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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Zusatzkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.
Neben pädagogischen Kenntnissen brauchen Zusatzkräfte auch Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen. Der gesetzliche Auftrag einer Kita die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder in einer als ergänzendes Angebot in den Familien ausgestalten zu können, ist von allen Beteiligten in der Einrichtung umzusetzen.
Insbesondere Zusatzkräfte, die neuerdings vermehrt in Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden stehen oft vor dem „Dschungel“ der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Dieses Seminar möchte Sie dabei unterstützen einen Ein- und Überblick zu bekommen und Handlungssicherheit zu erlangen.

Die Teilnehmenden werden durch das Seminar befähigt, eine Sensibilität für das Thema zu entwickeln.

Folgende Themenfelder werden behandelt:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
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Kurs-Nr.
26KD0013
Dozent*in
Wega Nordmann, Astrid Ebrahimi
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0026
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Do. 24.09.2026
KVJS Stuttgart
229,00 € (inkl. MwSt.)
Erziehungspartnerschaften gelingen dann gut, wenn Eltern akzeptierend und wertschätzend begegnet wird. Die innere Haltung und die Anwendung von Gesprächstechniken beeinflussen das Gelingen eines Gesprächs.

Das Seminar vermittelt, wie durch Wertschätzung und eine positive innere Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.
Des Weiteren wird das Thema Inklusion aufgegriffen. Durch die Vielfalt der Kinder mit besonderem Förderbedarf steigen die Anforderungen im Umgang und im Gespräch mit Eltern.

Das Seminar ist aus einem gemeinsamen Projekt des KVJS und des Heilpädagogischen Fachdienstes im Landkreis Böblingen heraus entstanden.
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Kurs-Nr.
26KP0046
Dozent*in
Ulrike Weber-Böhret, Martina Hirsch-Dambacher
Anmeldung möglich
Mo., 11.05.2026 - Di., 12.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die gesetzlichen Grundlagen legen den Schluss nahe, dass sanktionierendes Verhalten – ob Bestrafungen oder gezielte Belohnungen – in Kindertageseinrichtungen nicht vorkommen dürfen. In der Theorieliteratur lässt sich entsprechend auch kaum etwas rund um das Thema finden. Doch wie sieht der Alltag aus? Führen überlieferte Überzeugungen, stressige Zeiten und vermeintliches oder reales herausforderndes Verhalten nicht doch zu Handlungen, die als sanktionierend interpretiert werden können? Wo verlaufen die Grenzen zwischen einer wohlgemeinten Absicht und einer Verletzung von Kindern? Was bewirken Auszeiten wie der „stille Stuhl“, „wenn-dann-Sätze“ oder das Entziehen des Nachtischs? Sind Sanktionen vielleicht etwas, das eben doch vorkommt, aber wenig besprochen wird?

Die Weiterbildung verfolgt das Ziel die wenig thematisierte Problematik von Sanktionen zu beleuchten und nach Wegen zu suchen, die ein anderes pädagogisches Miteinander mit Kindern ermöglichen. Dabei wird der Blick sowohl auf theoretische Erkenntnisse wie auf Erfahrungen aus der Praxis gelegt. Mit Hilfe einer Kombination aus Praxiserfahrungs-Wissen und theoretischen Methoden bieten die zwei Tage die Möglichkeit, alternative Handlungswege herauszufinden. Genutzt werden dafür Impulse, Reflektionseinheiten, Phasen der Gruppenarbeit und die Beschäftigung mit Material.

Hinweis:
Die Veranstaltung findet nicht wie ursprünglich geplant vom 16.04. - 17.04.2026, sondern vom 11.05. - 12.05.2026 statt.
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Kurs-Nr.
26KP0033
Dozent*in
Anne Schultz-Brummer
Interessensbekundung möglich

Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden - Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Di. 08.12.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, vorab (28.04.2026) die Veranstaltung "Die Welle reiten: Gestalten statt gestaltet werden – Ein Kompass für ein erfolgreiches Selbstmanagement in unberechenbaren Zeiten" (26JD0004) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JD0003
Dozent*in
Uwe Straß
Mobbing wird wegen der oft schwerwiegenden Folgen mit zunehmender Aufmerksamkeit wahrgenommen und der Begriff hat sich in der Alltagssprache etabliert. Er wird jedoch als Synonym für jeden Konflikt oder körperliche Gewalt verwendet, was das Verständnis der tatsächlichen Dynamik erschwert.
Die Schule, der Hort ist ein Lebensort, an dem viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Wertvorstellungen zusammentreffen; das kann nicht reibungslos funktionieren, führt zu Auseinandersetzungen und unter Umständen zu Gewalt.

Mit der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien haben sich zudem die sozialen Lernfelder von Kindern und Jugendlichen erheblich verändert. Diese Nutzung beginnt heute früh – bereits Grundschulkinder bewegen sich täglich auf Plattformen wie WhatsApp, TikTok, Snapchat oder YouTube.
Konflikte verlagern sich daher zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.
Dabei bleibt Gewalt im Netz häufig unsichtbar sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch für Eltern.

Dieses Online-Kompaktseminar bietet Raum zur Auseinandersetzung mit dieser „anderen Form“ von Gewalt und unterstützt Fachkräfte dabei in ihrer Arbeit digitaler und gruppendynamische Mobbingprozesse zu erkennen und zu verstehen und von alltäglichen Konflikten zu unterscheiden.
Es wird ein Grundlagenwissen zum Thema Cybermobbing vermittelt als auch altersspezifische Formen von Mobbing und deren Folgen beleuchtet.

Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" dient als Grundlage.
Für ein besseres Verständnis empfehlen wir, die nachfolgende Veranstaltung zu besuchen: Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention.
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Kurs-Nr.
26KD0030
Dozent*in
Christine Laude
Mobbing wird zunehmend als ernstzunehmendes Phänomen wahrgenommen, da es für Kinder gravierende emotionale und soziale Folgen haben kann. Der Begriff ist mittlerweile Teil der Alltagssprache, wird jedoch oft undifferenziert für jegliche Konflikte oder körperliche Auseinandersetzungen verwendet. Dies erschwert ein klares Verständnis der spezifischen Dynamiken, die Mobbing im Kindesalter ausmachen.

Der Hort als Lebensraum bringt viele Kinder mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Bedürfnissen und sozialen Erfahrungen zusammen. Diese Vielfalt ist bereichernd, kann aber auch zu Spannungen, Konflikten und in manchen Fällen zu gewalttätigem Verhalten führen. Für pädagogische Fachkräfte ist es daher besonders wichtig, zwischen alltäglichen Streitigkeiten und systematischem Mobbing zu unterscheiden, um gezielt und wirksam intervenieren zu können.
Konflikte verlagern sich zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem, das nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch das gesamte soziale Klima in Horten und Schulen stark beeinträchtigen kann.
Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, präventive Maßnahmen zu ergreifen und angemessen auf Vorfälle zu reagieren. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist entscheidend, um ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle Kinder zu schaffen.

In diesem Online-Kompakteminar geht es um das eigene Gewaltverständnis, eine klare Haltung zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Schutz im direkten Umgang miteinander wie im digitalen Raum und die Rolle als begleitende Fachkraft.
Es werden Präventionsmaßnahmen und Interventionsstrategien für Fachkräfte Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und die Zusammenarbeit mit Eltern beleuchtet.


Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention“ ist die Weiterführung des Grundlagenseminars. Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KD0031
Dozent*in
Christine Laude
Ihre Einrichtung kooperiert bereits im Rahmen einer Intensivkooperation mit einer Kindertageseinrichtung oder einem Schulkindergarten.
Als Einrichtungsleitung ist es Ihnen wichtig, alle Kinder willkommen zu heißen. Dennoch steht das gut entwickelte Konzept immer wieder vor gemeinsamen Herausforderungen wie beispielsweise:
- Veränderungen im personellen Bereich
- Umgang mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen der beiden Einrichtungen
- rechtliche Vorgaben zu Aufsicht oder Datenschutz
- Schaffung von Ressourcen für die Reflexionsmöglichkeit
- Weiterentwicklung der gemeinsamen Konzeption

Die Fortbildung bietet Ihnen als Leitungs-Tandems Raum zur Entwicklung von einrichtungsspezifischen Lösungen sowie Unterstützung bei der Qualitätsweiterentwicklung und -sicherung der Intensivkooperation.

Hinweis:
Das Seminar richtet sich an Leitungen von Kindertageseinrichtungen von bestehenden Intensivkooperationen im Tandem mit der Leitung der Kooperationseinrichtung (Kindertageseinrichtung oder Schulkindergarten).
Zugelassen werden Tandems, die die Fortbildung 2025 nicht besucht haben.

!!- Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Namen Ihrer Kooperationsleitung aus dem Schulkindergarten im Bemerkungsfeld mit an. -!!

Tagungsort:
Regierungspräsidium Stuttgart
Raum: 5.069 - Württemberg
Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart

Sie können sich vor Ort mit Speisen und Getränken aus der Kantine auf eigene Kosten versorgen.
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Kurs-Nr.
26KP0012
Dozent*in
Hanna Diehl, Schilling Daniela, Christof Ebinger
Anmeldung möglich
Do., 01.10.2026 - Fr., 02.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Fachkräfte, die die Aufgabe der Gruppenleitung (KiTaG § 7 Abs.6 Nr. 2c) in einer Tageseinrichtung für Kinder übernehmen, stehen in einer größeren Verantwortung für das pädagogische Handeln in der Gruppe. Neben der Förderung der Kinder und der Zusammenarbeit mit Eltern hat die Gruppenleitung die Aufgabe andere bei der Erfüllung dieser Aufgaben anzuleiten (KiTaG § 7 Abs.7 Nr. 4).
Damit rücken organisatorische Themen und die Anleitung der Mitarbeitenden und des Kollegen in den Blick. Die Übernahme der Gruppenleitung hat somit auch Einfluss auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Ein neues Gleichgewicht in der Zusammenarbeit im Gruppenteam zu finden und möglicherweise auch mit neu entstehenden Spannungen umzugehen, kann eine Herausforderung sein.

Themen im Seminar werden sein:
- Neue Aufgaben bei der Leitung und Organisation der Gruppe
- Besprechungen vorbereiten und durchführen
- Wie behalte ich alle im Blick - die Kinder, die Kolleginnen und Kollegen sowie die Eltern?
- Gleichzeitig Teammitglied und Gruppenleitung sein
- Leitungsstil: Wie möchte ich Leitung sein?
- Schwierige Gespräche als Gruppenleitung führen

Hinweis:
Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form angeboten.
26KP0023 23.-24.04.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
26KP0024 01.-02.10.2026 Tagungszentrum Gültstein
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Kurs-Nr.
26KP0024
Dozent*in
Kristina Speck
Anmeldung möglich
Di., 23.06.2026 - Mi., 24.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Übergänge gehören zum Alltag in der Kinderkrippe: vom Ankommen am Morgen über den Wechsel von Spiel- zu Pflegesituationen bis hin zur Eingewöhnung oder dem Übergang in die Kindertageseinrichtung. Für Kinder sind diese Übergänge bedeutsame Entwicklungsaufgaben. Sie fordern emotionale Anpassung, neue Beziehungsaufnahmen und das Verlassen vertrauter Strukturen. Gelingt ein Übergang, stärkt das nicht nur das Selbstbewusstsein des Kindes, sondern auch seine Resilienz.
Damit Übergänge gut gelingen, brauchen Kinder feinfühlige Erwachsene, die sie achtsam begleiten, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und ihnen Sicherheit geben. In diesem Seminar setzen sich pädagogische Fachkräfte mit zentralen Grundlagen und praxisnahen Ansätzen zur Gestaltung von Übergängen auseinander.

Inhalte des Seminars:
- Einführung in das Transitionsmodell: Übergänge als Lern- und Entwicklungsprozesse verstehen
- Übergänge in der frühen Kindheit: Eingewöhnung in der Krippe und Wechsel in den Kindergarten
- Eingewöhnung als Qualitätsmerkmal pädagogischer Arbeit
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren: Grundlagen für sichere Übergänge
- Die Rolle der Fachkraft: Zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Mikrotransitionen im Alltag erkennen und bewusst gestalten
- Eltern in Übergangsprozessen partnerschaftlich und kultursensibel begleiten
- Einführung in den Begriff „Kultursensitivität“ – Bedeutung für die Eingewöhnung
- Reflexion von Alltagssituationen mit dem Index für Inklusion

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen aus der Transitionsforschung und bietet Raum für die Reflexion der eigenen Rolle als Bezugsperson. Ziel ist es, pädagogische Handlungskompetenz zu stärken, um Übergänge beziehungsorientiert zu gestalten und Kindern Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Teilhabe zu ermöglichen.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0006
Dozent*in
Kai-Nicola Stein
In der Zuständigkeit für mehrere oder sogar viele Einrichtungen stehen die Träger-Verantwortlichen häufig im Spagat unterschiedlicher und sich widerstreitender Aufgaben, Erwartungen, Perspektiven und Zielen. Einerseits sollen sie Leitungskräfte vor Ort unterstützen, stärken und orientieren. Anderseits müssen sie Vorgaben umsetzen, bei konflikthaften Themen Lösungen erarbeiten bzw. ermöglichen und verbindliche Rahmenbedingungen für alle Einrichtungen gestalten.
Dabei sind Trägerverantwortliche häufig selbst Sandwichkräfte auf der nächsthöheren Leitungsebene. Wie nutzen sie dabei ein klares eigenes Rollen-, Ziel- und Aufgabenverständnis, um den eigenen Spielraum gut zu gestalten? … um Klarheit und Orientierung zu geben, wer für was welchen Hut aufhat? Wie können sie dabei zieldienlich und erfolgreich mit Leitungskräften kommunizieren?
Jenseits fachlicher und rechtlicher Fragen erarbeiten Sie sich in drei Schritten hilfreiche Orientierungen und konkrete Ideen, wie aus dem Spagat ein möglichst großer Spielraum werden kann:
* Grundorientierungen und hilfreiche Impulse
* Austausch auf Augenhöhe: praxisnah, kollegial und konkret
* Entwicklung von Lösungsansätzen und Ideen zu konkreten Fragen aus dem eigenen Arbeitsalltag
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Kurs-Nr.
26KP0020
Dozent*in
Uwe Straß
Träger von Kindertageseinrichtungen stehen hohen Erwartungen und vielfältigen Anforderungen gegenüber. Mit dem neu eingeführten Zuverlässigkeitsprinzip im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im § 45 SGB VIII ff. wird die Verantwortung in der Steuerung und Betriebsführung des Trägers noch deutlicher herausgestellt und eine hohe Fachlichkeit in der Betriebsführung gefordert.

Ziel des Seminars ist es die Verantwortungs- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten auf Träger- und Einrichtungsebene sowie den KiTa-Leitungen sicherzustellen. Dies bedarf auf der Verantwortungsebene der Ausweisung verbindlicher Kompetenz- und Aufgabenbereiche und eines differenzierten Informationsmanagements unter den wesentlichen Akteuren.
Das Augenmerk wird auf die vier Kernprozesse der Einrichtungskonzeption gelegt, welche verwoben sind mit dem Querschnittsthema Inklusion:
- Strukturelle Rahmenbedingungen
- Betriebsführung; Personalmanagement
- Kindeswohl und Kinderschutz
- Pädagogische Konzeption

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung:
Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität, werden Beispiele erörtert, wie Zuständigkeiten, förderliche Instrumente und verbindliche Prozessabläufe die geforderte Qualitätsentwicklung und -Sicherung, sowie die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung für einen Träger handhabbar gemacht. Dabei wird das Ziel des Aufbaus eines Trägerhandbuchs und einer zieldienlichen Buch- und Aktenführung verfolgt. Die Teilnehmenden lernen Vorgehensweisen zur konkreten Umsetzung kennen und erhalten Praxisleitfäden.
Durch die eingebrachten Praxisbeispiele der Referentin werden mit konkrete Praktiken der Teilnehmenden ergänzt. Ein Mehrwert des Seminars ist der angeleitete Erfahrungsaustausch unter Trägerverantwortlichen bei der Umsetzung eines rechtssicheren Betriebs einer Kindertageseinrichtung.

Die Online-Kompaktseminare "Einblick: Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen", "Nutzer-Frequenzanalyse – Kindertageseinrichtungen- Öffnungszeiten und Personaleinsatz besser planen" und "Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln unterstützen" Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität.
Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltungen im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KP0044
Dozent*in
Kariane Höhn
Leitungskräfte stehen oft vor der großen Herausforderung, ihre Teams für die notwendigen, vielfältigen, manchmal vorgegebenen und oft parallel ablaufenden Veränderungsprozesse zu motivieren, sie darin zu begleiten und miteinander zu guten Ergebnissen zu kommen.

Viele Mitarbeitende erleben sich in Veränderungsprozessen nur sehr bedingt als selbstwirksam und entwickeln Widerstand, der sich sowohl als persönlicher Rückzug als auch als Protest und Aufruhr zeigen kann.
Dadurch müssen Leitungskräfte mit unterschiedlichen Motivationslagen von Mitarbeitenden umgehen, sind mit unterschiedlichen Widerstandsstrategien konfrontiert und müssen das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen des Trägers/ihrer Vorgesetzten und Bedarfslagen der Mitarbeitenden gestalten.
Zusätzlich besteht eine hohe Erwartungshaltung der Mitarbeitenden, mitgenommen zu werden, was der Kultur in sozialen Organisationen in Bezug auf Partizipation und Beteiligung entspricht, was die Begleitung der Prozesse für Leitungskräfte in der Regel nicht einfacher macht.

Das zweitägige Seminar
- gibt einen grundlegenden Einblick in die Logik von Veränderungsprozessen – beispielsweise wie diese in verschiedenen Phasen ablaufen oder zu den Hintergründen von Widerstand,
- in notwendige Kommunikations- und Partizipationsstrukturen – beispielsweise wie Kommunikation und Partizipation strukturell gut aufgebaut wird, und
- unterstützt Leitungskräfte mit unterschiedlichen Methoden, Teams in Veränderungsprozessen zu begleiten und den Widerstand von Mitarbeitenden lösungsorientiert einzubinden. Die Teilnehmenden erhalten dazu einen Koffer mit unterschiedlichen Methoden, von denen einige kurz vorgestellt und andere – je nach Interessenlage der Gruppe – anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeitet werden.
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Kurs-Nr.
26JP0001
Dozent*in
Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
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Kursausfall Ausfall
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