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Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit





Eine zentrale Herausforderung in der Gestaltung der Dienst- und Fachaufsicht für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit liegt in der Besonderheit ihrer Arbeitsbedingung. Ihr Arbeitsplatz und ihr relevantes soziales Arbeits- und Bezugssystem ist die Schule. Wenn Schulsozialarbeitende von „WIR“ sprechen, meinen sie oft sich und die Schule, und nicht das eigene Herkunftssystem (die Schulsozialarbeit, das eigene Team beim Träger). Das erschwert die eigene Rollenfindung als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule, als auch die Identifikation mit dem eigenen Anstellungsträger. Die Tatsache, dass Sozialarbeitende häufig als Einzelpersonen in der Schule tätig sind, verstärkt diesen Prozess. Häufig finden Fachkräfte durch fehlende nachhaltige und verlässliche Kooperationen sowie fehlende multiprofessionelle Zusammenarbeit konflikthafte Arbeitsprozesse vor. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit grundsätzlich nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um alle Bedarfen gerecht zu werden. Dadurch besteht die Gefahr einer permanenten Überlastung.

- Was bedeutet das für die Dienst- und Fachaufsicht und für die fachliche Begleitung?
- Was folgt daraus für die Rahmengestaltung von Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozessen, für Einarbeitungsprozesse und Fürsorgepflicht?
- Wie kann ein eigenes Onboarding-System diese spezifischen Faktoren berücksichtigen?
- Wie ist mit strukturellen Anforderungen in der Entwicklung nachhaltiger Kooperationsstrukturen umzugehen, ohne die Fachkraft damit allein zu lassen?
- Wie lässt sich die Fürsorgepflicht angesichts der strukturell bedingten Überlastungsgefahr gestalten?
- Wie sind diese Aufgaben zu gestalten, wenn für den Overheadbereich ebenfalls die (zeitlichen) Ressourcen nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind?

Die Veranstaltung gibt Orientierung und die Möglichkeit, die eigene Arbeit als Trägerverantwortliche zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen genutzt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0011
Dozent*in
Uwe Straß
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0026
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mo., 09.11.2026 - Di., 10.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
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Kurs-Nr.
26JP0049
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JP0069
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
663,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 23.11.2026 - Di., 24.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
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Kurs-Nr.
26JP0050
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mi., 02.12.2026 - Do., 03.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Toxische Männlichkeit", Boys-Crisis, Männlichkeit als gesellschaftliches Gesamtproblem oder "Jungen als Bildungsverlierer" … – die Liste der problematisch wahrgenommenen Aspekte von Jungen* und jungen Männern* ist lang.

Als pädagogischer Gegenentwurf soll Jungen*arbeit dabei helfen, Jungen* ein gelingendes gutes Leben in diesem Spannungsfeld zu ermöglichen. Aber was ist Jungen*arbeit eigentlich? Wie kann sie bedarfsgerecht gestaltet werden? Ist sie besonders eine Aufgabe für männliche* Fachkräfte? Und was brauchen Fachkräfte aller Geschlechter, um Jungen* bei der Bewältigung ihrer geschlechterbezogenen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?

Die Fortbildung vermittelt Fachkräften wesentliche Grundlagen zu geschlechtlicher Sozialisation und zeigt auf, inwiefern Geschlecht sozial konstruiert und einstudiert wird. Sie ermöglicht einen soliden Einstieg in die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* und bietet praktische Ideen an, um Jungen* bezüglich ihrer Geschlechtersozialisation in der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Die zwei Tage öffnen Räume für Fragen, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden.

Inhalte:
- Grundlagen geschlechtsbezogener Pädagogik
- Lebenslagen von Jungen* sowie daraus resultierende Bedürfnisse und Herausforderungen
- Themen der Jungen*arbeit
- Biografische Arbeit und Haltungen der Jungen*arbeit
- Praxisorientierte Angebote und Methoden der Jungen*arbeit

Hinweis:

* Den Asterisk versteht die LAGJM als Zeichen dafür, dass Geschlecht eine unabgeschlossene Kategorie ist. Für die LAGJM sind im Begriff Jungen* alle Personen gemeint, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0073
Dozent*in
Michael Schirmer

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Kursausfall Ausfall
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