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Veranstaltung "Infoveranstaltung zum Erprobungsparagraf § 11 KiTaG" (Nr. 0045) wurde in den Warenkorb gelegt.





Im Rahmen des Erprobungsparagrafen (§ 11 KiTaG) haben die Träger von Kindertagesein-richtungen in Baden-Württemberg die Möglichkeit, auf Antrag befristet von den landesrechtli-chen Vorgaben des KiTaG und der KiTaVO abzuweichen (z.B. Angebotsformen, Höchstgrup-penstärken, personelle und/oder räumliche Voraussetzungen), um hierdurch flexiblere Hand-lungsoptionen für bedarfsgerechte, örtliche Lösungsmodelle zu erhalten.

Seitens der Träger von Kindertageseinrichtungen wurde immer wieder der Wunsch nach Mo-dellen geäußert, die in den Einrichtungen erprobt werden können. Dieses Anliegen wurde sei-tens des KVJS und der kommunalen Landesverbände aufgegriffen und gemeinsam das Rah-menkonzept „KiTaFlex“ zur Erprobung von Angebotsformen und Personalstruktur entwickelt.

In der Online-Veranstaltung werden die einzelnen Parameter dieses Rahmenkonzepts vorgestellt und es besteht die Möglichkeiten Rückfragen zu stellen
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Kurs-Nr.
26KD0046
Dozent*in
Melissa Haußmann, Kristin Hermann
Anmeldung möglich
Di. 21.07.2026
Online-Seminar
0,00 €
Der Erprobungsparagraf ermöglicht Trägern von Kindertageseinrichtungen, von den Vorgaben des KiTaG und der KiTaVO befristet abzuweichen. Mit dieser Regelung wird für die KiTa-Träger vor Ort mehr Spielraum und Flexibilität für passgenaue Lösungsmodelle geschaffen und unter Beteiligung der Betroffenen vor Ort können neue Konzepte erprobt werden. Der Träger hat die Verantwortung für die zu erprobenden Konzepte.

Hinweis:
Die Veranstaltung informiert die Teilnehmenden über die wesentlichen Inhalte zum Erprobungsparagrafen. Es werden die Antragsstellung, mögliche landesgesetzlichen Abweichungen sowie die weiterhin geltenden Vorgaben des SGB VIII erläutert.
Außerdem ist es möglich, allgemeine Fragen zum Erprobungsparagrafen zu stellen.

Diese Infoveranstaltung gibt einen Überblick zu Fragen rund um den Erprobungsparagrafen.

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für mögliche Fragen, die in dem Seminar mit aufgenommen werden sollen, schreiben Sie bitte an sekretariat42@kvjs.de, mit dem Betreff: Träger Service-Veranstaltung Erprobungsparagraf.
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Kurs-Nr.
26KD0045
Dozent*in
Melissa Haußmann, Kristin Hermann
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 21 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0044
Dozent*in
Astrid Ebrahimi, Gudrun Ruf-Speidel
Schnell kann aus einem Funken ein Flächenbrand werden!
Lebhaftes öffentliches Interesse führt immer mehr zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der eine Krise auftaucht:
Wie konnte das passieren?
Wer ist schuld?
Und wer trägt die Verantwortung?


Dies sind Fragen, die Öffentlichkeit und Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird. Ängste und Unsicherheiten kommen auf – bei Eltern, Mitarbeitenden und dem Träger der Kindertageseinrichtung.
Häufig genug entsteht die wahre Krise erst durch die daraus resultierende – ungeschickte – Kommunikation einer Organisation im Krisenfall.


Wenn ein Kind unbeabsichtigt durch ein Versäumnis in einer Kindertageseinrichtung zu Schaden kommt, es zu einem sexuellen Übergriff kommt, Kinder untereinander übergriffig werden oder ein Ausschluss aus der Einrichtung als ungerechtfertigt wahrgenommen wird, ist das Krisenpotenzial groß. Um im konkreten Fall weiteren Schaden von der Einrichtung, den Kindern und Mitarbeitenden abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Kommunikation gefragt.


Das dreistündige Online-Kompaktseminar sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation unter den Aspekten Strategie, Botschaften und Abläufe.
Ein besonderer Aspekt wird auch der Umgang mit Krisen in den Sozialen Medien sein.
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Kurs-Nr.
26KD0043
Dozent*in
Falk Wellmann
Anmeldung möglich
Di. 29.09.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Viele pädagogische Fachkräfte kennen sie: die hektischen, lauten und unübersichtlichen Situationen während dem An- und Ausziehen in der Garderobe. Die Garderobe ist das Nadelöhr im pädagogischen Ablauf und das An- und Ausziehen die Aktivität, bei der es tendenziell stressig zugeht.
Gleichzeitig bietet das An- und Ausziehen als ein fester Bestandteil im pädagogischen Alltag aber auch vielfältige Interaktionsgelegenheiten, die ein großes Bildungspotenzial beinhalten.

Viele Kinder brauchen während der Garderobensituation eine enge Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte. So entsteht ein intensiver Austausch auf sprachlicher Ebene als auch auf der Ebene von Berührung und Bewegung.
Das Erlernen des An- und Ausziehens stellt außerdem einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit für die Kinder dar. Das An- und Ausziehen kann als Pflegeaktivität eine besondere und exklusive Beziehungszeit zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften werden.

Wie also kann das Potenzial während des An- und Ausziehens genutzt und die Garderobe zu einem Bildungsort werden?
Wie kann eine stressreduzierende Gestaltung der Situation aussehen?
Was zeichnet eine gelingende Interaktion beim An- und Ausziehen aus?
Welche Schritte für eine Planung und Reflexion sind nötig?

Im Fokus des Online-Kompaktseminares steht die Interaktionsgestaltung während der Aktivität „An- und Ausziehen“ und wie diese unter dem Gesichtspunkt der Beziehungszeit gestaltet und organisiert werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0040
Dozent*in
Kira Daldrop
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt
In Horteinrichtungen gibt es wiederkehrende herausfordernde Situationen zwischen Schulkindern untereinander jedoch auch mit Fachkräften - manchmal mit Worten, manchmal mit Körperkontakt. Dabei liegt der Fokus dieses Seminars darauf, Handlungssicherheit als pädagogische Fachkraft zu erlangen als auch den Kinderschutz zu stärken.

In diesem Online-Kompaktseminar werden die rechtlichen Grundlagen und praktischen Unterschiede zwischen § 47 und § 8a SGB VIII erarbeitet.
Neben fachlichem Input stehen Fallarbeit, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien für den Hort-Alltag im Mittelpunkt.

Alle Teilnehmenden erhalten Handouts mit Reflexionsfragen zur Nachbereitung im Team, damit das Gelernte nachhaltig in der Einrichtung umgesetzt werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0038
Dozent*in
Julia Klimczak
Anmeldung möglich
Mi. 21.10.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Das Online-Kompaktseminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Inhalt des Online-Kompaktseminars:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

Die Teilnehmenden können Fragen vorab bis spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin bei Herrn Sebastian Lehmann (Sebastian.Lehmann@kvjs.de) einreichen.
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Kurs-Nr.
26KD0035
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Anmeldung möglich
Mi. 06.05.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Dieses Online-Kompaktseminar wird sich mit Fragen rund um die Erlaubnis zur Kindertagespflege befassen.
Neben der Darstellung der Voraussetzungen und Inhalte einer Erlaubnis wird es auch um Fragen der Erlaubnisentziehung unter Berücksichtigung aktueller Gerichtsentscheidungen gehen.

Das Online-Kompaktseminar richtet sich vorwiegend an die Träger der öffentlichen Jugendhilfe.
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Kurs-Nr.
26KD0034
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
In diesem praxisorientierten Online-Kompaktseminar lernen Sie, wie Sie ein Instagram-Profil für die Kindertagespflege zielgerichtet gestalten.
Wir zeigen, wie ein ansprechendes Profil entsteht, das die richtige Zielgruppe anspricht und einladend wirkt.

Im Fokus des Seminars stehen die Entwicklung einer aussagekräftigen Bio, die Optimierung des Profilnamens sowie die Auswahl eines passenden Profilbilds. Ergänzend gibt es wertvollen theoretischen Input rund um die Funktionsweise von Instagram.

Dieses Online-Kompaktseminar stärkt die Social-Media-Kompetenzen und bietet konkrete Tipps, um die digitale Präsenz der Kindertagespflege zu fördern.
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Kurs-Nr.
26KD0033
Dozent*in
Julia Hinger
Mobbing wird zunehmend als ernstzunehmendes Phänomen wahrgenommen, da es für Kinder gravierende emotionale und soziale Folgen haben kann. Der Begriff ist mittlerweile Teil der Alltagssprache, wird jedoch oft undifferenziert für jegliche Konflikte oder körperliche Auseinandersetzungen verwendet. Dies erschwert ein klares Verständnis der spezifischen Dynamiken, die Mobbing im Kindesalter ausmachen.

Der Hort als Lebensraum bringt viele Kinder mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Bedürfnissen und sozialen Erfahrungen zusammen. Diese Vielfalt ist bereichernd, kann aber auch zu Spannungen, Konflikten und in manchen Fällen zu gewalttätigem Verhalten führen. Für pädagogische Fachkräfte ist es daher besonders wichtig, zwischen alltäglichen Streitigkeiten und systematischem Mobbing zu unterscheiden, um gezielt und wirksam intervenieren zu können.
Konflikte verlagern sich zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem, das nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch das gesamte soziale Klima in Horten und Schulen stark beeinträchtigen kann.
Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, präventive Maßnahmen zu ergreifen und angemessen auf Vorfälle zu reagieren. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist entscheidend, um ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle Kinder zu schaffen.

In diesem Online-Kompakteminar geht es um das eigene Gewaltverständnis, eine klare Haltung zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Schutz im direkten Umgang miteinander wie im digitalen Raum und die Rolle als begleitende Fachkraft.
Es werden Präventionsmaßnahmen und Interventionsstrategien für Fachkräfte Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und die Zusammenarbeit mit Eltern beleuchtet.


Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention“ ist die Weiterführung des Grundlagenseminars. Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KD0031
Dozent*in
Christine Laude
Mobbing wird wegen der oft schwerwiegenden Folgen mit zunehmender Aufmerksamkeit wahrgenommen und der Begriff hat sich in der Alltagssprache etabliert. Er wird jedoch als Synonym für jeden Konflikt oder körperliche Gewalt verwendet, was das Verständnis der tatsächlichen Dynamik erschwert.
Die Schule, der Hort ist ein Lebensort, an dem viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Wertvorstellungen zusammentreffen; das kann nicht reibungslos funktionieren, führt zu Auseinandersetzungen und unter Umständen zu Gewalt.

Mit der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien haben sich zudem die sozialen Lernfelder von Kindern und Jugendlichen erheblich verändert. Diese Nutzung beginnt heute früh – bereits Grundschulkinder bewegen sich täglich auf Plattformen wie WhatsApp, TikTok, Snapchat oder YouTube.
Konflikte verlagern sich daher zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.
Dabei bleibt Gewalt im Netz häufig unsichtbar sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch für Eltern.

Dieses Online-Kompaktseminar bietet Raum zur Auseinandersetzung mit dieser „anderen Form“ von Gewalt und unterstützt Fachkräfte dabei in ihrer Arbeit digitaler und gruppendynamische Mobbingprozesse zu erkennen und zu verstehen und von alltäglichen Konflikten zu unterscheiden.
Es wird ein Grundlagenwissen zum Thema Cybermobbing vermittelt als auch altersspezifische Formen von Mobbing und deren Folgen beleuchtet.

Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" dient als Grundlage.
Für ein besseres Verständnis empfehlen wir, die nachfolgende Veranstaltung zu besuchen: Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention.
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Kurs-Nr.
26KD0030
Dozent*in
Christine Laude
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Baden-Württemberg den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität -die Rahmenbedingungen- dar?
In Baden-Württemberg liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
Das heisst, es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an "Mehr als der MPS" zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der vier Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne Bereiche -Kindertageseinrichtung - Trägerschaft und Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0026
Dozent*in
Dorothee Gutknecht

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