Anmeldung möglich
Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
0,00 €
Die Aufgaben und Anforderungen an Träger von Kindertageseinrichtungen sind vielfältig und wurden jüngst durch das Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes erweitert. Die Gewährleistung des Kindeswohls in der Einrichtung ist das zentralste Thema mit vielfältigen Aufgaben, die im Alltag umzusetzen sind.

Dies umfasst die räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen, personellen und konzeptionellen Voraussetzungen sowie die Umsetzung des Förderauftrags und des Kinderschutzes.

In diesem Online-Kompaktseminar sollen die Grundlagen zur Führung des Betriebs von Kindertagesstätten vermittelt werden, insbesondere für Personen, die neu Trägeraufgaben übernehmen.

Folgende Themen sind Inhalt der Fortbildung:
- Gesetzliche Grundlagen (SGB VIII und KiTaG) – Neuerungen KJSG
- Betriebserlaubnisverfahren – auch Vorstellung des digitalen Betriebserlaubnisverfahrens (DiBev)
- Konzeptionelle Voraussetzungen
- Umsetzung Kinderschutz (§ 47 SGB VIII)
- Räumliche Voraussetzungen
- Personelle Voraussetzungen (KiTaVO, § 7 KiTaG, § 21 LKJHG)
- Angebotsformen der Kindertagesbetreuung

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt und wird zweimal in identischer Form angeboten.
26KD0018 23.04.2026
26KD0019 04.11.2026
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Kurs-Nr.
26KD0019
Dozent*in
Theresa Güttner, Tamara Schuler
Anmeldung möglich
Di., 01.12.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
196,00 € (inkl. MwSt.)
Mit welcher Rolle bin ich heute eigentlich hier? Ist die Klarheit nicht da, kann es für gewählte Vertrauenspersonen in Gesprächen zu Konfusion auf mehreren Seiten des „Runden Tisches“ führen und manchmal dann auch zu einer deutlich spürbaren Belastung in der Beziehungsebene.
Rollen werden durch die Summe der Erwartungen geprägt, die an Sie gestellt werden. Dabei geht es um bewusste und unbewusste Erwartungen, implizite und explizite. Erwartungen, die von außen an eine Rolle herangetragen werden, haben genau so eine Gewichtung, wie die Erwartungen, die der Rolleninhaber selbst an sich stellt.
Wir schauen uns gemeinsam Ihr Verständnis von Ihrer Rolle und den verknüpften Erwartungen an Ihre Rolle an. Konfliktsituationen, Veränderungsprozesse und Widerstände in Ihren Arbeitsprozessen aus Ihrer Rolle heraus werden beleuchtet, um dann eine wirksame Haltung zu erarbeiten, die Sie befähigen soll, wirkungsvoll in angespannten und konflikthaften Situationen bewusst und gestärkt aus Ihrer Rolle heraus zu agieren.
Das Seminar hat weiter das Ziel, ein besseres gemeinsames Verständnis beim Gegenüber für Ihre Rolle als gewählte Vertrauensperson zu bewirken und Sie für Ihre Arbeitsprozesse und Kooperationen zu stärken.
Im Seminar werden Basiskompetenzen vermittelt, Konfliktsituationen in Ihrem Arbeitsalltag aus der Rolle der Vertrauensperson begleitet und mittels einer mediativen Grundhaltung mit Gelassenheit schwierige Gespräche geführt sowie eine gute Haltung in der Rolle als Vertrauensperson erarbeitet.

Anna Pruski - systemische Mediatorin und Supervisorin, führt Sie mit vielseitigen Rollenspielen und Selbsterfahrungsübungen zu Ihrem Rollenverständnis und einer aktiven Abgrenzung von möglichen Erwartungen.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0008
Dozent*in
Jürgen Kempf, Anna Pruski
Anmeldung möglich
Di., 16.06.2026 - Mi., 17.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
456,00 € (inkl. MwSt.)
"Wir können über das Leben nichts wissen, es sei denn, wir erzählen Geschichten." (Hannah Arendt)

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Menschen zu befassen. Biografiearbeit kann Kinder und Jugendliche, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Sie bekommen Klarheit über sich und ihre Lebenszusammenhänge und können so ihre Lebenssituation besser einordnen und annehmen.
Fachkräften in psychosozialen Berufen hilft der „biografische Blick“ auf die zu Betreuenden, Verständnis für deren Lebenssituation zu entwickeln. Auch zur Reflexion der eigenen Berufsrolle ist er sinnvoll.

Im Seminar werden die Voraussetzungen, Prinzipien, Regeln und Grenzen für eine achtsame Biografiearbeit erläutert sowie konkrete methodische Beispiele (unter anderem Lebensbuch und Modell der 4 Elternschaften) für die Umsetzung in verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe gegeben. Auch der Umgang mit so genannten heiklen und schwierigen Themen in der Biografie eines Kindes, wie etwa psychische Erkrankung oder Suchterkrankung der Eltern und Familiengeheimnisse, werden thematisiert. Des Weiteren wird darauf eingegangen, wie Fachkräfte die Pflegeeltern für Biografiearbeit gewinnen und dabei unterstützen können.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich nicht nur theoretisch dem Thema zu nähern, sondern einzelne Methoden auch praktisch auszuprobieren und eigene Fälle und Fragen einzubringen.

Hinweis:

Zur Bearbeitung heikler und schwieriger Themen in der Lebensgeschichte von Kindern wird separat die Online-Veranstaltung „Schreibwerkstatt Biografiearbeit – die richtigen Worte finden“ (26JD0010) angeboten. Bei Interesse kann die Veranstaltung, bestehend aus drei Abschnittsterminen, separat gebucht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0036
Dozent*in
Birgit Lattschar
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
375,00 € (inkl. MwSt.)
Tauchen Sie ein in den kraftvoll grünen Naturraum - weit weg vom gewohnten (Arbeits-)Alltag. Schon kurze Aufenthalte in der Natur führen zu deutlicher Entspannung im Gehirn, stärken das Nerven- und Immunsystem. Die Vielfalt der Natur regt inneres Wachstum und Kreativität an, um flexibler und gelassener mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

Aus dem Inhalt:
- Naturgestützte Übungen für mehr psychische Flexibilität
- GINKGO-Kompetenz: Grundgedanke Akzeptanz, Innere Einstellung Optimismus, Netzwerkpflege, Krisenstark mit Selbstwirksamkeit, "Go" mit lösungsorientiertem Handeln
- Im Kontakt mit der Natur die Sinne öffnen, Sichtweisen und Blätter wenden, um wieder ins Gleichgewicht und stärker zu sich selbst zu finden

Frischen Wind und Widerstandskraft in und mit den Botschaften der Natur sammeln!
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Kurs-Nr.
26SP0005
Dozent*in
Andrea Bäzner
Tauchen Sie ein in den kraftvoll grünen Naturraum - weit weg vom gewohnten (Arbeits-)Alltag. Schon kurze Aufenthalte in der Natur führen zu deutlicher Entspannung im Gehirn, stärken das Nerven- und Immunsystem. Die Vielfalt der Natur regt inneres Wachstum und Kreativität an, um flexibler und gelassener mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

Aus dem Inhalt:
- Naturgestützte Übungen für mehr psychische Flexibilität
- GINKGO-Kompetenz: Grundgedanke Akzeptanz, Innere Einstellung Optimismus, Netzwerkpflege, Krisenstark mit Selbstwirksamkeit, "Go" mit lösungsorientiertem Handeln
- Im Kontakt mit der Natur die Sinne öffnen, Sichtweisen und Blätter wenden, um wieder ins Gleichgewicht und stärker zu sich selbst zu finden

Frischen Wind und Widerstandskraft in und mit den Botschaften der Natur sammeln!


Hinweis:
Das Resilienztraining kann das ganze Jahr über im Innen- und im Außenbereich nach individueller Absprache durchgeführt werden.
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Kurs-Nr.
26SX0008
Anmeldung möglich
Mi. 15.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
179,00 € (inkl. MwSt.)
Ziel des Seminars ist die Vermittlung und Vertiefung rechtlicher Kenntnisse zum Ablauf des Rehabilitationsverfahrens und zur "Koordinierung der Leistungen" (Teil 1 Kapitel 4 Sozialgesetzbuch (SGB) IX).

Leistungen sollen wie aus einer Hand erbracht und zeitintensive Zuständigkeitskonflikte der Träger untereinander sowie Doppelbegutachtungen zulasten der Menschen mit Behinderungen vermieden werden. Die Regelungen wurden geschärft und gelten für alle Rehabilitationsträger.

Schwerpunkte des Seminars sind unter anderem:
- Zuständigkeit, Weiterleitung von Anträgen
- Antragsplitting
- Turboklärung
- Leistungsverantwortung bei Mehrheit von Reha-Trägern
- Behandlung von Fragen und Fallkonstellationen der Teilnehmenden

Fallbeispiele können Sie bis drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de senden.
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Kurs-Nr.
26SP0031
Dozent*in
Andreas Pitz
Anmeldung möglich
Di., 16.06.2026 - Mi., 17.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
196,00 € (inkl. MwSt.)
Die Rentenversicherung prüft, bevor sie jemanden auf ewig entbindet. Wenn der Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen gefährdet ist, werden erst alle Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation und/oder Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben analysiert, bevor eine Erwerbsminderungsrente gewährt wird.

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Leistungen die Rentenversicherung zur Sicherung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit vorsieht.

Im Einzelnen sind dies:
• Medizinische Rehabilitation
• berufliche Rehabilitation - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
• Prävention
• Ansprechstellen für Rehabilitation
• Wunsch- und Wahlrecht

Im zweiten Themenblock geht es um die renten- und beitragsrechtlichen Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente und die vorgezogene Altersrente für schwerbehinderte Menschen. So werden Sie fit, um Ihren Kolleginnen und Kollegen zuverlässige Hilfestellung zu geben.


Die Veranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0033
Dozent*in
Matthias Fuchs, Christina Eckmann
Anmeldung möglich
Di., 01.12.2026 - Mi., 02.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
196,00 € (inkl. MwSt.)
Die Rentenversicherung prüft, bevor sie jemanden auf ewig entbindet. Wenn der Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen gefährdet ist, werden erst alle Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation und/oder Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben analysiert, bevor eine Erwerbsminderungsrente gewährt wird.

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Leistungen die Rentenversicherung zur Sicherung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit vorsieht.

Im Einzelnen sind dies:
• Medizinische Rehabilitation
• berufliche Rehabilitation - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
• Prävention
• Ansprechstellen für Rehabilitation
• Wunsch- und Wahlrecht

Im zweiten Themenblock geht es um die renten- und beitragsrechtlichen Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente und die vorgezogene Altersrente für schwerbehinderte Menschen. So werden Sie fit, um Ihren Kolleginnen und Kollegen zuverlässige Hilfestellung zu geben.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0039
Dozent*in
Matthias Fuchs, Christina Eckmann
Im Rahmen der Regelkommunikation wird über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene und Themen des Arbeitsfelds "Kindertagesbetreuung" informiert.

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Fachberatungen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Sie dient dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KD0016
Dozent*in
Kristin Hermann
Im Rahmen der Regelkommunikation wird über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene und Themen des Arbeitsfelds "Kindertagesbetreuung" informiert.

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an pädagogische Fachberatungen der kirchlichen, freien und privaten Trägerverbände. Sie dient dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KD0015
Dozent*in
Kristin Hermann
Anmeldung möglich
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Als weiteren Aspekt des Vertrauensschutzes werden bei diesem Online-Seminar die datenschutzrechtlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit betrachtet und entsprechende Handlungsspielräume besprochen. Dabei ist neben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auch das nationale Datenschutzrecht in der Schulsozialarbeit relevant, wobei die beteiligten Akteurinnen und Akteure jedoch teilweise auf unterschiedliche Rechtsgrundlagen zurückgreifen müssen und bereits dadurch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit auftreten können.
Als Organisationsverantwortung richtet sich der Datenschutz nicht unmittelbar an die Mitarbeitenden/Fachkräfte, sondern primär an die Trägerebene (alle Verpflichtungen aus der DSGVO richten sich beispielsweise grundsätzlich an den sogenannten „Verantwortlichen“).

Welche datenschutzrechtlichen Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen den Akteurinnen und Akteuren der Schulsozialarbeit relevant sind, wie diese ausgelegt werden können und welche Handlungsspielräume möglich sind, wird Schwerpunkt bei diesem Online-Seminar sein.

Die Teilnehmenden können ihre Fragestellungen vorab per E-Mail an den Referenten senden: rainer.patjens@dhbw-stuttgart.de

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Zu den „Rechtlichen Themen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit“ bieten wir vier Module an:

Modul 1: Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht, Garantenstellung
26JD0016, 18.02.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 2: Schutzauftrag
26JD0017, 04.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 3: Schweigepflicht, Zeugnisverweigerungsrecht und Anzeigepflicht
26JD0018, 18.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 4: Datenschutz
26JD0019, 15.04.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Da sich die Inhalte der Module zum Teil aufeinander beziehen, wird der Besuch aller vier Module empfohlen. Die Module können aber auch einzeln besucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0019
Dozent*in
Rainer Patjens
Auf Warteliste
Mo. 08.06.2026
Online-Seminar
30,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar bietet einen umfassenden Einblick in die rechtlichen Aspekte im Umgang mit vermüllten Wohnungen, speziell konzipiert für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Mietrechtliche Aspekte im Umgang mit Vermüllung
- Betreuungsrechtliche Aspekte im Umgang mit Vermüllung
- Strafrechtliche und zivilrechtliche Gefahren
- Sozialrechtliche Ansprüche

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0029
Dozent*in
Tobias Noll
Anmeldung möglich

Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (Modul 2)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 10.06.2026 - Do., 11.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
546,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 2 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden die gesetzlichen Grundlagen für die Arbeit in den stationären Hilfen zur Erziehung vermittelt. Dabei sollen die sozialrechtlichen Grundlagen für den Arbeitsbereich in den Blick genommen und praktische Fragen aus dem Arbeitsalltag beleuchtet werden. Den Teilnehmenden soll dadurch ein Überblick über die öffentliche Erziehungshilfe vermittelt und damit auch (Rechts-)Sicherheit in ihrem alltäglichen Handeln gegeben werden.

Schwerpunkte sind hierbei unter anderem:
- Überblick über die Hilfen zur Erziehung
- Kindeswohlgefährdung
- Sorgerecht
- Alltagssorge und Aufsichtspflicht
- Kinder- und Jugendschutz als übergeordnete Aufgabe der Jugendhilfe
- Meldepflichten
- Dokumentations-, Schweigepflicht und Datenschutz

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0019
Dozent*in
Eva Teufel, Anke Hauer
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Do., 11.06.2026 - Fr., 12.06.2026
Landessportschule Albstadt
0,00 €

Raufen macht Kindern und Jugendlichen Spaß. Sie können sich spielerisch bewegen und sich miteinander messen. Raufspiele schaffen Nähe und Vertrauen untereinander. Ressourcen der Kinder und Jugendlichen werden in den Mittelpunkt gestellt. Fehlt aber ein klarer Rahmen ohne eindeutige Anleitung, dann geht es beim Raufen oftmals um Statusspiele und Machtausübung innerhalb der kämpfenden Gruppe.

Vorgestellt wird ein modulares Modell, wie Raufen spielerisch gelingen kann. Behandelt werden unter anderem die folgenden Themen:
- Welcher Rahmen ist nötig, um sowohl „schüchterne“ Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren zu bewegen als auch forsche Kinder und Jugendliche gut anzuleiten?
- Welches Fundament an Regeln und einer klaren Haltung bei der Anleitung sorgt für verlässliche Fairness? Welche Methoden und Varianten können das reine Kämpfen noch ergänzen, um Fair-Play, Einfühlungsvermögen und gegenseitige Akzeptanz zu schulen?
- Welche gewaltpräventiven Anteile sind in den Raufspielen verborgen, und wie kann der Übertrag in den normalen Alltag in Gruppe, Verein und Schule gelingen?

In vier Trainingseinheiten werden die Raufspiele unter qualifizierter Anleitung praktisch erlebt. Gleichzeitig gibt es theoretische Inputs als Hintergrundwissen. In der Schlussreflexion werden Möglichkeiten des Transfers in das pädagogische Setting der Teilnehmenden erörtert.

Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule sowie Personen aus Sportvereinen mit Neugier und Bewegungsfreude laden wir herzlich ein. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Übungen wird vorausgesetzt.

Hinweise:

Die Teilnehmenden werden gebeten, Neugier und Bewegungsfreude sowie bequeme und reißfeste Sportkleidung mitzubringen.

Ergänzende Literatur:
Beudels, Wolfgang/Anders, Wolfgang: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten. Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie (2002). Borgmann, Dortmund

Riederle, Josef: Kampfesspiele machen Spaß und unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung – Band 1 (2003) und Band 2 (2011). Gewalt Akademie Villigst (Hrsg.).

Preis mit Übernachtung: 260,00 € (ermäßigt: 130,00 €)
Preis ohne Übernachtung: 195,00 € (ermäßigt: 100,00 €)
Der ermäßigte Preis gilt für ehrenamtliche Sportvereinsübungsleitungen.

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.ajs-bw.de

Weitere Informationen:
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
0711 23737-13
info@ajs-bw.de
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0078
Dozent*in
Bernd Möhrle, Ramona Tancu

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich