Anmeldung möglich
Do. 24.09.2026
KVJS Stuttgart
229,00 € (inkl. MwSt.)
Erziehungspartnerschaften gelingen dann gut, wenn Eltern akzeptierend und wertschätzend begegnet wird. Die innere Haltung und die Anwendung von Gesprächstechniken beeinflussen das Gelingen eines Gesprächs.

Das Seminar vermittelt, wie durch Wertschätzung und eine positive innere Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.
Des Weiteren wird das Thema Inklusion aufgegriffen. Durch die Vielfalt der Kinder mit besonderem Förderbedarf steigen die Anforderungen im Umgang und im Gespräch mit Eltern.

Das Seminar ist aus einem gemeinsamen Projekt des KVJS und des Heilpädagogischen Fachdienstes im Landkreis Böblingen heraus entstanden.
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Kurs-Nr.
26KP0046
Dozent*in
Ulrike Weber-Böhret, Martina Hirsch-Dambacher
Im einleitenden Teil werden die Grundlagen und ausgewählte Urteile zu häufig auftretenden Fragen/Schwierigkeiten rund um die Erteilung, den Widerruf oder Entzug der Kindertagespflegeerlaubnis sowie zur Änderung und Auflagenerteilung dargestellt.

Weiterhin erfolgt ein kurzer Überblick über die Grundlagen und neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz in der Kindertagespflege sowie zur Berücksichtigung des Datenschutzes bei Verfahren zum § 8a SGB VIII.

Zu den jeweiligen Themen besteht die Möglichkeit, vorab eingereichte Fallbeispiele zu besprechen sowie in den offenen Austausch zu treten.
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Kurs-Nr.
26KP0047
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Interessensbekundung möglich
Di., 06.10.2026 - Do., 08.07.2027
Tagungszentrum Gültstein
3172,00 € (inkl. MwSt.)
Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt, die verschiedensten Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen entsprechen müssen. Das Management einer Kindertageseinrichtung beziehungsweise die Führungsperson bekommt aufgrund dieser Entwicklung eine besondere Bedeutung.

Fragen hinsichtlich der eigenen Führungsrolle und des persönlichen Führungsstils stehen zu Beginn dieser Aufgabe. "Was kommt auf mich zu? Welche beruflichen und persönlichen Haltungen und Kompetenzen benötige ich als Führungskraft in einer Tageseinrichtung für Kinder?"

Zur Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen Führungskräfte Haltungen und Kompetenzen, die ihnen in dieser längerfristigen Fortbildung vermittelt werden. Besonders bedeutsam ist dabei die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten als ein Teil der eigenen beruflichen Entwicklung.

Das Seminar gliedert sich in acht Abschnitte mit jeweils zwei oder drei Tagen mit folgenden Themenschwerpunkten:

1. Erwartungen und Anforderungen an die Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen
- Führungsrolle/Führungsmodelle
- Leitungsaufgaben und unterschiedliche Anforderungen

2. Rechtliche Grundlagen der Kindertagesbetreuung
- Grundlagen im SGB VIII
- Kindertagesbetreuungsgesetz und Kindertagesstättenverordnung
- Fragestellungen aus dem Arbeitsrecht

3. Veränderungsmanagement
- Veränderungsprozesse begleiten
- Ausarbeitung und Umsetzung von Veränderungsprozessen
- Reflexion von Veränderungsprozessen

4. Kinderschutz
- Prävention
- Gewaltschutzkonzept

5. Kommunikation
- Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung
- Kennenlernen von Methoden
- Kollegiale Beratung

6. Teamentwicklung
- Teamkulturen
- Motivation
- Zeit- und Selbstmanagement

7. Organisationswissen
- Qualitätsentwicklung
- Beschwerdemanagement
- Konfliktmoderation

8. Kolloquium/Abschlussseminar
- Vorstellen der Projektarbeiten
- Reflexion der in der Praxis erlebten Handlungssituationen
- Übergabe der KVJS-Zertifikate

Umfang und Dauer:
Das Seminar umfasst acht Abschnitte mit insgesamt achtzehn Tagen über einen Zeitraum von Oktober 2026 bis Juli 2027. Hinzu kommt die Durchführung eines Praxisbeispiels im Rahmen des Veränderungsmanagements mit der Erstellung der Projektarbeit zum Gewaltschutzkonzept und deren Präsentation im Kolloquium.
Diese längerfristige Fortbildung entspricht den Anforderungen zur Vorbereitung auf Leitungsaufgaben im Umfang von mindestens 160 Stunden nach § 7 Abs. 6 Nr. 1 b) KiTaG.

KVJS-Zertifikat:
Das Seminar schließt mit dem Abschlussseminar vom 06.07.2027 bis 08.07.2027 mit der Vorstellung einer individuellen Projektarbeit und der Befragung im Kolloquium ab.

Für das KVJS-Zertifikat wird eine zusätzliche Gebühr von 90€ erhoben. Die Voraussetzung für die Erteilung des KVJS-Zertifikats ist, neben der schriftlichen Projektarbeit und der Präsentation im Kolloquium, die Teilnahme an allen acht Seminaren. Das Seminar besteht aus acht Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle acht Abschnitte verbindlich gebucht. Der oben rechts genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte einschließlich Zertifikatsgebühr wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Methoden:
Information, Präsentation, Austausch, Kollegiale Beratung und Durchführung eines Praxisbeispiels im Rahmen des Veränderungsmanagements mit der Erstellung der Projektarbeit zum Gewaltschutzkonzept und deren Präsentation im Kolloquium.

Hinweis:
Das Seminar besteht aus acht Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle acht Abschnitts verbindlich gebucht. Der oben rechts genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte einschließlich Zertifikatsgebühr wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26KP0049
Dozent*in
Maike Wirth, Claudia Kanz, Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Di., 05.05.2026 - Mi., 06.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
613,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.
Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten
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Kurs-Nr.
26KP0051
Dozent*in
Christina Burk
Die Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung in Kindertageseinrichtungen (KiWo-Skala Kita) ist in den Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg weit verbreitet und hat sich in der Praxis gut bewährt. Sie wird zur Hand genommen, wenn es gilt, eine mögliche Kindeswohlgefährdung zu erkennen, einzuschätzen und weitere Handlungsschritte zu definieren.
Die Erfahrungen im Umgang mit der KiWo-Skala haben gezeigt, dass zum zielführenden Einsatz der Skala Kenntnisse zum Schutzauftrag in der Kinder- und Jugendhilfe und zur Handhabung des Instrumentes sinnvoll und von Vorteil sind.

Im Rahmen des eintägigen Seminars werden die Grundkenntnisse zum Schutzauftrag aufgefrischt, vor allem aber lernen die Fachkräfte die KiWo-Skala kennen und zielgerichtet einzusetzen. Zudem werden die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages wie Elterngespräche, die Zusammenarbeit mit der insoweit erfahrenen Fachkraft und die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt thematisiert.
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Kurs-Nr.
26KP0053
Dozent*in
Marai Pfirrmann
Der pädagogische Alltag mit Kindern, welche sich nur schwer an Regeln halten können, verhaltensoriginell sind oder kein Deutsch sprechen, ist für die pädagogischen Fachkräfte - aber auch für die gesamte Gruppe - täglich eine Herausforderung.

Diese berufsbegleitende Qualifizierung (Inhouse) hat zum Ziel, Erzieherinnen und Erzieher in Krippen, Kitas und Horten in einem längerfristigen, kontinuierlichen Lernprozess für die inklusiv ausgerichtete Arbeit mit Kindern, die einen besonderen Förderbedarf haben, zu qualifizieren.
Dafür werden im Rahmen der Fortbildung gemeinsam ein pädagogisches Konzept entwickelt und die eigenen Haltungen der Teilnehmenden reflektiert. Am Ende wissen alle: Vielfalt kann die Arbeit bunter und interessanter machen.

Im ersten Modul werden mit dem Team das Konzept der Qualifizierung durchgesprochen und gegebenenfalls die Themenschwerpunkte zu Gunsten der Fragen im Team verschoben.

Themen und Inhalte der Fortbildung:

Tag 1: Reflexion über die eigene Arbeit im sozialen Bereich und zur Motivation für diese Qualifizierung, Grundlagen der Inklusion, vorurteilssensible Pädagogik, kultursensible Pädagogik, eine Haltung der Feinfühligkeit und Achtsamkeit, Vereinbarung zur Erstellung einer Netzwerkkarte.

Tag 2: Theorieimpuls Bindung und Bildung, Konzeptions- und Raumentwicklung, um Kindern mit besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden, Grundhaltung und Reflexion der eigenen Pädagogik (Konzeption) unter dem Stichwort „Integration und Umsetzung der Anforderungen des Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung Baden-Württemberg“, Praxisberatung.

Tag 3: Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein bei Kindern in besonderen Lebenslagen, sich selbst erfüllende Prophezeiungen, Aspekte der Arbeit mit Familien mit Fluchterfahrung, Partizipation, Reflexion der Arbeit an der Netzwerkkarte.

Tag 4: Sprachpädagogik, Sprachförderung, Zweitspracherwerb in den ersten zehn Lebensjahren, Beobachten und Dokumentieren der Bildungsprozesse, Praxisberatung.

Tag 5: Besonderheiten der Elternarbeit, Vorstellen der Netzwerkkarten, Übergabe der qualifizierten Teilnahmebescheinigungen.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen fünftägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26KX0001
Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art in Kindertageseinrichtungen. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht.

Wie konnte das passieren?
Wer ist schuld?
Und wer trägt die Verantwortung?

Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt durch ein Versäumnis in einer Kindertageseinrichtung zu Schaden kommt, Kinder untereinander übergriffig werden oder ob ein Ausschluss aus der Einrichtung als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial ist groß. Um nun weiteren Schaden von der Einrichtung und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für die eigene Organisation.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26KX0002
Pädagogische Fachkräfte und Beratende sind immer wieder mit ungewöhnlichen und herausfordernden Verhaltensweisen von Kindern und andern Erwachsenen konfrontiert, was oft mit einem Gefühl von Ohnmacht, Ratlosigkeit oder Wut einhergeht. Dies kann zu Eskalationen oder zum Rückzug aller Beteiligten führen.

Prof. Dr. Haim Omer (Tel Aviv) und sein Team befassen sich seit Jahren mit der Frage, wie sich Denken und Handeln des Gewaltfreien Widerstandes (Mahatma Gandhi, Martin Luther King) in erzieherisches Handeln und in die Beratungs- und Betreuungsarbeit oder in der Zusammenarbeit mit und in Teams integrieren lässt. Grundannahmen dabei sind, dass es für jedes Verhalten einen guten Grund gibt. Verhalten ist Ausdruck von Bedürfnissen. Bedürfnisse, Diagnosen oder sonstige Schwierigkeiten rechtfertigen aber kein destruktives oder gar schädigendes Verhalten.

In diesem Zusammenhang prägte Prof. Dr. Haim Omer den Begriff "Neue Autorität" (Gewaltfreier Widerstand) bzw. NVR (Non Violent Resistance), um ein verändertes Selbstverständnis von Autorität zu skizzieren, das sich nicht auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung, Verbundenheit und Kooperation.
Denn: Je besser die Beziehung, desto mehr ist man bereit, dem Gegenüber zu Folgen!
Mit einer klaren Haltung und den Interventionen der "Neuen Autorität" machen pädagogische Fachkräfte und Beratende in ihren unterschiedlichen Funktionen die Erfahrung, dass sie die eigenen Kompetenzen erweitern, Entscheidungssicherheit zurückgewinnen und neue Wege gehen können.

In dem sechs Termine umfassenden Seminar werden Grundkenntnisse und Begrifflichkeiten der "Neuen Autorität" erläutert. Die Methoden zu den acht Handlungsebenen und deren Grundhaltung werden vermittelt, praxisorientiert aufbereitet, für die alltägliche Umsetzung reflektiert und erprobt.

Der Schwerpunkt der ersten beiden Termine liegt auf dem Etablieren von konstruktiven Beziehungen und dem Aufrechterhalten einer wohlwollenden Präsenz anhand der Stufen der „Wachsamen Sorge“.

In den weiteren Terminen werden die in der Zwischenzeit gesammelten Praxiserfahrungen reflektiert. Der Fokus richtet sich auf die Masteremotion „Scham“, Präsenz und Beziehung, Selbstkontrolle, unterstützenden Netzwerke und den gewaltfreien Widerstand.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen sechstägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26KX0003
Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit


Hinweise:
- ACHTUNG: Verfügbare Inhouse-Termine gibt es erst wieder ab 2027.
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26KX0004
Das Online-Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung „Familie in Not“ zu stellen.

Fragen und Fallbeispiele können bis zum 01.06.2026 an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0001
Dozent*in
Rouven Wrtal
Anmeldung möglich
Do. 23.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Wertschätzung bedeutet mehr als nur ein nettes Wort oder ein gelegentliches Dankeschön. Sie ist eine Haltung, die das Miteinander maßgeblich prägt. Wie kann Wertschätzung auch in stressigen Situationen authentisch gezeigt werden? Wie lässt sich eine Kultur der Anerkennung nachhaltig im Team und im Umgang mit Klientinnen und Klienten verankern?

In diesem praxisnahen Seminar nehmen sich die Teilnehmenden bewusst Zeit, um die Bedeutung von Wertschätzung im beruflichen Alltag zu reflektieren. Sie beschäftigen sich mit ihren Werten, hinterfragen gewohnte Verhaltensmuster und entwickeln Strategien, um Wertschätzung sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Wertschätzung als Haltung: Was bedeutet Wertschätzung persönlich und beruflich?
- Eigene Werte erkennen: Was treibt mich an? Was ist im Umgang mit anderen wichtig?
- Wertschätzende Kommunikation im Team: Wie kann Anerkennung geäußert werden – auch in
herausfordernden Momenten?
- Achtsamkeit und kleine Gesten: Wie wird Wertschätzung im Alltag lebendig?
- Umgang mit fehlender Wertschätzung: Was tun, wenn Anerkennung fehlt?

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0002
Dozent*in
Antje Herrmann
Werdende oder frisch gebackene Eltern müssen sich mit einer Vielzahl von rechtlichen und praktischen Fragen auseinandersetzen. Als Beraterin oder Berater in einer Schwangerschaftsberatungsstelle spielen Sie eine zentrale Rolle dabei, diese Unsicherheiten zu klären. In diesem Seminar erweitern Sie Ihr Fachwissen, um Eltern kompetent bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.

Zentrale Fragestellungen, die in der Beratung angesprochen werden können:
- Elternzeit und Elterngeld: Wie beantragen Eltern Elternzeit und Elterngeld korrekt? Was muss bei der Antragstellung beachtet werden? Welche Fristen und Formvorschriften gibt es? Sollte der Antrag gemeinsam oder getrennt gestellt werden, und welche Auswirkungen hat dies auf das gewählte Familienmodell?
- Wiedereinstieg in den Beruf: Wie gelingt der Wiedereinstieg in Teilzeit, ohne dass es zu Problemen mit dem Arbeitgeber kommt?
- Rechtliche Rahmenbedingungen für gleichberechtigte Elternschaft: Welche rechtlichen Aspekte müssen Eltern kennen, um in ihrem gewählten Familienmodell gleichberechtigt zu leben? Welche vertraglichen Regelungen sind notwendig, um die Familie rechtlich abzusichern?
- Elternschaft ohne Trauschein: Wie funktioniert eine gleichberechtigte Elternschaft ohne Trauschein, insbesondere wenn die Care-Arbeit nicht exakt zu gleichen Teilen aufgeteilt werden kann?
- Familienrecht und der Standardvertrag: Passt der Standardvertrag, der bei einer zivilrechtlichen Hochzeit automatisch geschlossen wird, zum gewählten Familienmodell der Eltern?
- Rechtsänderungen: Was hat sich beim Elterngeld für Geburten ab dem 01.04.2024 geändert? Welche Auswirkungen hat die Reform des Namensrechts ab dem 01.05.2025?
- Reformen im Unterhaltsrecht: Welche Reformen sind im Unterhaltsrecht geplant, und wie wirken sich diese auf die Beratung von Eltern aus?

Im ersten Teil des Seminars wird der Anspruch auf Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld (Plus) sowie der Wiedereinstieg in Teilzeit behandelt sowie weitere relevante Themen wie Krankenversicherungs- und Steuerfragen. Im zweiten Teil geht es um die juristischen Aspekte einer gleichberechtigten Partnerschaft. Es wird erläutert, was unbedingt über die rechtlichen Konsequenzen bekannt sein muss, wenn Eltern zusammenziehen, ein Kind bekommen, heiraten oder sich möglicherweise trennen. Sie erfahren, wie Eltern ihre individuelle Lebenssituation mit der bestehenden Gesetzgebung in Einklang bringen und durch individuelle Vereinbarungen rechtliche Risiken vermeiden können.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26PD0005
Dozent*in
Bettina Trojan
Anmeldung möglich
Do. 19.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Verwandte in gerader Linie, Eheleute und nichteheliche Eltern sind in verschiedener Hinsicht einander zum Unterhalt verpflichtet. Ein wesentlicher Aspekt der Beratung von werdenden Müttern ist die Behandlung von Unterhaltsansprüchen. Dabei gilt es, die Grundlagen des Kindesunterhalts, des Trennungsunterhalts und des nachehelichen Unterhalts sowie den Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter in den Grundzügen kennen zu lernen, um eine sachgerechte Beratung vornehmen zu können. Behandelt werden zudem die Bezüge zum Sozialrecht, insbesondere dem Sozialgesetzbuch (SGB) SGB II und SGB XII.

In diesem Online-Seminar werden die rechtlichen Grundlagen dieser Unterhaltsansprüche behandelt, ihre Berechnung der Höhe nach und ihre Durchsetzung in der Praxis dargestellt.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0007
Dozent*in
Andreas Scheulen
Eine zentrale Aufgabe der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen ist es, sie qualifiziert und angemessen über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung zu informieren. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt, Altbekanntes plötzlich vom Markt genommen oder in neuer Variation wieder eingeführt wird, müssen sich Beraterinnen und Berater von Zeit zu Zeit auf den neuesten Informationsstand bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen Methoden, die möglicherweise auch die favorisierten der Beraterin oder des Beraters sind, tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance zwischen Nebenwirkungen und Sicherheit bei hormonellen Verhütungsmitteln. Welche Erkenntnisse liefern seriöse wissenschaftliche Studien und was bedeutet dies für die professionelle Beratung von Frauen und Männern?

Das Seminar bietet in kompakter Form:
- eine Präsentation aktueller Daten und Ebenen zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener.
- eine aktuelle Übersicht über die Eignung und den Einsatz von Verhütungsmitteln.
- Hintergrundwissen zur Bewertung marktüblicher und weniger bekannter Verhütungsmethoden.
- eine Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die Arbeit.
- Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.
- Vorstellung und Reflexion geeigneter Materialien und Medien für den Einsatz bei Jugendlichen und Erwachsenen in der sexuellen Bildung und Beratung.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26PD0008
Dozent*in
Anke Erath

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich