Die Jahrestagung fördert den überregionalen Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen von Leitungen und Trägern von freien und kommunalen Beratungsstellen. Außerdem will sie – insbesondere für Leitungsaufgaben – neue Impulse setzen.

Thematisiert wird unter anderem auch, wie die Kooperation zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den Erziehungs- und Familienberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche weiterentwickelt und der fachpolitische Austausch landesweit organisiert werden können.

Hinweis:

Die Detailplanung der Jahrestagung erfolgt im Rahmen einer Vorbereitungsgruppe. Über den geplanten Ablauf und den Inhalt wird zu gegebener Zeit informiert.
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Kurs-Nr.
26JP0035
Dozent*in
noch nicht bekannt
Interessensbekundung möglich
Mo., 30.11.2026 - Di., 01.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
325,00 € (inkl. MwSt.)
Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII übernehmen eine zentrale Rolle, wenn es um die koordinierte Unterstützung junger Menschen mit (drohender) Behinderung geht. Dabei bewegen sie sich an Schnittstellen verschiedener Hilfesysteme – mit Chancen, aber auch Herausforderungen in der Abgrenzung und Zusammenarbeit.

Die Tagung bietet Gelegenheit, sich landesweit zu vernetzen, Praxisfragen in Fallwerkstätten zu bearbeiten und aktuelle Entwicklungen in der Eingliederungshilfe sowie im Jugendhilfesystem zu diskutieren. Im Fokus stehen der Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Rolle der Verfahrenslotsen – insbesondere im Zusammenspiel mit Jugendämtern, Leistungsträgern und Dritten.


Ablauf (Änderungen vorbehalten):

Erster Tag:

Vormittags:
- Fallwerkstätten, in denen konkrete Praxisfälle gemeinsam analysiert und reflektiert werden

Nachmittags:
- Impulse aus dem Landesjugendamt, dem MPD und der Eingliederungshilfe, die aktuelle Entwicklungen
beleuchten
- Austauschformate mit Schwerpunkt auf §10b Abs. 1 SGB VIII

Zweiter Tag:

Vormittags:
- Zusammenfassung / Rückblick Tag 1
- Vortrag zu den Aufgaben der Verfahrenslotsen nach § 10b Abs. 2 SGB VIII
- Austausch zu den Aufgaben nach § 10b Abs. 2 SGB VIII


Hinweise:

Maximal können 50 Personen teilnehmen. Damit die Teilnahme zwischen den Jugendämtern ausgeglichen ist, findet durch den Veranstaltungsleiter eine Auswahl statt.

Anmeldeschluss ist der 23.10.2026.

Fallkonstellationen für die Fallwerkstatt können bis 23.10.2026 bei Herrn Christoph Grünenwald (christoph.gruenenwal@kvjs.de) oder Frau Leonie Zimmermann (leonie.zimmermann@kvjs.de) eingereicht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS
Die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben bei Hinweisen auf Vernachlässigung und Gewalt ist eine besonders herausfordernde Aufgabe des ASD. Es müssen folgenreiche Abwägungen und Entscheidungen zu Risiken und Gefährdungen vorgenommen und durch entsprechende organisationsinterne fachliche Prozesse und Verfahren unterstützt werden. Die Berücksichtigung der Perspektive der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei der Hilfeplanung ist dabei von besonderer Bedeutung.

Die Fortbildung vermittelt auf der Basis wissenschaftlicher Forschung und Erfahrungen aus der Praxis Grundlagen und Methoden zur Umsetzung dieser Aufgaben. Vor dem Hintergrund der rechtlichen und institutionellen Bedingungen und Leitbilder für die Kinderschutzarbeit im ASD werden folgende Schwerpunkte behandelt:
- Gefährdungsformen (Misshandlung und Vernachlässigung)
- Risikogruppen und -konstellationen (zum Beispiel Sucht, psychische Erkrankung)
- Prozessorientierte Gefährdungs- und Risikoeinschätzung
- Bewertung der elterlichen Kompetenzen zur Abwendung von Gefährdungen
- Zugang zu den Familien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
- Entwicklung, Begleitung und Kontrolle von Schutz- und Hilfekonzepten für Familien und Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten
- Prozessorientierte Überprüfung von Schutz und Hilfe aus der Sicht des Kindes
- Qualitätssichernde Instrumente und Verfahren für die Kinderschutzarbeit im ASD; exemplarisch wird mit dem Stuttgarter Kinderschutzbogen und mit Ankerbeispielen zu Kindeswohlgefährdung gearbeitet
- Persönliche Standortbestimmung als ASD-Fachkraft mit Schutzaufgaben
- Üben von Gesprächen mit Eltern, Kindern und Jugendlichen
- Migrationssensibler Kinderschutz
- Wirksamkeit von Hilfen bei Kindeswohlgefährdung

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0041
Dozent*in
Christine Gerber, Monika Stark-Murgia
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
663,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 27.04.2026 - Mi., 29.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
516,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Wir bieten bei dieser Veranstaltung fünf vergünstigte Plätze an für Personen, die sich im Praktikum/Studium befinden. Der Nachweis hierfür muss uns vorliegen. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an und senden uns den Nachweis an fortbildung@kvjs.de mit Angabe von 26JP0048.

Vergünstigter Preis:
Mit Übernachtung 328,00 €
Ohne Übernachtung 201,00 €


Hinweis:
Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.



Programm:



Montag, 27.04.2026


ab 17.00 Uhr
Tagungsanreise


18.00 Uhr
Abendessen


19:00 Uhr
Begrüßung
Riva Moll, KVJS-Landesjugendamt
Christiane Hillig, LAG Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Baden-Württemberg e. V.


Nah dran, klar bei mir – bewegte Impulse zur Selbstreflexion
Kathrin Ungerer, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, Systemische Supervisorin (SG), Pfullingen


Abendprogramm



Dienstag, 28.04.2026


09.00 Uhr
Markt der Möglichkeiten im Foyer Präsentationen aus der aktuellen Arbeit der Teilnehmenden und der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW


09.30 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema
Cornelia Gaal, Stellvertretende Leitung Referat 44, KVJS-Landesjugendamt
Julius Elser, Vorsitzender der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.


10.00 Uhr
Weaponized Neutrality
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


11.30 Uhr
Kaffeepause und Markt der Möglichkeiten im Foyer


12.15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg
Juliane Rath, Referat Jugend, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg


Vorstellung der Workshops 1-5 *


13.00 Uhr
Mittagessen


14.30 Uhr
Workshops 1-5 *


16.00 Uhr
Kaffeepause


16.30 Uhr
Fortsetzung der Workshops 1-5 *


18:30 Uhr
Abendessen


Abendprogramm



Mittwoch, 29.04.2026


09.00 Uhr
Auf Beziehung setzen - Niedrigschwellige und partizipative Arbeitsbeziehungen zu jungen Menschen gestalten
N. N.


Kaffeepause


11.00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


13.00 Uhr
Mittagspause


14:00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


15.45 Uhr
Tagungsabschluss und Preisverleihung: Die besten Projekte und Aktionen 2025
Tagungszusammenfassung, Auswertung und Ausblick auf 2027


16.30 Uhr
Ende der Tagung



* Workshops:


Workshop 1
Nicht neutral. Positionierung in der Jugendarbeit verargumentieren
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


Workshop 2
Beziehungen vielfältig leben
Wissen – Haltungsreflexion – Handlungsoptionen
Katharina Debus, freiberufliche Politikwissenschaftlerin, Berlin


Workshop 3
Transferworkshop zum Projekt „männlich.jung.geflüchtet“
Luka Rottler, Mobile Jugendarbeit Nürtingen / Kreisjugendring Esslingen
Katrin Stegmaier Diakonisches Werk Württemberg LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 4
Klar in der Haltung – offen im Kontakt
Daniela Beck, Fachstelle Extremismusdistanzierung, LAG Mobile Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 5
Aus der Szene, nicht aus dem Lehrbuch: Suchtprävention ehrlich gedacht
Marvin Stolze und Til Wolkersdorfer, Suchtprävention Bodenseekreis e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0048
Dozent*in
Kathrin Ungerer, Juliane Rath, Katrin Stegmaier, Andreas Reuter, Til Wolkersdorfer, Marvin Stolze, Daniela Beck, Luka Rottler, Katharina Debus, Jana Sämann, Lena Welkenbach
ERSTER TAG:

1) Wenn Adoptivkinder Jugendliche werden – der Übergang vom Kindes- in das Jugend- und Erwachsenenalter

Der Übergang vom Kindes- ins Jugend- und schließlich ins Erwachsenenalter ist für alle jungen Menschen eine prägende Entwicklungsphase. Adoptivkinder und ihre Adoptivfamilien stehen dabei jedoch häufig vor besonderen emotionalen Herausforderungen, die sich aus ihren biografischen Erfahrungen ergeben.
Typische Ablöseprozesse, Biografie-Erklärung, Identitätsfragen und das Ringen um Autonomie verlaufen bei Adoptivkindern oft in einem Spannungsfeld zwischen familiärer Bindung an die Adoptiveltern und seelischen Konflikten. Dabei können sowohl die Jugendlichen als auch ihre Adoptiveltern mit Unsicherheiten, Konflikten oder Krisen konfrontiert werden sowie auch intensive Prozesse des Loslassens und der Verselbständigung erleben.

In diesem Vortrag sollen die verschiedenen Übergänge – vom Kind zum Jugendlichen und vom Jugendlichen zum Erwachsenen – anhand praktischer Erfahrungen und Fallbeispiele beleuchtet werden.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche spezifischen Entwicklungsaufgaben stellen sich für Adoptivkinder in dieser Phase?
- Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für Adoptivfamilien?
- Wie können Fachkräfte der Jugendhilfe diese Prozesse kompetent begleiten? Welche Kriseninterventionen oder externe Hilfen können in Frage kommen?

2) Geschwisterkonstellationen in Adoptivfamilien – Bedeutung, Dynamiken und professionelle Begleitung

In Adoptivfamilien treten vielfältige und komplexe Geschwisterkonstellationen auf. Neben leiblichen Geschwistern des Adoptivkindes – die in der Herkunftsfamilie, in Pflegefamilien oder in stationären Einrichtungen leben können – zählen auch die leiblichen oder angenommenen Kinder der Adoptiveltern dazu.
Gerade im Jugendalter, in dem Fragen der eigenen Herkunft und Identität eine zentrale Rolle spielen, rücken bisweilen auch Geschwisterbeziehungen verstärkt in den Fokus der Adoptivkinder. Welche Hoffnungen, Wünsche und Konflikte können dabei aufkommen? Welche emotionale Bedeutung haben (nicht gelebte) Geschwisterbeziehungen – für das Adoptivkind, aber auch für andere Beteiligte im Adoptivfamiliensystem? Oder wie ist die Qualität der Geschwisterbeziehung des Adoptivkindes zum leiblichen Kind der Adoptiveltern?

Der Vortrag widmet sich diesen Fragen aus fachlicher und praktischer Perspektive.

Zentrale Themen:
- Formen und Bedeutungen von Geschwisterbeziehungen in Adoptivkontexten
- Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und die Adoptivfamilienstruktur
- Interessen und emotionale Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen
- Begleitung von Klärungsprozessen durch Fachkräfte
- Herausforderungen und Handlungsansätze in Beratung und Praxis

Fachkräfte aus Adoptionsvermittlungsstellen, Jugendhilfe sowie aus psychologischen oder pädagogischen Arbeitsfeldern sind eingeladen, sich aktiv in den Austausch einzubringen.


ZWEITER TAG:

Am zweiten Tag liegt der Fokus auf datenschutzrechtlichen Grundlagen und dem Umgang mit Akteneinsicht in der Adoptionsvermittlung. Behandelt werden rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Fragestellungen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten im Adoptionsverfahren.

Die Veranstaltung kann ein- oder zweitägig gebucht werden.
Bitte geben Sie bei eintägiger Buchung Ihren Teilnahmetermin an.
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Kurs-Nr.
26JP0053
Dozent*in
Oliver Hardenberg
Anmeldung möglich
Do., 16.07.2026 - Fr., 17.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
321,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung dient der fachlichen Weiterentwicklung und dem Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.
In Fachvorträgen, Praxisberichten oder Diskussionsforen wird Aktuelles aus den Tätigkeitsbereichen vorgestellt.

Die Tagung fördert den landesweiten Fachdiskurs auf der Leitungsebene der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg.

Hinweis:

Über den Inhalt und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0054
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo. 12.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
149,00 € (inkl. MwSt.)
Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- örtliche und sachliche Zuständigkeit
- Kostenerstattung
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und den landesweiten Empfehlungen erläutert.

Auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren kann eingegangen werden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Fragen und Problemanzeigen aus der Praxis können vor der Veranstaltung beim KVJS Landesjugendamt eingereicht werden. Die Angemeldeten erhalten hierzu rechtzeitig eine gesonderte Information.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0056 22.04.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
26JP0055 12.10.2026 Tagungszentrum Gültstein

Bitte melden Sie sich nur zu einer der beiden Veranstaltungen an und beschränken Ihre Anmeldungen pro Jugendamt auf maximal zwei Fachkräfte plus eine Fachkraft pro Außenstelle.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0055
Dozent*in
Dietmar Stadler
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Die Prüfung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit vor dem Tätigwerden ist zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben des SGB VIII unerlässlich. Kostenerstattungsansprüche zu erkennen und rechtzeitig geltend zu machen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Dieses Einführungsseminar erleichtert den Einstieg in das neue Aufgabengebiet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die gesetzlichen Grundlagen und wichtige Grundbegriffe wie zum Beispiel "gewöhnlicher Aufenthalt", "Personensorge" sowie "Beginn und zuständigkeitsrelevante Unterbrechung einer Leistung" vermittelt.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0058 20.05. - 21.05.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0059 22.09. - 23.09.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen

Benötigte Arbeitsmittel:
SGB VIII, SGB X
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0058
Dozent*in
Dietmar Stadler
Anmeldung möglich
Do., 02.07.2026 - Fr., 03.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
496,00 € (inkl. MwSt.)
Sexualität ist als Thema in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit immer präsent, sexuelle Bildung somit ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen. Sie befähigt, den eigenen Körper zu kennen, sowie eigene und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und Grenzen zu achten. Doch kann es vorkommen, dass Wissen oder die richtigen Worte fehlen.

Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten alters- und geschlechtergerechter sexueller Bildung und konkreten Methoden, wie mit Jugendlichen zu den Themen Gefühle, Sexualität, Beziehungen, Identität und Pornografie gesprochen und gearbeitet werden kann. Auf der Grundlage von Vortrag, Diskussion und praktischen Übungen reflektieren wir die eigene pädagogische Haltung. Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Wichtigkeit sexueller Bildung an unserer Arbeitsstätte verankern können und befassen uns mit förderlichen Rahmenbedingungen in Einrichtungen. Dabei kommt die Zeit für individuelle Fragen und Fälle aus der Praxis nicht zu kurz.

In diesem zweitägigen Basis-Seminar möchten wir Anregungen für den Arbeitsalltag geben und dafür sensibilisieren, wie Heranwachsende begleitet und unterstützt werden können. Zudem erhalten Sie Informationen zu Adressen und Institutionen mit Expertise im Bereich sexueller Bildung, die Sie unterstützen können.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0060
Dozent*in
Silke Grasmann, Kerstin Steiner
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
486,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung vermittelt praxisorientiertes Wissen und Handlungskompetenz für die Schulsozialarbeit an Grundschulen. Sie fördert das Verständnis für den eigenen Auftrag, rechtliche Rahmenbedingungen und die effiziente Zusammenarbeit mit anderen Professionen im Umfeld der Schule, um das Kindeswohl gezielt zu schützen und zu fördern.

Inhalte der Fortbildung:

Tag 1 – Grundlagen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:
- Rolle, Auftrag und Zuständigkeit im Arbeitsfeld Grundschule
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
- Datenschutzrechtliche Vorgaben und Schweigepflicht
- Zugänge zu Projekt-, Beratungs- und Elternarbeit
- Good-Practice-Beispiele aus der Schulsozialarbeit

Tag 2 – Die Arbeit im Kinderschutz:
- Kinderschutz – ein zentrales Thema der Schulsozialarbeit
- Rechtliche Grundlagen
- Gewichtige Anhaltspunkte für die Identifikation einer Kindeswohlgefährdung
- Formen der Kindeswohlgefährdung und deren Auswirkungen auf das Kind
- Zusammenarbeit mit IeF und Jugendämtern
- Fallbeispiele und Praxisfragen
- Entwicklung eines eigenen Handlungsleitfadens für die Praxis
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Kurs-Nr.
26JP0064
Dozent*in
Carolin Frank, Irene Janek
In der Schulsozialarbeit begegnen den Fachkräften in ihrem Handlungsalltag junge Menschen, die belastende Lebensereignisse mit sich bringen beziehungsweise sich in belastenden Lebenslagen befinden, sich zurückziehen, schwer oder zum Teil nicht mehr erreichbar sind. Oftmals entsteht hierbei das Gefühl, dass hier nichts mehr zu gehen scheint.
Es kommen Fragen im Praxisalltag auf, wie man als Fachkraft die betroffenen jungen Menschen erreichen und unterstützten kann. Wie kann man hier die pädagogische Beziehung aufbauen? Die Fortbildung fokussiert die Fragestellung: Wie kann ein guter Zugang entwickelt und geschaffen werden?

Nachfolgende Ziele werden in der Fortbildung verfolgt. Die Teilnehmenden:
- kennen die Grund- und Entwicklungsbedürfnisse,
- kennen theoretische Grundlagen der Emotionen, insbesondere der Scham,
- beobachten und erkennen Grenzen der eigenen Fachkompetenz und Zuständigkeit,
- haben die eigene Grundhaltung weiterentwickelt und erweitern ihre eigene Identität,
- kennen Beratungsansätze aus einer systemischen, kurativen und traumasensiblen Haltung,
- haben Entwicklungsschritte und Handlungsoptionen für den Alltag erarbeitet,
- sind in der eigenen Haltung und in den Kernkompetenzen gestärkt.

Die zweitägige Fortbildung ist wie folgt thematisch gegliedert:

Tag 1:
- Herstellen eines gemeinsamen Arbeitsbündnisses
- Reflexion der eigenen Rolle
- Haltung und Werte
- Konzeptionen von systemischer Arbeit, Trauma, Glück, Teilearbeit
- Risiko- und Schutzfaktoren

Tag 2:
- Entwicklungsaufgaben und Chancen
- Fragetechnik und Methodenvielfalt
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Kurs-Nr.
26JP0065
Dozent*in
Dirk Zipse
In der (sozial-)pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen sehen sich Fachkräfte immer häufiger direkt oder indirekt mit verbaler und psychischer Gewalt bis hin zu gewalttätigen Handlungen und deren Auswirkungen konfrontiert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die instrumentell oder impulsiv-aggressiv auf Konfliktsituationen einwirken, fordert ein hohes Maß an Fachlichkeit und persönlicher Souveränität der Mitarbeitenden sowie strukturelle Bedingungen, die den Mitarbeitenden die erforderlichen Handlungsspielräume ermöglichen.

Gewaltprävention spielt sich auf drei Ebenen ab: Verminderung von gewaltfördernden Faktoren und Einflüssen im Innern von Institutionen und Einrichtungen, Deeskalation von auftretender, gewaltbereiter oder gewalttätiger Situationen und letztlich die angemessene, fachlich fundierte Aufarbeitung erfahrener Gewalt mit Opfern, Täterinnen und Tätern und deren Umfeld.

In diesem zweitägigen Seminar wird Erklärungswissen vermittelt zu:
- Faktoren der Entwicklung individueller Aggressions- und Gewaltbereitschaft
- Strukturellen Bedingungen von Gewalt
- Formen der Gewalt und Typologie
- Dynamik in gewaltbereiten Gruppierungen
- Psychodynamik im Kontext von Stress und Gewalt
- Psychodynamik des Opfererlebens

Des Weiteren erfolgen Handlungswissen sowie Auseinandersetzung über:
- neue pädagogische Konzepte zum Umgang mit Gewaltbereitschaft, insbesondere aus der konfrontativen Handlungslehre und der neuen Autorität
- die Entwicklung von Regeln und grenzenwahrender Haltung/Erziehung
- Settings und Methoden der Intervention
- Krisenkommunikation und Deeskalation von gewaltbereiten Situationen
- rehabilitierende Tatfolgenbearbeitung

In der Veranstaltung wird das erforderliche Basiswissen durch visualisierte Inputs der Trainerin eingeführt, methodisches Vorgehen erläutert und durch Übungen, Rollenspiele und Simulationen wird die Übertragung in den Arbeitsalltag trainiert.

Hinweise:

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen (Teams oder Tandems) aus einer Schule oder Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte in der Praxis.

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS Institut für Fortbildung und Praxisberatung der Karola-Bloch-Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe, Reutlingen
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0066
Dozent*in
Dagmar Cordes
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich