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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0001
Die Betreuungsrechtsreform stellt die Betreuungsbehörden vor neue Aufgaben – vor allem in der Unterstützung und Begleitung von Menschen vor und während einer rechtlichen Betreuung, in der Beratung von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern sowie in der Abstimmung mit den Gerichten zum Abbau von Reibungsverlusten im Betreuungsalltag. Damit wächst auch die Bedeutung funktionierender Netzwerke: mit Betreuenden, Angehörigen, sozialen Diensten, Gemeinden und vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren. Doch wie gelingt die Balance zwischen guter Zusammenarbeit, klarer Kommunikation – und nötiger Abgrenzung? Wie können Betreuungsbehörden ihre Rolle im Blick behalten und eine bewusste, strukturierte und auf Augenhöhe basierende Kooperation gestalten?

In diesem praxisnahen Seminar werden die Chancen und Herausforderungen der Netzwerkarbeit beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten Werkzeuge und Impulse für ihren Arbeitsalltag. Sie haben zudem die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Behörden auszutauschen und ihre Haltung zwischen Unterstützung und Steuerung zu reflektieren.

Die Teilnehmenden erhalten im Vorfeld einen Impulsbogen, auf dem sie Fragen, Wünsche und Erwartungen mitteilen können. Diese werden dann entsprechend in den Tagesablauf integriert.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Netzwerkarbeit im neuen Betreuungsrecht (Schwerpunkt § 8 Betreuungsorganisationgesetz (BtOG))
- Zusammenarbeit im Spannungsfeld zwischen Erwartung und Auftrag
- Klare Kommunikation und professionelle Abgrenzung
- Fallarbeit, kollegialer Austausch und Methoden für die Praxis
- Impulse zur Entwicklung einer netzwerkorientierten Haltung
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Kurs-Nr.
26RP0034
Dozent*in
Christian Schroff, Daniela Grutschnig
Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Zusatzkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.
Neben pädagogischen Kenntnissen brauchen Zusatzkräfte auch Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen. Der gesetzliche Auftrag einer Kita die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder in einer als ergänzendes Angebot in den Familien ausgestalten zu können, ist von allen Beteiligten in der Einrichtung umzusetzen.
Insbesondere Zusatzkräfte, die neuerdings vermehrt in Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden stehen oft vor dem „Dschungel“ der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Dieses Seminar möchte Sie dabei unterstützen einen Ein- und Überblick zu bekommen und Handlungssicherheit zu erlangen.

Die Teilnehmenden werden durch das Seminar befähigt, eine Sensibilität für das Thema zu entwickeln.

Folgende Themenfelder werden behandelt:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
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Kurs-Nr.
26KD0013
Dozent*in
Wega Nordmann, Astrid Ebrahimi
Die Unterbringung verhaltensauffälliger, psychisch erkrankter Menschen stellt für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar, die ein Höchstmaß an Professionalität erfordert. Nicht zuletzt, weil es bei diesen Einsätzen zu heftigen körperlichen Auseinandersetzungen kommen kann.

In dem Seminar lernen die Teilnehmenden die Aufgaben und Zuständigkeiten aller beteiligten Stellen und Behörden im gefahren- und zivilrechtlichen Unterbringungsverfahren kennen. Darüber hinaus erhalten sie einen Überblick über die (begrenzten) polizeilichen Möglichkeiten. Ergänzend lernen die Teilnehmenden praktische Verhaltenshinweise im Umgang mit Menschen kennen, die sich aufgrund einer psychotischen Störung aggressiv verhalten.
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Kurs-Nr.
26RP0014
Dozent*in
Jürgen Adam
Auf Warteliste
Mo. 09.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden alle wichtigen Aspekte zur Wunschbefolgung, zu Verantwortung und Pflichten von Betreuerinnen und Betreuern sowie zu den damit verbundenen Haftungsrisiken vermittelt.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- Wunschbefolgungspflicht: Welche "schwerwiegenden" Rechtsgutsgefährdungen müssen Betreuerinnen und Betreuer abwenden?
- Qualitative und quantitative Aspekte der Unzumutbarkeit von Wunschbefolgung
- Verschlechterung der gesamten Lebens- und Versorgungssituation: Mitwirkungspflichtverletzung bei Sozialleistungsbezug und Verletzung der Vermögensbetreuungspflichten (Vermögensgefährdende oder nur unvorteilhafte Geldanlagen sowie Verzicht und Verschwendung von Vermögen)
- Haftung wegen der Verletzung personensorgerechtlicher Pflichten?
- Sachkunde als haftungsrechtlicher Sorgfaltsmaßstab

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0051
Dozent*in
Dr. Jörg Tänzer
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0054
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Auf Warteliste
Di. 10.11.2026
KVJS Stuttgart
209,00 € (inkl. MwSt.)
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!
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Kurs-Nr.
26SP0003
Dozent*in
Andrea Bäzner
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0007
Interessensbekundung möglich

Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden - Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Di. 08.12.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, vorab (28.04.2026) die Veranstaltung "Die Welle reiten: Gestalten statt gestaltet werden – Ein Kompass für ein erfolgreiches Selbstmanagement in unberechenbaren Zeiten" (26JD0004) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JD0003
Dozent*in
Uwe Straß
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0004
Anmeldung möglich
Mi. 18.11.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
Krisenmanagement gehört zum Alltag von Betreuerinnen und Betreuern. Plötzlich ist alles anders und die bisherige Kommunikation scheint auf dem Kopf zu stehen. Die betreute Person wirkt verwirrt, bedroht, spricht von Beziehungsabbruch oder deutet suizidale Gedanken an. Was ist zu tun, wenn sich Krisen andeuten oder akut werden? Wie lassen sie sich rechtzeitig erkennen und wie sollte man mit ihnen umgehen? Wie unterscheiden sich psychische, soziale und kommunikative Krisen? Wie lässt sich jeweils angemessen klar und gewaltfrei mit den Betroffenen und den Beteiligten Behörden, Fachpersonen und Netzwerkpartnern kommunizieren?

In dem Seminar wird praxisnah vermittelt, was Krisen sind, wie sie bewältigt werden können und wie psychische, soziale und suizidale Krisen erkannt, deeskalierend kommuniziert und in der Gesprächsführung sicher gehandhabt werden können.
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Kurs-Nr.
26RD0055
Dozent*in
Helga Benz-Roeder
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist ein tiefgreifendes Vergehen, das schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld hat. Im Rahmen dieses Workshops werden zwei zentrale methodische Ansätze vorgestellt:

1. Der Simultane Mehrperspektiven-Ansatz (nach Dr. Katharina Maucher):
Dieser Ansatz zielt darauf ab, sexuelle Missbrauchsfälle multiperspektivisch zu betrachten. Die Teilnehmer*innen lernen, wie verschiedene Sichtweisen und Informationen zusammengeführt werden können, um eine möglichst umfassende Einschätzung der Situation zu erlangen. Es geht darum, die Perspektiven von Opfern, Tätern, Institutionen und der Gesellschaft als Ganzes systematisch zu berücksichtigen.

2. Die Methode der Nullhypothese:
Diese Methode stellt einen paradigmatischen Wechsel dar: Statt in Verdachtsfällen nach Beweisen zu suchen, dass jemand pädosexuell ist, geht es darum, sicherzustellen, dass kein Risiko besteht. Die Nullhypothese besagt, dass der Verdacht auf sexuellen Missbrauch so lange aufrechterhalten wird, bis durch präzise Abklärung ausgeschlossen werden kann, dass ein Risiko für das Kind besteht. Dieser präventive Ansatz fordert von Fachkräften eine kritische Auseinandersetzung mit Unsicherheiten, „Bauchgefühl“, sowie strukturellen Einflüssen (Organisationsversagen).

Ziele des Workshops:
Vermittlung von Wissen und Techniken zur Prävention und Intervention in Fällen von sexuellem Missbrauch. Exemplarische Erfahrung mit der SIMPA-Methode zur differenzierten Analyse von Missbrauchsfällen. Einführung in die Methode der Nullhypothese als bewusste und reflektierte Arbeitsweise im Verdachtsfall. Austausch von Praxisbeispielen und interdisziplinärer Diskussion über Herausforderungen und Dilemmas in der Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen, Familien und Organisationen.

Ablauf:
- Input zu den Methoden
- Besprechung von Fallstudien oder Fälle der Teilnehmenden
- Praxisnahe Übungen zur Anwendung


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0009
Auf Warteliste
Mi. 18.11.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden aktuelle Entwicklungen, neue Entscheidungen und Problemsituationen, die sich insbesondere durch die Reform des Betreuungsrechts ergeben, behandelt. Es werden die rechtlichen Grundlagen besprochen und vertieft und ausgewählte Fallbehandlungen und Falllösungen diskutiert.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0009
Dozent*in
Prof. Dr. Andreas Scheulen
Anmeldung möglich
Mo., 30.11.2026 - Mi., 02.12.2026
Online-Seminar
200,00 € (inkl. MwSt.)
Dieses Seminar richtet sich an neue Mitarbeitende in Unterhaltsvorschussstellen, die sich in den Aufgabenbereich des Unterhaltsvorschussgesetzes einarbeiten möchten.
Die rechtlichen Grundlagen des Unterhaltsvorschussgesetzes und des Verfahrensrechts werden praxisnah vermittelt. Anhand von Fallbeispielen und Berechnungsaufgaben werden insbesondere die Richtlinien zum Unterhaltsvorschussgesetz vertieft und deren Anwendung im Arbeitsalltag erläutert. Darüber hinaus werden Fragen der Zwangsvollstreckung behandelt.

Inhalte:

- Leistungsberechtigung nach dem UVG
- Höhe und Berechnung der Leistung
- Anrechnung von Einkommen
- Ersatz- und Rückzahlungspflichten gem. § 5 UVG
- Auskunfts- und Anzeigepflichten
- Rückgriff beim barunterhaltspflichtigen Elternteil
- Forderungsübergang nach § 7 UVG
- Grundlagen der Unterhaltsberechnung (Einkommensermittlung, Mangelfall etc.)
- Grundlagen der Titelschaffung
- Grundlagen der Zwangsvollstreckung


Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt.

Benötigte Arbeitsmittel:
Unterhaltsvorschussgesetz und Richtlinien zur Durchführung des Unterhaltsvorschussgesetzes – Stand 12.12.2025
Unterhaltsrechtliche Leitlinien Süddeutschland (SüdL)
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Kurs-Nr.
26JD0040
Dozent*in
Doreen Burmeister

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Kursausfall Ausfall
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