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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Anmeldung möglich
Do., 18.06.2026 - Fr., 19.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit großen Herausforderungen konfrontiert. Schwierige Arbeitsbedingungen begünstigen Stress; der Fokus liegt oft auf den Dingen, die nicht so gut funktionieren. Das kostet viel Kraft. Entscheidend sind an dieser Stelle die eigene Sichtweise und der positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen. Sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag unter anderem durch Psychohygiene praktische Verbesserungen umsetzen können. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie sie sich bewusst von einem Mangeldenken hin zu einer Haltung der Fülle entwickeln können.
Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching. Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Mit Hilfe von Achtsamkeit, einem bewussten Perspektivwechsel, Affirmationen und neuen Impulsen gelingt es, sich gedanklich besser auszurichten und damit auch seine Emotionen positiv zu steuern und die Resilienz zu stärken.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten. Fülle, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich anschließend zu dem Seminar „Stressprävention – Wirkungsvoll Kraft und Energie tanken“ (26JP0003) am 05.11. - 06.11.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0002
Dozent*in
Tanja Zott
Anmeldung möglich
Do. 12.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In Kindertageseinrichtungen mit Ganztagsbetreuung stellt die Organisation von Essens- und Schlafenszeiten eine besondere Herausforderung dar: Unterschiedliche Betreuungszeiten, Schichtwechsel, gesetzlich vorgeschriebene Pausen und individuelle Arbeitszeitmodelle treffen auf sensible Alltagssituationen, die für Kinder mehr sind als reine Versorgung.
Denn Essen und Schlafen sind zentrale Bildungs- und Beziehungsmomente. Sie bieten Gelegenheiten zur Selbstregulation, Aufbau von Selbstpflegekompetenzen, Welterschließung, sozialen Interaktion, Körperwahrnehmung und Entspannung. Damit Fachkräfte diese Momente achtsam und individuell begleiten können, braucht es eine vorausschauende und realistische Dienstplanung – mit verlässlichen Zuständigkeiten, ausreichend Personal zur richtigen Zeit und Raum für Flexibilität.
Doch wie kann ein Dienstplan gestaltet werden, der sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch den Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden gerecht wird?
Wie lassen sich Pausen- und Verfügungszeiten, Früh- und Spätdienste sowie Essens- und Schlafphasen so abbilden, dass Bildung nicht dem Zeitdruck zum Opfer fällt?

In diesem Online-Kompaktseminar...
- erhalten Sie einen praxisnahen Blick auf die Dienstplanherausforderungen rund um Essen und Schlafen im Ganztagsbetrieb,
- werden sinnvolle Modelle und Planungsansätze vorgestellt und diskutiert,
- erhalten Sie Impulse, wie pädagogische Qualität und organisatorische Machbarkeit sinnvoll miteinander verbunden werden können
- ein fachlicher Input zur Bedeutsamkeit von Mahlzeiten, Schlaf- und Ruhezeiten für kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse und Wohlbefinden im institutionellen Betreuungskontext
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Kurs-Nr.
26KD0006
Dozent*in
Maren Kramer
Interessensbekundung möglich
Di. 28.04.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Selbstmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie orientieren wir uns in unberechenbaren Zeiten? Mit der Welle oder gegen die Welle?
- Wofür Ziele setzen, wenn es doch anders kommt?
- Wie bleiben wir beweglich und halten Kurs? Was ist dabei gestaltbar und was nicht? Und wie gehen wir mit dem einen und dem andern um?

Aus den Antworten auf diese diese Fragen kann ein guter Kompass für das eigene erfolgreiche Selbstmanagement entstehen.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, im Anschluss (08.12.2026) die Veranstaltung "Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden – Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System" (26JD0003) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JD0004
Dozent*in
Uwe Straß
Auf Warteliste
Di., 14.04.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Übernahme einer Leitungsrolle ist für Sie der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen kommen auf Sie zu. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum; es ist noch mehr unklar, als Ihnen lieb ist. Die Organisation hat Erwartungen, das Team auch – und Sie selbst haben Vorstellungen von Ihnen als Führungskraft, die es jetzt mit Leben zu füllen gilt. Sie sind gefordert, die (eigenen) Möglichkeiten zu erkennen, doch auch die Grenzen.

In der Fortbildung werden wir uns mit „Dos and Don’ts“ beschäftigen und Haltung sowie Persönlichkeit weiterentwickeln. Da wir im Rahmen der Fortbildung einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten werden, ist auch genug Zeit, diesen Entwicklungen Raum zu geben und die Ergebnisse zu festigen.
Sie haben Gelegenheit, sich Ihres eigenen Standpunkts bewusst zu werden, Ihren Führungsstil zu reflektieren und Ihre Führungs- und Leitungskompetenz nachhaltig zu erweitern.
Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

Die Fortbildung wird in vier Abschnitten prozessorientiert an zwei zweitägigen Präsenzterminen sowie zwei halbtägigen Online-Terminen zur Praxisberatung der Teilnehmenden durchgeführt.
Vor dem ersten Präsenztermin erhalten die Teilnehmenden Materialien zur Vorbereitung auf die Fortbildungstermine

Hinweise:

Die Online-Termine werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Veranstaltung besteht aus vier Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle vier Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt,
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Kurs-Nr.
26JB0001
Dozent*in
Martina Weber
Anmeldung möglich
Mo. 13.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
229,00 € (inkl. MwSt.)
Bis 2030 werden schätzungsweise 230.000 Erzieherinnen und Erzieher in den Tageseinrichtungen für Kinder fehlen – und es ist absehbar, dass dieser Bedarf nicht durch die klassische Ausbildung gedeckt werden kann. In der Konsequenz werden zunehmend Fachkräfte anderer Professionen und angelernte Kräfte eingestellt. Zum Beispiel: Personen aus Kindheits- sowie Sozialpädagogik, Personen mit ausländischen Abschlüssen, Quereinsteigende, Zusatzkräfte sowie Ehrenamtliche.

Es wird gelingen, den zum Teil drastischen Fachkräftemangel teilweise
abzufedern. Aber was bedeutet es, wenn in den Kindertageseinrichtungen Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen und ohne Praxiserfahrung im Kita-Alltag zusammenarbeiten? Wie kann es gelingen, die Kompetenzen der unterschiedlichen Professionen zu nutzen und tatsächlich multiprofessionell zusammenzuarbeiten?

In der Studie des Landes Baden-Württemberg "Multiprofessionelle Teams in Kindertageseinrichtungen" wird unter anderem sehr deutlich formuliert, dass
- die neuen Kräfte aufgrund von Überforderung häufig schnell wieder aussteigen,
- auch bei den klassischen Fachkräften – unter anderem aufgrund der Mehrbelastung durch das Engagement im Rahmen der Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen – vermehrt ein Ausstieg aus dem Berufsfeld zu verzeichnen ist und
- Konzepte zur Umsetzung – beispielsweise einrichtungsübergreifende Einarbeitungskonzepte, Konzepte zum kompetenzorientierten Arbeiten oder Fort- und Weiterbildungskonzepte – bisher fehlen.

Ziel der Fortbildung ist es, ein Verständnis für die spezifische Herausforderung multiprofessioneller Teams zu entwickeln, und zu erarbeiten, wie dieser im Zusammenspiel von Leitungs- und Trägerverantwortung begegnet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0038
Dozent*in
Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Di. 29.09.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Viele pädagogische Fachkräfte kennen sie: die hektischen, lauten und unübersichtlichen Situationen während dem An- und Ausziehen in der Garderobe. Die Garderobe ist das Nadelöhr im pädagogischen Ablauf und das An- und Ausziehen die Aktivität, bei der es tendenziell stressig zugeht.
Gleichzeitig bietet das An- und Ausziehen als ein fester Bestandteil im pädagogischen Alltag aber auch vielfältige Interaktionsgelegenheiten, die ein großes Bildungspotenzial beinhalten.

Viele Kinder brauchen während der Garderobensituation eine enge Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte. So entsteht ein intensiver Austausch auf sprachlicher Ebene als auch auf der Ebene von Berührung und Bewegung.
Das Erlernen des An- und Ausziehens stellt außerdem einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit für die Kinder dar. Das An- und Ausziehen kann als Pflegeaktivität eine besondere und exklusive Beziehungszeit zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften werden.

Wie also kann das Potenzial während des An- und Ausziehens genutzt und die Garderobe zu einem Bildungsort werden?
Wie kann eine stressreduzierende Gestaltung der Situation aussehen?
Was zeichnet eine gelingende Interaktion beim An- und Ausziehen aus?
Welche Schritte für eine Planung und Reflexion sind nötig?

Im Fokus des Online-Kompaktseminares steht die Interaktionsgestaltung während der Aktivität „An- und Ausziehen“ und wie diese unter dem Gesichtspunkt der Beziehungszeit gestaltet und organisiert werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0040
Dozent*in
Kira Daldrop
Anmeldung möglich
Mi., 01.07.2026 - Do., 02.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – in der Regel die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.

Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser in Teilen davon geprägtes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

In diesem Seminar lernen Sie unter anderem die Grundlagen der Transaktionsanalyse kennen, sowohl als Konzept von Persönlichkeit als auch zur Verdeutlichung der Idee, dass biografisch geprägte "Spuren" in uns wirken. Die Theorie wird mit praktischen Übungen vertieft. Über Imaginationsübungen und Fallbesprechungen nähern wir uns der Frage, inwieweit unsere Kindheit unser berufliches Agieren beeinflusst. Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut angewandt werden.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflexionsfähigkeit im Umgang mit (auch herausfordernden) Kindern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen im Team in Kindertageseinrichtungen.

Die Biografiearbeit erfolgt in Einzelarbeit.
Für den Transfer in die berufliche Praxis arbeiten wir in Klein- und Großgruppen mit unterschiedlicher Methodik. Die Privatsphäre eines jeden Teilnehmers bleibt somit gewahrt und geschützt.
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Kurs-Nr.
26KP0037
Dozent*in
Silke Bolz, Christina Burk
Der Umgang mit personenbezogenen Daten ist seit der Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) stark in den Fokus gerückt.
Auch Zusatzkräfte werden mit diesem Thema konfrontiert und sollten für den Alltag ein Basiswissen zu diesem Themenfeld besitzen.

Insbesondere, wenn es um die Belange des eigenen Kindes geht, wollen Eltern erfahrungsgemäß Folgendes wissen:
- Welche Daten werden erfragt und gespeichert?
- Wer hat Zugriff auf diese Daten und wofür werden sie genutzt?
- Wie und an wen werden die Daten weitergegeben?
- Welche Rechte haben die Betroffenen?

Damit Sie im Umgang mit den Daten Sicherheit erlangen, werden in diesem Seminar folgende Themen behandelt:
- Definition von datenschutzrelevanten Begriffen
- Datenschutzrechtliche Grundlagen
- Datenschutzkonforme Einwilligung und Betroffenenrechte
- Datenschutz im Kinderschutz

Mit diesen Themen beschäftigt sich das Online-Kompaktseminar. Die Teilnehmenden werden durch die Veranstaltung befähigt, eine Sensibilität für das Thema zu entwickeln.
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Kurs-Nr.
26KD0014
Dozent*in
Andreas Moos
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0047
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt, Frederike Bäuerle
Anmeldung möglich
Mi., 10.06.2026 - Mi., 15.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
249,00 € (inkl. MwSt.)
Manuel zeigt sich seit einigen Wochen sehr aggressiv und hat auch schon die Erzieherin geschlagen. Paula kann sich nicht von der Fachkraft lösen und spielt nie mit anderen Kindern. Onur kann sich nicht konzentrieren, hat einen ungeheuren Bewegungsdrang und ist für jeden Stuhlkreis eine Herausforderung.

Manche Kinder fallen schon früh durch ungestümes oder ungewöhnliches Verhalten als besonders anspruchsvoll oder herausfordernd auf. Da gerät manches Mal selbst das beste Handlungskonzept an seine Grenzen und so manche Fachkraft fühlt sich überfordert, ratlos und an der Grenze der Belastbarkeit.

Aber nicht nur das – wie kommuniziert man in dieser Situationen mit den Eltern? Diese Themen sind oft schwierig anzusprechen und allzu schnell verstummen die Eltern, fühlen sich angegriffen und Lösungen oder neue Wege werden für die Kinder nicht gefunden.
In dieser Fortbildung werden auf der Grundlage des systemischen Denkens konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit herausforderndem Verhalten und dem Austausch mit den Eltern thematisiert. Außerdem werden deren Praxistauglichkeit mit dem Blick auf die eigene Einrichtung überprüft.
Am zweiten Tag wird die Umsetzung der konkreten Handlungsmöglichkeiten in die Praxis reflektiert.

Hinweis:
Die Veranstaltung besteht aus zwei Abschnitten.
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Kurs-Nr.
26KP0040
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Viele junge Kinder verbringen heute einen großen Teil ihres Alltags in der Kindertagesstätte. Umso wichtiger ist es, dass sie dort auf Erwachsene treffen, die ihnen mit Respekt, Wertschätzung und echtem Interesse begegnen. Denn tragfähige Beziehungen sind die Grundlage für Entwicklung, Wohlbefinden und Vertrauen.
In diesem Seminar wird Ihre Beziehungskompetenz gestärkt und es werden Impulse geben, wie Sie Kinder im Alltag achtsam und sicher begleiten können.

Das Seminar lädt Sie ein, sich mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:
- Wie entsteht eine gute Beziehung zu einem Kind?
- Was bedeutet es, Kinder mit Respekt zu behandeln – auch in schwierigen Situationen?
- Wie kann ich meine Sprache so gestalten, dass sie Kinder stärkt?
- Was ist eigentlich „Autorität“ – und wie kann sie positiv gelebt werden?
- Wie kann ich Nähe zulassen und gleichzeitig Grenzen setzen?

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Adultismus – also der oft unbewussten Ungleichbehandlung von Kindern aufgrund ihres Alters. Gemeinsam entwickeln wir eine Haltung, die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten achtet und ihnen auf Augenhöhe begegnet.

Inhalte des Seminars sind:
- Beziehungskompetenz kann man lernen – und weiterentwickeln
- Eine adultismussensible Perspektive einnehmen
- Nähe, Kontakt und ein gutes Miteinander gestalten
- Autorität neu denken: Annäherung an einen komplexen Begriff
- Positiv leiten – Kinder sicher durch den Alltag begleiten
- Die Sprache der Erwachsenen: achtsam sprechen, wirksam handeln

Dieses Seminar lädt Sie ein, Ihre eigene Rolle im Alltag einer Kindertageseinrichtung zu reflektieren, neue Perspektiven zu entdecken und Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern zu stärken.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0003
Dozent*in
Kai-Nicola Stein
Anmeldung möglich
Mo. 20.04.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0004
Dozent*in
Sylvia Zöller
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Baden-Württemberg den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität -die Rahmenbedingungen- dar?
In Baden-Württemberg liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
Das heisst, es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an "Mehr als der MPS" zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der vier Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne Bereiche -Kindertageseinrichtung - Trägerschaft und Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn

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