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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Die Basisqualifizierung ist für pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Fachberatungen und Träger von Kindertageseinrichtungen konzipiert, die sich vertiefend und praxisnah mit einer beziehungsvollen Krippenpädagogik auseinandersetzen wollen.
Die Fortbildungsreihe orientiert sich am weiterentwickelten Orientierungsplan Baden-Württemberg und unterstützt dabei, dessen Inhalte praxisnah im Krippenalltag umzusetzen.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in 4 Präsenz und 3 Online Module, die thematisch aufeinander aufbauen. Zwischen den einzelnen Modulen ist Zeit für Praxiserprobung, Transferaufgaben und Selbstreflexion vorgesehen.

In den einzelnen Modulen werden wir uns intensiv damit beschäftigen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden kann, um den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten von Kindern unter drei Jahren in der institutionellen Gruppenbetreuung gerecht zu werden.

Sie erfahren, wie eine stabile und vertrauensvolle Beziehungsgestaltung in der Krippe gelingen kann und wie pädagogische Fachkräfte bestmöglich auf das junge Kind abgestimmt handeln, so dass sich das Kind in der Gruppe sicher und sich von den Erwachsenen wahrgenommen fühlt.
Des Weiteren brauchen die Kinder ausreichend Raum und Zeit, selbständig aktiv zu sein. Sie lernen, wie Sie den Raum und den Garten mit Spiel- und Bewegungsmaterialien vorbereiten, so dass die Kinder aus ihren eigenen Initiativen heraus, spielen und sich bewegen.
Sie erhalten wertvolle Impulse, wie ein Kind in der Krippe erleben kann, dass seine individuellen Bedürfnisse wie z.B. Essen, Trinken, Schlafen, Ruhen und Ausscheiden wahrgenommen und diese Lebensaktivitäten von den Erwachsenen responsiv begleitet werden, sodass für sein Wohlbefinden gesorgt ist.
Und wir beschäftigen uns mit der Wichtigkeit einer respektvollen Zusammenarbeit mit Familien im geteilten Betreuungsfeld zum Wohle des Kindes.

Die Leitprinzipien des weiterentwickelten Orientierungsplans, wie Kinderschutz und Kinderrechte, Inklusion, Partizipation und wie junge Kinder ein friedliches Miteinander erfahren und Verantwortung füreinander erleben können, wird alle Module durchfließen.

Inhalte der Seminarreihe:
Abschnitt A (2 Tage Präsenz): Übergänge beziehungsvoll gestalten
Ankommen: wir lernen uns kennen
- Vertraut werden: die Eingewöhnung
- Die Bedeutung der Familie im Krippenalltag

Abschnitt B (2 Tage Präsenz): Selbstbestimmtes Spiel
Bedeutung des freien Spiels für das Kind
- Die Spielentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- Spielmaterial, Raumgestaltung

Abschnitt C (2 Tage Online): Beziehungsvolle Pflege
- Die Pflegesituation als wichtige Grundlage für die Beziehung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind

Abschnitt D (2 Tage Online): Bewegungsentwicklung und Schlafen / Ruhen
- Die natürliche Bewegungsentwicklung des Kindes und die vertrauensvolle Rolle des Erwachsenen, in der Begleitung des Kindes und der Gestaltung der Räume
- Entwicklung von kindlichem Schlaf und Schlafverhalten

Abschnitt E (2 Tage ): Mikrotransitionen und Mahlzeiten gestalten
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Die Bedeutung der Mikrotransitionen im Krippenalltag

Abschnitt F (2 Tage Präsenz): Junge Kinder in der Gruppe
- Kleinkinder unter sich
- Die Bedeutung sozial-emotionaler Entwicklung im frühen Kindesalter
- Konflikte verständnisvoll begleiten

Abschnitt G Abschlussveranstaltung (1 Tag)
- Präsentation von Praxisbeispielen der Teilnehmenden, die ihre Weiterentwicklung in der Krippenpädagogik zeigen.


Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.

Es erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens in der ersten Junliwoche 2026.

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung. Um diese zu erhalten, ist der Besuch von mindestens fünf von sechs Abschnitten erforderlich.

Die Online-Module werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
Zoom läuft auf allen Tablets und Laptops sowie am PC. Die Geräte sollten über eine Kamera und ein Mikrofon verfügen.
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Kurs-Nr.
26KH0001
Dozent*in
Kai-Nicola Stein, Sandra Kopietz, Christine Bader
Fast ausgebucht
Mo., 19.10.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
240,00 € (inkl. MwSt.)
Im ersten Abschnitt der Fortbildung werden zum einen die Basiskompetenzen der „Kommunikation“ inklusive konkreten methodischen Impulsen für den Arbeitsalltag vermittelt. Zum anderen lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken für die Strukturierung von Gesprächen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung.

Das Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) gibt weitere konkrete methodische Impulse und regt zur Reflexion des eigenen Kommunikationsstils an. Ein Schwerpunkt bildet der konstruktive Umgang mit schwierig empfundenen Gesprächssituationen und angeblich wenig motivierten Gesprächsmitgliedern.
Die Teilnehmenden können außerdem, als Alternative zur potenziellen „Widerstand-Machtkampf-Eskalations-Dynamik“, lösungsorientierte Interventionsmethoden kennenlernen und diese ganz praktisch einüben.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der aufgeführte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JD0001
Dozent*in
Ulrike Palmer
Ausgangspunkt des Online-Seminars ist die Meldepflicht von Trägern gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl der Kinder in Kindertageseinrichtungen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden.

Im Seminar soll aufgezeigt werden, wie das Landesjugendamt nach Eingang einer Meldung zur Beeinträchtigung des Kindeswohls mit dem Träger einer Kindertageseinrichtung im Sinne einer Qualitätsentwicklung zusammenarbeitet. Referenzpunkt seit Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes ist das Erarbeiten, Anwenden und Weiterentwickeln eines Gewaltschutzkonzeptes. Die Träger stehen in der Verantwortung, dass dieser Prozess gelingen kann.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0020
Dozent*in
Frank Dengler, Simone Büschel
Anmeldung möglich
Mi. 21.10.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Das Online-Kompaktseminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Inhalt des Online-Kompaktseminars:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

Die Teilnehmenden können Fragen vorab bis spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin bei Herrn Sebastian Lehmann (Sebastian.Lehmann@kvjs.de) einreichen.
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Kurs-Nr.
26KD0035
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt
So selbstverständlich Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung eingeplant sind, so wenig selbstverständlich ist häufig ihre pädagogische Gestaltung. Viel zu oft sind sie mit Stress für Fachkräfte und Kinder verbunden:
- Kinder sollen etwas probieren, was sie nicht essen möchten
- Sie sollen sich "ordentlich" verhalten, können aber kaum still sitzen
- Sie möchten mit den Händen essen, sollen aber zum Löffel greifen
- Sie wollen das Essen erkunden, dürfen aber nicht damit spielen
Fachkräfte stehen dabei vor vielfältigen Anforderungen: Sie begleiten große Kindergruppen, regulieren Emotionen, motivieren zum Essen, sorgen für gesunde Versorgung und beachten zugleich elterliche Wünsche. Besonders in Ganztagseinrichtungen mit warmem Mittagessen besteht ein hoher Anspruch – das Essen soll nicht nur bei den Kindern „ankommen“, sondern auch mit Freude angenommen werden.

Eine gelingende Mahlzeitengestaltung beginnt oft bei kleinen Details:
Wie sitzen die Kinder? Welche Materialien nutzen sie? Welche Regeln und Rituale unterstützen den Ablauf? Wer übernimmt welche Aufgaben? Auch die Übergänge zur und aus der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen.

Wenn Mahlzeiten achtsam geplant und gestaltet sind, können sie mehr sein als nur eine Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme. Sie werden zum Bildungsraum – für Selbstständigkeit, soziale Kompetenz, Gesundheitsförderung und Genuss.

In diesem Online-Kompaktseminar erhalten Sie einen Einblick in die gelingende Gestaltung von Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Der Fokus liegt nicht auf der Ernährung selbst, sondern auf den pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine gesundheitsförderliche, stressfreie und genussvolle Essenssituation ermöglichen – für Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.
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Kurs-Nr.
26KD0053
Dozent*in
Maren Kramer
Auf Warteliste
Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
0,00 €
Die Aufgaben und Anforderungen an Träger von Kindertageseinrichtungen sind vielfältig und wurden jüngst durch das Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes erweitert. Die Gewährleistung des Kindeswohls in der Einrichtung ist das zentralste Thema mit vielfältigen Aufgaben, die im Alltag umzusetzen sind.

Dies umfasst die räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen, personellen und konzeptionellen Voraussetzungen sowie die Umsetzung des Förderauftrags und des Kinderschutzes.

In diesem Online-Kompaktseminar sollen die Grundlagen zur Führung des Betriebs von Kindertagesstätten vermittelt werden, insbesondere für Personen, die neu Trägeraufgaben übernehmen.

Folgende Themen sind Inhalt der Fortbildung:
- Gesetzliche Grundlagen (SGB VIII und KiTaG) – Neuerungen KJSG
- Betriebserlaubnisverfahren – auch Vorstellung des digitalen Betriebserlaubnisverfahrens (DiBev)
- Konzeptionelle Voraussetzungen
- Umsetzung Kinderschutz (§ 47 SGB VIII)
- Räumliche Voraussetzungen
- Personelle Voraussetzungen (KiTaVO, § 7 KiTaG, § 34 LKJHG)
- Angebotsformen der Kindertagesbetreuung

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt und wird zweimal in identischer Form angeboten.
26KD0018 23.04.2026
26KD0019 04.11.2026
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Kurs-Nr.
26KD0019
Dozent*in
Theresa Güttner, Tamara Schuler
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KD0055
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
416,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen-/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeitenden und dem Management. Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden hilfreiche und effektive Führungsinstrumente und Handlungsoptionen zur positiven Weiterentwicklung in der Rolle als Führungskraft vorgestellt. Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeitet.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0004 08.07. - 09.07.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0006 05.11. - 06.11.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Kurs-Nr.
26JP0006
Dozent*in
Bernd Löhle
Auf Warteliste
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Online-Seminar
120,00 € (inkl. MwSt.)
Das ZRM® ist ein Ansatz zur Entwicklung und Erweiterung der Selbststeuerungsfähigkeiten. Es unterstützt Menschen dabei, motivierende Ziele zu formulieren und diese auch unter widrigen und komplexen Rahmenbedingungen umzusetzen. Bewährte Anwendungsfelder sind beispielsweise Stressreduktion, gesundheitsförderliches Verhalten und die Überwindung von „Aufschieberitis“.
Das ZRM® basiert auf Erkenntnissen moderner neurowissenschaftlicher Forschung über Lernprozesse im Gehirn. Außerdem werden Konzepte aus Tiefen- und Verhaltenspsychologie sowie aus der Körpertherapie eingebunden.

Unsere verstandesmäßig gefassten Pläne werden oft von Bedürfnissen torpediert, die uns nicht oder nur teilweise bewusst sind. Diese bestimmen unser Handeln im Alltag, überwiegend in Stress- und Drucksituationen. Mit dem ZRM® lassen sich unbewusste Bedürfnisse aufspüren und mit dem eigenen Verstand in Verbindung bringen. Dadurch werden Vorhaben kraftvoll und stimmig.

Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines persönlichen Veränderungsziels sowie eines eigenen Leitfadens für die Umsetzung im Alltag.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Mit Bildern unbewusste Ressourcen aktivieren
- Somatische Marker als Signale des Unbewussten
- Ideen bewerten mit der Affektbilanz
- Eine motivierende Haltung aufbauen durch Motto-Ziele
- Mit Erinnerungshilfen und Embodiment das Ziel hirngerecht unterstützen
- Anwendungssituationen im Alltag vorbereiten

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0002
Dozent*in
Ricarda Gregori
Fast ausgebucht
Do. 12.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In Kindertageseinrichtungen mit Ganztagsbetreuung stellt die Organisation von Essens- und Schlafenszeiten eine besondere Herausforderung dar: Unterschiedliche Betreuungszeiten, Schichtwechsel, gesetzlich vorgeschriebene Pausen und individuelle Arbeitszeitmodelle treffen auf sensible Alltagssituationen, die für Kinder mehr sind als reine Versorgung.
Denn Essen und Schlafen sind zentrale Bildungs- und Beziehungsmomente. Sie bieten Gelegenheiten zur Selbstregulation, Aufbau von Selbstpflegekompetenzen, Welterschließung, sozialen Interaktion, Körperwahrnehmung und Entspannung. Damit Fachkräfte diese Momente achtsam und individuell begleiten können, braucht es eine vorausschauende und realistische Dienstplanung – mit verlässlichen Zuständigkeiten, ausreichend Personal zur richtigen Zeit und Raum für Flexibilität.
Doch wie kann ein Dienstplan gestaltet werden, der sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch den Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden gerecht wird?
Wie lassen sich Pausen- und Verfügungszeiten, Früh- und Spätdienste sowie Essens- und Schlafphasen so abbilden, dass Bildung nicht dem Zeitdruck zum Opfer fällt?

In diesem Online-Kompaktseminar...
- erhalten Sie einen praxisnahen Blick auf die Dienstplanherausforderungen rund um Essen und Schlafen im Ganztagsbetrieb,
- werden sinnvolle Modelle und Planungsansätze vorgestellt und diskutiert,
- erhalten Sie Impulse, wie pädagogische Qualität und organisatorische Machbarkeit sinnvoll miteinander verbunden werden können
- ein fachlicher Input zur Bedeutsamkeit von Mahlzeiten, Schlaf- und Ruhezeiten für kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse und Wohlbefinden im institutionellen Betreuungskontext
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Kurs-Nr.
26KD0006
Dozent*in
Maren Kramer
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0054
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Interessensbekundung möglich
Di. 17.11.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
In Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Wettbewerb am Arbeitsmarkt braucht es mehr als nur eine gute Stellenausschreibung, um neue Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden.

Dieses kompakte Online-Seminar vermittelt praxisnahe Strategien, wie Sie gezielt Menschen für Ihr Unternehmen begeistern – und sie mit einem gelungenen Onboarding, echter Wertschätzung und starker Unternehmenskultur halten.

Sie lernen unter anderem:
- Wie ein strukturierter, wertschätzender Onboarding-Prozess neue Mitarbeitende von Anfang an bindet
- Welche Rolle zielgerichtete Kommunikation, Motivation und Führung bei der Mitarbeiterbindung spielen
- Wie Sie durch Employer Branding zur attraktiven Arbeitgebermarke werden – authentisch, glaubwürdig und anziehend
- Warum Haltung und Unternehmenskultur entscheidender sind als Hochglanzbroschüren
- Welche konkreten Maßnahmen Sie sofort umsetzen können, um Bindung und Zufriedenheit zu stärken

Ihr Mehrwert:
Sie nehmen aus dem Seminar nicht nur Impulse, sondern direkt umsetzbare Ideen und Werkzeuge mit – für mehr Stabilität in Ihren Teams, weniger Fluktuation und eine überzeugende Außenwirkung als Arbeitgeber.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0005
Dozent*in
Bernd Löhle

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich
 

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