Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII übernehmen eine zentrale Rolle, wenn es um die koordinierte Unterstützung junger Menschen mit (drohender) Behinderung geht. Dabei bewegen sie sich an Schnittstellen verschiedener Hilfesysteme – mit Chancen, aber auch Herausforderungen in der Abgrenzung und Zusammenarbeit.
Die Tagung bietet Gelegenheit, sich landesweit zu vernetzen, Praxisfragen in Fallwerkstätten zu bearbeiten und aktuelle Entwicklungen in der Eingliederungshilfe sowie im Jugendhilfesystem zu diskutieren. Im Fokus stehen der Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Rolle der Verfahrenslotsen – insbesondere im Zusammenspiel mit Jugendämtern, Leistungsträgern und Dritten.
Ablauf (Änderungen vorbehalten):
Erster Tag:
Vormittags:
- Fallwerkstätten, in denen konkrete Praxisfälle gemeinsam analysiert und reflektiert werden
Nachmittags:
- Impulse aus dem Landesjugendamt, dem MPD und der Eingliederungshilfe, die aktuelle Entwicklungen
beleuchten
- Austauschformate mit Schwerpunkt auf §10b Abs. 1 SGB VIII
Zweiter Tag:
Vormittags:
- Zusammenfassung / Rückblick Tag 1
- Vortrag zu den Aufgaben der Verfahrenslotsen nach § 10b Abs. 2 SGB VIII
- Austausch zu den Aufgaben nach § 10b Abs. 2 SGB VIII
Hinweise:
Maximal können 50 Personen teilnehmen. Damit die Teilnahme zwischen den Jugendämtern ausgeglichen ist, findet durch den Veranstaltungsleiter eine Auswahl statt.
Anmeldeschluss ist der 23.10.2026.
Fallkonstellationen für die Fallwerkstatt können bis 23.10.2026 bei Herrn Christoph Grünenwald (christoph.gruenenwal@kvjs.de) oder Frau Leonie Zimmermann (leonie.zimmermann@kvjs.de) eingereicht werden.
30.11.2026
09:30 - 17:00 Uhr
Schloßstraße 31, Tagungszentrum Gültstein
01.12.2026
09:00 - 13:00 Uhr
Schloßstraße 31, Tagungszentrum Gültstein