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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
27JD0026
Dozent*in
Natalie Hellerich
Tauchen Sie ein in den kraftvoll grünen Naturraum - weit weg vom gewohnten (Arbeits-)Alltag. Schon kurze Aufenthalte in der Natur führen zu deutlicher Entspannung im Gehirn, stärken das Nerven- und Immunsystem. Die Vielfalt der Natur regt inneres Wachstum und Kreativität an, um flexibler und gelassener mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

Aus dem Inhalt:
- Naturgestützte Übungen für mehr psychische Flexibilität
- GINKGO-Kompetenz: Grundgedanke Akzeptanz, Innere Einstellung Optimismus, Netzwerkpflege, Krisenstark mit Selbstwirksamkeit, "Go" mit lösungsorientiertem Handeln
- Im Kontakt mit der Natur die Sinne öffnen, Sichtweisen und Blätter wenden, um wieder ins Gleichgewicht und stärker zu sich selbst zu finden

Frischen Wind und Widerstandskraft in und mit den Botschaften der Natur sammeln!


Hinweis:
Das Resilienztraining kann das ganze Jahr über im Innen- und im Außenbereich nach individueller Absprache durchgeführt werden. Es kann ein- bis zweitägig durchgeführt werden.
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Kurs-Nr.
26SX0008
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0007
Aus der Praxis entstanden, wurden die Kollegialen Systemischen Beratungsmethoden für die Praxis entwickelt. Ziel war und ist es, die im Team versammelten Kompetenzen nicht nur für Klientinnen und Klienten, sondern auch fürs Team zu nutzen. Fallbesprechungen sollen lebendiger und effektiver, ressourcen- und lösungsorientiert sein. Auch eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre war und ist Johannes Herwig-Lempp und seinem Team wichtig. Auf dieser Grundlage entstand eine Sammlung inzwischen vielfach erprobter und bewährter Methoden gegenseitiger fachlicher Unterstützung.

Im Seminar wird zunächst in zugrunde gelegte systemische Haltungen eingeführt – sie bilden die Rahmung für diese Form der ressourcenorientierten Teamarbeit. Darauf aufbauend werden Idee und Entstehungsgeschichte der Kollegialen Beratungsmethoden vorgestellt.
Die Referentin stellt einige der Kollegialen Beratungsmethoden vor und gibt die Gelegenheit, diese praktisch ausprobieren. Dazu werden von den Teilnehmenden mitgebrachte, konkrete Fallanliegen genutzt.
Ein Handout mit Anleitungen zu den vorgestellten und weiteren Beratungsmethoden erleichtert den Transfer in die Praxis.

Das Seminar kann in drei unterschiedlichen Formaten gebucht werden.

1 Seminartag:
Diese Variante umfasst neben der Einführung das praktische Einüben und Ausprobieren von 4 konkreten Kollegialen Beratungsmethoden. Die weiteren im Handout aufgeführten Methoden eignet sich das Team selbst an.

2 Seminartage am Stück:
Diese Variante bietet zusätzlich Raum für praktische Erfahrungen mit weiteren der insgesamt 16 Kollegialen Beratungsmethoden und für eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesen.

2 Seminartage mit zeitlichem Versatz:
Diese Variante bietet zusätzlich die Möglichkeit, erste eigene Praxiserfahrungen mit den Kollegialen Beratungsmethoden zu reflektieren. Konkrete Praxisfragen können aufgegriffen, Erfolge berichtet werden. Durch den zeitlichen Versatz des zweiten Seminartages erhält das Team Unterstützung bei der Etablierung der Kollegialen Beratungsmethoden.
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Kurs-Nr.
26SX0005
Die Teilhabekiste wurde in einem Projekt unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut Personenzentrierte Hilfen gGmbH (IPH) an der Hochschule Fulda entwickelt. Diese ermöglicht Teilhabe aus Nutzersicht zu bestimmen und auszuwerten, was im Projekt mit 80 Nutzerinnen und Nutzern intensiv erprobt wurde.

In diesem Seminar werden Sie mit der Anwendung und Umsetzung des entwickelten Teilhabe-Instruments, der Teilhabekiste sowie ergänzender Materialien vertraut gemacht.

Im Seminar gehen wir den Fragen nach:
- Wie können Wünsche und Ziele von Menschen (mit Beeinträchtigungen in verschiedener Form, zum Beispiel auch bedingt durch psychische Erkrankungen, aber auch Sprachbarrieren) selbstbestimmt erarbeitet und ihre Realisierung unterstützt werden?
- Wie können Teilhabeziele geplant und umgesetzt werden?
- Wie lässt sich das entwickelte Teilhabe-Instrumentarium mit dem Gesamt-/Teilhabeplan der Eingliederungshilfe kombinieren und anwenden?
- Wie kann ich auswerten, wie die Teilhabeziele umgesetzt wurden?
- Wie wird der Erfolg von Teilhabezielen gemessen und evaluiert?

Im Seminar werden Sie den Einsatz der Teilhabekiste praktisch üben und anschließend reflektieren.
Nach dem Seminar haben Sie die Möglichkeit den Einsatz an einem konkreten Beispiel zu üben, diese Erfahrung zu verschriftlichen und dann eine individuelle Rückmeldung der Referentin zu erhalten.

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0004
Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – verarbeiten aufgrund von Unterschieden im zentralen Nervensystem Informationen im Gehirn anders als sogenannte neurotypische Personen. Autismus zeigt sich in der Wahrnehmungsverarbeitung, der Art zu denken, dem Verhalten im sozialen Kontext und in der Kommunikation. Die Ausprägung und Intensität dieser Aspekte sind von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb wird auch vom Autismusspektrum gesprochen.
Je nach Grad der Ausprägung kann dies erhebliche Einschränkungen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zur Folge haben.

Um im Rahmen des Teilhabemanagements zusammen mit Autistinnen und Autisten sowie ihrem familiären Umfeld eine Bedarfsermittlung durchzuführen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden, ist spezielles Wissen über die Besonderheiten, unter anderem in der Wahrnehmung und Kommunikation, erforderlich. Nur so kann es gelingen, im Rahmen der Bedarfsermittlung und des Gesamt-/Teilhabeplanverfahrens auf Augenhöhe individuelle Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Diese Fortbildung möchte hierfür die Grundlage legen. Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Autismusspektrum werden die Besonderheiten im Teilhabemanagement, bei der Bedarfsermittlung und bei der Leistungsplanung erörtert.

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion mit einbringen. Hiervon profitieren wir alle und Sie haben dadurch die Möglichkeit, etwas konkret für die Praxis in Ihrem Arbeitsfeld mitzunehmen.

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0003
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar

Neue Wege für Pflege, Teilhabe und Wohnen im Quartier - zwischen Megatrends und Lebensalltag
Fachtagung der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo) am 4. November 2026 im Hospitalhof in Stuttgart

Mi. 04.11.2026
Hospitalhof Stuttgart
0,00 €

Die Fachtagung bringt Fach- und Führungskräfte aus Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie Engagierte zusammen. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Megatrends, wie demographischer Wandel und sozialräumliche Segregation sowie aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze für ambulant unterstützte Wohnformen. Zudem steht die Frage im Fokus, wie gelingende Pflege und gesellschaftliche Teilhabe im Quartier auch künftig gestaltet werden können.

Mit seiner Keynote zu Governance, Daseinsvorsorge und Quartiersentwicklung eröffnet Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Duale Hochschule Baden-Württemberg, den fachlichen Austausch über die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre. Weitere Impulse aus dem Sozialministerium Baden-Württemberg, Stadtentwicklung und Fachpraxis greifen zentrale Themen wie sorgende Gemeinschaften, Teilhabe und soziale Infrastruktur auf und eröffnen neue Perspektiven.

In unterschiedlichen Praxisforen erwarten Sie konkrete Einblicke in den Aufbau und die Gestaltung von ambulant betreuten Pflege-Wohngemeinschaften, weitere innovative Wohn- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Assistenzbedarf sowie Impulse für demenzsensible und generationengerechte Quartiere.

Ein Fokus der Veranstaltung liegt zudem auf dem Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmelden können Sie sich auf der Homepage der FaWo: https://www.fawo-bw.de/fachtagung-4-november-2026/fachtagung-04-11-2026-programm-und-anmeldung/
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Kurs-Nr.
26SP0062
Dozent*in
Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Martin Gebler, Saskia Gladis, Ute Hauser, Christian Bauer, Amela Osmanovic, Daniela Gottschling, Andreas Weber, Carina Hornung, Sven Fries, Katja Ravat
In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über die Leistungen und Grenzen der Teilhabe zur Bildung – mit der Schwerpunktsetzung auf Schulbegleitung - vermittelt.
Dabei wird insbesondere die Regelung des § 112 Sozialgesetzbuch (SGB) IX vorgestellt. Es werden Erfahrungen diskutiert und Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Ziel, Inhalt und Ausgestaltung der Schulbegleitung
- Rechtsgrundlagen und aktuelle Rechtsprechung
- Abgrenzung zur Zuständigkeit anderer Beteiligter (Schule, Eltern, andere Rehabilitationsträger)
- Möglichkeiten der Kooperation mit Schule, Eltern, Kranken- und Pflegeversicherung
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Kurs-Nr.
26SP0056
Dozent*in
Antje Groß
Anmeldung möglich
Di. 08.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
149,00 € (inkl. MwSt.)
Der Fachtag bietet eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Persönliches Budget. Hier haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich über die wichtigen Anliegen und Erfahrungen, die sich im Laufe des Jahres angesammelt haben, auszutauschen und diese gemeinsam zu erörtern.
Neben fachlichem Input zu Themen des persönlichen Budgets wird ein Erfahrungsbericht aus der Perspektive einer budgetbeziehenden Person wertvolle Einblicke in die Praxis und Herausforderungen des persönlichen Budgets geben.
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Kurs-Nr.
26SP0054
Dozent*in
noch nicht bekannt
Auf Warteliste

Systemische Gesprächsführung
Gespräche mit vermeintlich „schwierigen Klientinnen und Klienten“ und Selbstfürsorge

Di., 24.11.2026 - Mi., 25.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Vielleicht kennen Sie folgende Situation: Sie bemühen sich im Gespräch mit Ihren Klientinnen und Klienten, nutzen Ihre Kompetenz und Erfahrung und im Laufe des Prozesses entwickelt sich das Gefühl, dass alles ins Leere läuft und Ihre Bemühungen nicht die gewünschte und erhoffte Wirksamkeit entfalten. Daraus könnte sich der Eindruck entwickeln, dass die Klientinnen und Klienten „schwierig“, „unmotiviert“ oder „beratungsresistent“ sind. Möglich wäre auch als Reaktion ein Gefühl, selbst nicht ausreichend kompetent zu sein, oder das Hinterfragen der Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit.

Ziel dieses Seminars ist es, gemeinsam auf Grundlage von systemischen Ansätzen Ideen zu sammeln und zu erproben, die helfen können, dass Gesprächssituationen mit vermeintlich „schwierigen“ Klientinnen und Klienten gelingen können. In Beratungssituationen bringen wir neben unserer professionellen Rolle und fachlichen Kompetenz auch uns selbst als individuelle Persönlichkeit mit ein. Daher verfolgt dieses Seminar neben der Orientierung an unseren Klientinnen und Klienten und deren Bedürfnisse auch die Wahrnehmung und Fürsorge für uns selbst und unsere individuellen Bedürfnisse und Ressourcen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Gespräche mit vermeintlich "schwierigen" Klientinnen und Klienten
- Grundidee des Modells der abgestuften Freiwilligkeit nach Conen und dessen praktische Umsetzung
- Achtsamkeit und Selbstfürsorge

Diese Fortbildung kann als Modul 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement angerechnet werden.
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Kurs-Nr.
26SP0044
Dozent*in
Dr. Martina Bientzle
Auf Warteliste
Mi., 25.11.2026 - Do., 26.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Ziele:
Die Teilnehmenden erweitern und vertiefen ihre Kompetenzen im Teilhabemanagement mit Personen mit Behinderung und schwerwiegend herausfordernden Verhalten. Sie erhalten praktische Anregungen und fundierte Unterstützung für die Steuerung, Bedarfsermittlung und Leistungsplanung.

Inhalte:
- Einordnung von schwerwiegend herausfordernden Verhalten anhand von Begriffsklärungen, Fallbeispielen und fachliche Einblicken in die Praxis
- Darstellung rechtlicher Rahmenbedingungen und die Bedeutung für das Teilhabemanagement wie z.B. den Sicherstellungsauftrag des Eingliederungshilfeträgers, ordnungsrechtliche Konsequenzen und freiheitsentziehende Maßnahmen
- Erwerb von Kenntnissen über Diagnostik und Feststellung sowie Methoden und therapeutische und fachliche Ansätze, wie SEO/ SEED, Kommunikation und Deeskalation, TEEACH und Verhaltenstherapie.
- Anregungen für die Bedarfsermittlung und Orientierung für das Einordnungen von geeigneten Angeboten für den Personenkreis erhalten
- Stärkung des Verständnisses von Vernetzung und Strukturqualität bei der Leistungsplanung
- Übertragung theoretischer Ansätze in die Praxis anhand von Fallanalysen und Gruppenarbeiten
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Kurs-Nr.
26SP0023
Dozent*in
Marco Nagel, Anja Seth, Stephan Welther, Jan Etzel
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 16.11.2026 - Di., 17.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0020
Dozent*in
Monika Strobel, Stephan Welther
Auf Warteliste
Di. 10.11.2026
KVJS Stuttgart
209,00 € (inkl. MwSt.)
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!
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Kurs-Nr.
26SP0003
Dozent*in
Andrea Bäzner
Anmeldung möglich
Fr. 20.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Barrierefreie Beratung ist mehr als eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein Schlüssel zu echter Teilhabe. Wenn Beratung alle Menschen erreicht – unabhängig von Sprache, Behinderung, Kultur oder Lebenslage – wird Inklusion nicht nur ein theoretisches Ziel, sondern konkret im Alltag erlebbar. Gesetze wie das SGB IX, das Behindertengleichstellungsgesetz und das Landes-BGG Baden-Württemberg schaffen hierfür den verbindlichen Rahmen. Doch die Praxis zeigt: Die Umsetzung ist ein kontinuierlicher Prozess, der Fachkräfte in der Eingliederungshilfe immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Diese Fortbildung will dazu beitragen, Orientierung, Klarheit und Motivation zu geben. Wir machen deutlich, dass Barrierefreiheit nicht als „Alles-oder-Nichts“ verstanden werden muss, sondern als Weg: Schritt für Schritt können Beratungsangebote inklusiver, zugänglicher und wirksamer gestaltet werden.

Inhalte der Fortbildung
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage: Wo entstehen Barrieren und wie können wir sie abbauen? Gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeiten wir zentrale Aspekte:
- Physische Barrieren: Zugängliche Räume, Orientierungshilfen, räumliche Gestaltung.
- Kommunikative Barrieren: Leichte Sprache, Gebärdensprache, unterstützte Kommunikation, Übersetzung.
- Digitale Barrieren: Barrierefreie Webseiten, Online-Formulare, Nutzung von assistiven Technologien.
- Kulturelle und soziale Barrieren: Sensibilität für unterschiedliche Lebenswelten, Migrationshintergrund, Bildung, Armut.
- Strukturelle Barrieren: Schnittstellenprobleme z.B. zwischen Rehaträgern, Komplexität von Verfahren, bürokratische Hürden, fehlende Zeit und Struktur für gute Beratung
- Fachliche Barrieren: „Tunnelblick“ im Hilfesystem, mangelndes Wissen über z.B. Hilfsmittel, Unterstützungsformen, Behinderungsformen und Auswirkungen

In der eintägigen Veranstaltung durchlaufen wir gemeinsam die verschiedenen Barrieren, fördern Bewusstsein und Reflexion, zeigen Praxisbeispiele und stellen Hilfsmittel sowie Checklisten vor.
So entsteht Motivation und Sicherheit, Beratung Schritt für Schritt immer inklusiver zu gestalten – und dem Ziel einer barrierefreien Beratung kontinuierlich näher zu kommen.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0033
Dozent*in
Valerie Frese, Katja Gusakova, Leena von Kittlitz

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