Das Prüfen und Leisten von Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) stellt das Teilhabemanagement vor besondere Herausforderungen:

- Wie wird der Bedarf geprüft und wie werden Teilhabeziele konkret formuliert?
- Wie können die jungen Menschen angemessen im Verfahren beteiligt werden, wie sind die Sorgeberechtigten und andere Kooperationspartner (Kita, Schule, Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten) einbezogen?
- Wie gestaltet sich die Kooperation mit dem Jugendamt beispielsweise im Kinderschutz?

Inhaltliche Schwerpunkte:
Wir werden zu einem komplexen Fallverstehen anregen und unterschiedliche Perspektiven der verschiedenen Beteiligten beleuchten und betrachten dabei insbesondere folgende Fragestellungen:
- Welche schulischen sonderpädagogischen Strukturen und weitere schulische Unterstützungsmöglichkeiten gibt es in Baden-Württemberg?
- Wie kann die Teilhabe an Bildung durch ein gelingendes Zusammenwirken von Schule und Eingliederungshilfe verbessert werden?
- Wie wird das Bedarfsermittlungsinstrument (BEI_BW 2024) mit jungen Menschen praxisnah eingesetzt?

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion einbringen. Sie haben dadurch die Möglichkeit, konkrete Anregungen in Ihr jeweiliges Arbeitsfeld mitzunehmen.
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Kurs-Nr.
26SP0041
Dozent*in
Karin Hille, Evelyn Kratz
Die Teilhabekiste wurde in einem Projekt unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut Personenzentrierte Hilfen gGmbH (IPH) an der Hochschule Fulda entwickelt. Diese ermöglicht Teilhabe aus Nutzersicht zu bestimmen und auszuwerten, was im Projekt mit 80 Nutzerinnen und Nutzern intensiv erprobt wurde.

In diesem Seminar werden Sie mit der Anwendung und Umsetzung des entwickelten Teilhabe-Instruments, der Teilhabekiste sowie ergänzender Materialien vertraut gemacht.

Im Seminar gehen wir den Fragen nach:
- Wie können Wünsche und Ziele von Menschen (mit Beeinträchtigungen in verschiedener Form, zum Beispiel auch bedingt durch psychische Erkrankungen, aber auch Sprachbarrieren) selbstbestimmt erarbeitet und ihre Realisierung unterstützt werden?
- Wie können Teilhabeziele geplant und umgesetzt werden?
- Wie lässt sich das entwickelte Teilhabe-Instrumentarium mit dem Gesamt-/Teilhabeplan der Eingliederungshilfe kombinieren und anwenden?
- Wie kann ich auswerten, wie die Teilhabeziele umgesetzt wurden?
- Wie wird der Erfolg von Teilhabezielen gemessen und evaluiert?

Im Seminar werden Sie den Einsatz der Teilhabekiste praktisch üben und anschließend reflektieren.
Nach dem Seminar haben Sie die Möglichkeit den Einsatz an einem konkreten Beispiel zu üben, diese Erfahrung zu verschriftlichen und dann eine individuelle Rückmeldung der Referentin zu erhalten.
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Kurs-Nr.
26SX0004
Leitungskräfte stehen oft vor der großen Herausforderung, ihre Teams für die notwendigen, vielfältigen, manchmal vorgegebenen und oft parallel ablaufenden Veränderungsprozesse zu motivieren, sie darin zu begleiten und miteinander zu guten Ergebnissen zu kommen.

Viele Mitarbeitende erleben sich in Veränderungsprozessen nur sehr bedingt als selbstwirksam und entwickeln Widerstand, der sich sowohl als persönlicher Rückzug als auch als Protest und Aufruhr zeigen kann.
Dadurch müssen Leitungskräfte mit unterschiedlichen Motivationslagen von Mitarbeitenden umgehen, sind mit unterschiedlichen Widerstandsstrategien konfrontiert und müssen das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen des Trägers/ihrer Vorgesetzten und Bedarfslagen der Mitarbeitenden gestalten.
Zusätzlich besteht eine hohe Erwartungshaltung der Mitarbeitenden, mitgenommen zu werden, was der Kultur in sozialen Organisationen in Bezug auf Partizipation und Beteiligung entspricht, was die Begleitung der Prozesse für Leitungskräfte in der Regel nicht einfacher macht.

Das zweitägige Seminar
- gibt einen grundlegenden Einblick in die Logik von Veränderungsprozessen – beispielsweise wie diese in verschiedenen Phasen ablaufen oder zu den Hintergründen von Widerstand,
- in notwendige Kommunikations- und Partizipationsstrukturen – beispielsweise wie Kommunikation und Partizipation strukturell gut aufgebaut wird, und
- unterstützt Leitungskräfte mit unterschiedlichen Methoden, Teams in Veränderungsprozessen zu begleiten und den Widerstand von Mitarbeitenden lösungsorientiert einzubinden. Die Teilnehmenden erhalten dazu einen Koffer mit unterschiedlichen Methoden, von denen einige kurz vorgestellt und andere – je nach Interessenlage der Gruppe – anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeitet werden.
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Kurs-Nr.
26JP0001
Dozent*in
Sabine Brommer
Aus der Praxis entstanden, wurden die Kollegialen Systemischen Beratungsmethoden für die Praxis entwickelt. Ziel war und ist es, die im Team versammelten Kompetenzen nicht nur für Klientinnen und Klienten, sondern auch fürs Team zu nutzen. Fallbesprechungen sollen lebendiger und effektiver, ressourcen- und lösungsorientiert sein. Auch eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre war und ist Johannes Herwig-Lempp und seinem Team wichtig. Auf dieser Grundlage entstand eine Sammlung inzwischen vielfach erprobter und bewährter Methoden gegenseitiger fachlicher Unterstützung.

Im Seminar wird zunächst in zugrunde gelegte systemische Haltungen eingeführt – sie bilden die Rahmung für diese Form der ressourcenorientierten Teamarbeit. Darauf aufbauend werden Idee und Entstehungsgeschichte der Kollegialen Beratungsmethoden vorgestellt.
Die Referentin stellt einige der Kollegialen Beratungsmethoden vor und gibt die Gelegenheit, diese praktisch ausprobieren. Dazu werden von den Teilnehmenden mitgebrachte, konkrete Fallanliegen genutzt.
Ein Handout mit Anleitungen zu den vorgestellten und weiteren Beratungsmethoden erleichtert den Transfer in die Praxis.

Das Seminar kann in drei unterschiedlichen Formaten gebucht werden.

1 Seminartag:
Diese Variante umfasst neben der Einführung das praktische Einüben und Ausprobieren von 4 konkreten Kollegialen Beratungsmethoden. Die weiteren im Handout aufgeführten Methoden eignet sich das Team selbst an.

2 Seminartage am Stück:
Diese Variante bietet zusätzlich Raum für praktische Erfahrungen mit weiteren der insgesamt 16 Kollegialen Beratungsmethoden und für eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesen.

2 Seminartage mit zeitlichem Versatz:
Diese Variante bietet zusätzlich die Möglichkeit, erste eigene Praxiserfahrungen mit den Kollegialen Beratungsmethoden zu reflektieren. Konkrete Praxisfragen können aufgegriffen, Erfolge berichtet werden. Durch den zeitlichen Versatz des zweiten Seminartages erhält das Team Unterstützung bei der Etablierung der Kollegialen Beratungsmethoden.
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Kurs-Nr.
26SX0005
Auf Warteliste
Do., 09.04.2026 - Fr., 10.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
506,00 € (inkl. MwSt.)
Die Basis Ihres professionellen Handelns, egal ob im Gespräch mit Ihren Klientinnen und Klienten oder im Erarbeiten von Strategien für beispielsweise ein erfolgreiches Teilhabemanagement, ist Ihre professionelle und ressourcenorientierte Haltung. Die Orientierung an den Stärken und Kompetenzen der Klientinnen und Klienten und ihres sozialen Umfeldes ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Teilhabemanagement. Die Veranstaltung liefert das nötige Basiswissen und vermittelt praxiserprobte Methoden zur Erkundung und Mobilisierung individueller Stärken und zur Anregung von Unterstützung aus dem sozialen Umfeld. Die Belange von Menschen mit Behinderung sowie pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen können – je nach Interessenlage der Teilnehmenden – besondere Berücksichtigung finden.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Ressourcenorientierung als professionelle Haltung und als Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten
- Mit unterschiedlichen Sichtweisen und Aufträgen konstruktiv umgehen
- Verständliche Sprache – Gespräche führen auf Augenhöhe
- Aktivierende Methoden zur Erkundung von individuellen Kompetenzen und Ressourcen im sozialen Umfeld (zum Beispiel Ressourcenkarte)

Diese Fortbildung kann als Modul 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement angerechnet werden.
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Kurs-Nr.
26SP0043
Dozent*in
Martina Bientzle
Anmeldung möglich
Mo., 14.09.2026 - Di., 15.09.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Die reflektierte Anwendung von Methoden und spezifischen Werkzeugen der systemischen Gesprächsführung in Beratungssettings und Gesprächssituationen ist eine Kernkompetenz in Ihrer Arbeit. In diesem Seminar werden auf Basis systemischer und ressourcenorientierter Grundannahmen und Haltungen die Verwendung von Methoden und Tools an Beispielen aus Ihrem Arbeitskontext aufgezeigt und in Kleingruppenarbeiten eingeübt. Schwerpunkt des Seminars ist die Vermittlung von vielfältigen Methoden, die die Belange von Menschen mit Behinderung sowie pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen – je nach Interessenlage der Teilnehmenden – besondere Berücksichtigung finden.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsgestaltung
- Gesprächsaufbauvarianten
- Kreative und aktivierende Methoden zur Erkundung von individuellen Kompetenzen und Ressourcen im sozialen Umfeld und zur Visualisierung

Diese Fortbildung kann als Modul 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement angerechnet werden.
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Kurs-Nr.
26SP0045
Dozent*in
Martina Bientzle
Anmeldung möglich

Systemische Gesprächsführung
Gespräche mit vermeintlich „schwierigen Klientinnen und Klienten“ und Selbstfürsorge

Di., 24.11.2026 - Mi., 25.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Vielleicht kennen Sie folgende Situation: Sie bemühen sich im Gespräch mit Ihren Klientinnen und Klienten, nutzen Ihre Kompetenz und Erfahrung und im Laufe des Prozesses entwickelt sich das Gefühl, dass alles ins Leere läuft und Ihre Bemühungen nicht die gewünschte und erhoffte Wirksamkeit entfalten. Daraus könnte sich der Eindruck entwickeln, dass die Klientinnen und Klienten „schwierig“, „unmotiviert“ oder „beratungsresistent“ sind. Möglich wäre auch als Reaktion ein Gefühl, selbst nicht ausreichend kompetent zu sein, oder das Hinterfragen der Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit.

Ziel dieses Seminars ist es, gemeinsam auf Grundlage von systemischen Ansätzen Ideen zu sammeln und zu erproben, die helfen können, dass Gesprächssituationen mit vermeintlich „schwierigen“ Klientinnen und Klienten gelingen können. In Beratungssituationen bringen wir neben unserer professionellen Rolle und fachlichen Kompetenz auch uns selbst als individuelle Persönlichkeit mit ein. Daher verfolgt dieses Seminar neben der Orientierung an unseren Klientinnen und Klienten und deren Bedürfnisse auch die Wahrnehmung und Fürsorge für uns selbst und unsere individuellen Bedürfnisse und Ressourcen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Gespräche mit vermeintlich "schwierigen" Klientinnen und Klienten
- Grundidee des Modells der abgestuften Freiwilligkeit nach Conen und dessen praktische Umsetzung
- Achtsamkeit und Selbstfürsorge

Diese Fortbildung kann als Modul 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement angerechnet werden.
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Kurs-Nr.
26SP0044
Dozent*in
Martina Bientzle
Anmeldung möglich
Mi. 13.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
209,00 € (inkl. MwSt.)
Das Führen von Betreuungen wird zunehmend auch für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer komplexer und schwieriger: Immer mehr Rechtsänderungen, Fälle mit Auslandsbezug und hohe Erwartungen von allen Verfahrensbeteiligten, die die Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer vor Herausforderungen stellen.

Im Seminar wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben ihre schwierigen Fälle vorzustellen. Die Referenten lösen zusammen mit den Teilnehmenden die Fälle und stellen Lösungsmöglichkeiten vor.

Die Fallwerkstatt und Supervision ist eine Reflexions- und Beratungsform für Fragen und Probleme aus der beruflichen Praxis. Angesichts wachsender Anforderungen im Berufsfeld Betreuungen bietet sie die Möglichkeit, in Begleitung von ausgebildeten Beratern und erfahrenen Praktikern, Erfahrungen aus dem Betreuungsrecht zu reflektieren.

In angeleiteten Reflexionsprozessen wird die Qualität der Arbeit unterstützt, die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit gestärkt, Potenziale und Ressourcen belebt und neue Sichtweisen eröffnet. Es wird zudem zusammen bewertet, wie zukünftig gegebenenfalls ressourcenschonender und effektiver gearbeitet werden kann.

Alle Teilnehmenden profitieren so von der Besprechung der eigenen und der fremden Fälle. Die Inhalte unterliegen der Schweigepflicht.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 120 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0029
Dozent*in
Frank Müller, Karim Chermiti
Anmeldung möglich
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Alexander Rapp
Anmeldung möglich
Mi., 02.12.2026 - Do., 03.12.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
Auch betreute Personen können in strafrechtliche Situationen geraten – sei es als Opfer oder als Täter. Daraus ergeben sich besondere Herausforderungen für die Betreuungspraxis:
- Welche Aufgaben stellen sich für Betreuerinnen und Betreuer?
- Wann müssen sie tätig werden?
- Was dürfen und müssen sie im Rahmen ihrer Aufgabenkreise für ihre Betreuten veranlassen?
- Wie geht man richtig mit Staatsanwaltschaft und Strafgerichten um?
- Wie gestaltet sich die Betreuung, wenn Betreute inhaftiert sind?

Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Strafprozessrechts und gibt einen Überblick über die Aufgaben in den verschiedenen Stadien des Strafverfahrens. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie eine betreute Person, die Opfer einer Straftat wird, angemessen unterstützt werden kann und wie ihre Rechte gewahrt bleiben.

Behandelt werden das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft sowie das Verfahren vor den Strafgerichten. Darüber hinaus werden zentrale Aspekte wie Schuldfähigkeit, die Beiordnung eines Pflichtverteidigers sowie Maßregeln der Besserung und Sicherung – einschließlich der Unterbringung in der forensischen Psychiatrie – erörtert. Abschließend werden die Möglichkeiten des Zeugenbeistands, der Nebenklage und des Adhäsionsverfahrens vorgestellt.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0036
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Was interessiert mich? Was sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich beruflich und privat? Welcher Beruf passt zu mir? Für die eigene berufliche Orientierung ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Jugendliche zentral.
Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter im Orientierungsprozess. Die stärkenorientierte Haltung ist hier sehr hilfreich und unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung.
Die Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für die Jugendlichen ist daher wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
- Grundlagen der stärken- und ressourcenorientierten Arbeit
- Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für Jugendliche
- Kennenlernen von Methoden, um mit Jugendlichen an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten
- Individuelle Begleitung von Jugendlichen bei der Auseinandersetzung und Entwicklung ihrer Ziele und Visionen

Die Bedarfe und Fragestellungen der Teilnehmenden werden berücksichtigt.
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Kurs-Nr.
26JP0071
Dozent*in
Angelika Roth, Evelyn Dobberke
Anmeldung möglich
Do., 19.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
506,00 € (inkl. MwSt.)
In der Routine unseres Arbeitsalltags handeln wir uns Muster und Spielregeln ein, die sich in der Teamkommunikation widerspiegeln. Diese Muster können hilfreich sein oder die Beteiligten daran hindern, zielführend Arbeitsprozesse zu gestalten und mit Veränderungen und neuen Herausforderungen umzugehen. In dieser Ideen- und Praxiswerkstatt erhalten Sie Orientierungen und konkrete Werkzeuge (Verfahren und Methoden) zu unterschiedlichen Schwerpunkten.

Inhalte dieses Seminars sind:
- die Gestaltung kommunikativer Formate auf der Basis agiler (beweglicher) und systemischer Orientierungspunkte.
- die Weiterentwicklung von eigenen Besprechungsformen zu neuen, flexiblen Formaten, angepasst an das Team und die Situation vor Ort.
- erlebnisorientierte, fokussierte Reflexionen von Arbeitsprozessen.
- hilfreiche Teamrituale für zentrale Prozesse, die nicht nur ihr Team stärken, auch Unterschiedlichkeiten anerkennen, das Lernen aus Fehlern fördern, die Erholung nach Rückschlägen unterstützen und die Würdigung von Erfolgen ermöglichen.
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Kurs-Nr.
26KP0025
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Do. 08.10.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit sozialleistungsbedürftig zu werden. Dabei gibt es eine Vielzahl von sozialrechtlichen Leistungen, die im Alter und bei Pflege in Anspruch genommen werden können.

Das Seminar befasst sich deshalb mit den Themen:
- Feststellung der Zuständigkeiten nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und dem SGB XII
- Es wird das Nachrangprinzip der Sozialhilfe besprochen
- Der Einsatz von Einkommen und Vermögen des Leistungsberechtigten
- Die jeweiligen Leistungen nach dem SGB XII: zum Beispiel Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten und Altenhilfe

Des Weiteren werden das sozialrechtliche Verfahren zur Antragstellung, das Widerspruchsverfahren sowie das Klageverfahren erörtert.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0010
Dozent*in
Andreas Scheulen

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich