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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kinder- und Jugendhilfe

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 02.03.2026 – Mi., 21.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
775,00 € (inkl. MwSt.)

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressatinnen und Adressaten ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen. Dementsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.

Die Einführung in die Arbeitsfelder umfasst zwei Seminare und findet zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
– Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
– Offene Kinder- und Jugendarbeit
– Mobile Jugendarbeit/Streetwork
– Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe

In der Fortbildung werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Arbeitsfeld vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet.
In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden unter anderem folgende Themen angeboten:
– Öffentlichkeitsarbeit
– Rechtsfragen
– Mädchen*- und Jungen*arbeit
– Interkulturelle Sensibilisierung
– Inklusion
– Social Media
– Arbeitsorganisation
– Selbstfürsorge

Die parallele Bearbeitung mehrerer Arbeitsfelder ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche, dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes und soll Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen.
Ziel der Fortbildung ist es, methodische Handlungssicherheit zu erlangen und konzeptionelle Fragestellungen zu klären.
Neben der vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeitsfeld öffnet die Fortbildungsveranstaltung den Blick für die Vernetzung mit den angrenzenden Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage des Akademie der Jugendarbeit e. V. unter www.jugendakademie.de entnommen werden.

Hinweise:

*Auch nichtbinäre Geschlechtsidentitäten sind einbezogen.

Die Fortbildung umfasst insgesamt fünf Tage, die in zwei Veranstaltungsblöcke (Seminar 1 und Seminar 2) aufgeteilt sind. Sie beginnt mit einem Grundlagentag, der dem jeweiligen Block vorgeschaltet wird. Der zweite Block wird dann nur noch zweitägig gebucht. Der Einstieg in die Veranstaltung ist in Seminar 1 und Seminar 2 möglich.

Preis je 3-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 495,00 Euro

Preis je 2-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 280,00 Euro

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung können Sie bei der Quartiersakademie eine finanzielle Förderung beantragen. Die Quartiersakademie wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der Antrag muss im Voraus gestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite: www.quartiersakademie.de

Nach dem Versand der Einladung (circa zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn) besteht, solange Kapazitäten vorhanden sind, die Möglichkeit, ein Einzelzimmer gegen einen pauschalen Zuschlag von 40,00 Euro zu reservieren.

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V., der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
https://www.jugendakademie-bw.de/einfuehrungskurs.html

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0070
Dozent*in
Martin Geserich, Sarah Leierseder, Daniela Bold, Christiane Hillig, Eddy Götz, Celine Brauch, Christiane Bollig, Ben Seidel, Sabine Röck, Sabine Pester, Alice Efferenn, Marina Bahnmüller, Benedikt Seybel, Kurt Meyer, Bettina Pfluger, verschiedener Arbeitsfelder Referierende
Psychiatrische Diagnosen nehmen zu. Das hören und lesen wir in den Medien und vor allem erleben wir es in unserem beruflichen Alltag immer mehr. Regelmäßig kommen junge Menschen mit fachlich diagnostizierten psychischen Erkrankungen auch auf Fachkräfte der Jugendsoziarbeit zu. Häufig wird erwartet, dass sie über all die Themen Bescheid wissen und Hilfe anbieten können. Nicht selten lesen sich Fachkräfte deshalb „mal eben“ aus dem Internet Wissen an, um einigermaßen professionell auf die Themen reagieren zu können. Und doch stehen sie immer wieder vor Fragen wie „Was ist eigentlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung genau? Wie zeigt sie sich? Und vor allem: wie gehen wir in unserem beruflichen Kontext mit auffälligen Verhaltensweisen, die sich aus bspw. dieser Störung ergeben, um?“.

In dieser Fortbildung erhalten die Fachkräfte Grundlagenwissen zu häufigen psychiatrischen Diagnosen. Daneben erhalten sie konkrete Impulse, wie sie auf Besonderheiten, die einige psychische Erkrankungen mitbringen, im beruflichen Alltag reagieren können. Ergänzend dazu werden wir uns auch mit „Selbstdiagnosen“ beschäftigen und diskutieren, wie hier sinnvoll vorgegangen werden kann. Bei all den Themen werden wir stets den rechtlichen Rahmen und vor allem auch den damit verbundenen Auftrag der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0038
Dozent*in
Natalie Hellerich
Fast ausgebucht
Do., 05.03.2026 – Fr., 06.03.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Das Gehirn braucht für Veränderungsprozesse „merk-würdige“ Angebote, die irritieren, verstören, neugierig machen und neue Suchprozesse auslösen. Wenn Themen durch unterschiedliche methodische Angebote von innen nach außen geholt („ver-äußert“) werden, verändert sich die Beziehung zu den Themen.

Werden Themen „dar-gestellt“, „auf-gestellt“ oder in Bewegung gebracht, können wir sie leichter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wir können sie spielerisch weiterentwickeln und so wieder mehr ins Gestalten kommen. Veränderung kann so leichter werden. Wenn wir unsere üblichen Fragen im Raum inszenieren, kommt Bewegung ins Spiel. Kleine Aktionen, die an Alltagsmaterialien anknüpfen, schaffen Erinnerungsanker für das Erarbeitete, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit nach Hause nehmen können.

Wenn wir auf diese Weise „merk-würdig“ mit Themen, Bildern und Metaphern arbeiten, schaffen wir leichter neue Möglichkeits- und Assoziationsräume auf beiden Seiten: für die Ratsuchenden und für uns als Beratende. Beide Seiten kommen so leichter in Kontakt mit ihrer Selbstwirksamkeit und im besten Fall in eine hilfreiche Koproduktion.

Und am Ende macht Veränderung auch noch Spaß.

In dieser Praxiswerkstatt bekommen Sie methodische Anregungen zu vier Dimensionen des Beratens. Sie probieren und erleben „merk-würdige“ Möglichkeiten der Gestaltung von Beratungsprozessen und beziehen diese auf eigene Fälle und Beratungsthemen.

Lern- und Veränderungsprozesse in vier Dimensionen gestalten:
– Merk-würdige Fragen stellen und mit Sprache lösungsorientiert spielen (1D),
– Themen bildhaft „ver-äußern“ und visualisieren (2D) sowie „dar-stellen“ und mit unterschiedlichen Materialien „auf-stellen“ (3D),
– Raus aus dem Stuhl und Menschen sowie deren Themen in Bewegung bringen: Kleine Aktionen, die Emotionen aktivieren und eingespielte Denkweisen verstören (4D).
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Kurs-Nr.
26JP0068
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 09.03.2026 – Di., 10.03.2026
Theodor Rothschild Haus Esslingen
340,00 € (inkl. MwSt.)

Schulsozialarbeit ist ein zentraler Baustein einer modernen, flexiblen und lebensweltorientierten Kinder- und Jugendhilfe. Der Fokus liegt auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Diese soll allen jungen Menschen an allen Schularten zuteilwerden. Was bei den aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen eine große Herausforderung ist. Neben Beratung und Einzelhilfe sind Prävention und Sozialraumorientierung wesentliche Bausteine im Arbeitsalltag von Schulsozialarbeit.

Systemisches Denken und Arbeiten erleichtert das professionelle Handeln im Schulalltag, der sich mit einer Prise Humor zielgerichteter und auch ressourcenschonender gestalten lässt. Es kann dabei auch um ein „Sich-Trauen“ gehen, Verwirrung zu stiften, Ungewöhnliches zu fragen, zu denken und anzusprechen. Das praktische Erproben von Methoden und Herangehensweisen ermöglicht die Erweiterung des persönlichen Methodenrepertoires und erhöht die Handlungssicherheit auch für herausfordernde Arbeitssituationen.

In dieser Fortbildung werden grundlegende Möglichkeiten systemischen Wirkens im Netzwerk Kinder- und Jugendhilfe–Schule–Familie beleuchtet. Ziel- und lösungsorientiert können rasch Erfolge erzielt werden. Ressourcenorientiert und mit der Bereitschaft zum Perspektivenwechsel können in Gesprächen, Beratungen und bei Klassenprojekten mit allen Beteiligten neue Wege erarbeitet werden.

Die Fortbildung hat die folgenden Schwerpunkte:
– Bedeutung und Erarbeiten eines guten und sicheren Platzes bei der Arbeit (Organigramm, Aufstellung, Rituale, Ankern, Perspektivwechsel, Möglichkeiten der Prävention et cetera)
– Auftragsklärung, gemeinsame Zielbeschreibung, Umgang mit unklaren Aufträgen, Kontaktaufnahme auch im Zwangskontext
– Beratung/Einzelhilfe: Systemische Fragen im Beratungskontext mit jungen Menschen, Gruppen, Eltern, Lehrkräften, bei Konferenzen, verstanden als Haltung
– Arbeiten mit Gruppen, Entwicklungsphasen von/mit Gruppen
– Einstieg in die bunte visualisierende Methodenvielfalt Systemischer Arbeit

Hinweise:

Preis inkl. Snacks/Getränke (ohne Mittagessen und Übernachtung): 340,00 Euro

Kooperationsveranstaltung mit fobis AKADEMIE gGmbH, Esslingen


Anmeldung:
www.fobis-akademie.de

Weitere Informationen:
fobis AKADEMIE gGmbH
Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146
73728 Esslingen am Neckar
0711 937803-408
info@fobis-akademie.de
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Kurs-Nr.
26JP0075
Dozent*in
Regina Groth
Der Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2025 die Neufassung des LKJHG beschlossen, welche zum 1. Januar 2026 in Kraft treten soll. Die Novellierung war sowohl wegen des 2021 in Kraft getretenen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) notwendig als auch wegen des landesweiten politischen Ziels, die Kinder- und Jugendrechte im Land zu stärken und den Schutz von Kindern und Jugendlichen auszuweiten. Dementsprechend enthält das neue LKJHG zahlreiche Neuerungen für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe.

Zur Unterstützung der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe in Baden-Württemberg bei der Umsetzung der umfassenden Anforderungen und der neuen Regelungen sind vier Informationsveranstaltungen (eine für jeden Regierungsbezirk) geplant, bei denen Sie einen Überblick über wichtigsten Änderungen des LKJHG bekommen.

Hinweise:

Bitte melden Sie sich entsprechend Ihres Regierungsbezirks zur jeweiligen Veranstaltung an. Vielen Dank.
Die Veranstaltungen für Mitarbeitende und Führungskräfte der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe in den weiteren Regierungsbezirken finden Sie unten unter „Ähnliche Kurse“.

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0035
Dozent*in
Christoph Grünenwald
Der Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2025 die Neufassung des LKJHG beschlossen, welche zum 1. Januar 2026 in Kraft treten soll. Die Novellierung war sowohl wegen des 2021 in Kraft getretenen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) notwendig als auch wegen des landesweiten politischen Ziels, die Kinder- und Jugendrechte im Land zu stärken und den Schutz von Kindern und Jugendlichen auszuweiten. Dementsprechend enthält das neue LKJHG zahlreiche Neuerungen für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe.

Zur Unterstützung der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe in Baden-Württemberg bei der Umsetzung der umfassenden Anforderungen und der neuen Regelungen sind vier Informationsveranstaltungen (eine für jeden Regierungsbezirk) geplant, bei denen Sie einen Überblick über wichtigsten Änderungen des LKJHG bekommen.

Hinweise:

Bitte melden Sie sich entsprechend Ihres Regierungsbezirks zur jeweiligen Veranstaltung an. Vielen Dank.
Die Veranstaltungen für Mitarbeitende und Führungskräfte der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe in den weiteren Regierungsbezirken finden Sie unten unter „Ähnliche Kurse“.

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0036
Dozent*in
Christoph Grünenwald
In der Jahrestagung werden aktuelle Entwicklungen in den Hilfen zur Erziehung und sonstigen betreuten Wohnformen aufgegriffen und diskutiert.

Die Veranstaltung kann ein- oder zweitägig gebucht werden.
Bitte geben Sie bei eintägiger Buchung Ihren Teilnahmetermin in der Online-Anmeldung an.

Hinweis:

Über den Inhalt und den Ablauf dieser Tagung erfolgt eine aktuelle Information.

