Anmeldung möglich
Mo., 02.11.2026 - Di., 03.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Es werden die Grundkenntnisse über alle allgemeinen rechtlichen Voraussetzungen und die besonderen weiteren Voraussetzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten auch einen Überblick über das Gesamt- und Teilhabeplanverfahren inklusive Bedarfsermittlung sowie einen Ausblick in das Vertragsrecht.

Schwerpunkte sind:
- Grundsätze und Leistungsvoraussetzungen allgemein
- Vorrangige Leistungen
- Begriffe der Eingliederungshilfe
- Ziele der Eingliederungshilfe
- Leistungen der Eingliederungshilfe
- Voraussetzungen der Leistungsgewährung
- Medizinische Grundlagen
- Gesamt- und Teilhabeplanverfahren (inklusive Bedarfsermittlung)
- Örtliche Zuständigkeit
- Leistungen und deren Vergütung

Hinweis:
Das Basisseminar ist ab 2026 nicht mehr Teil der Qualifizierungsreihen Sachbearbeitung und Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0036
Dozent*in
Luisa Hein, Marc Haase, Clemens Körner, Susanne Werz, Martin Bothner
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 34 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0023
Dozent*in
Astrid Ebrahimi, Gudrun Ruf-Speidel
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 21 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0044
Dozent*in
Astrid Ebrahimi, Gudrun Ruf-Speidel
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Baden-Württemberg den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität -die Rahmenbedingungen- dar?
In Baden-Württemberg liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
Das heisst, es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an "Mehr als der MPS" zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der vier Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne Bereiche -Kindertageseinrichtung - Trägerschaft und Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn
Anmeldung möglich
Do. 16.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Als Vertrauensperson beraten Sie schwerbehinderte Menschen auch im Hinblick auf die amtliche Feststellung ihres Status. Natürlich liegt jeder Fall anders, so dass Sie oft mehr brauchen als das Wissen über grundsätzliche Aspekte. Folgende Fragen zum Verfahren dürften Ihnen regelmäßig gestellt werden:

• Was bedeutet „Unterstützung“ bei Anträgen?
• Gehören medizinische Detailfragen auch zum Beratungsumfang?
• Welche Erfolgsaussichten hat mein Antrag?
• Haben Sie konkrete Praxistipps?

In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles über das Anerkennungsverfahren als schwerbehinderter Mensch ebenso wie über Höher- oder Herabstufungen. Erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz und erleichtern Sie sich mit diesem Wissen Ihre eigene Arbeit!

Themen:
• Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung
• Versorgungsmedizin-Verordnung
• Merkzeichen im Ausweis
• Rechtsbehelfe

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0009
Dozent*in
Patricia Berg
Anmeldung möglich
Di. 03.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Als Vertrauensperson beraten Sie schwerbehinderte Menschen auch im Hinblick auf die amtliche Feststellung ihres Status. Natürlich liegt jeder Fall anders, so dass Sie oft mehr brauchen als das Wissen über grundsätzliche Aspekte. Folgende Fragen zum Verfahren dürften Ihnen regelmäßig gestellt werden:

• Was bedeutet „Unterstützung“ bei Anträgen?
• Gehören medizinische Detailfragen auch zum Beratungsumfang?
• Welche Erfolgsaussichten hat mein Antrag?
• Haben Sie konkrete Praxistipps?

In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles über das Anerkennungsverfahren als schwerbehinderter Mensch ebenso wie über Höher- oder Herabstufungen. Erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz und erleichtern Sie sich mit diesem Wissen Ihre eigene Arbeit!

Themen:
• Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung
• Versorgungsmedizin-Verordnung
• Merkzeichen im Ausweis
• Rechtsbehelfe

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0016
Dozent*in
Patricia Berg
Anmeldung möglich
Mi. 15.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
89,00 € (inkl. MwSt.)
Mit der Reform des Betreuungsrechts werden neue Anforderungen an Betreuerinnen und Betreuer gestellt. Dies kann zur Folge haben, dass nicht mehr genügend Betreuerinnen und Betreuer in einem Bezirk vorhanden sind und deswegen Mitarbeitende von Betreuungsbehörden selbst Betreuungen führen werden.

In diesem Seminar sollen Mitarbeitende von Betreuungsbehörden darauf vorbereitet werden, Betreuungen als Behördenbetreuerinnen und Behördenbetreuer selbst zu führen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Aufgaben, Rechte und Pflichten der Betreuerin oder des Betreuers
- Assistierte Entscheidungsfindung
- Der freie Wille und seine besondere Bedeutung bei der Führung von Betreuungen
- Die Einwilligung der Betreuerin oder des Betreuers in ärztliche Maßnahmen
- Die Unterbringung von Betreuten und freiheitsentziehende Maßnahmen
- Die ärztliche Zwangsmaßnahme
- Die Vermögensverwaltung
- Besonderheiten bei der Behördenbetreuung
weitere Details

Kurs-Nr.
26RP0018
Dozent*in
Andreas Scheulen
Anmeldung möglich

Belastende Gefühle minimieren
Mehr Leichtigkeit mit Anti-Stress-Selbstcoaching – Methoden aus der Energetischen Psychologie

Di. 29.09.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Stress einfach wegklopfen, Erfolg einfach einwinken – klingt zu einfach, um wahr zu sein. Stimmt, es klappt nicht immer, doch die Methoden aus der Energetischen Psychologie sind inzwischen vielfach validiert und bestätigen eine schnelle und nachhaltige Wirksamkeit für mehr Entspannung und Klarheit im Denken. Und sie sind vor allem sympathisch einfach in der Anwendung.

Im Seminar wird vermittelt, wie Stress reduziert, belastende Gefühle aufgelöst und Ressourcen aktiviert werden können.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Energetische Psychologie: Konzepte, Themen und Wirkungsweise
- Wenn das Gehirn Alarm schlägt: Erkenntnisse aus der Stress- und Traumaforschung
- Sofortmaßnahmen zur Reduktion von belastenden Gefühlen
- Die Gehirnhälften harmonisieren, positive Glaubenssätze verankern, entlastende Erlaubnisse einklopfen
- Den Heilenden Punkt reiben: das Herzstück der Energetischen Psychologie
- Den Stress wegklopfen: Stimulation von verschiedenen Meridianpunkten
- Erfolge einwinken: Visionen, Ziele, Ressourcen und Erfolge einprogrammieren

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26PD0009
Dozent*in
Carolin Fey
Anmeldung möglich

BEM - Grundlagen
"I'll be back!": Wie das für alle Seiten gut ausgeht

Mo., 07.12.2026 - Di., 08.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
196,00 € (inkl. MwSt.)
Man könnte meinen, es wäre alles so einfach. Schließlich gibt es den § 167 II SGB IX, der das BEM regelt. Pustekuchen: Am Ende hängt so vieles von Auslegung, Musterurteilen und der Praxis in den unterschiedlichsten Unternehmen ab. Die Dozentin Anja Kayser hat aber ebenso viel Geduld wie Erfahrung. Sie fängt also ganz von vorn an, definiert die Ziele des BEM und erläutert, was es allen Beteiligten bringt, aber auch, was Letztere im Gegenzug zu erbringen haben. Zur Veranschaulichung zieht sie die aktuelle Rechtsprechung heran.

Aber keine Angst, Sie verlieren sich nicht in den Tiefen juristischer Oberseminare! Die aufgezeigten Maßnahmen, die auch externe Beteiligte einschließen, werden immer auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Und da kommen Sie ins Spiel: Bringen Sie gern Ihren Fall mit, für den dann im Seminar gemeinsam ein Lösungsansatz entwickelt wird. So kommt nicht nur die Expertise der Seminarleiterin, sondern auch die Erfahrung von leitenden und leidenden Kolleg*innen zum Tragen.

Rechtsanwältin Anja Kayser sehen wir zurecht im Recht: Die ehemalige Personalleitern ist Zertifizierte Disability Managerin (CDMP) und arbeitet als externe BEM-Fallmanagerin. Besser hätten Sie es mit Ihrer Kurswahl also nicht treffen können!


