Mobbing wird wegen der oft schwerwiegenden Folgen mit zunehmender Aufmerksamkeit wahrgenommen und der Begriff hat sich in der Alltagssprache etabliert. Er wird jedoch als Synonym für jeden Konflikt oder körperliche Gewalt verwendet, was das Verständnis der tatsächlichen Dynamik erschwert.
Die Schule, der Hort ist ein Lebensort, an dem viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Wertvorstellungen zusammentreffen; das kann nicht reibungslos funktionieren, führt zu Auseinandersetzungen und unter Umständen zu Gewalt.
Mit der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien haben sich zudem die sozialen Lernfelder von Kindern und Jugendlichen erheblich verändert. Diese Nutzung beginnt heute früh – bereits Grundschulkinder bewegen sich täglich auf Plattformen wie WhatsApp, TikTok, Snapchat oder YouTube.
Konflikte verlagern sich daher zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.
Dabei bleibt Gewalt im Netz häufig unsichtbar sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch für Eltern.
Dieses Online-Kompaktseminar bietet Raum zur Auseinandersetzung mit dieser „anderen Form“ von Gewalt und unterstützt Fachkräfte dabei in ihrer Arbeit digitaler und gruppendynamische Mobbingprozesse zu erkennen und zu verstehen und von alltäglichen Konflikten zu unterscheiden.
Es wird ein Grundlagenwissen zum Thema Cybermobbing vermittelt als auch altersspezifische Formen von Mobbing und deren Folgen beleuchtet.
Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" dient als Grundlage.
Für ein besseres Verständnis empfehlen wir, die nachfolgende Veranstaltung zu besuchen: Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention.
21.05.2026
09:00 - 12:00 Uhr
Online-Seminar