Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung, aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Herausforderung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade, weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen, eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationseinheiten und einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.
In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel allen Mitarbeitenden bekannt ist.
Zentrale Themen der ersten eineinhalb Tage sind:
- Definition und Klärung der Rolle im eigenen Kontext
- Aufgaben: Was muss ich und was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Voraussetzungen für gute Arbeit in der Rolle
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Dramadreieck und „psychologische Spiele“ als Lernfeld: erkennen, vorbeugen und aussteigen
Der Veranstaltungstag im März 2027 dient der Reflexion der Erfahrungen der Teilnehmenden nach dem ersten Treffen im Dezember 2026.
03.12.2026
10:00 - 18:00 Uhr
Gochsheimer Str. 19, Bildungszentrum Schloss Flehingen
04.12.2026
09:00 - 13:00 Uhr
Gochsheimer Str. 19, Bildungszentrum Schloss Flehingen
04.03.2027
10:00 - 18:00 Uhr
Gochsheimer Str. 19, Bildungszentrum Schloss Flehingen