motto-Ziele
- Mit Erinnerungshilfen und Embodiment das Ziel hirngerecht unterstützen
- Anwendungssituationen im Alltag vorbereiten

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0002
Dozent*in
Ricarda Gregori
Interessensbekundung möglich

Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden - Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Di. 08.12.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, vorab (28.04.2026) die Veranstaltung "Die Welle reiten: Gestalten statt gestaltet werden – Ein Kompass für ein erfolgreiches Selbstmanagement in unberechenbaren Zeiten" (26JD0004) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0003
Dozent*in
Uwe Straß
Interessensbekundung möglich
Di. 28.04.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Selbstmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie orientieren wir uns in unberechenbaren Zeiten? Mit der Welle oder gegen die Welle?
- Wofür Ziele setzen, wenn es doch anders kommt?
- Wie bleiben wir beweglich und halten Kurs? Was ist dabei gestaltbar und was nicht? Und wie gehen wir mit dem einen und dem andern um?

Aus den Antworten auf diese diese Fragen kann ein guter Kompass für das eigene erfolgreiche Selbstmanagement entstehen.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, im Anschluss (08.12.2026) die Veranstaltung "Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden – Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System" (26JD0003) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0004
Dozent*in
Uwe Straß
Interessensbekundung möglich
Di. 17.11.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
In Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Wettbewerb am Arbeitsmarkt braucht es mehr als nur eine gute Stellenausschreibung, um neue Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden.

Dieses kompakte Online-Seminar vermittelt praxisnahe Strategien, wie Sie gezielt Menschen für Ihr Unternehmen begeistern – und sie mit einem gelungenen Onboarding, echter Wertschätzung und starker Unternehmenskultur halten.

Sie lernen unter anderem:
- Wie ein strukturierter, wertschätzender Onboarding-Prozess neue Mitarbeitende von Anfang an bindet
- Welche Rolle zielgerichtete Kommunikation, Motivation und Führung bei der Mitarbeiterbindung spielen
- Wie Sie durch Employer Branding zur attraktiven Arbeitgebermarke werden – authentisch, glaubwürdig und anziehend
- Warum Haltung und Unternehmenskultur entscheidender sind als Hochglanzbroschüren
- Welche konkreten Maßnahmen Sie sofort umsetzen können, um Bindung und Zufriedenheit zu stärken

Ihr Mehrwert:
Sie nehmen aus dem Seminar nicht nur Impulse, sondern direkt umsetzbare Ideen und Werkzeuge mit – für mehr Stabilität in Ihren Teams, weniger Fluktuation und eine überzeugende Außenwirkung als Arbeitgeber.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0005
Dozent*in
Bernd Löhle
Interessensbekundung möglich

Neu im Geschäft? Bewusst zur neuen Führungskraft
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Do. 24.09.2026
Online-Seminar
90,00 € (inkl. MwSt.)
Der heutige Führungsalltag ist getragen von vielfältigen Herausforderungen. Es gilt, täglich Ziele zu definieren, Budgetverantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen, Mitarbeiternde zu fordern, zu fördern und zu führen.

Das Seminar ermöglicht neuen Führungskräften, praktisches Know-how für ihre tägliche Arbeit im Umgang mit ihren Mitarbeitenden zu erlangen. Es werden die Bausteine Führungsstile, Leitungsrollen und Teamentwicklung behandelt. Darüberhinaus geht das Seminar auf Themenfelder ein, die den rechtlichen Handlungsrahmen abbilden, in dem sich die heutigen Leitungskräfte tagtäglich behaupten müssen.
Die Teilnehmenden werden dabei angehalten, konkrete Praxisthemen und Beispiele einzubringen. Das kann auch den Umgang mit „schwierigen Mitarbeitenden“ im Einzelfall bedeuten.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.
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Kurs-Nr.
26JD0007
Dozent*in
Bernd Löhle
Immer wieder wird von Vorkommnissen im Alltag einer Kindertageseinrichtung berichtet, in denen pädagogische Fachkräfte an Kindern grenzüberschreitendes Verhalten zeigen. Die zunehmend länger werdenden Betreuungszeiten, die vielfältigeren Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte und Kinder mit herausforderndem Verhalten verschärfen solche Situationen. Gerade Schlüsselsituationen im Tagesablauf, wie zum Beispiel die Essensbegleitung, Übergangsgestaltung in die Schlafbegleitung oder Garderobensituation, stellen ein Risiko dar.
Seit das Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG) in das SGB VIII aufgenommen wurde, müssen die Einrichtungen auch ein Konzept zum Schutz vor Gewalt, zur Sicherung der Rechte und des Wohls von Kindern entwickeln. Verlangt wird, dass sich das pädagogische Personal mit dem Thema "Grenzüberschreitendes Verhalten" auseinandersetzt.

In diesem Online-Kompaktseminar wollen wir uns den Fragen widmen:
- Wie gehe ich als Kollegin oder Einrichtungsleitung damit um, wenn ein grenzüberschreitendes Verhalten bei einer Kollegin oder einem Kollegen beobachtet oder mir gemeldet wird?
- Wie kann der "Kreis des Schweigens" durchbrochen werden?
- Wie können für alle Beteiligten zum Wohl des Kindes und zu einer förderlichen Zusammenarbeit im Team gute Lösungen und Wege entwickelt werden?
- Wie und wann gehe ich auf den Träger der Einrichtung zu?
- Wie müssen Eltern über diese einrichtungsinternen Vorkommnisse informiert werden?

In diesem Online-Kompaktseminar erfolgt eine Auseinandersetzung mit dieser herausfordernden Thematik und eine Sensibilisierung für grenzüberschreitendes Verhalten sowie eine Reflexion, an welchen Stellen dies beginnt.
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Kurs-Nr.
26KD0001
Dozent*in
Sylvia Zöller
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder – insbesondere unter drei Jahren – andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten. Ein achtsames Antwortverhalten zu entwickeln, ist hier sowohl auf Seiten der Fachkräfte in der Gruppe, der Einrichtungsleitung als auch auf der des Trägers eine notwendige Aufgabe und große Herausforderung. Eltern verlangen schnell den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn dies gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Fachkräfte fragen sich, wie mit dem Verhalten professionell umgegangen werden kann, denn oft weitet sich das Verhalten aus, und es gibt plötzlich mehrere Kinder in der Gruppe, die beißen.

Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse werden abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit „Beißen“ thematisiert, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.

In der Online-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden
- einen Überblick über das Spektrum an möglichen Ursachen zum Beißen,
- Wissen darüber, wie sie akute Beißvorfälle über einen 9 Schritte Plan gezielt angehen können,
- notwendiges Grundlagenwissen, um fallbasierte Handlungspläne erstellen zu können,
- einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktassistenz,
- Einsichten über die unterschiedlichen Antwortregister des Tröstens,
- praktische Ideen zu Handlungsweisen, die verhindern können, dass Kinder, die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- Wissen zu hilfreichen Strategien, um Eltern, deren Kind beißt, oder deren Kind gebissen worden ist, in Entwicklungsgesprächen sensibel und unterstützend beraten.
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Kurs-Nr.
26KD0003
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Mo. 20.04.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0004
Dozent*in
Sylvia Zöller
Anmeldung möglich
Mi. 29.04.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Im pädagogischen Alltag stehen Fachkräfte oftmals vor der Herausforderung, Kindern mit Verhaltensweisen zu begegnen, die aus dem gewohnten Rahmen fallen. Ein Gefühl der Hilflosigkeit entsteht, wenn bisherige Handlungsstrategien nicht wirken.

In diesem Online-Kompaktseminar erhalten Sie die Möglichkeit, diese Situationen im Betreuungsalltag zu besprechen. Sie gewinnen Einblicke in Methoden und Strategien, um Kindern mit herausforderndem Verhalten zu begegnen. Dabei erfahren Sie, wie Sie das Verhalten des Kindes besser verstehen können und wie Sie darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten entwickeln können, um einen passenden Rahmen zu schaffen, der das Kind in seinem Sein einschließt.
Neben praxisnahen Impulsen werden Handlungsmodelle im Umgang mit herausforderndem Verhalten von Kindern vorgestellt.
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Kurs-Nr.
26KD0005
Dozent*in
Carolin Fritzsche
Anmeldung möglich
Do. 12.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In Kindertageseinrichtungen mit Ganztagsbetreuung stellt die Organisation von Essens- und Schlafenszeiten eine besondere Herausforderung dar: Unterschiedliche Betreuungszeiten, Schichtwechsel, gesetzlich vorgeschriebene Pausen und individuelle Arbeitszeitmodelle treffen auf sensible Alltagssituationen, die für Kinder mehr sind als reine Versorgung.
Denn Essen und Schlafen sind zentrale Bildungs- und Beziehungsmomente. Sie bieten Gelegenheiten zur Selbstregulation, Aufbau von Selbstpflegekompetenzen, Welterschließung, sozialen Interaktion, Körperwahrnehmung und Entspannung. Damit Fachkräfte diese Momente achtsam und individuell begleiten können, braucht es eine vorausschauende und realistische Dienstplanung – mit verlässlichen Zuständigkeiten, ausreichend Personal zur richtigen Zeit und Raum für Flexibilität.
Doch wie kann ein Dienstplan gestaltet werden, der sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch den Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden gerecht wird?
Wie lassen sich Pausen- und Verfügungszeiten, Früh- und Spätdienste sowie Essens- und Schlafphasen so abbilden, dass Bildung nicht dem Zeitdruck zum Opfer fällt?

In diesem Online-Kompaktseminar...
- erhalten Sie einen praxisnahen Blick auf die Dienstplanherausforderungen rund um Essen und Schlafen im Ganztagsbetrieb,
- werden sinnvolle Modelle und Planungsansätze vorgestellt und diskutiert,
- erhalten Sie Impulse, wie pädagogische Qualität und organisatorische Machbarkeit sinnvoll miteinander verbunden werden können
- ein fachlicher Input zur Bedeutsamkeit von Mahlzeiten, Schlaf- und Ruhezeiten für kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse und Wohlbefinden im institutionellen Betreuungskontext
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Kurs-Nr.
26KD0006
Dozent*in
Maren Kramer
So selbstverständlich Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung eingeplant sind, so wenig selbstverständlich ist häufig ihre pädagogische Gestaltung. Viel zu oft sind sie mit Stress für Fachkräfte und Kinder verbunden:
- Kinder sollen etwas probieren, was sie nicht essen möchten
- Sie sollen sich "ordentlich" verhalten, können aber kaum still sitzen
- Sie möchten mit den Händen essen, sollen aber zum Löffel greifen
- Sie wollen das Essen erkunden, dürfen aber nicht damit spielen
Fachkräfte stehen dabei vor vielfältigen Anforderungen: Sie begleiten große Kindergruppen, regulieren Emotionen, motivieren zum Essen, sorgen für gesunde Versorgung und beachten zugleich elterliche Wünsche. Besonders in Ganztagseinrichtungen mit warmem Mittagessen besteht ein hoher Anspruch – das Essen soll nicht nur bei den Kindern „ankommen“, sondern auch mit Freude angenommen werden.

Eine gelingende Mahlzeitengestaltung beginnt oft bei kleinen Details:
Wie sitzen die Kinder? Welche Materialien nutzen sie? Welche Regeln und Rituale unterstützen den Ablauf? Wer übernimmt welche Aufgaben? Auch die Übergänge zur und aus der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen.

Wenn Mahlzeiten achtsam geplant und gestaltet sind, können sie mehr sein als nur eine Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme. Sie werden zum Bildungsraum – für Selbstständigkeit, soziale Kompetenz, Gesundheitsförderung und Genuss.

In diesem Online-Kompaktseminar erhalten Sie einen Einblick in die gelingende Gestaltung von Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Der Fokus liegt nicht auf der Ernährung selbst, sondern auf den pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine gesundheitsförderliche, stressfreie und genussvolle Essenssituation ermöglichen – für Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.
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Kurs-Nr.
26KD0007
Dozent*in
Maren Kramer

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