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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Anmeldung möglich
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
196,00 € (inkl. MwSt.)
Die Zahl der Menschen, die wegen seelischer Erkrankungen arbeitsunfähig werden, wächst seit Jahren. Bei den Betroffenen ändert sich neben ihrem Arbeits- und Sozialverhalten auch die Eigenwahrnehmung. Das macht es Vorgesetzten oder Kolleg*innen schwer, angemessen zu reagieren. In der Regel ziehen sie die relevanten Betriebsgremien ins Vertrauen. Für deren Funktionsträger stellt sich dann die Frage, wie sie den Menschen ansprechen und wie sie ihn gegebenenfalls dazu bewegen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.


In diesem Kurs möchten wir Ihren Blick für seelische Erkrankungen schärfen, Sie im Umgang damit sicherer machen und Ihnen ein Gefühl dafür geben, wann Sie sinnvollerweise externe Stellen wie den Integrationsfachdienst (IFD) hinzuziehen. Bringen Sie Fälle aus Ihrem Arbeitsalltag mit! Gemeinsam mit den Referierenden und den anderen Teilnehmenden können Sie Lösungen dafür entwickeln. Anhand der eingebrachten Beispiele zeigen wir auch auf, wie eine konkrete Unterstützung durch den IFD aussehen könnte.



Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0006
Dozent*in
Jürgen Kempf, Anna Pruski
Anmeldung möglich
Di., 01.12.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
196,00 € (inkl. MwSt.)
Mit welcher Rolle bin ich heute eigentlich hier? Ist die Klarheit nicht da, kann es für gewählte Vertrauenspersonen in Gesprächen zu Konfusion auf mehreren Seiten des „Runden Tisches“ führen und manchmal dann auch zu einer deutlich spürbaren Belastung in der Beziehungsebene.
Rollen werden durch die Summe der Erwartungen geprägt, die an Sie gestellt werden. Dabei geht es um bewusste und unbewusste Erwartungen, implizite und explizite. Erwartungen, die von außen an eine Rolle herangetragen werden, haben genau so eine Gewichtung, wie die Erwartungen, die der Rolleninhaber selbst an sich stellt.
Wir schauen uns gemeinsam Ihr Verständnis von Ihrer Rolle und den verknüpften Erwartungen an Ihre Rolle an. Konfliktsituationen, Veränderungsprozesse und Widerstände in Ihren Arbeitsprozessen aus Ihrer Rolle heraus werden beleuchtet, um dann eine wirksame Haltung zu erarbeiten, die Sie befähigen soll, wirkungsvoll in angespannten und konflikthaften Situationen bewusst und gestärkt aus Ihrer Rolle heraus zu agieren.
Das Seminar hat weiter das Ziel, ein besseres gemeinsames Verständnis beim Gegenüber für Ihre Rolle als gewählte Vertrauensperson zu bewirken und Sie für Ihre Arbeitsprozesse und Kooperationen zu stärken.
Im Seminar werden Basiskompetenzen vermittelt, Konfliktsituationen in Ihrem Arbeitsalltag aus der Rolle der Vertrauensperson begleitet und mittels einer mediativen Grundhaltung mit Gelassenheit schwierige Gespräche geführt sowie eine gute Haltung in der Rolle als Vertrauensperson erarbeitet.

Anna Pruski - systemische Mediatorin und Supervisorin, führt Sie mit vielseitigen Rollenspielen und Selbsterfahrungsübungen zu Ihrem Rollenverständnis und einer aktiven Abgrenzung von möglichen Erwartungen.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0008
Dozent*in
Jürgen Kempf, Anna Pruski
Auf Warteliste
Mo., 16.11.2026 - Mi., 18.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Frisch gewählt, voller Tatendrang – und nun?
Als Schwerbehindertenvertretung übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Rolle: Sie stehen den schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen zur Seite und beraten den Arbeitgeber. Damit Sie diese Aufgabe von Anfang an souverän meistern können, vermittelt dieser Grundkurs das nötige Rüstzeug – fachlich, methodisch und menschlich.

Sie erhalten ein solides Fundament im Schwerbehindertenrecht – von „Ausgleichsabgabe“ bis „Zusatzurlaub“. Mit praxisnahen Beispielen und aktuellen gesetzlichen Grundlagen lernen Sie, wie Sie Ihre Rolle sicher ausfüllen und sich wirksam im betrieblichen Umfeld positionieren können.

Die Referenten und Referentinnen sind erfahrene Mitarbeitende des Inklusions- und Integrationsamtes und berichten direkt aus der Praxis. Sie bringen aktuelles Wissen, echte Fallbeispiele und wertvolle Tipps aus ihrem Arbeitsalltag mit – für ein lebendiges und praxisnahes Lernen.

Themen:
1. Sich etablieren und organisieren
- Aufgaben, Rechte, Pflichten und Partner der SBV

2. Den schwerbehinderten Menschen beraten
- Feststellungsverfahren und Gleichstellungsverfahren
- Nachteilsausgleiche: Freibeträge, Zusatzurlaub und Co.
- Praxisbeispiele

3. Den Arbeitgeber beraten
- Rechte schwerbehinderter Beschäftigter kennen
- Beschäftigung von Menschen mit Behinderung fördern

4. Mitwirken bei Personalentscheidungen - Grundzüge
- Unterstützungsmöglichkeiten kennen und nutzen
- BEM, Prävention und Kündigungsschutz
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Kurs-Nr.
26IP0026
Dozent*in
Julia Feeser, Dorothee Gerdung-Graebenstein
Auf Warteliste
Di., 24.11.2026 - Do., 26.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Frisch gewählt, voller Tatendrang – und nun?
Als Schwerbehindertenvertretung übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Rolle: Sie stehen den schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen zur Seite und beraten den Arbeitgeber. Damit Sie diese Aufgabe von Anfang an souverän meistern können, vermittelt dieser Grundkurs das nötige Rüstzeug – fachlich, methodisch und menschlich.

Sie erhalten ein solides Fundament im Schwerbehindertenrecht – von „Ausgleichsabgabe“ bis „Zusatzurlaub“. Mit praxisnahen Beispielen und aktuellen gesetzlichen Grundlagen lernen Sie, wie Sie Ihre Rolle sicher ausfüllen und sich wirksam im betrieblichen Umfeld positionieren können.

Die Referenten und Referentinnen sind erfahrene Mitarbeitende des Inklusions- und Integrationsamtes und berichten direkt aus der Praxis. Sie bringen aktuelles Wissen, echte Fallbeispiele und wertvolle Tipps aus ihrem Arbeitsalltag mit – für ein lebendiges und praxisnahes Lernen.

Themen:
1. Sich etablieren und organisieren
- Aufgaben, Rechte, Pflichten und Partner der SBV

2. Den schwerbehinderten Menschen beraten
- Feststellungsverfahren und Gleichstellungsverfahren
- Nachteilsausgleiche: Freibeträge, Zusatzurlaub und Co.
- Praxisbeispiele

3. Den Arbeitgeber beraten
- Rechte schwerbehinderter Beschäftigter kennen
- Beschäftigung von Menschen mit Behinderung fördern

4. Mitwirken bei Personalentscheidungen - Grundzüge
- Unterstützungsmöglichkeiten kennen und nutzen
- BEM, Prävention und Kündigungsschutz
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Kurs-Nr.
26IP0027
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Klaus Sindlinger
Auf Warteliste
Di., 08.12.2026 - Do., 10.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Frisch gewählt, voller Tatendrang – und nun?
Als Schwerbehindertenvertretung übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Rolle: Sie stehen den schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen zur Seite und beraten den Arbeitgeber. Damit Sie diese Aufgabe von Anfang an souverän meistern können, vermittelt dieser Grundkurs das nötige Rüstzeug – fachlich, methodisch und menschlich.

Sie erhalten ein solides Fundament im Schwerbehindertenrecht – von „Ausgleichsabgabe“ bis „Zusatzurlaub“. Mit praxisnahen Beispielen und aktuellen gesetzlichen Grundlagen lernen Sie, wie Sie Ihre Rolle sicher ausfüllen und sich wirksam im betrieblichen Umfeld positionieren können.

Die Referenten und Referentinnen sind erfahrene Mitarbeitende des Inklusions- und Integrationsamtes und berichten direkt aus der Praxis. Sie bringen aktuelles Wissen, echte Fallbeispiele und wertvolle Tipps aus ihrem Arbeitsalltag mit – für ein lebendiges und praxisnahes Lernen.

Themen:
1. Sich etablieren und organisieren
- Aufgaben, Rechte, Pflichten und Partner der SBV

2. Den schwerbehinderten Menschen beraten
- Feststellungsverfahren und Gleichstellungsverfahren
- Nachteilsausgleiche: Freibeträge, Zusatzurlaub und Co.
- Praxisbeispiele

3. Den Arbeitgeber beraten
- Rechte schwerbehinderter Beschäftigter kennen
- Beschäftigung von Menschen mit Behinderung fördern

4. Mitwirken bei Personalentscheidungen - Grundzüge
- Unterstützungsmöglichkeiten kennen und nutzen
- BEM, Prävention und Kündigungsschutz
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Kurs-Nr.
26IP0028
Dozent*in
Annalena Wenke, Frank Lukas
Fast ausgebucht
Di., 27.10.2026 - Do., 29.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Mal ehrlich: Wissen Sie genau, wo Mobbing anfängt? Sehen Sie es beizeiten? Und wie löst man etwas auf, das so schwer zu fassen ist, zwischenmenschlich und rechtlich? Die Folgen sind jedenfalls für Betroffene wie für den Betrieb gravierend. Insofern gibt es locker drei Tage Stoff für Definition, Rechtslage, Verständnisaufbau und Opferunterstützung.

Zurücklehnen können Sie sich freilich nicht, dafür bleibt es spannend, weil nah an Ihrer Realität: Ihr praxiserprobter Dozent stützt sich auf Ihre Fallbeispiele, initiiert Rollenspiele zur Entdeckung der Einfühlsamkeit und lässt in kleinen Gruppen hirnen. Da geht was von Ihnen rein, also kommt da was raus! Zunächst wird zwischen Mobbing und Konflikt unterschieden, Konflikttypen kommen unters Mikroskop. Sie erkunden im Rollenspiel typische Situationen, denn nur, wenn Sie Gemobbte verstehen, können Sie ihnen auch helfen.

Am zweiten Tag geht es um rechtliche Aspekte des Mobbings und um inner- wie außerbetriebliche Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen. BEM und AGG bilden dabei ein wichtiges Fundament. Wie geht man aber mit Mobbingvorwürfen überhaupt um? Das arbeiten Sie und Ihre Kolleg*innen gruppenweise heraus. Tag drei bringt die Feuerprobe, indem Sie in schwierige Erstgespräche eintauchen. Zum guten Schluss diskutieren Sie, wie Sie Mobbing und Konflikten vorbeugen können. Beugen Sie einer Absage wegen Ausbuchung vor, indem Sie sich ruckzuck anmelden!

Themen:
• Mobbingdefinitionen und rechtliche Probleme des Mobbingbegriffs
• Unterschiede zwischen Mobbing und Konflikt
• Analyse von Konflikttypen
• Die individuelle Situation der Betroffenen verstehen
• Psychische Folgen von Mobbing
• Umgang mit Mobbingvorwürfen
• BEM und AGG als unterschiedliche Ansätze
• Unterstützung durch Kolleg*innen
• Betriebliche und außerbetriebliche Hilfs- und Unterstützungsangebote
• Kommunikation: Erstgespräche führen
• Mobbing- und Konfliktprävention im Betrieb


Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 14 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0046
Dozent*in
Christian Gojowcyk
Leitungskräfte stehen oft vor der großen Herausforderung, ihre Teams für die notwendigen, vielfältigen, manchmal vorgegebenen und oft parallel ablaufenden Veränderungsprozesse zu motivieren, sie darin zu begleiten und miteinander zu guten Ergebnissen zu kommen.

Viele Mitarbeitende erleben sich in Veränderungsprozessen nur sehr bedingt als selbstwirksam und entwickeln Widerstand, der sich sowohl als persönlicher Rückzug als auch als Protest und Aufruhr zeigen kann.
Dadurch müssen Leitungskräfte mit unterschiedlichen Motivationslagen von Mitarbeitenden umgehen, sind mit unterschiedlichen Widerstandsstrategien konfrontiert und müssen das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen des Trägers/ihrer Vorgesetzten und Bedarfslagen der Mitarbeitenden gestalten.
Zusätzlich besteht eine hohe Erwartungshaltung der Mitarbeitenden, mitgenommen zu werden, was der Kultur in sozialen Organisationen in Bezug auf Partizipation und Beteiligung entspricht, was die Begleitung der Prozesse für Leitungskräfte in der Regel nicht einfacher macht.

Das zweitägige Seminar
- gibt einen grundlegenden Einblick in die Logik von Veränderungsprozessen – beispielsweise wie diese in verschiedenen Phasen ablaufen oder zu den Hintergründen von Widerstand,
- in notwendige Kommunikations- und Partizipationsstrukturen – beispielsweise wie Kommunikation und Partizipation strukturell gut aufgebaut wird, und
- unterstützt Leitungskräfte mit unterschiedlichen Methoden, Teams in Veränderungsprozessen zu begleiten und den Widerstand von Mitarbeitenden lösungsorientiert einzubinden. Die Teilnehmenden erhalten dazu einen Koffer mit unterschiedlichen Methoden, von denen einige kurz vorgestellt und andere – je nach Interessenlage der Gruppe – anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeitet werden.
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Kurs-Nr.
26JP0001
Dozent*in
Sabine Brommer
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott
Auf Warteliste
Di., 13.10.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
720,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte treffen in ihrer Arbeit häufig auf Mädchen und Jungen, die innerfamiliäre körperliche Gewalt, sexuelle Misshandlung und emotionale Vernachlässigung erlebt haben. Die Folgen dieser Erlebnisse beeinträchtigen die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erheblich. Ihre Wirkung hängt von vielerlei Faktoren ab. Hier sind zunächst die Umgebung des Kindes und die schützenden (protektiven) Umstände zu nennen. Aber auch die Art und Weise der Gewalt, die Nähe der Täter, Art und Umfang des Geheimhaltungsdrucks, die Schwere der Schuldgefühle, die Bewertung der Tat durch das Kind und die Sorge für Geschwister und Eltern beeinflussen die Entwicklungsmöglichkeiten.

Mit dem Workshop sollen die Wahrnehmung der Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Beurteilung geschärft werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie dem Verhalten traumatisierter junger Menschen im pädagogischen Alltag adäquat begegnet werden kann.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen traumaspezifische Inszenierungen, Flashbacks und traumatische Übertragungen erkennen und damit ihre Handlungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Pädagogik und Therapie, die Jungen und Mädchen jeweils mit ihren eigenen Mitteln bei der Korrektur der Folgen traumatischer Erfahrungen unterstützen sollen. Dabei kommt der Mobilisierung von Fähigkeiten und Interessen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung zu.

Durch die hohe Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Angeboten der Jugendhilfe sind deren Mitarbeitende zunehmend konfrontiert mit traumatischen Erfahrungen dieser Jugendlichen im Herkunftsland oder auf der Flucht. Es wird im Workshop somit auch auf Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dieser Zielgruppe eingegangen.

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt
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Kurs-Nr.
26JP0026
Dozent*in
Birgit Lang
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
586,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:
Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
Prof. Dr. Rainer Patjens, Bettina Pfluger, Anne Stelzel, Pit Lohse, Gunnar Thörmer, Stefan Felder-v. Hahn, Benedikt Seybel
ERSTER TAG:

1) Wenn Adoptivkinder Jugendliche werden – der Übergang vom Kindes- in das Jugend- und Erwachsenenalter

Der Übergang vom Kindes- ins Jugend- und schließlich ins Erwachsenenalter ist für alle jungen Menschen eine prägende Entwicklungsphase. Adoptivkinder und ihre Adoptivfamilien stehen dabei jedoch häufig vor besonderen emotionalen Herausforderungen, die sich aus ihren biografischen Erfahrungen ergeben.
Typische Ablöseprozesse, Biografie-Erklärung, Identitätsfragen und das Ringen um Autonomie verlaufen bei Adoptivkindern oft in einem Spannungsfeld zwischen familiärer Bindung an die Adoptiveltern und seelischen Konflikten. Dabei können sowohl die Jugendlichen als auch ihre Adoptiveltern mit Unsicherheiten, Konflikten oder Krisen konfrontiert werden sowie auch intensive Prozesse des Loslassens und der Verselbständigung erleben.

In diesem Vortrag sollen die verschiedenen Übergänge – vom Kind zum Jugendlichen und vom Jugendlichen zum Erwachsenen – anhand praktischer Erfahrungen und Fallbeispiele beleuchtet werden.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche spezifischen Entwicklungsaufgaben stellen sich für Adoptivkinder in dieser Phase?
- Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für Adoptivfamilien?
- Wie können Fachkräfte der Jugendhilfe diese Prozesse kompetent begleiten? Welche Kriseninterventionen oder externe Hilfen können in Frage kommen?

2) Geschwisterkonstellationen in Adoptivfamilien – Bedeutung, Dynamiken und professionelle Begleitung

In Adoptivfamilien treten vielfältige und komplexe Geschwisterkonstellationen auf. Neben leiblichen Geschwistern des Adoptivkindes – die in der Herkunftsfamilie, in Pflegefamilien oder in stationären Einrichtungen leben können – zählen auch die leiblichen oder angenommenen Kinder der Adoptiveltern dazu.
Gerade im Jugendalter, in dem Fragen der eigenen Herkunft und Identität eine zentrale Rolle spielen, rücken bisweilen auch Geschwisterbeziehungen verstärkt in den Fokus der Adoptivkinder. Welche Hoffnungen, Wünsche und Konflikte können dabei aufkommen? Welche emotionale Bedeutung haben (nicht gelebte) Geschwisterbeziehungen – für das Adoptivkind, aber auch für andere Beteiligte im Adoptivfamiliensystem? Oder wie ist die Qualität der Geschwisterbeziehung des Adoptivkindes zum leiblichen Kind der Adoptiveltern?

Der Vortrag widmet sich diesen Fragen aus fachlicher und praktischer Perspektive.

Zentrale Themen:
- Formen und Bedeutungen von Geschwisterbeziehungen in Adoptivkontexten
- Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und die Adoptivfamilienstruktur
- Interessen und emotionale Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen
- Begleitung von Klärungsprozessen durch Fachkräfte
- Herausforderungen und Handlungsansätze in Beratung und Praxis

Fachkräfte aus Adoptionsvermittlungsstellen, Jugendhilfe sowie aus psychologischen oder pädagogischen Arbeitsfeldern sind eingeladen, sich aktiv in den Austausch einzubringen.


ZWEITER TAG:

Am zweiten Tag liegt der Fokus auf datenschutzrechtlichen Grundlagen und dem Umgang mit Akteneinsicht in der Adoptionsvermittlung. Behandelt werden rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Fragestellungen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten im Adoptionsverfahren.

Die Veranstaltung kann ein- oder zweitägig gebucht werden.
Bitte geben Sie bei eintägiger Buchung Ihren Teilnahmetermin an.

Preis 1. Tag: 184,00 €
Preis 2. Tag: 151,00 €
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Kurs-Nr.
26JP0053
Dozent*in
Oliver Hardenberg, Prof. Dr. Jörg Reinhardt
Auf Warteliste
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JP0069
Dozent*in
Uwe Straß
Auf Warteliste
Di., 08.12.2026 - Mi., 09.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Toxische Männlichkeit", Boys-Crisis, Männlichkeit als gesellschaftliches Gesamtproblem oder "Jungen als Bildungsverlierer" … – die Liste der problematisch wahrgenommenen Aspekte von Jungen* und jungen Männern* ist lang.

Als pädagogischer Gegenentwurf soll Jungen*arbeit dabei helfen, Jungen* ein gelingendes gutes Leben in diesem Spannungsfeld zu ermöglichen. Aber was ist Jungen*arbeit eigentlich? Wie kann sie bedarfsgerecht gestaltet werden? Ist sie besonders eine Aufgabe für männliche* Fachkräfte? Und was brauchen Fachkräfte aller Geschlechter, um Jungen* bei der Bewältigung ihrer geschlechterbezogenen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?

Die Fortbildung vermittelt Fachkräften wesentliche Grundlagen zu geschlechtlicher Sozialisation und zeigt auf, inwiefern Geschlecht sozial konstruiert und einstudiert wird. Sie ermöglicht einen soliden Einstieg in die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* und bietet praktische Ideen an, um Jungen* bezüglich ihrer Geschlechtersozialisation in der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Die zwei Tage öffnen Räume für Fragen, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden.

Inhalte:
- Grundlagen geschlechtsbezogener Pädagogik
- Lebenslagen von Jungen* sowie daraus resultierende Bedürfnisse und Herausforderungen
- Themen der Jungen*arbeit
- Biografische Arbeit und Haltungen der Jungen*arbeit
- Praxisorientierte Angebote und Methoden der Jungen*arbeit

Hinweis:

* Den Asterisk versteht die LAGJM als Zeichen dafür, dass Geschlecht eine unabgeschlossene Kategorie ist. Für die LAGJM sind im Begriff Jungen* alle Personen gemeint, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0073
Dozent*in
Joel Wardenga, Thobias Pulimoottil
Die Basisqualifizierung ist für pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Fachberatungen und Träger von Kindertageseinrichtungen konzipiert, die sich vertiefend und praxisnah mit einer beziehungsvollen Krippenpädagogik auseinandersetzen wollen.
Die Fortbildungsreihe orientiert sich am weiterentwickelten Orientierungsplan Baden-Württemberg und unterstützt dabei, dessen Inhalte praxisnah im Krippenalltag umzusetzen.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in 4 Präsenz und 3 Online Module, die thematisch aufeinander aufbauen. Zwischen den einzelnen Modulen ist Zeit für Praxiserprobung, Transferaufgaben und Selbstreflexion vorgesehen.

In den einzelnen Modulen werden wir uns intensiv damit beschäftigen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden kann, um den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten von Kindern unter drei Jahren in der institutionellen Gruppenbetreuung gerecht zu werden.

Sie erfahren, wie eine stabile und vertrauensvolle Beziehungsgestaltung in der Krippe gelingen kann und wie pädagogische Fachkräfte bestmöglich auf das junge Kind abgestimmt handeln, so dass sich das Kind in der Gruppe sicher und sich von den Erwachsenen wahrgenommen fühlt.
Des Weiteren brauchen die Kinder ausreichend Raum und Zeit, selbständig aktiv zu sein. Sie lernen, wie Sie den Raum und den Garten mit Spiel- und Bewegungsmaterialien vorbereiten, so dass die Kinder aus ihren eigenen Initiativen heraus, spielen und sich bewegen.
Sie erhalten wertvolle Impulse, wie ein Kind in der Krippe erleben kann, dass seine individuellen Bedürfnisse wie z.B. Essen, Trinken, Schlafen, Ruhen und Ausscheiden wahrgenommen und diese Lebensaktivitäten von den Erwachsenen responsiv begleitet werden, sodass für sein Wohlbefinden gesorgt ist.
Und wir beschäftigen uns mit der Wichtigkeit einer respektvollen Zusammenarbeit mit Familien im geteilten Betreuungsfeld zum Wohle des Kindes.

Die Leitprinzipien des weiterentwickelten Orientierungsplans, wie Kinderschutz und Kinderrechte, Inklusion, Partizipation und wie junge Kinder ein friedliches Miteinander erfahren und Verantwortung füreinander erleben können, wird alle Module durchfließen.

Inhalte der Seminarreihe:
Abschnitt A (2 Tage Präsenz): Übergänge beziehungsvoll gestalten
Ankommen: wir lernen uns kennen
- Vertraut werden: die Eingewöhnung
- Die Bedeutung der Familie im Krippenalltag

Abschnitt B (2 Tage Präsenz): Selbstbestimmtes Spiel
Bedeutung des freien Spiels für das Kind
- Die Spielentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- Spielmaterial, Raumgestaltung

Abschnitt C (2 Tage Online): Beziehungsvolle Pflege
- Die Pflegesituation als wichtige Grundlage für die Beziehung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind

Abschnitt D (2 Tage Online): Bewegungsentwicklung und Schlafen / Ruhen
- Die natürliche Bewegungsentwicklung des Kindes und die vertrauensvolle Rolle des Erwachsenen, in der Begleitung des Kindes und der Gestaltung der Räume
- Entwicklung von kindlichem Schlaf und Schlafverhalten

Abschnitt E (2 Tage ): Mikrotransitionen und Mahlzeiten gestalten
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Die Bedeutung der Mikrotransitionen im Krippenalltag

Abschnitt F (2 Tage Präsenz): Junge Kinder in der Gruppe
- Kleinkinder unter sich
- Die Bedeutung sozial-emotionaler Entwicklung im frühen Kindesalter
- Konflikte verständnisvoll begleiten

Abschnitt G Abschlussveranstaltung (1 Tag)
- Präsentation von Praxisbeispielen der Teilnehmenden, die ihre Weiterentwicklung in der Krippenpädagogik zeigen.


Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.

Es erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens in der ersten Junliwoche 2026.

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung. Um diese zu erhalten, ist der Besuch von mindestens fünf von sechs Abschnitten erforderlich.

Die Online-Module werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
Zoom läuft auf allen Tablets und Laptops sowie am PC. Die Geräte sollten über eine Kamera und ein Mikrofon verfügen.
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Kurs-Nr.
26KH0001
Dozent*in
Kai-Nicola Stein, Sandra Kopietz, Christine Bader

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich