Anmeldung möglich

Fachtag Querschnittsarbeit<br />
Neue Wege – Starke Impulse: Engagementkultur im Dialog

Mi. 24.06.2026
GENO-Haus Stuttgart
0,00 €
Mehr Austausch. Mehr Vernetzung. Mehr Miteinander.

Sie möchten sich mit Fachkräften im Betreuungswesen direkt austauschen – um gemeinsam Herausforderungen zu beleuchten, gute Praxis zu teilen, kreative Ideen zu entwickeln und offene Fragen zu diskutieren?

Diese Möglichkeit bietet der 16. Fachtag Querschnittsarbeit. Im Mittelpunkt steht ein offenes und partizipatives Veranstaltungsformat: das BarCamp. Dieses Miteinander schafft Raum für neue Perspektiven und stärkt die Zusammenarbeit.

Ein Impulsvortrag liefert aktuelle Erkenntnisse in der Engagementforschung, stellt Herausforderungen und Chancen in der ehrenamtlichen rechtlichen Betreuung dar und beleuchtet Gelingensfaktoren.

Was ist ein Barcamp?
Ein Barcamp ist keine klassische Konferenz. Statt eines festen Programms bringen Sie eigene Themen in Sessions ein: als kurze Inputs, Fragen, Praxisberichte oder Diskussionsanregungen. So sind Sie zugleich auch Mitgestaltende und entscheiden, an welchen Themen Sie sich beteiligen möchten.

Es wird parallel diskutiert, zugehört und weiterentwickelt. So entsteht ein Raum auf Augenhöhe, in dem voneinander gelernt wird – praxisnah, direkt und kollegial.

Sie müssen nichts vorbereiten – bringen Sie einfach Ihre Themen, Fragen und vor allem Neugier mit!

Wir freuen uns auf Sie – und auf einen Fachtag, der vom Wissen und Engagement aller lebt.


Hinweis:
Diese Veranstaltung findet in Kooperation der überörtlichen Betreuungsbehörde beim KVJS, dem SKM Diözesanverein Freiburg e. V., dem Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Diözesanverein für die Erzdiözese Freiburg, dem Evangelischen Landesverband für das Betreuungswesen sowie der Interessengemeinschaft der Betreuungsvereine in Baden-Württemberg statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Kurs-Nr.
26RP0031
Dozent*in
Paul-Stefan Roß, Anna Lang
Anmeldung möglich
Mi. 30.09.2026
GENO-Haus Stuttgart
89,00 € (inkl. MwSt.)
Das Aufgabenspektrum der Betreuungsbehörden ist durch die Reform des Betreuungsrechts noch vielfältiger geworden. Diese Aufgaben werden - bedingt durch die jeweiligen personellen Ressourcen und Strukturen vor Ort (Betreuungsvereine, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer und Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner) - in unterschiedlicher Weise umgesetzt.

Die Jahrestagung bietet gezielt den Sachgebietsleitungen die Möglichkeit, sich anhand eines Schwerpunktthemas aus den Aufgaben der Betreuungsbehörden auszutauschen und praxisrelevante Fragen zu diskutieren. Dazu gehören auch personelle oder organisatorische Themen wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit anderen Stellen.

Die Inhalte der Jahrestagung werden im Frühsommer 2026 durch eine gesonderte Ausschreibung bekannt gegeben.
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Kurs-Nr.
26RP0033
Dozent*in
Andrea Dobinsky
Anmeldung möglich
Di., 22.09.2026 - Mi., 23.09.2026
Hochschule für Polizei V-S
100,00 € (inkl. MwSt.)
Ziel der Fachtagung ist es, die Zusammenarbeit und den Dialog von Jugendhilfe und Polizei zu fördern, indem die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und die daraus resultierenden Auftrags-, Haltungs-, und Methodendifferenzen transparent gemacht und diskutiert werden.

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten mit dem Landeskriminalamt festgelegt und vorbereitet.

Hinweise:

Anmeldung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei erfolgt direkt beim Landeskriminalamt.

Kooperationsveranstaltung mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0052
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 20.07.2026 - Di., 21.07.2026
Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart
375,00 € (inkl. MwSt.)

Eine gut strukturierte Praxisanleitung ist ein Garant für einen positiven Einstieg in die Arbeitswelt. Grundlage dafür ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und die genaue Betrachtung der vorhandenen Rahmenbedingungen von Träger und Einrichtung. Die Praxisanleitung bietet darüber hinaus für beide Seiten die Chance, Theorie und Praxis abzugleichen. Freiwilligendienstleistende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten und Berufseinsteigende lernen hier, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anzuwenden, in ihre berufliche Rolle hineinzuwachsen, Erfahrungen zu sammeln und eine professionelle Identität zu entwickeln. Der Verlauf und Erfolg des Arbeitseinstiegs hängen dabei wesentlich von der Anleitung und Begleitung durch die Fachkräfte ab.
Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen von morgen zu gewinnen, sie für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu begeistern und sie im Arbeitsfeld zu halten.

Die Fortbildung gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Was macht eine Anleitung aus?
- Welche Rahmenbedingungen sind für eine positive Praxiserfahrung notwendig?
- Welchen Mehrwert bringen Praktika und das Engagement im Freiwilligendienst für die Anzuleitenden und die Einrichtung?
- Wie wecke ich Begeisterung und Verständnis für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch im Sinne der Nachwuchsgewinnung neuer Fachkräfte?
- Anleitung zwischen Reflexion und Haltung
- Gesprächsführung in komplexen Situationen (Konflikte, Mitarbeitergespräche, et cetera)

Es wird sehr praxisnah auf die Besonderheiten der Anleitung im hochkomplexen und fachlich sehr anspruchsvollen Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eingegangen. Zudem sollen mögliche Stolpersteine identifiziert und aus dem Weg geräumt sowie die Begeisterung für die Anleitung und das Arbeitsfeld geweckt werden.

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.jugendakademie-bw.de

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0014
Dozent*in
Christine Günther, Peter Komhard, Rainer Patjens, Sabine Pester
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0062
Dozent*in
Laura Reidenbach
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0063
Dozent*in
Laura Reidenbach
Die Entscheidung über die Adoptionseignung ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben in der Adoptionsvermittlung. Es gilt, das Wohl des Kindes sicherzustellen, indem die persönlichen und die Erziehungskompetenzen potenzieller Eltern fundiert eingeschätzt werden. Doch während Sie fachlich prüfen, befinden sich die Bewerber in einer emotionalen Ausnahmesituation: Sie erleben das Verfahren oft als „Prüfung“, bei der ihr Wunsch nach einem adoptierten Kind auf dem Spiel steht.
Hier liegt die methodische Herausforderung: Wie gelingt es, Gespräche zu führen, in denen sich Bewerber ehrlich öffnen? Wie sichern wir eine belastbare Arbeitsbeziehung, die weit über den Prüfungsprozess hinausreicht – bis in die Zeit nach der Vermittlung, wenn professionelle Unterstützung vielleicht erst recht nötig wird?
Dabei gilt es, keine Person zu „übersehen“, die qualifiziert für die Annahme eines Kindes ist, aber auch keine Personen in den Bewerberpool aufzunehmen, deren Eignung in Frage steht.

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, diese Doppelrolle zwischen „Prüfer/Prüferin“ und „Begleiter/Begleiterin“ souverän auszufüllen.

Inhalte:
- Gesprächsaufbau und Herstellen einer sicheren Gesprächsatmosphäre
- Zielführende Fragestellungen und Gesprächstechniken zur Klärung von Elternkompetenzen.
- Vom Gespräch zur fundierten Eignungsbeurteilung
- Vermeiden von Beurteilungsfehlern und Wahrnehmungsverzerrungen
- Besprechung negativer Ergebnisse der Eignungsbeurteilung
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Kurs-Nr.
26JP0080
Dozent*in
Kerstin Haury
Anmeldung möglich
Mo. 21.09.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit
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Kurs-Nr.
26KP0007
Dozent*in
Lars Groven
Mit dem Fokus auf interkulturelle Kompetenz bietet dieses Seminar Einblicke, wie Kinderschutz in einem multikulturellen Umfeld erfolgreich umgesetzt werden kann. Besonders in der Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund ist es wichtig, eine wertschätzende und ressourcenorientierte Haltung zu entwickeln. Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, kulturelle Sensibilität als wesentliche Kompetenz in der Beratungsarbeit zu fördern und zu vertiefen.
Seminarinhalte:
– Kulturelle Selbstreflexion: Erkennen Sie Ihre eigenen kulturellen Prägungen und entwickeln Sie eine selbstkritische Haltung, um Vorurteile abzubauen und kulturelle Barrieren zu überwinden.
– Verhaltensmuster verstehen: Analysieren und interpretieren Sie unbekannte Verhaltensmuster von Familien aus unterschiedlichen Kulturen, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
– Praktische Anwendungen: Diskutieren Sie Fallbeispiele aus der Praxis, um effektive Strategien für den täglichen Umgang mit kulturellen Herausforderungen im Kinderschutz zu entwickeln.
Dieses Seminar bietet Ihnen ein praxisnahes und interaktives Lernen, das Ihnen ermöglicht, Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen für den interkulturellen Kinderschutz deutlich zu erweitern.
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Kurs-Nr.
26KP0009
Dozent*in
Leyla Zorlu
Das gemeinsame Essen und Trinken in der Kindertageseinrichtung bietet vielfältige Lernmöglichkeiten. Im Vordergrund steht dabei die Begleitung der Entwicklung der Kinder zum selbstständigen und selbstbestimmten Essen. Dabei spielen kulturelle Vielfalt, gesetzliche Vorgaben sowie das Recht auf Partizipation eine zentrale Rolle und machen das Thema „Essen und Trinken“ zu einem bedeutenden pädagogischen Handlungsfeld.
In diesem Seminar wird erörtert, wie die Fragen „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wo“ und „Wohin“ bei der Konzeption und Organisation der Mahlzeiten durch die Werte und Vorstellungen der Familien, der Kita, des Teams und der Leitung geprägt sind. Der Begriff der Kultursensibilität wird eingeführt und im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben sowie dem Entwicklungsstand der Kinder betrachtet.

Im Fokus stehen folgende Themen:
- Das Verständnis der drei Kompetenzbereiche der Kinder im Zusammenhang mit dem Essen: Kennenlernen, Lernen und Können
- Der Blick in den weiterentwickelten Orientierungsplan (WeOp)
- Praktische Ansätze für eine entwicklungsorientierte Begleitung der Mahlzeiten
- Möglichkeiten, Partizipation bei Entscheidungen rund ums Essen zu fördern und Beschwerden angemessen zu berücksichtigen
- Das Bewusstsein für den Einfluss eigener Essgewohnheiten und Erfahrungen auf die Begleitung der Mahlzeiten
Für Erwachsene kann die Gestaltung dieser Alltagshandlung im pädagogischen Kontext eine Herausforderung darstellen – umso wichtiger ist daher eine bewusste Auseinandersetzung damit.

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und die eigene Praxis im Sinne einer kindgerechten und kultursensiblen Essensbegleitung weiterzuentwickeln.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0015
Dozent*in
Kariane Höhn
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Alexander Rapp
Schlaf- und Ruhezeiten gehören zu den sensibelsten Momenten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Sie sind weit mehr als Pausen – sie sind Bildungszeiten, in denen Kinder zur Ruhe finden, Erlebtes verarbeiten und Sicherheit durch Beziehung erleben. Gleichzeitig sind sie im Alltag von Ganztagseinrichtungen organisatorisch besonders herausfordernd: Große Gruppen, enge Zeitfenster, wechselndes Personal und begrenzte Räume erschweren eine verlässliche und kindgerechte Gestaltung.
Hinzu kommen alltägliche Fragen, die zu Unsicherheiten oder Spannungen im pädagogischen Handeln führen können: Wie lange dürfen Kinder schlafen? Sollen, können oder müssen Kinder zu unterschiedlichen Zeiten schlafen (dürfen)? Sollen sie geweckt werden, wenn Eltern es wünschen? Was tun, wenn Erwartungen im Team auseinandergehen oder Eltern andere Vorstellungen haben als die Einrichtung?

Auch der Kinderschutz ist in den Fokus gerückt: Die UN-Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das Recht auf Ruhe und Erholung zu. Doch wie gelingt ein achtsamer und respektvoller Umgang mit dieser verletzlichen Alltagssituation?
- Nähe und Distanz: Wie viel körperliche Nähe braucht oder erlaubt ein Kind beim Einschlafen? Wie sichern Fachkräfte dabei einen professionellen Rahmen?
- Ungewöhnliche Einschlafrituale: Wie gehen Fachkräfte mit kindlichen Strategien um, die irritieren oder kulturell fremd erscheinen, ohne vorschnell zu bewerten?
- Körperkontakt und Begrenzung: Wann braucht ein Kind körperliche Nähe, wann Schutz vor Übergriffigkeit – und wie kann liebevolle Begleitung ohne Grenzverletzung gelingen?
- Durchgängige Präsenz und Beobachtung: Wer begleitet den Schlaf? Wie sichern Einrichtungen die kontinuierliche Anwesenheit einer verantwortlichen Bezugsperson – auch im Sinne des Schutzauftrags?
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe zur Ü3-Gruppe: Ein abrupter Übergang von der Krippe zur Ü3-Gruppe ohne individuelle Schlaf- oder Rückzugsmöglichkeiten kann das Wohlbefinden der Kinder erheblich beeinträchtigen. Fachkräfte sind daher gefragt, diese sensiblen Phasen professionell zu gestalten


In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden fachliches Hintergrundwissen, praktische Impulse zur Raum- und Ablaufgestaltung, Ideen für gelingende Übergänge, Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen und Anregungen für eine tragfähige Elternkommunikation.
Es wird Raum für Reflexion, kollegialen Austausch und konkrete Fallbesprechungen gegeben – mit dem Ziel, mehr Sicherheit im pädagogischen Alltag zu gewinnen und Schlafen und Ruhen als das zu sehen, was sie sein können: echte Bildungs- und Schutzräume.
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Kurs-Nr.
26KP0018
Dozent*in
Maren Kramer
In der heutigen digitalen Welt ist Social Media zu einem zentralen Element der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Während früher Gemeindezeitungen und Schaukästen die Hauptinformationsquellen waren, eröffnen soziale Netzwerke völlig neue Möglichkeiten, um mit Eltern, Fachkräften und der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.

Dieses Seminar zeigt, wie Kindertageseinrichtungen Social Media gezielt nutzen können – sei es zur Information über aktuelle Projekte und Veranstaltungen, zur Stärkung der medialen Identität oder zur effektiven Imagepflege.

Es wird beleuchtet, wie die vielfältigen Chancen und Potenziale einer strategisch geplanten Social-Media-Präsenz für Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden kann. Dabei geht es nicht nur um Sichtbarkeit, sondern auch um Kommunikation, Imagepflege und Standortmarketing.
Gemeinsam werden die Grundlagen und Strategien für einen gelungenen Social-Media-Auftritt erarbeitet:
- Welche Plattformen sind für Kitas besonders geeignet?
- Wie erreicht man die verschiedenen Zielgruppen effizient?
- Wie kann man Inhalte kreativ und ansprechend gestalten?
- Welche Tools unterstützen bei der Content-Erstellung?
- KI-gestützte Texterstellung – Wie kann künstliche Intelligenz helfen?
- Bilder für Social Media – Was eignet sich und wo findet man sie?
- Videos & Podcasts – Welche Formate sind für Kitas sinnvoll?

Neben den zahlreichen Chancen werden auch die Herausforderungen und Risiken im Umgang mit Social Media beleuchtet und aufgezeigt, wie ein sicherer und verantwortungsvoller Einsatz gewährleistet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0032
Dozent*in
Christina Vaih-Baur
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
KVJS Stuttgart
239,00 € (inkl. MwSt.)
Seit einigen Jahren wandelt sich der Blick auf Kinder mit herausforderndem Verhalten. Mehr und mehr reflektieren die Teams ihren Umgang mit Kindern, Tagesablauf und Raumgestaltung.
Die Träger sollten sich an diesem Prozess beteiligen und gemeinsam mit den Fachkräften passende Rahmenbedingungen schaffen und in der Folge Handlungssicherheit bieten. Dies ist vor allem in der Phase, in welcher Eltern zur Diagnostik informiert und aufgefordert werden, von besonderer Bedeutung - auch in Bezug auf den Kinderschutz.

- Wie stellen sich die rechtlichen Grundlagen zu Inklusion und Kinderschutz dar?
- Wie wird herausforderndes Verhalten definiert?
- Woran erkennen Fachkräfte, Leitungen und Träger den Bedarf eines diagnostischen Verfahrens?
- Wie gelingt es, alle Beteiligten ins Boot zu holen?
- Wie können gute Rahmenbedingungen (pädagogisches Konzept, Alltags- und Raumgestaltung, Aufgabenverteilung Träger/Leitungen/Fachkräfte, Elterngespräche) geschaffen werden?
- Wie kann Handlungssicherheit im Umgang mit dem Kind und mit den Eltern erworben werden?

Ihre Fragen haben Vorrang!
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0039
Dozent*in
Heike Baum

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich