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Veranstaltung "Schulsozialarbeit an Grundschulen – das Kindeswohl im Blick" (Nr. 0064) wurde in den Warenkorb gelegt.





ERSTER TAG:

1) Wenn Adoptivkinder Jugendliche werden – der Übergang vom Kindes- in das Jugend- und Erwachsenenalter

Der Übergang vom Kindes- ins Jugend- und schließlich ins Erwachsenenalter ist für alle jungen Menschen eine prägende Entwicklungsphase. Adoptivkinder und ihre Adoptivfamilien stehen dabei jedoch häufig vor besonderen emotionalen Herausforderungen, die sich aus ihren biografischen Erfahrungen ergeben.
Typische Ablöseprozesse, Biografie-Erklärung, Identitätsfragen und das Ringen um Autonomie verlaufen bei Adoptivkindern oft in einem Spannungsfeld zwischen familiärer Bindung an die Adoptiveltern und seelischen Konflikten. Dabei können sowohl die Jugendlichen als auch ihre Adoptiveltern mit Unsicherheiten, Konflikten oder Krisen konfrontiert werden sowie auch intensive Prozesse des Loslassens und der Verselbständigung erleben.

In diesem Vortrag sollen die verschiedenen Übergänge – vom Kind zum Jugendlichen und vom Jugendlichen zum Erwachsenen – anhand praktischer Erfahrungen und Fallbeispiele beleuchtet werden.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche spezifischen Entwicklungsaufgaben stellen sich für Adoptivkinder in dieser Phase?
- Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für Adoptivfamilien?
- Wie können Fachkräfte der Jugendhilfe diese Prozesse kompetent begleiten? Welche Kriseninterventionen oder externe Hilfen können in Frage kommen?

2) Geschwisterkonstellationen in Adoptivfamilien – Bedeutung, Dynamiken und professionelle Begleitung

In Adoptivfamilien treten vielfältige und komplexe Geschwisterkonstellationen auf. Neben leiblichen Geschwistern des Adoptivkindes – die in der Herkunftsfamilie, in Pflegefamilien oder in stationären Einrichtungen leben können – zählen auch die leiblichen oder angenommenen Kinder der Adoptiveltern dazu.
Gerade im Jugendalter, in dem Fragen der eigenen Herkunft und Identität eine zentrale Rolle spielen, rücken bisweilen auch Geschwisterbeziehungen verstärkt in den Fokus der Adoptivkinder. Welche Hoffnungen, Wünsche und Konflikte können dabei aufkommen? Welche emotionale Bedeutung haben (nicht gelebte) Geschwisterbeziehungen – für das Adoptivkind, aber auch für andere Beteiligte im Adoptivfamiliensystem? Oder wie ist die Qualität der Geschwisterbeziehung des Adoptivkindes zum leiblichen Kind der Adoptiveltern?

Der Vortrag widmet sich diesen Fragen aus fachlicher und praktischer Perspektive.

Zentrale Themen:
- Formen und Bedeutungen von Geschwisterbeziehungen in Adoptivkontexten
- Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und die Adoptivfamilienstruktur
- Interessen und emotionale Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen
- Begleitung von Klärungsprozessen durch Fachkräfte
- Herausforderungen und Handlungsansätze in Beratung und Praxis

Fachkräfte aus Adoptionsvermittlungsstellen, Jugendhilfe sowie aus psychologischen oder pädagogischen Arbeitsfeldern sind eingeladen, sich aktiv in den Austausch einzubringen.


ZWEITER TAG:

Am zweiten Tag liegt der Fokus auf datenschutzrechtlichen Grundlagen und dem Umgang mit Akteneinsicht in der Adoptionsvermittlung. Behandelt werden rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Fragestellungen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten im Adoptionsverfahren.

Die Veranstaltung kann ein- oder zweitägig gebucht werden.
Bitte geben Sie bei eintägiger Buchung Ihren Teilnahmetermin an.
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Kurs-Nr.
26JP0053
Dozent*in
Oliver Hardenberg
Anmeldung möglich
Do., 16.07.2026 - Fr., 17.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
321,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung dient der fachlichen Weiterentwicklung und dem Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.
In Fachvorträgen, Praxisberichten oder Diskussionsforen wird Aktuelles aus den Tätigkeitsbereichen vorgestellt.

Die Tagung fördert den landesweiten Fachdiskurs auf der Leitungsebene der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg.

Hinweis:

Über den Inhalt und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0054
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo. 12.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
149,00 € (inkl. MwSt.)
Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- örtliche und sachliche Zuständigkeit
- Kostenerstattung
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und den landesweiten Empfehlungen erläutert.

Auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren kann eingegangen werden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Fragen und Problemanzeigen aus der Praxis können vor der Veranstaltung beim KVJS Landesjugendamt eingereicht werden. Die Angemeldeten erhalten hierzu rechtzeitig eine gesonderte Information.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0056 22.04.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
26JP0055 12.10.2026 Tagungszentrum Gültstein

Bitte melden Sie sich nur zu einer der beiden Veranstaltungen an und beschränken Ihre Anmeldungen pro Jugendamt auf maximal zwei Fachkräfte plus eine Fachkraft pro Außenstelle.
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Kurs-Nr.
26JP0055
Dozent*in
Dietmar Stadler
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Die Prüfung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit vor dem Tätigwerden ist zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben des SGB VIII unerlässlich. Kostenerstattungsansprüche zu erkennen und rechtzeitig geltend zu machen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Dieses Einführungsseminar erleichtert den Einstieg in das neue Aufgabengebiet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die gesetzlichen Grundlagen und wichtige Grundbegriffe wie zum Beispiel "gewöhnlicher Aufenthalt", "Personensorge" sowie "Beginn und zuständigkeitsrelevante Unterbrechung einer Leistung" vermittelt.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0058 20.05. - 21.05.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0059 22.09. - 23.09.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen

Benötigte Arbeitsmittel:
SGB VIII, SGB X
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Kurs-Nr.
26JP0058
Dozent*in
Dietmar Stadler
Anmeldung möglich
Do., 02.07.2026 - Fr., 03.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
496,00 € (inkl. MwSt.)
Sexualität ist als Thema in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit immer präsent, sexuelle Bildung somit ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen. Sie befähigt, den eigenen Körper zu kennen, sowie eigene und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und Grenzen zu achten. Doch kann es vorkommen, dass Wissen oder die richtigen Worte fehlen.

Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten alters- und geschlechtergerechter sexueller Bildung und konkreten Methoden, wie mit Jugendlichen zu den Themen Gefühle, Sexualität, Beziehungen, Identität und Pornografie gesprochen und gearbeitet werden kann. Auf der Grundlage von Vortrag, Diskussion und praktischen Übungen reflektieren wir die eigene pädagogische Haltung. Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Wichtigkeit sexueller Bildung an unserer Arbeitsstätte verankern können und befassen uns mit förderlichen Rahmenbedingungen in Einrichtungen. Dabei kommt die Zeit für individuelle Fragen und Fälle aus der Praxis nicht zu kurz.

In diesem zweitägigen Basis-Seminar möchten wir Anregungen für den Arbeitsalltag geben und dafür sensibilisieren, wie Heranwachsende begleitet und unterstützt werden können. Zudem erhalten Sie Informationen zu Adressen und Institutionen mit Expertise im Bereich sexueller Bildung, die Sie unterstützen können.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0060
Dozent*in
Silke Grasmann, Kerstin Steiner
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
486,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung vermittelt praxisorientiertes Wissen und Handlungskompetenz für die Schulsozialarbeit an Grundschulen. Sie fördert das Verständnis für den eigenen Auftrag, rechtliche Rahmenbedingungen und die effiziente Zusammenarbeit mit anderen Professionen im Umfeld der Schule, um das Kindeswohl gezielt zu schützen und zu fördern.

Inhalte der Fortbildung:

Tag 1 – Grundlagen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:
- Rolle, Auftrag und Zuständigkeit im Arbeitsfeld Grundschule
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
- Datenschutzrechtliche Vorgaben und Schweigepflicht
- Zugänge zu Projekt-, Beratungs- und Elternarbeit
- Good-Practice-Beispiele aus der Schulsozialarbeit

Tag 2 – Die Arbeit im Kinderschutz:
- Kinderschutz – ein zentrales Thema der Schulsozialarbeit
- Rechtliche Grundlagen
- Gewichtige Anhaltspunkte für die Identifikation einer Kindeswohlgefährdung
- Formen der Kindeswohlgefährdung und deren Auswirkungen auf das Kind
- Zusammenarbeit mit IeF und Jugendämtern
- Fallbeispiele und Praxisfragen
- Entwicklung eines eigenen Handlungsleitfadens für die Praxis
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Kurs-Nr.
26JP0064
Dozent*in
Carolin Frank, Irene Janek
In der Schulsozialarbeit begegnen den Fachkräften in ihrem Handlungsalltag junge Menschen, die belastende Lebensereignisse mit sich bringen beziehungsweise sich in belastenden Lebenslagen befinden, sich zurückziehen, schwer oder zum Teil nicht mehr erreichbar sind. Oftmals entsteht hierbei das Gefühl, dass hier nichts mehr zu gehen scheint.
Es kommen Fragen im Praxisalltag auf, wie man als Fachkraft die betroffenen jungen Menschen erreichen und unterstützten kann. Wie kann man hier die pädagogische Beziehung aufbauen? Die Fortbildung fokussiert die Fragestellung: Wie kann ein guter Zugang entwickelt und geschaffen werden?

Nachfolgende Ziele werden in der Fortbildung verfolgt. Die Teilnehmenden:
- kennen die Grund- und Entwicklungsbedürfnisse,
- kennen theoretische Grundlagen der Emotionen, insbesondere der Scham,
- beobachten und erkennen Grenzen der eigenen Fachkompetenz und Zuständigkeit,
- haben die eigene Grundhaltung weiterentwickelt und erweitern ihre eigene Identität,
- kennen Beratungsansätze aus einer systemischen, kurativen und traumasensiblen Haltung,
- haben Entwicklungsschritte und Handlungsoptionen für den Alltag erarbeitet,
- sind in der eigenen Haltung und in den Kernkompetenzen gestärkt.

Die zweitägige Fortbildung ist wie folgt thematisch gegliedert:

Tag 1:
- Herstellen eines gemeinsamen Arbeitsbündnisses
- Reflexion der eigenen Rolle
- Haltung und Werte
- Konzeptionen von systemischer Arbeit, Trauma, Glück, Teilearbeit
- Risiko- und Schutzfaktoren

Tag 2:
- Entwicklungsaufgaben und Chancen
- Fragetechnik und Methodenvielfalt
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Kurs-Nr.
26JP0065
Dozent*in
Dirk Zipse
In der (sozial-)pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen sehen sich Fachkräfte immer häufiger direkt oder indirekt mit verbaler und psychischer Gewalt bis hin zu gewalttätigen Handlungen und deren Auswirkungen konfrontiert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die instrumentell oder impulsiv-aggressiv auf Konfliktsituationen einwirken, fordert ein hohes Maß an Fachlichkeit und persönlicher Souveränität der Mitarbeitenden sowie strukturelle Bedingungen, die den Mitarbeitenden die erforderlichen Handlungsspielräume ermöglichen.

Gewaltprävention spielt sich auf drei Ebenen ab: Verminderung von gewaltfördernden Faktoren und Einflüssen im Innern von Institutionen und Einrichtungen, Deeskalation von auftretender, gewaltbereiter oder gewalttätiger Situationen und letztlich die angemessene, fachlich fundierte Aufarbeitung erfahrener Gewalt mit Opfern, Täterinnen und Tätern und deren Umfeld.

In diesem zweitägigen Seminar wird Erklärungswissen vermittelt zu:
- Faktoren der Entwicklung individueller Aggressions- und Gewaltbereitschaft
- Strukturellen Bedingungen von Gewalt
- Formen der Gewalt und Typologie
- Dynamik in gewaltbereiten Gruppierungen
- Psychodynamik im Kontext von Stress und Gewalt
- Psychodynamik des Opfererlebens

Des Weiteren erfolgen Handlungswissen sowie Auseinandersetzung über:
- neue pädagogische Konzepte zum Umgang mit Gewaltbereitschaft, insbesondere aus der konfrontativen Handlungslehre und der neuen Autorität
- die Entwicklung von Regeln und grenzenwahrender Haltung/Erziehung
- Settings und Methoden der Intervention
- Krisenkommunikation und Deeskalation von gewaltbereiten Situationen
- rehabilitierende Tatfolgenbearbeitung

In der Veranstaltung wird das erforderliche Basiswissen durch visualisierte Inputs der Trainerin eingeführt, methodisches Vorgehen erläutert und durch Übungen, Rollenspiele und Simulationen wird die Übertragung in den Arbeitsalltag trainiert.

Hinweise:

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen (Teams oder Tandems) aus einer Schule oder Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte in der Praxis.

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS Institut für Fortbildung und Praxisberatung der Karola-Bloch-Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe, Reutlingen
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Kurs-Nr.
26JP0066
Dozent*in
Dagmar Cordes
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JP0069
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 02.03.2026 - Mi., 21.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
775,00 € (inkl. MwSt.)

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressatinnen und Adressaten ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen. Dementsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.


Die Einführung in die Arbeitsfelder umfasst zwei Seminare und findet zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe


In der Fortbildung werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Arbeitsfeld vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet.
In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden unter anderem folgende Themen angeboten:
- Öffentlichkeitsarbeit
- Rechtsfragen
- Mädchen*- und Jungen*arbeit
- Interkulturelle Sensibilisierung
- Inklusion
- Social Media
- Arbeitsorganisation
- Selbstfürsorge


Die parallele Bearbeitung mehrerer Arbeitsfelder ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche, dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes und soll Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen.
Ziel der Fortbildung ist es, methodische Handlungssicherheit zu erlangen und konzeptionelle Fragestellungen zu klären.
Neben der vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeitsfeld öffnet die Fortbildungsveranstaltung den Blick für die Vernetzung mit den angrenzenden Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage des Akademie der Jugendarbeit e. V. unter www.jugendakademie.de entnommen werden.


Die Fortbildung umfasst insgesamt fünf Tage, die in zwei Veranstaltungsblöcke (Block 1 und Block 2) aufgeteilt sind. Sie beginnt mit einem Grundlagentag, der dem jeweiligen Block vorgeschaltet wird. Im zweiten Block werden dann nur noch die beiden Vertiefungstage gebucht. Der Einstieg in die Veranstaltung ist in Block 1 und Block 2 möglich. Die Blöcke sind unabhängig voneinander buchbar. Auch ein ausschließlicher Besuch eines Blockes ist denkbar.

Block 1:
02.03.2026 (Grundlagentag)
03.03.2026
04.03.2026

Block 2:
19.10.2026 (Grundlagentag)
20.10.2026
21.10.2026



Hinweise:


*Auch nichtbinäre Geschlechtsidentitäten sind einbezogen.


Preis je 3-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 495,00 Euro

Preis je 2-tägiges Seminar:
Preis inkl. Unterkunft und Verpflegung: 280,00 Euro


Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung können Sie bei der Quartiersakademie eine finanzielle Förderung beantragen. Die Quartiersakademie wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der Antrag muss im Voraus gestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite: www.quartiersakademie.de


Es besteht, so lange Kapazitäten vorhanden sind, die Möglichkeit, ein Einzelzimmer gegen einen pauschalen Zuschlag von 40,00 € zu reservieren.


Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V., der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.



Anmeldung:
https://www.jugendakademie-bw.de/einfuehrungskurs.html

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0070
Dozent*in
Martin Geserich, Sarah Leierseder, Daniela Bold, Christiane Hillig, Eddy Götz, Celine Brauch, Christiane Bollig, Ben Seidel, Sabine Röck, Sabine Pester, Alice Efferenn, Marina Bahnmüller, Benedikt Seybel, Kurt Meyer, Bettina Pfluger, verschiedener Arbeitsfelder Referierende
Was interessiert mich? Was sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich beruflich und privat? Welcher Beruf passt zu mir? Für die eigene berufliche Orientierung ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Jugendliche zentral.
Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter im Orientierungsprozess. Die stärkenorientierte Haltung ist hier sehr hilfreich und unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung.
Die Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für die Jugendlichen ist daher wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
- Grundlagen der stärken- und ressourcenorientierten Arbeit
- Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für Jugendliche
- Kennenlernen von Methoden, um mit Jugendlichen an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten
- Individuelle Begleitung von Jugendlichen bei der Auseinandersetzung und Entwicklung ihrer Ziele und Visionen

Die Bedarfe und Fragestellungen der Teilnehmenden werden berücksichtigt.
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Kurs-Nr.
26JP0071
Dozent*in
Angelika Roth, Evelyn Dobberke
Anmeldung möglich
Mo., 12.10.2026 - Di., 13.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit mit Mädchen, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen in ihrer Beziehungs- und Verbalisierungsfähigkeit sehr eingeschränkt sind, löst im pädagogischen Alltag bei den Fachkräften oft Hilf- und Ratlosigkeit aus.
Zur traumaspezifischen Symptomatik gehören unter anderem Selbstverletzungen, dissoziatives Verhalten, gering ausgeprägte Impulskontrolle oder Flashbacks.

Diese zweitägige Fortbildung bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0072
Dozent*in
Christiane Dietsch, Heidrun Neuwirth
Anmeldung möglich
Mi., 02.12.2026 - Do., 03.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Toxische Männlichkeit", Boys-Crisis, Männlichkeit als gesellschaftliches Gesamtproblem oder "Jungen als Bildungsverlierer" … – die Liste der problematisch wahrgenommenen Aspekte von Jungen* und jungen Männern* ist lang.

Als pädagogischer Gegenentwurf soll Jungen*arbeit dabei helfen, Jungen* ein gelingendes gutes Leben in diesem Spannungsfeld zu ermöglichen. Aber was ist Jungen*arbeit eigentlich? Wie kann sie bedarfsgerecht gestaltet werden? Ist sie besonders eine Aufgabe für männliche* Fachkräfte? Und was brauchen Fachkräfte aller Geschlechter, um Jungen* bei der Bewältigung ihrer geschlechterbezogenen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?

Die Fortbildung vermittelt Fachkräften wesentliche Grundlagen zu geschlechtlicher Sozialisation und zeigt auf, inwiefern Geschlecht sozial konstruiert und einstudiert wird. Sie ermöglicht einen soliden Einstieg in die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* und bietet praktische Ideen an, um Jungen* bezüglich ihrer Geschlechtersozialisation in der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Die zwei Tage öffnen Räume für Fragen, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden.

Inhalte:
- Grundlagen geschlechtsbezogener Pädagogik
- Lebenslagen von Jungen* sowie daraus resultierende Bedürfnisse und Herausforderungen
- Themen der Jungen*arbeit
- Biografische Arbeit und Haltungen der Jungen*arbeit
- Praxisorientierte Angebote und Methoden der Jungen*arbeit

Hinweis:

* Den Asterisk versteht die LAGJM als Zeichen dafür, dass Geschlecht eine unabgeschlossene Kategorie ist. Für die LAGJM sind im Begriff Jungen* alle Personen gemeint, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0073
Dozent*in
Michael Schirmer

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