Traumatisierte Mädchen und junge Frauen – Methoden für den pädagogischen Alltag in den erzieherischen Hilfen

Kursnr.
26JP0072
Zeitraum
Mo., 12.10.2026 - Di., 13.10.2026
10:00 - 16:30 Uhr
Dauer
2 Termine
Gebühr
mit Übernachtung: 426,00 € (inkl. MwSt.)
ohne Übernachtung: 345,00 € (inkl. MwSt.)


Die Arbeit mit Mädchen, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen in ihrer Beziehungs- und Verbalisierungsfähigkeit sehr eingeschränkt sind, löst im pädagogischen Alltag bei den Fachkräften oft Hilf- und Ratlosigkeit aus.

Zur traumaspezifischen Symptomatik gehören unter anderem Selbstverletzungen, dissoziatives Verhalten, gering ausgeprägte Impulskontrolle oder Flashbacks.

Diese zweitägige Fortbildung bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.


Hinweis:


Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg e. V.


Kurstermine

Anzahl: 2
Datum

12.10.2026

Uhrzeit

10:00 - 18:00 Uhr

Ort

Schloßstraße 31, Tagungszentrum Gültstein

Datum

13.10.2026

Uhrzeit

09:00 - 16:30 Uhr

Ort

Schloßstraße 31, Tagungszentrum Gültstein



Zielgruppe

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten

Kursort

Tagungszentrum Gültstein
Schloßstraße 31
71083 Herrenberg-Gültstein