Das gemeinsame Essen und Trinken in der Kindertageseinrichtung bietet vielfältige Lernmöglichkeiten. Im Vordergrund steht dabei die Begleitung der Entwicklung der Kinder zum selbstständigen und selbstbestimmten Essen. Dabei spielen kulturelle Vielfalt, gesetzliche Vorgaben sowie das Recht auf Partizipation eine zentrale Rolle und machen das Thema „Essen und Trinken“ zu einem bedeutenden pädagogischen Handlungsfeld.
In diesem Seminar wird erörtert, wie die Fragen „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wo“ und „Wohin“ bei der Konzeption und Organisation der Mahlzeiten durch die Werte und Vorstellungen der Familien, der Kita, des Teams und der Leitung geprägt sind. Der Begriff der Kultursensibilität wird eingeführt und im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben sowie dem Entwicklungsstand der Kinder betrachtet.

Im Fokus stehen folgende Themen:
- Das Verständnis der drei Kompetenzbereiche der Kinder im Zusammenhang mit dem Essen: Kennenlernen, Lernen und Können
- Der Blick in den weiterentwickelten Orientierungsplan (WeOp)
- Praktische Ansätze für eine entwicklungsorientierte Begleitung der Mahlzeiten
- Möglichkeiten, Partizipation bei Entscheidungen rund ums Essen zu fördern und Beschwerden angemessen zu berücksichtigen
- Das Bewusstsein für den Einfluss eigener Essgewohnheiten und Erfahrungen auf die Begleitung der Mahlzeiten
Für Erwachsene kann die Gestaltung dieser Alltagshandlung im pädagogischen Kontext eine Herausforderung darstellen – umso wichtiger ist daher eine bewusste Auseinandersetzung damit.

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und die eigene Praxis im Sinne einer kindgerechten und kultursensiblen Essensbegleitung weiterzuentwickeln.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0015
Dozent*in
Kariane Höhn
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Alexander Rapp
Schlaf- und Ruhezeiten gehören zu den sensibelsten Momenten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Sie sind weit mehr als Pausen – sie sind Bildungszeiten, in denen Kinder zur Ruhe finden, Erlebtes verarbeiten und Sicherheit durch Beziehung erleben. Gleichzeitig sind sie im Alltag von Ganztagseinrichtungen organisatorisch besonders herausfordernd: Große Gruppen, enge Zeitfenster, wechselndes Personal und begrenzte Räume erschweren eine verlässliche und kindgerechte Gestaltung.
Hinzu kommen alltägliche Fragen, die zu Unsicherheiten oder Spannungen im pädagogischen Handeln führen können: Wie lange dürfen Kinder schlafen? Sollen, können oder müssen Kinder zu unterschiedlichen Zeiten schlafen (dürfen)? Sollen sie geweckt werden, wenn Eltern es wünschen? Was tun, wenn Erwartungen im Team auseinandergehen oder Eltern andere Vorstellungen haben als die Einrichtung?

Auch der Kinderschutz ist in den Fokus gerückt: Die UN-Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das Recht auf Ruhe und Erholung zu. Doch wie gelingt ein achtsamer und respektvoller Umgang mit dieser verletzlichen Alltagssituation?
- Nähe und Distanz: Wie viel körperliche Nähe braucht oder erlaubt ein Kind beim Einschlafen? Wie sichern Fachkräfte dabei einen professionellen Rahmen?
- Ungewöhnliche Einschlafrituale: Wie gehen Fachkräfte mit kindlichen Strategien um, die irritieren oder kulturell fremd erscheinen, ohne vorschnell zu bewerten?
- Körperkontakt und Begrenzung: Wann braucht ein Kind körperliche Nähe, wann Schutz vor Übergriffigkeit – und wie kann liebevolle Begleitung ohne Grenzverletzung gelingen?
- Durchgängige Präsenz und Beobachtung: Wer begleitet den Schlaf? Wie sichern Einrichtungen die kontinuierliche Anwesenheit einer verantwortlichen Bezugsperson – auch im Sinne des Schutzauftrags?
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe zur Ü3-Gruppe: Ein abrupter Übergang von der Krippe zur Ü3-Gruppe ohne individuelle Schlaf- oder Rückzugsmöglichkeiten kann das Wohlbefinden der Kinder erheblich beeinträchtigen. Fachkräfte sind daher gefragt, diese sensiblen Phasen professionell zu gestalten