Themen:
• Ziele des BEM nach § 167 II SGB IX und Mehrwert für alle Beteiligten
• Aktuelle Rechtsprechung
• Wichtige Beteiligte und ihre Rechte und Pflichten
• Besondere Rolle der Führungskräfte
• Praxistauglicher BEM Prozess
• Maßnahmenvielfalt im BEM
• Externe Beteiligte und der „Maßnahmen-Blumenstrauß“
• BEM als wichtige Hürde vor einer krankheitsbedingten Kündigung
• Aktuelle Praxisbeispiele, die Mut machen
• BEM-Fallmanagement: Entwickeln von Lösungsansätzen für Ihre BEM-Fälle
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0017
Dozent*in
Anja Kayser
Anmeldung möglich
Di. 14.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Zahlreiche Fragen zum Schwerbehindertenrecht und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement behandeln wir eingehend in den entsprechenden Kursen. Dennoch gibt es unvorhersehbare Situationen, bei denen keine Patentlösung greift. Die Fallberatung setzt da an, wo es bisher Ende Gelände hieß.

Gemeinsam erörtern wir Ihre Fragen und Fallbeispiele. Im Austausch mit den anderen Kursteilnehmenden und den Trainern erschließen Sie sich zukünftige Lösungsmöglichkeiten. Dabei wird sich auch zeigen, welche Wünsche Sie verwirklichen können und ob Ziele möglicherweise zu hoch gesteckt waren.

Wie jeder betriebliche Akteur haben Sie Ihre eigene Herangehensweise bei der Inklusion schwerbehinderter Menschen und im BEM. Diese gilt es zu reflektieren, zu erweitern und zu optimieren. Sie werden herausfinden, welche individuellen Spielräume, aber auch welche Grenzen Sie haben. Darüber hinaus erhalten Sie hilfreiche Tipps für Ihren Beratungsalltag.

Die Veranstaltung wird von Mitarbeitenden des Inklusions- und Integrationsamtes geleitet, die tagtäglich im Rahmen von BEM und Prävention in Betrieben nach Lösungen suchen.

Erleben Sie, was der Austausch mit vielen erfahrenen Funktionsträgern von Betriebs- und Verbandsseite bewirken kann! Aus grauer Theorie wird farbintensive Praxis.
Bringen Sie gerne auch Fälle aus Ihrer Praxis mit!

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 6 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0044
Dozent*in
Lasse Lehning, Nina David
Auf Warteliste
Di. 05.05.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Ziele und Inhalt:
Nicht nur die Medaille hat zwei Seiten: In diesem Seminar arbeiten Sie zunächst heraus, wie sich die Sicht und Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden im BEM unterscheiden. Das ist wichtig für die Frage, wo sich beide Seiten treffen können. Im Beratungsgespräch kommt es dann auf eine klar kommunizierte Haltung an. Wie positioniere ich mich und wie bringe ich diese Haltung zum Ausdruck? Das ist im Zweifel wichtiger als die Methodik eines Gesprächs. Hier lernen Sie also, Gelerntes auch mal loszulassen!

Na gut, Methodik hat Ihre Dozentin natürlich auch im Gepäck: Sie erfahren und erproben, wie man ein Gespräch am besten vorbereitet und wie man es aufbaut. Welche Fragetechniken können Sie anwenden und wie hören Sie aktiv zu (für manche die schwerste Übung)? Da wir beim Fragen sind: Nicht alles ist erlaubt was interessiert! Da sorgt die Seminarleiterin für juristische und zwischenmenschliche Klarheit.

Wenn es ums Gespräch geht, muss gesprochen werden, und das tun Sie in diesem Seminar ausgiebig. Rechtsanwältin Anja Kayser verbindet fundierte Information mit vielfältigen praktischen Übungen und fördert den intensiven Austausch mit rechtssicherem Charme. Für alte Häsinnen und junge Hasen gleichermaßen geeignet.

Themen:
• Die 2 Perspektiven im BEM: Arbeitgebersicht und Arbeitnehmersicht
• „Haltung sticht Methode“: Notwendiges Mindset im Beratungskontext
• Fürsorgepflicht des Arbeitgebers versus Mitwirkungspflicht der Arbeitnehmenden
• Gesprächsvorbereitung
• Gesprächsdurchführung / Gesprächsaufbau
• Fragetechniken und aktives Zuhören
• Erlaubte Fragen
• Schwierige Gesprächssituationen meistern und Selbstschutz der Beteiligten
• Datenschutz und Protokollierung

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Gesprächsführungskurs ist die Teilnahme an einem BEM - Grundlagen Seminar.

Die Veranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0005
Dozent*in
Anja Kayser
Anmeldung möglich
Mo. 20.04.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0004
Dozent*in
Sylvia Zöller
Anmeldung möglich
Do. 18.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
209,00 € (inkl. MwSt.)
Die Beschäftigung von Haushaltshilfen und Betreuungspersonen – oft aus Ost- oder Südosteuropa – zur Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf in privaten Haushalten wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf: Wie lange darf eine Betreuungsperson tätig sein? Welche Ansprüche bestehen bei Urlaub oder Krankheit? Wer ist wofür verantwortlich – die Agentur, der Haushalt, oder beide? Und wie sieht ein rechtskonformer Vertrag aus?

Ziel des Seminars ist es, Sie in die Lage zu versetzen, Ratsuchende sicher, verständlich und gesetzeskonform zu diesen Fragen zu beraten.

Schwerpunkte:
- Arbeitszeitregelungen und Höchstarbeitszeit
- Urlaubsansprüche und Entgeltfortzahlung
- Sozialversicherungspflicht und rechtliche Rahmenbedingungen bei Beschäftigung über Agenturen

Ein Auszug relevanter gesetzlicher Regelungen wird zur Verfügung gestellt.
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Kurs-Nr.
26SP0009
Dozent*in
Heidrun Schinz
Das Gehirn braucht für Veränderungsprozesse "merk-würdige" Angebote, die irritieren, verstören, neugierig machen und neue Suchprozesse auslösen. Wenn Themen durch unterschiedliche methodische Angebote von innen nach außen geholt ("ver-äußert") werden, verändert sich die Beziehung zu den Themen.

Werden Themen "dar-gestellt", "auf-gestellt" oder in Bewegung gebracht, können wir sie leichter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wir können sie spielerisch weiterentwickeln und so wieder mehr ins Gestalten kommen. Veränderung kann so leichter werden. Wenn wir unsere üblichen Fragen im Raum inszenieren, kommt Bewegung ins Spiel. Kleine Aktionen, die an Alltagsmaterialien anknüpfen, schaffen Erinnerungsanker für das Erarbeitete, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit nach Hause nehmen können.

Wenn wir auf diese Weise "merk-würdig" mit Themen, Bildern und Metaphern arbeiten, schaffen wir leichter neue Möglichkeits- und Assoziationsräume auf beiden Seiten: für die Ratsuchenden und für uns als Beratende. Beide Seiten kommen so leichter in Kontakt mit ihrer Selbstwirksamkeit und im besten Fall in eine hilfreiche Koproduktion.

Und am Ende macht Veränderung auch noch Spaß.

In dieser Praxiswerkstatt bekommen Sie methodische Anregungen zu vier Dimensionen des Beratens. Sie probieren und erleben "merk-würdige" Möglichkeiten der Gestaltung von Beratungsprozessen und beziehen diese auf eigene Fälle und Beratungsthemen.

Lern- und Veränderungsprozesse in vier Dimensionen gestalten:
- "Merk-würdige" Fragen stellen und mit Sprache lösungsorientiert spielen (1D),
- Themen bildhaft "ver-äußern" und visualisieren (2D) sowie "dar-stellen" und mit unterschiedlichen Materialien "auf-stellen" (3D),
- Raus aus dem Stuhl und Menschen sowie deren Themen in Bewegung bringen: Kleine Aktionen, die Emotionen aktivieren und eingespielte Denkweisen verstören (4D).


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen zweitägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JX0011

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
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