Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (Modul 3)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Kursnr.
26JP0020
Zeitraum
Mi., 15.07.2026 - Do., 16.07.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Dauer
zweitägig
Gebühr
mit Übernachtung: 456,00 € (inkl. MwSt.)
ohne Übernachtung: 375,00 € (inkl. MwSt.)


In Modul 3 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden die Rechte und der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den stationären Hilfen vertieft. Die Kinderrechte werden dazu in den Fokus genommen und daraus resultierend die Anwendung von Beteiligungs-, Partizipations- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen praktisch thematisiert. Als ein Verfahren der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird hier insbesondere auch das Hilfeplanverfahren anschaulich erläutert. Darüber hinaus werden Schutzkonzepte als elementarer Bestandteil der Einrichtungskonzeptionen sowie deren Inhalte und Umsetzung besprochen.


Schwerpunkte sind hierbei unter anderem:

- Kinderrechte als Grundlage von Schutz und Beteiligung

- (Gewalt-)Schutzkonzepte in Einrichtungen

- Kinder- und Jugendschutz

- Beteiligung und Partizipation

- Ansätze von Partizipation im Gruppen- beziehungsweise Einrichtungssetting

- Hilfeplanverfahren

- Beschwerdeverfahren

- Interne und externe Beschwerdestellen


Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertief sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.


Hinweise:


Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.


Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.


Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:

- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)

- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)

- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)

- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)

- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)


Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.


Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.


Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.


Zielgruppe

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den stationären Hilfen zur Erziehung (Fachkräfte sowie zugelassene Betreuungskräfte gem. § 21 LKJHG). Das Modul ist ebenfalls für Quereinsteiger geeignet, die pädagogische Grundkenntnisse mitbringen.

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.