In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden fachliches Hintergrundwissen, praktische Impulse zur Raum- und Ablaufgestaltung, Ideen für gelingende Übergänge, Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen und Anregungen für eine tragfähige Elternkommunikation.
Es wird Raum für Reflexion, kollegialen Austausch und konkrete Fallbesprechungen gegeben – mit dem Ziel, mehr Sicherheit im pädagogischen Alltag zu gewinnen und Schlafen und Ruhen als das zu sehen, was sie sein können: echte Bildungs- und Schutzräume.
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Kurs-Nr.
26KP0018
Dozent*in
Maren Kramer
In der heutigen digitalen Welt ist Social Media zu einem zentralen Element der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Während früher Gemeindezeitungen und Schaukästen die Hauptinformationsquellen waren, eröffnen soziale Netzwerke völlig neue Möglichkeiten, um mit Eltern, Fachkräften und der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.

Dieses Seminar zeigt, wie Kindertageseinrichtungen Social Media gezielt nutzen können – sei es zur Information über aktuelle Projekte und Veranstaltungen, zur Stärkung der medialen Identität oder zur effektiven Imagepflege.

Es wird beleuchtet, wie die vielfältigen Chancen und Potenziale einer strategisch geplanten Social-Media-Präsenz für Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden kann. Dabei geht es nicht nur um Sichtbarkeit, sondern auch um Kommunikation, Imagepflege und Standortmarketing.
Gemeinsam werden die Grundlagen und Strategien für einen gelungenen Social-Media-Auftritt erarbeitet:
- Welche Plattformen sind für Kitas besonders geeignet?
- Wie erreicht man die verschiedenen Zielgruppen effizient?
- Wie kann man Inhalte kreativ und ansprechend gestalten?
- Welche Tools unterstützen bei der Content-Erstellung?
- KI-gestützte Texterstellung – Wie kann künstliche Intelligenz helfen?
- Bilder für Social Media – Was eignet sich und wo findet man sie?
- Videos & Podcasts – Welche Formate sind für Kitas sinnvoll?

Neben den zahlreichen Chancen werden auch die Herausforderungen und Risiken im Umgang mit Social Media beleuchtet und aufgezeigt, wie ein sicherer und verantwortungsvoller Einsatz gewährleistet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0032
Dozent*in
Christina Vaih-Baur
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
KVJS Stuttgart
239,00 € (inkl. MwSt.)
Seit einigen Jahren wandelt sich der Blick auf Kinder mit herausforderndem Verhalten. Mehr und mehr reflektieren die Teams ihren Umgang mit Kindern, Tagesablauf und Raumgestaltung.
Die Träger sollten sich an diesem Prozess beteiligen und gemeinsam mit den Fachkräften passende Rahmenbedingungen schaffen und in der Folge Handlungssicherheit bieten. Dies ist vor allem in der Phase, in welcher Eltern zur Diagnostik informiert und aufgefordert werden, von besonderer Bedeutung - auch in Bezug auf den Kinderschutz.

- Wie stellen sich die rechtlichen Grundlagen zu Inklusion und Kinderschutz dar?
- Wie wird herausforderndes Verhalten definiert?
- Woran erkennen Fachkräfte, Leitungen und Träger den Bedarf eines diagnostischen Verfahrens?
- Wie gelingt es, alle Beteiligten ins Boot zu holen?
- Wie können gute Rahmenbedingungen (pädagogisches Konzept, Alltags- und Raumgestaltung, Aufgabenverteilung Träger/Leitungen/Fachkräfte, Elterngespräche) geschaffen werden?
- Wie kann Handlungssicherheit im Umgang mit dem Kind und mit den Eltern erworben werden?

Ihre Fragen haben Vorrang!
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Kurs-Nr.
26KP0039
Dozent*in
Heike Baum
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KP0043
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Do. 24.09.2026
KVJS Stuttgart
229,00 € (inkl. MwSt.)
Erziehungspartnerschaften gelingen dann gut, wenn Eltern akzeptierend und wertschätzend begegnet wird. Die innere Haltung und die Anwendung von Gesprächstechniken beeinflussen das Gelingen eines Gesprächs.

Das Seminar vermittelt, wie durch Wertschätzung und eine positive innere Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.
Des Weiteren wird das Thema Inklusion aufgegriffen. Durch die Vielfalt der Kinder mit besonderem Förderbedarf steigen die Anforderungen im Umgang und im Gespräch mit Eltern.

Das Seminar ist aus einem gemeinsamen Projekt des KVJS und des Heilpädagogischen Fachdienstes im Landkreis Böblingen heraus entstanden.
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Kurs-Nr.
26KP0046
Dozent*in
Ulrike Weber-Böhret, Martina Hirsch-Dambacher
Im einleitenden Teil werden die Grundlagen und ausgewählte Urteile zu häufig auftretenden Fragen/Schwierigkeiten rund um die Erteilung, den Widerruf oder Entzug der Kindertagespflegeerlaubnis sowie zur Änderung und Auflagenerteilung dargestellt.

Weiterhin erfolgt ein kurzer Überblick über die Grundlagen und neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz in der Kindertagespflege sowie zur Berücksichtigung des Datenschutzes bei Verfahren zum § 8a SGB VIII.

Zu den jeweiligen Themen besteht die Möglichkeit, vorab eingereichte Fallbeispiele zu besprechen sowie in den offenen Austausch zu treten.
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Kurs-Nr.
26KP0047
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Im Rahmen rechtlicher Betreuungen können bereits kleine Unachtsamkeiten Folgen haben. Dieses Seminar zeigt typische Fehlerquellen auf und vermittelt praxisnahe Ansätze zur rechtssicheren und verantwortungsvollen Führung von Betreuungen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Umfang und Beschränkungen des Vertretungsrechts der Betreuten
- Einordnung der Eigenhandlungen und Wünsche der Betreuten
- Fehler bei der Geltendmachung von Ansprüchen der Betreuten
- Fehler bei der Einwilligung zu medizinischen Behandlungen
- Fehler bei freiheitsentziehenden Maßnahmen
- Fehlerquellen und Risiken bei Verjährung
- Fehlerquellen und Risiken bei Zwangsvollstreckung
- Umgang mit bestehenden Vollmachten neben der Betreuung
- Erteilung von Vollmachten während der Betreuung

Das Seminar hat die folgenden Lernziele:
- Schutz der Betreuten
- Schutz vor Haftung der Betreuerin oder des Betreuers
- Zusammenarbeit
- Arbeitserleichterung
- Rechtssicherheit


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0002
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 09.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden zentrale Themen zu Genehmigungen durch das Betreuungsgericht behandelt, darunter auch praxisbezogene Fallbeispiele. Zudem werden wertvolle Tipps zur Fehlervermeidung in der Zusammenarbeit mit dem Gericht gegeben.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Arbeitsweise des Betreuungsgerichts in gerichtlichen Genehmigungsverfahren
- Vermögensbezogene betreuungsgerichtliche Genehmigungsvorbehalte
- Best Practice Genehmigungsantrag Immobilienverkauf und Ausschlagung
- Bestimmungen zur Geldanlage und Einlagensicherung sowie Sperrvereinbarung
- Rechtsprechungs-Update, insbesondere zu § 1849 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Genehmigung von Schenkungen und Leistungen an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0003
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 16.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das Nachlassverfahren und die Berührungspunkte mit der rechtlichen Betreuung.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Nachlassverfahren – Überblick, Zuständigkeiten, Rechtsgrundlagen
- Berührungspunkte von rechtlicher Betreuung mit Nachlassverfahren
- Betreuungsgerichtliche Genehmigung der Ausschlagung für betreute Menschen
- Erbscheinsantrag für betreute Menschen
- Grundzüge der Erbenhaftung

Diese Themen werden ergänzt und veranschaulicht durch praxisbezogene Fallbeispiele sowie Tipps und Tricks zur Fehlervermeidung bei nachlassrechtlichen Fragen in einer Betreuung.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0004
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 23.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar erfahren Sie alles rund um das Erbrecht in der Betreuungspraxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Praxisbezogene Grundzüge des materiellen und formellen deutschen Erbrechts
- Erbrechtliche Fragestellungen mit Wirkungen in andere Rechtsgebiete (insbesondere Betreuungsrecht und Sozialrecht)
- Zivil- und sozialrechtliche Aspekte des Behindertentestaments in der rechtlichen Betreuung
- Update relevante Rechtsprechung zum Erbrecht für die Betreuungspraxis
- Nachlasssicherung und Betreuung
- Vergütung bei Tod der betreuten Person


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0005
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Fr. 09.10.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die lernen möchten, wie sie sich im beruflichen und privaten Alltag einfach und effektiv gegen verbale und körperliche Angriffe wehren können.

Im theoretischen Teil werden allgemeine Hinweise zur Prävention und Deeskalation vermittelt, im praktischen Teil Abwehrtechniken mit dem Schwerpunkt Nervendruckpunkttechnik.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:

Prävention und Selbstbehauptung:
- Verteidigung beginnt im Kopf
- Achtsamkeit, Umsichtigkeit
- Selbstbewusst NEIN sagen
- Grenzen zeigen

Nervendruckpunkte (NDP):
- Erlernen einiger wirksamer NDP und deren Anwendung bei Angriffen
- Wirksamkeit und Folgen

Abwehrtechniken beim:
- Festhalten an Händen oder Jacke
- Haare Fassen
- Umklammern, Würgen
- Abwehrverhalten bei mehreren Angreifern

Dieses Seminar ist für Teilnehmende aller Altersklassen geeignet. Besondere sportliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0015
Dozent*in
Stephan Rimpel, Markus Wolf
Anmeldung möglich
Do. 30.04.2026
KVJS Stuttgart
184,00 € (inkl. MwSt.)
Mit der Reform des Betreuungsrechts, die am 01.01.2023 in Kraft getreten ist, wurde das Selbstbestimmungsrecht betreuter Menschen deutlich gestärkt. Gleichzeitig blieben aber wesentliche staatliche Schutzpflichten bestehen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen der Wahrung der Selbstbestimmung und den staatlichen Schutzpflichten bewegt sich auch die Problematik der Betreuung gegen den geäußerten Wunsch der zu betreuenden Person.

Schwerpunkt des Seminars ist die Vertiefung der verfassungsrechtlichen Grundsätze und der betreuungsrechtlichen Rechtsvorschriften, die einen Ausgleich zwischen der Selbstbestimmung und dem Schutz betreuter Menschen schaffen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Verfassungsrechtliche Grundlagen der Selbstbestimmung und staatliche Schutzpflichten
- Die Magna Charta des § 1821 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): Selbstbestimmung und ihre Grenzen
- Freier und natürlicher Wille
- Überblick: Zwang in der Betreuung
- Voraussetzungen der Betreuung gegen den geäußerten Wunsch
- Zweckmessigkeitserwägungen, insbesondere Grenzen der Betreubarkeit zum Beispiel bei Menschen ohne Obdach, mit Suchtproblematik und mit hohem Aggressionspotential mit konkreten Beispielen aus der Praxis


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 95 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0017
Dozent*in
Szymon Mazur

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