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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder – insbesondere unter drei Jahren – andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten. Ein achtsames Antwortverhalten zu entwickeln, ist hier sowohl auf Seiten der Fachkräfte in der Gruppe, der Einrichtungsleitung als auch auf der des Trägers eine notwendige Aufgabe und große Herausforderung. Eltern verlangen schnell den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn dies gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Fachkräfte fragen sich, wie mit dem Verhalten professionell umgegangen werden kann, denn oft weitet sich das Verhalten aus, und es gibt plötzlich mehrere Kinder in der Gruppe, die beißen.

Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse werden abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit „Beißen“ thematisiert, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.

In der Online-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden
- einen Überblick über das Spektrum an möglichen Ursachen zum Beißen,
- Wissen darüber, wie sie akute Beißvorfälle über einen 9 Schritte Plan gezielt angehen können,
- notwendiges Grundlagenwissen, um fallbasierte Handlungspläne erstellen zu können,
- einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktassistenz,
- Einsichten über die unterschiedlichen Antwortregister des Tröstens,
- praktische Ideen zu Handlungsweisen, die verhindern können, dass Kinder, die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- Wissen zu hilfreichen Strategien, um Eltern, deren Kind beißt, oder deren Kind gebissen worden ist, in Entwicklungsgesprächen sensibel und unterstützend beraten.
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Kurs-Nr.
26KD0003
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Do., 18.06.2026 - Fr., 19.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit großen Herausforderungen konfrontiert. Schwierige Arbeitsbedingungen begünstigen Stress; der Fokus liegt oft auf den Dingen, die nicht so gut funktionieren. Das kostet viel Kraft. Entscheidend sind an dieser Stelle die eigene Sichtweise und der positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen. Sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag unter anderem durch Psychohygiene praktische Verbesserungen umsetzen können. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie sie sich bewusst von einem Mangeldenken hin zu einer Haltung der Fülle entwickeln können.
Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching. Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Mit Hilfe von Achtsamkeit, einem bewussten Perspektivwechsel, Affirmationen und neuen Impulsen gelingt es, sich gedanklich besser auszurichten und damit auch seine Emotionen positiv zu steuern und die Resilienz zu stärken.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten. Fülle, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich anschließend zu dem Seminar „Stressprävention – Wirkungsvoll Kraft und Energie tanken“ (26JP0003) am 05.11. - 06.11.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0002
Dozent*in
Tanja Zott
Anmeldung möglich
Di., 23.06.2026 - Mi., 24.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Übergänge gehören zum Alltag in der Kinderkrippe: vom Ankommen am Morgen über den Wechsel von Spiel- zu Pflegesituationen bis hin zur Eingewöhnung oder dem Übergang in die Kindertageseinrichtung. Für Kinder sind diese Übergänge bedeutsame Entwicklungsaufgaben. Sie fordern emotionale Anpassung, neue Beziehungsaufnahmen und das Verlassen vertrauter Strukturen. Gelingt ein Übergang, stärkt das nicht nur das Selbstbewusstsein des Kindes, sondern auch seine Resilienz.
Damit Übergänge gut gelingen, brauchen Kinder feinfühlige Erwachsene, die sie achtsam begleiten, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und ihnen Sicherheit geben. In diesem Seminar setzen sich pädagogische Fachkräfte mit zentralen Grundlagen und praxisnahen Ansätzen zur Gestaltung von Übergängen auseinander.

Inhalte des Seminars:
- Einführung in das Transitionsmodell: Übergänge als Lern- und Entwicklungsprozesse verstehen
- Übergänge in der frühen Kindheit: Eingewöhnung in der Krippe und Wechsel in den Kindergarten
- Eingewöhnung als Qualitätsmerkmal pädagogischer Arbeit
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren: Grundlagen für sichere Übergänge
- Die Rolle der Fachkraft: Zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Mikrotransitionen im Alltag erkennen und bewusst gestalten
- Eltern in Übergangsprozessen partnerschaftlich und kultursensibel begleiten
- Einführung in den Begriff „Kultursensitivität“ – Bedeutung für die Eingewöhnung
- Reflexion von Alltagssituationen mit dem Index für Inklusion

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen aus der Transitionsforschung und bietet Raum für die Reflexion der eigenen Rolle als Bezugsperson. Ziel ist es, pädagogische Handlungskompetenz zu stärken, um Übergänge beziehungsorientiert zu gestalten und Kindern Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Teilhabe zu ermöglichen.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0006
Dozent*in
Kai-Nicola Stein
Das gemeinsame Essen und Trinken in der Kindertageseinrichtung bietet vielfältige Lernmöglichkeiten. Im Vordergrund steht dabei die Begleitung der Entwicklung der Kinder zum selbstständigen und selbstbestimmten Essen. Dabei spielen kulturelle Vielfalt, gesetzliche Vorgaben sowie das Recht auf Partizipation eine zentrale Rolle und machen das Thema „Essen und Trinken“ zu einem bedeutenden pädagogischen Handlungsfeld.
In diesem Seminar wird erörtert, wie die Fragen „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wo“ und „Wohin“ bei der Konzeption und Organisation der Mahlzeiten durch die Werte und Vorstellungen der Familien, der Kita, des Teams und der Leitung geprägt sind. Der Begriff der Kultursensibilität wird eingeführt und im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben sowie dem Entwicklungsstand der Kinder betrachtet.

Im Fokus stehen folgende Themen:
- Das Verständnis der drei Kompetenzbereiche der Kinder im Zusammenhang mit dem Essen: Kennenlernen, Lernen und Können
- Der Blick in den weiterentwickelten Orientierungsplan (WeOp)
- Praktische Ansätze für eine entwicklungsorientierte Begleitung der Mahlzeiten
- Möglichkeiten, Partizipation bei Entscheidungen rund ums Essen zu fördern und Beschwerden angemessen zu berücksichtigen
- Das Bewusstsein für den Einfluss eigener Essgewohnheiten und Erfahrungen auf die Begleitung der Mahlzeiten
Für Erwachsene kann die Gestaltung dieser Alltagshandlung im pädagogischen Kontext eine Herausforderung darstellen – umso wichtiger ist daher eine bewusste Auseinandersetzung damit.

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und die eigene Praxis im Sinne einer kindgerechten und kultursensiblen Essensbegleitung weiterzuentwickeln.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0015
Dozent*in
Kariane Höhn
Anmeldung möglich
Mo. 29.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
Sich auf Familien und deren Bedürfnisse einzulassen und die Einrichtungen immer stärker für Familien zu öffnen, bedeutet häufig, um Rat gefragt zu werden, oder auch immer mehr von der Lebenssituation der Familien mitzubekommen. Doch nicht nur das, auch die Änderungen im Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) machen es notwendig, dass pädagogische Fachkräfte Eltern auch mit kindeswohlgefährdenden Aspekten konfrontieren müssen.

Wie gestalte ich ein Gespräch mit einer Mutter, bei der ich in der Abholsituation schon mehrfach bemerkt habe, dass sie Alkohol getrunken hat? Oder wie spreche ich Eltern darauf an, dass ich vermute, dass ihnen immer wieder die Hand ausrutscht?

Auf der Grundlage der systemischen Sichtweise werden sie in dieser Fortbildung verschiedene Methoden der Gesprächsführung kennenlernen, mit denen sich auch „schwierige“ Gespräche konstruktiv und lösungsorientiert gestalten lassen.

Ziel des Seminars ist es, Ihnen eine Auseinandersetzung mit der Thematik und neue Sichtweisen auf Familien zu ermöglichen.

In diesem Seminar werden Sie:
- sich damit auseinandersetzen, in welcher Lebenswirklichkeit Familien heute leben
- kennenlernen, was deren Regeln und Handlungsmuster in Krisen sind
- eine Gesprächshaltung für diese Gespräche entwickeln
- Ideen erhalten, wie Sie auch diese Gespräche wertschätzend, qualifiziert und lösungsorientiert gestalten können
- Möglichkeiten und Grenzen einer Beratung durch den Kindergarten kennenlernen
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Kurs-Nr.
26KP0036
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
KVJS Stuttgart
239,00 € (inkl. MwSt.)
Seit einigen Jahren wandelt sich der Blick auf Kinder mit herausforderndem Verhalten. Mehr und mehr reflektieren die Teams ihren Umgang mit Kindern, Tagesablauf und Raumgestaltung.
Die Träger sollten sich an diesem Prozess beteiligen und gemeinsam mit den Fachkräften passende Rahmenbedingungen schaffen und in der Folge Handlungssicherheit bieten. Dies ist vor allem in der Phase, in welcher Eltern zur Diagnostik informiert und aufgefordert werden, von besonderer Bedeutung - auch in Bezug auf den Kinderschutz.

- Wie stellen sich die rechtlichen Grundlagen zu Inklusion und Kinderschutz dar?
- Wie wird herausforderndes Verhalten definiert?
- Woran erkennen Fachkräfte, Leitungen und Träger den Bedarf eines diagnostischen Verfahrens?
- Wie gelingt es, alle Beteiligten ins Boot zu holen?
- Wie können gute Rahmenbedingungen (pädagogisches Konzept, Alltags- und Raumgestaltung, Aufgabenverteilung Träger/Leitungen/Fachkräfte, Elterngespräche) geschaffen werden?
- Wie kann Handlungssicherheit im Umgang mit dem Kind und mit den Eltern erworben werden?

Ihre Fragen haben Vorrang!
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Kurs-Nr.
26KP0039
Dozent*in
Heike Baum
Anmeldung möglich
Mi., 01.07.2026 - Do., 02.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – in der Regel die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.

Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser in Teilen davon geprägtes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

In diesem Seminar lernen Sie unter anderem die Grundlagen der Transaktionsanalyse kennen, sowohl als Konzept von Persönlichkeit als auch zur Verdeutlichung der Idee, dass biografisch geprägte "Spuren" in uns wirken. Die Theorie wird mit praktischen Übungen vertieft. Über Imaginationsübungen und Fallbesprechungen nähern wir uns der Frage, inwieweit unsere Kindheit unser berufliches Agieren beeinflusst. Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut angewandt werden.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflexionsfähigkeit im Umgang mit (auch herausfordernden) Kindern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen im Team in Kindertageseinrichtungen.

Die Biografiearbeit erfolgt in Einzelarbeit.
Für den Transfer in die berufliche Praxis arbeiten wir in Klein- und Großgruppen mit unterschiedlicher Methodik. Die Privatsphäre eines jeden Teilnehmers bleibt somit gewahrt und geschützt.
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Kurs-Nr.
26KP0037
Dozent*in
Silke Bolz, Christina Burk
In der Zuständigkeit für mehrere oder sogar viele Einrichtungen stehen die Träger-Verantwortlichen häufig im Spagat unterschiedlicher und sich widerstreitender Aufgaben, Erwartungen, Perspektiven und Zielen. Einerseits sollen sie Leitungskräfte vor Ort unterstützen, stärken und orientieren. Anderseits müssen sie Vorgaben umsetzen, bei konflikthaften Themen Lösungen erarbeiten bzw. ermöglichen und verbindliche Rahmenbedingungen für alle Einrichtungen gestalten.
Dabei sind Trägerverantwortliche häufig selbst Sandwichkräfte auf der nächsthöheren Leitungsebene. Wie nutzen sie dabei ein klares eigenes Rollen-, Ziel- und Aufgabenverständnis, um den eigenen Spielraum gut zu gestalten? … um Klarheit und Orientierung zu geben, wer für was welchen Hut aufhat? Wie können sie dabei zieldienlich und erfolgreich mit Leitungskräften kommunizieren?
Jenseits fachlicher und rechtlicher Fragen erarbeiten Sie sich in drei Schritten hilfreiche Orientierungen und konkrete Ideen, wie aus dem Spagat ein möglichst großer Spielraum werden kann:
* Grundorientierungen und hilfreiche Impulse
* Austausch auf Augenhöhe: praxisnah, kollegial und konkret
* Entwicklung von Lösungsansätzen und Ideen zu konkreten Fragen aus dem eigenen Arbeitsalltag
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Kurs-Nr.
26KP0020
Dozent*in
Uwe Straß
Mobbing wird zunehmend als ernstzunehmendes Phänomen wahrgenommen, da es für Kinder gravierende emotionale und soziale Folgen haben kann. Der Begriff ist mittlerweile Teil der Alltagssprache, wird jedoch oft undifferenziert für jegliche Konflikte oder körperliche Auseinandersetzungen verwendet. Dies erschwert ein klares Verständnis der spezifischen Dynamiken, die Mobbing im Kindesalter ausmachen.

Der Hort als Lebensraum bringt viele Kinder mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Bedürfnissen und sozialen Erfahrungen zusammen. Diese Vielfalt ist bereichernd, kann aber auch zu Spannungen, Konflikten und in manchen Fällen zu gewalttätigem Verhalten führen. Für pädagogische Fachkräfte ist es daher besonders wichtig, zwischen alltäglichen Streitigkeiten und systematischem Mobbing zu unterscheiden, um gezielt und wirksam intervenieren zu können.
Konflikte verlagern sich zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem, das nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch das gesamte soziale Klima in Horten und Schulen stark beeinträchtigen kann.
Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, präventive Maßnahmen zu ergreifen und angemessen auf Vorfälle zu reagieren. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist entscheidend, um ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle Kinder zu schaffen.

In diesem Online-Kompakteminar geht es um das eigene Gewaltverständnis, eine klare Haltung zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Schutz im direkten Umgang miteinander wie im digitalen Raum und die Rolle als begleitende Fachkraft.
Es werden Präventionsmaßnahmen und Interventionsstrategien für Fachkräfte Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und die Zusammenarbeit mit Eltern beleuchtet.


Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention“ ist die Weiterführung des Grundlagenseminars. Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KD0031
Dozent*in
Christine Laude
Anmeldung möglich
Mi., 08.07.2026 - Do., 09.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
416,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen-/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeitenden und dem Management. Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden hilfreiche und effektive Führungsinstrumente und Handlungsoptionen zur positiven Weiterentwicklung in der Rolle als Führungskraft vorgestellt. Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeitet.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0004 08.07. - 09.07.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0006 05.11. - 06.11.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Kurs-Nr.
26JP0004
Dozent*in
Bernd Löhle
Im einleitenden Teil werden die Grundlagen und ausgewählte Urteile zu häufig auftretenden Fragen/Schwierigkeiten rund um die Erteilung, den Widerruf oder Entzug der Kindertagespflegeerlaubnis sowie zur Änderung und Auflagenerteilung dargestellt.

Weiterhin erfolgt ein kurzer Überblick über die Grundlagen und neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz in der Kindertagespflege sowie zur Berücksichtigung des Datenschutzes bei Verfahren zum § 8a SGB VIII.

Zu den jeweiligen Themen besteht die Möglichkeit, vorab eingereichte Fallbeispiele zu besprechen sowie in den offenen Austausch zu treten.
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Kurs-Nr.
26KP0047
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
456,00 € (inkl. MwSt.)
Das ZRM® ist ein Ansatz zur Entwicklung und Erweiterung der Selbststeuerungsfähigkeiten. Es unterstützt Menschen dabei, motivierende Ziele zu formulieren und diese auch unter widrigen und komplexen Rahmenbedingungen umzusetzen. Bewährte Anwendungsfelder sind beispielsweise Stressreduktion, gesundheitsförderliches Verhalten und die Überwindung von „Aufschieberitis“.

Das ZRM® basiert auf Erkenntnissen moderner neurowissenschaftlicher Forschung über Lernprozesse im Gehirn. Außerdem werden Konzepte aus Tiefen- und Verhaltenspsychologie sowie aus der Körpertherapie eingebunden.

Unsere verstandesmäßig gefassten Pläne werden oft von Bedürfnissen torpediert, die uns nicht oder nur teilweise bewusst sind. Diese bestimmen unser Handeln im Alltag, überwiegend in Stress- und Drucksituationen. Mit dem ZRM® lassen sich unbewusste Bedürfnisse aufspüren und mit dem eigenen Verstand in Verbindung bringen. Dadurch werden Vorhaben kraftvoll und stimmig.

Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines persönlichen Veränderungsziels sowie eines eigenen Leitfadens für die Umsetzung im Alltag.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Mit Bildern unbewusste Ressourcen aktivieren
- Somatische Marker als Signale des Unbewussten
- Ideen bewerten mit der Affektbilanz
- Eine motivierende Haltung aufbauen durch Motto-Ziele
- Mit Erinnerungshilfen und Embodiment das Ziel hirngerecht unterstützen
- Anwendungssituationen im Alltag vorbereiten
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Kurs-Nr.
26JP0005
Dozent*in
Ricarda Gregori
Anmeldung möglich
Mo. 13.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
229,00 € (inkl. MwSt.)
Bis 2030 werden schätzungsweise 230.000 Erzieherinnen und Erzieher in den Tageseinrichtungen für Kinder fehlen – und es ist absehbar, dass dieser Bedarf nicht durch die klassische Ausbildung gedeckt werden kann. In der Konsequenz werden zunehmend Fachkräfte anderer Professionen und angelernte Kräfte eingestellt. Zum Beispiel: Personen aus Kindheits- sowie Sozialpädagogik, Personen mit ausländischen Abschlüssen, Quereinsteigende, Zusatzkräfte sowie Ehrenamtliche.

Es wird gelingen, den zum Teil drastischen Fachkräftemangel teilweise
abzufedern. Aber was bedeutet es, wenn in den Kindertageseinrichtungen Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen und ohne Praxiserfahrung im Kita-Alltag zusammenarbeiten? Wie kann es gelingen, die Kompetenzen der unterschiedlichen Professionen zu nutzen und tatsächlich multiprofessionell zusammenzuarbeiten?

In der Studie des Landes Baden-Württemberg "Multiprofessionelle Teams in Kindertageseinrichtungen" wird unter anderem sehr deutlich formuliert, dass
- die neuen Kräfte aufgrund von Überforderung häufig schnell wieder aussteigen,
- auch bei den klassischen Fachkräften – unter anderem aufgrund der Mehrbelastung durch das Engagement im Rahmen der Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen – vermehrt ein Ausstieg aus dem Berufsfeld zu verzeichnen ist und
- Konzepte zur Umsetzung – beispielsweise einrichtungsübergreifende Einarbeitungskonzepte, Konzepte zum kompetenzorientierten Arbeiten oder Fort- und Weiterbildungskonzepte – bisher fehlen.

Ziel der Fortbildung ist es, ein Verständnis für die spezifische Herausforderung multiprofessioneller Teams zu entwickeln, und zu erarbeiten, wie dieser im Zusammenspiel von Leitungs- und Trägerverantwortung begegnet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0038
Dozent*in
Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Di. 21.07.2026
Online-Seminar
0,00 €
Der Erprobungsparagraf ermöglicht Trägern von Kindertageseinrichtungen, von den Vorgaben des KiTaG und der KiTaVO befristet abzuweichen. Mit dieser Regelung wird für die KiTa-Träger vor Ort mehr Spielraum und Flexibilität für passgenaue Lösungsmodelle geschaffen und unter Beteiligung der Betroffenen vor Ort können neue Konzepte erprobt werden. Der Träger hat die Verantwortung für die zu erprobenden Konzepte.

Hinweis:
Die Veranstaltung informiert die Teilnehmenden über die wesentlichen Inhalte zum Erprobungsparagrafen. Es werden die Antragsstellung, mögliche landesgesetzlichen Abweichungen sowie die weiterhin geltenden Vorgaben des SGB VIII erläutert.
Außerdem ist es möglich, allgemeine Fragen zum Erprobungsparagrafen zu stellen.

Diese Infoveranstaltung gibt einen Überblick zu Fragen rund um den Erprobungsparagrafen.

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für mögliche Fragen, die in dem Seminar mit aufgenommen werden sollen, schreiben Sie bitte an sekretariat42@kvjs.de, mit dem Betreff: Träger Service-Veranstaltung Erprobungsparagraf.
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Kurs-Nr.
26KD0045
Dozent*in
Melissa Haußmann, Kristin Hermann

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