Es erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

!!- ZU DIESER VERANSTALTUNG NEHMEN WIR KEINE ANMELDUNGEN MEHR ENTGEGEN -!!
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Kurs-Nr.
26JP0037
Dozent*in
Leonie Schollän, Petra Wolf
Auf Warteliste

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Do., 12.03.2026 – Fr., 13.03.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
– Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
– Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
– Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
– Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
– Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
– Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
– Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0016
Dozent*in
Marco Nagel, Monika Strobel
Interessensbekundung möglich

Mitarbeitende fördern – Potenziale entfalten
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Mi. 18.03.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Die Herausforderung für Mitarbeitende, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt die Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeitenden? Mit diesen Fragestellungen sieht sich vor allem die „mittlere“ Leitungsebene konfrontiert, in ihrer „Sandwich-Position“ hierdurch oftmals verunsichert. Es wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Ein motiviertes Team, das gut zusammenwirkt, ist Voraussetzung für den Erfolg.

Dieses Online-Kurzseminar soll Ihnen einen kompakten Überblick über Strategien und Instrumente geben, wie Sie Mitarbeitende im Teamkontext gezielt fördern können.

Schwerpunktthemen:
– Führungsstil und Leitungsrolle
– Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
– Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
– Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
– Mitarbeitergespräche führen

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Inhalte können im Präsenz-Seminar „Mitarbeitende fördern – Potenziale entfalten“ (26JP0017) vom 14.10.2026 bis 15.10.2026 vertieft werden.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)

!!- ZU DIESER VERANSTALTUNG NEHMEN WIR KEINE ANMELDUNGEN MEHR AN -!!
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Kurs-Nr.
26JD0006
Dozent*in
Bernd Löhle
Schulsozialarbeit findet im Kontext vieler miteinander vernetzter Akteurinnen und Akteure statt. Während auf der einen Seite ohne den Austausch zwischen den verschiedenen Stellen keine professionelle Arbeit möglich ist, ist es wesentliches Merkmal sozialarbeiterischen Handelns, dass die (Vertrauens-)Beziehungen zu den Adressatinnen und Adressaten in einem geschützten Rahmen stattfinden. Dieses Spannungsverhältnis führt häufig zur Unsicherheit im Umgang zwischen den Beteiligten.

Betrachtet werden in diesem Seminar die Rahmenbedingungen des Vertrauensschutzes, die sich unmittelbar an die Mitarbeitenden/Fachkräfte richten: Dies wären vor allem die Schweigepflicht, aber auch das Zeugnisverweigerungsrecht und die Anzeigepflicht.
Dabei ist neben den notwendigen Rechtskenntnissen auch immer die Haltung der beteiligten Fachkräfte maßgeblich für eine vertrauensbildende- und fördernde Zusammenarbeit mit den Adressatinnen und Adressaten.

Die Teilnehmenden können ihre Fragestellungen vorab per E-Mail an den Referenten senden: rainer.patjens@dhbw-stuttgart.de

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Zu den „Rechtlichen Themen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit“ bieten wir vier Module an:

Modul 1: Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht, Garantenstellung
26JD0016, 18.02.2026, 08:30 – 13:30 Uhr

Modul 2: Schutzauftrag
26JD0017, 04.03.2026, 08:30 – 13:30 Uhr

Modul 3: Schweigepflicht, Zeugnisverweigerungsrecht und Anzeigepflicht
26JD0018, 18.03.2026, 08:30 – 13:30 Uhr

Modul 4: Datenschutz
26JD0019, 15.04.2026, 08:30 – 13:30 Uhr

Da sich die Inhalte der Module zum Teil aufeinander beziehen, wird der Besuch aller vier Module empfohlen. Die Module können aber auch einzeln besucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0018
Dozent*in
Prof. Dr. Rainer Patjens
Der KVJS ist mit der Durchführung der Datenerhebung für die Ganztagsausbaustatistik beauftragt. Diese Statistik wird seit 2025 erhoben und dient der landes- und bundesweiten Gewinnung belastbarer Daten zum Stand und Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote im Primärbereich.

Im Vorfeld der nächsten Erhebung zum Stichtag 01.03.2026 bietet der KVJS eine digitale Informationsveranstaltung zur Ganztagsausbaustatistik an. Ziel der Veranstaltung ist es, den prozessualen und technischen Ablauf der digitalen Datenerhebung über das hierfür vorgesehene Meldeportal darzustellen und einen strukturierten Überblick über die nächste Stichtagsmeldung zum 01.03. zu geben.

Der Fokus der Veranstaltung liegt ausdrücklich auf dem übergeordneten Ablauf der Erhebung und der digitalen Datenmeldung:
– Darstellung des digitalen Erhebungsprozesses und der Stichtagsmeldung zum 01.03.
– Überblick über die Rollen und Verantwortlichkeiten im Erhebungsverfahren
– Perspektive der Grundschulen (Primarbereich)
– Perspektive der Träger und Einrichtungen außerunterrichtlicher Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter
– Erläuterung der im Meldeportal abzufragenden Daten, ihrer Abgrenzung sowie der inhaltlichen Bedeutung einzelner Eingabefelder
– Hinweise zu Besonderheiten, Fristen und zum Zeitplan der Erhebung

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, allgemeine Rückfragen zum Erhebungsprozess, zur Nutzung des Meldeportals sowie zur Datenmeldung zu klären.

Bitte beachten Sie:
– Die Veranstaltung vermittelt einen übergeordneten Überblick über das digitale Erhebungsverfahren.
– Es erfolgt keine einrichtungsspezifische Beratung oder Prüfung einzelner Meldungen.
– Es werden keine fachlichen oder rechtlichen Fragen zum Ganztagsverordnungsgesetz behandelt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt.

Link zur Veranstaltung: https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_ZDNmYTM4NmYtM2NmNC00NDdkLWE2MjUtM2ExYTY2YWY0YTRk%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22bbc39e5f-a286-45ed-bed2-57d83e0d37dc%22%2c%22Oid%22%3a%2241fc8fd3-7e52-4be5-985f-e2d423cfddac%22%7d

Besprechungs-ID: 371 646 869 581 7
Kennung: ko6TD2MS

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Sie können sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn über den angegebenen Link einwählen.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0038
Dozent*in
Katharina Teufel
Fast ausgebucht

Grundseminar: Systemisches Arbeiten im Sozialen Dienst des Jugendamts
Fortbildungsreihe Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter

Mi., 18.03.2026 – Fr., 24.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
1483,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden interessierten Fachkräften Grundlagen, Haltungen, sowie Methoden des systemischen Arbeitens vorgestellt.

In praktischen Übungen können die Teilnehmenden, unter Einbezug der Ressourcen und Fähigkeiten des Einzelnen und der Gruppe, Erfahrungen mit dem Handlungskonzept sammeln und Methoden ausprobieren.

Zu den Themenschwerpunkten gehören:
– Systemische Grundlagen
– Systemische Haltung
– Beziehung und Zusammenarbeit
– Ressourcenorientierung
– Lösungsorientierung – Arbeit mit Visionen und Zielen
– Kontext-Sensibilität
– Hypothesenbildung
– Aufbereitung und Visualisierung von Informationen
– Kontrakte
– Auftrag und Auftragsklärung
– Systemisches Handwerkszeug, unter anderem die Kunst der guten Frage und Arbeit mit Symbolaufstellungen

Hinweise:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Fortbildungsreihe „Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten“ (ASD) richtet sich an die sozialpädagogischen Fachkräfte der Jugendämter. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, die Teilnehmenden im systemisch orientierten Arbeiten zu qualifizieren und deren Beratungskompetenz zu erweitern.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in ein Grundseminar und Aufbauseminare. Alle Seminareinheiten enthalten Theorie-Sequenzen und Trainingsphasen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen, Fragestellungen und Fallbeispiele einzubringen und zu bearbeiten.

Im Grundseminar wird die systemische Grundhaltung vorgestellt und deren Relevanz für das Arbeitsfeld verdeutlicht. Es wird empfohlen, vor dem Besuch der Aufbauseminare am Grundseminar teilzunehmen, sofern keine Kenntnisse des systemischen Ansatzes vorliegen.

Die Aufbauseminare werden über einen längeren Zeitraum angeboten und können in beliebiger Reihenfolge in Anspruch genommen werden. Durch die Teilnahme an einem Grundsemiar ergibt sich keine Verpflichtung zum Besuch der Aufbauseminare.

Die Fortbildungsreihe umfasst:

Grundseminar „Systemisches Arbeiten im Sozialen Dienst des Jugendamts“, in welchem Grundlagen, Haltungen sowie Methoden des systemischen Arbeitens vorgestellt werden.

Aufbauseminare:
– Von der Gewalt in der Familie zum respektvollen Umgang mit Grenzen
– Beratung bei Trennung und Scheidung
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Kurs-Nr.
26JP0024
Dozent*in
Ulrike Palmer
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 23.03.2026 – Di., 24.03.2026
Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart
375,00 € (inkl. MwSt.)

Eine gut strukturierte Praxisanleitung ist ein Garant für einen positiven Einstieg in die Arbeitswelt. Grundlage dafür ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und die genaue Betrachtung der vorhandenen Rahmenbedingungen von Träger und Einrichtung. Die Praxisanleitung bietet darüber hinaus für beide Seiten die Chance, Theorie und Praxis abzugleichen. Freiwilligendienstleistende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten und Berufseinsteigende lernen hier, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anzuwenden, in ihre berufliche Rolle hineinzuwachsen, Erfahrungen zu sammeln und eine professionelle Identität zu entwickeln. Der Verlauf und Erfolg des Arbeitseinstiegs hängen dabei wesentlich von der Anleitung und Begleitung durch die Fachkräfte ab.
Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen von morgen zu gewinnen, sie für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu begeistern und sie im Arbeitsfeld zu halten.

Die Fortbildung gibt Antworten auf folgende Fragen:
– Was macht eine Anleitung aus?
– Welche Rahmenbedingungen sind für eine positive Praxiserfahrung notwendig?
– Welchen Mehrwert bringen Praktika und das Engagement im Freiwilligendienst für die Anzuleitenden und die Einrichtung?
– Wie wecke ich Begeisterung und Verständnis für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch im Sinne der Nachwuchsgewinnung neuer Fachkräfte?
– Anleitung zwischen Reflexion und Haltung
– Gesprächsführung in komplexen Situationen (Konflikte, Mitarbeitergespräche, et cetera)

Es wird sehr praxisnah auf die Besonderheiten der Anleitung im hochkomplexen und fachlich sehr anspruchsvollen Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eingegangen. Zudem sollen mögliche Stolpersteine identifiziert und aus dem Weg geräumt sowie die Begeisterung für die Anleitung und das Arbeitsfeld geweckt werden.

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.jugendakademie-bw.de

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0014
Dozent*in
Christine Günther, Peter Komhard, Prof. Dr. Rainer Patjens, Sabine Pester
Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach § 35a SGB VIII stellt die Fachkräfte sowohl in der Gewährungspraxis als auch in der Fallsteuerung oftmals vor große Herausforderungen. Neben der Zuständigkeitsklärung im Verhältnis zu anderen Sozialleistungsträgern bedarf es eines umfangreichen medizinischen Basiswissens. Auf dieser Grundlage sollen die Mitarbeitenden in den Sozialen Diensten eine sozialpädagogische Diagnostik erstellen, um die Frage der Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu beantworten und gegebenenfalls entsprechende Hilfen einzuleiten.

Um diesen großen Herausforderungen im Alltag handlungssicherer begegnen zu können, soll das Seminar juristische, medizinische und sozialpädagogische Grundlagen zum § 35a SGB VIII vermitteln.

Vorgesehene Schwerpunkte:
– Einbettung des § 35a in das SGB VIII und mögliche Rechtsfolgen in Abgrenzung zu den Hilfen zur Erziehung; Grundlagen des SGB IX
– Auswirkungen des BTHG auf die Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII
– Abgrenzung Jugendhilfe – andere Sozialleistungsträger (Krankenversicherung, Sozialhilfe) und Schule
– Überblick über die häufigsten medizinischen Krankheitsbilder nach ICD 10, die zur Inanspruchnahme von Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII führen
– Sozialpädagogische Diagnostik
– Beurteilung der (drohenden) Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
– Leistungen der Eingliederungshilfe: Von stationär bis ambulant
– Besonderheiten der Hilfeplanung bei Eingliederungshilfe
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0027
Dozent*in
Roxanne Reuter, Michael Makein, Anna Sitner

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich