Anmeldung möglich

Modul 4: Wirkung und Steuerung im Einzelfall
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Do. 05.11.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Bei der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde die Bedeutung einer an der Wirkung ausgerichteten Leistungserbringung durch den Gesetzgeber betont. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden daher mit der Wirkungsüberprüfung sowie der Anpassung und Fortschreibung des Gesamtplans auseinander. Sie lernen die Wirkfaktoren kennen und erlernen Methoden zur Überprüfung der Wirkung im Einzelfall. Unter diesem Gesichtspunkt der Wirkungsüberprüfung wird auch die Zielformulierung und Auswertung anhand von Praxisbeispielen thematisiert. Durch das personenzentrierte Gesamtplanverfahren hat das Teilhabemanagement einen Steuerungsauftrag. Die Teilnehmenden lernen diesen kennen und erlernen Methoden zur individuellen Steuerung des Verfahrens.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Rechtliche Hintergründe
- Wirkung in der Eingliederungshilfe
- Bedeutende Wirkfaktoren
- Zielformulierung und Auswertung
- Personenzentrierte Steuerung des Verfahrens
- Anpassung des Gesamtplans

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SD0027
Dozent*in
Silke Weilandt, Jara Wagner, Jan Etzel
Anmeldung möglich

Modul 4: Wirkung und Steuerung im Einzelfall
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mi., 02.12.2026 - Do., 03.12.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Bei der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde die Bedeutung einer an der Wirkung ausgerichteten Leistungserbringung durch den Gesetzgeber betont. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden daher mit der Wirkungsüberprüfung sowie der Anpassung und Fortschreibung des Gesamtplans auseinander. Sie lernen die Wirkfaktoren kennen und erlernen Methoden zur Überprüfung der Wirkung im Einzelfall. Unter diesem Gesichtspunkt der Wirkungsüberprüfung wird auch die Zielformulierung und Auswertung anhand von Praxisbeispielen thematisiert. Durch das personenzentrierte Gesamtplanverfahren hat das Teilhabemanagement einen Steuerungsauftrag. Die Teilnehmenden lernen diesen kennen und erlernen Methoden zur individuellen Steuerung des Verfahrens.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Rechtliche Hintergründe
- Wirkung in der Eingliederungshilfe
- Bedeutende Wirkfaktoren
- Zielformulierung und Auswertung
- Personenzentrierte Steuerung des Verfahrens
- Anpassung des Gesamtplans

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.

Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine zweitägige Veranstaltung. An beiden Tagen findet die Fortbildung halbtägig statt:
1. Tag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
2. Tag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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Kurs-Nr.
26SD0028
Dozent*in
Silke Weilandt, Jara Wagner, Jan Etzel
Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit traumatisierten Leistungsberechtigten vertiefen möchten. Das Seminar bietet einen Überblick über das Thema Trauma, die damit verbundenen Traumafolgen sowie aktuelle Therapieansätze. Besonders im Fokus steht die Gestaltung von Beratungsgesprächen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden nach dem Seminar sowohl über fundiertes theoretisches Verständnis verfügen als auch über praktische Handlungskompetenzen Beratungsgespräche mit dieser Zielgruppe professionell und sicher zu führen.
Das Seminar kombiniert theoretische Inputs mit Gruppenarbeiten und Diskussionen. Eigene Beispiele aus der Praxis können gerne mit eingebracht werden.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Seminars sind:
- Einführung in das Thema (Definition, Ursachen / Auslöser von Trauma, psychische und physische Auswirkungen von Traumata)
- Traumafolgen (kurz- und langfristige Folgen und die Wichtigkeit der ersten Hilfe, Symptome und Verhaltensweisen, Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben)
- Tipps für Beratungsgespräche (Vorbereitung und räumliche Gestaltung, Gesprächstechniken und -strategien, Umgang mit Triggern und Flashbacks, Selbstfürsorge für Beraterinnen und Berater)
- Überblick über Therapieansätze

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0030
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Im beruflichen Alltag treffen Beratende zunehmend auf Menschen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen. Diese Diversität bereichert – kann aber auch zu Missverständnissen führen. Wie gelingt eine kultursensible, vertrauensvolle Kommunikation? Wie werden migrantische Zielgruppen besser erreicht? Und wie kann das eigene professionelle Auftreten auch unter interkulturellen Aspekten gestärkt werden?

Die Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Beratungskompetenz gezielt an die gesellschaftliche Vielfalt anzupassen – ein wichtiger Schlüssel für wirksame Kommunikation und nachhaltige Beratungserfolge.
Sie lernen, eigene Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren und gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit kulturell geprägten Unterschieden. Das stärkt nicht nur Ihre persönliche Professionalität, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der Ratsuchenden.

Gerade in der Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte ist ein sensibler, respektvoller Umgang entscheidend für den Aufbau von Vertrauen – und somit für den Zugang zu Unterstützungsangeboten. In dieser praxisnahen Fortbildung erhalten Sie wertvolle Impulse und konkrete Werkzeuge, um:
- interkulturelle Missverständnisse in der Beratung zu erkennen und zu vermeiden
- migrantische Personen gezielter anzusprechen und nachhaltig zu erreichen
- Vertrauen und Kompetenz in der Beratung sichtbar und spürbar zu machen
- Ihre eigene Haltung in der Vielfalt professionell zu reflektieren

Durch praxisnahe Übungen und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen gewinnen Sie neue Perspektiven und konkrete Ideen, die Sie direkt in Ihrem Berufsalltag anwenden können.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0032
Dozent*in
Marina Khanide
Anmeldung möglich
Fr. 20.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Barrierefreie Beratung ist mehr als eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein Schlüssel zu echter Teilhabe. Wenn Beratung alle Menschen erreicht – unabhängig von Sprache, Behinderung, Kultur oder Lebenslage – wird Inklusion nicht nur ein theoretisches Ziel, sondern konkret im Alltag erlebbar. Gesetze wie das SGB IX, das Behindertengleichstellungsgesetz und das Landes-BGG Baden-Württemberg schaffen hierfür den verbindlichen Rahmen. Doch die Praxis zeigt: Die Umsetzung ist ein kontinuierlicher Prozess, der Fachkräfte in der Eingliederungshilfe immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Diese Fortbildung will dazu beitragen, Orientierung, Klarheit und Motivation zu geben. Wir machen deutlich, dass Barrierefreiheit nicht als „Alles-oder-Nichts“ verstanden werden muss, sondern als Weg: Schritt für Schritt können Beratungsangebote inklusiver, zugänglicher und wirksamer gestaltet werden.

Inhalte der Fortbildung
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage: Wo entstehen Barrieren und wie können wir sie abbauen? Gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeiten wir zentrale Aspekte:
- Physische Barrieren: Zugängliche Räume, Orientierungshilfen, räumliche Gestaltung.
- Kommunikative Barrieren: Leichte Sprache, Gebärdensprache, unterstützte Kommunikation, Übersetzung.
- Digitale Barrieren: Barrierefreie Webseiten, Online-Formulare, Nutzung von assistiven Technologien.
- Kulturelle und soziale Barrieren: Sensibilität für unterschiedliche Lebenswelten, Migrationshintergrund, Bildung, Armut.
- Strukturelle Barrieren: Schnittstellenprobleme z.B. zwischen Rehaträgern, Komplexität von Verfahren, bürokratische Hürden, fehlende Zeit und Struktur für gute Beratung
- Fachliche Barrieren: „Tunnelblick“ im Hilfesystem, mangelndes Wissen über z.B. Hilfsmittel, Unterstützungsformen, Behinderungsformen und Auswirkungen

In der eintägigen Veranstaltung durchlaufen wir gemeinsam die verschiedenen Barrieren, fördern Bewusstsein und Reflexion, zeigen Praxisbeispiele und stellen Hilfsmittel sowie Checklisten vor.
So entsteht Motivation und Sicherheit, Beratung Schritt für Schritt immer inklusiver zu gestalten – und dem Ziel einer barrierefreien Beratung kontinuierlich näher zu kommen.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0033
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Anmeldung möglich
Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit in der Eingliederungshilfe ist komplex, anspruchsvoll und geprägt von unterschiedlichen Perspektiven und Erwartungen zwischen Leistungsträgern, Leistungserbringern und Angehörigen. Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanager tragen hohe Verantwortung und treffen regelmäßig Entscheidungen in schwierigen Fällen. Kollegiale Beratung bietet hier einen strukturierten Rahmen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, Fälle zu reflektieren und voneinander zu lernen.

Ziele der Fortbildung:
- Einführung in die Methode der kollegialen Beratung (Grundprinzipien, Rollen, Ablaufmodelle)
- Sicherheit in der Anwendung der Methode gewinnen
- Übung an konkreten Praxisfällen aus der Eingliederungshilfe
- Stärkung von Teamgeist, Reflexionsfähigkeit und professioneller Handlungssicherheit
- Verankerung kollegialer Beratung als kontinuierliches Instrument in Teams und Organisationen

Inhalte:
- Theoretische Grundlagen: Was ist kollegiale Beratung? Unterschiede zu Supervision und Fallbesprechung
- Strukturiertes Vorgehen: Ablauf, Rollen (Fallgeberin und Fallgeber, Beraterinnen und Berater, Moderatorinnen und Moderatoren)
- Methodische Varianten: klassische 6-Schritte-Methode, lösungsorientierte Varianten, Kurzformate
- Übungen anhand realer Fallbeispiele aus der Eingliederungshilfe (z. B. schwierige Hilfeplanprozesse, Konflikte mit Leistungserbringern, Grenzfälle bei Teilhabeleistungen)
- Transfer in den Arbeitsalltag: Etablierung regelmäßiger Beratungsrunden, Umgang mit Widerständen, Nutzen für Qualität und Psychohygiene

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0034
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Do., 11.06.2026 - Fr., 12.06.2026
Landessportschule Albstadt
0,00 €

Raufen macht Kindern und Jugendlichen Spaß. Sie können sich spielerisch bewegen und sich miteinander messen. Raufspiele schaffen Nähe und Vertrauen untereinander. Ressourcen der Kinder und Jugendlichen werden in den Mittelpunkt gestellt. Fehlt aber ein klarer Rahmen ohne eindeutige Anleitung, dann geht es beim Raufen oftmals um Statusspiele und Machtausübung innerhalb der kämpfenden Gruppe.

Vorgestellt wird ein modulares Modell, wie Raufen spielerisch gelingen kann. Behandelt werden unter anderem die folgenden Themen:
- Welcher Rahmen ist nötig, um sowohl „schüchterne“ Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren zu bewegen als auch forsche Kinder und Jugendliche gut anzuleiten?
- Welches Fundament an Regeln und einer klaren Haltung bei der Anleitung sorgt für verlässliche Fairness? Welche Methoden und Varianten können das reine Kämpfen noch ergänzen, um Fair-Play, Einfühlungsvermögen und gegenseitige Akzeptanz zu schulen?
- Welche gewaltpräventiven Anteile sind in den Raufspielen verborgen, und wie kann der Übertrag in den normalen Alltag in Gruppe, Verein und Schule gelingen?

In vier Trainingseinheiten werden die Raufspiele unter qualifizierter Anleitung praktisch erlebt. Gleichzeitig gibt es theoretische Inputs als Hintergrundwissen. In der Schlussreflexion werden Möglichkeiten des Transfers in das pädagogische Setting der Teilnehmenden erörtert.

Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule sowie Personen aus Sportvereinen mit Neugier und Bewegungsfreude laden wir herzlich ein. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Übungen wird vorausgesetzt.

Hinweise:

Die Teilnehmenden werden gebeten, Neugier und Bewegungsfreude sowie bequeme und reißfeste Sportkleidung mitzubringen.

Ergänzende Literatur:
Beudels, Wolfgang/Anders, Wolfgang: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten. Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie (2002). Borgmann, Dortmund

Riederle, Josef: Kampfesspiele machen Spaß und unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung – Band 1 (2003) und Band 2 (2011). Gewalt Akademie Villigst (Hrsg.).

Preis mit Übernachtung: 260,00 € (ermäßigt: 130,00 €)
Preis ohne Übernachtung: 195,00 € (ermäßigt: 100,00 €)
Der ermäßigte Preis gilt für ehrenamtliche Sportvereinsübungsleitungen.

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.ajs-bw.de

Weitere Informationen:
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
0711 23737-13
info@ajs-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0078
Dozent*in
Bernd Möhrle, Ramona Tancu
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0062
Dozent*in
Laura Reidenbach
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0063
Dozent*in
Laura Reidenbach
Die Entscheidung über die Adoptionseignung ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben in der Adoptionsvermittlung. Es gilt, das Wohl des Kindes sicherzustellen, indem die persönlichen und die Erziehungskompetenzen potenzieller Eltern fundiert eingeschätzt werden. Doch während Sie fachlich prüfen, befinden sich die Bewerber in einer emotionalen Ausnahmesituation: Sie erleben das Verfahren oft als „Prüfung“, bei der ihr Wunsch nach einem adoptierten Kind auf dem Spiel steht.
Hier liegt die methodische Herausforderung: Wie gelingt es, Gespräche zu führen, in denen sich Bewerber ehrlich öffnen? Wie sichern wir eine belastbare Arbeitsbeziehung, die weit über den Prüfungsprozess hinausreicht – bis in die Zeit nach der Vermittlung, wenn professionelle Unterstützung vielleicht erst recht nötig wird?
Dabei gilt es, keine Person zu „übersehen“, die qualifiziert für die Annahme eines Kindes ist, aber auch keine Personen in den Bewerberpool aufzunehmen, deren Eignung in Frage steht.

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, diese Doppelrolle zwischen „Prüfer/Prüferin“ und „Begleiter/Begleiterin“ souverän auszufüllen.

Inhalte:
- Gesprächsaufbau und Herstellen einer sicheren Gesprächsatmosphäre
- Zielführende Fragestellungen und Gesprächstechniken zur Klärung von Elternkompetenzen.
- Vom Gespräch zur fundierten Eignungsbeurteilung
- Vermeiden von Beurteilungsfehlern und Wahrnehmungsverzerrungen
- Besprechung negativer Ergebnisse der Eignungsbeurteilung
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Kurs-Nr.
26JP0080
Dozent*in
Kerstin Haury
Anmeldung möglich
Mo. 21.09.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit
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Kurs-Nr.
26KP0007
Dozent*in
Lars Groven
Mit dem Fokus auf interkulturelle Kompetenz bietet dieses Seminar Einblicke, wie Kinderschutz in einem multikulturellen Umfeld erfolgreich umgesetzt werden kann. Besonders in der Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund ist es wichtig, eine wertschätzende und ressourcenorientierte Haltung zu entwickeln. Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, kulturelle Sensibilität als wesentliche Kompetenz in der Beratungsarbeit zu fördern und zu vertiefen.
Seminarinhalte:
– Kulturelle Selbstreflexion: Erkennen Sie Ihre eigenen kulturellen Prägungen und entwickeln Sie eine selbstkritische Haltung, um Vorurteile abzubauen und kulturelle Barrieren zu überwinden.
– Verhaltensmuster verstehen: Analysieren und interpretieren Sie unbekannte Verhaltensmuster von Familien aus unterschiedlichen Kulturen, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
– Praktische Anwendungen: Diskutieren Sie Fallbeispiele aus der Praxis, um effektive Strategien für den täglichen Umgang mit kulturellen Herausforderungen im Kinderschutz zu entwickeln.
Dieses Seminar bietet Ihnen ein praxisnahes und interaktives Lernen, das Ihnen ermöglicht, Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen für den interkulturellen Kinderschutz deutlich zu erweitern.
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Kurs-Nr.
26KP0009
Dozent*in
Leyla Zorlu
Das gemeinsame Essen und Trinken in der Kindertageseinrichtung bietet vielfältige Lernmöglichkeiten. Im Vordergrund steht dabei die Begleitung der Entwicklung der Kinder zum selbstständigen und selbstbestimmten Essen. Dabei spielen kulturelle Vielfalt, gesetzliche Vorgaben sowie das Recht auf Partizipation eine zentrale Rolle und machen das Thema „Essen und Trinken“ zu einem bedeutenden pädagogischen Handlungsfeld.
In diesem Seminar wird erörtert, wie die Fragen „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wo“ und „Wohin“ bei der Konzeption und Organisation der Mahlzeiten durch die Werte und Vorstellungen der Familien, der Kita, des Teams und der Leitung geprägt sind. Der Begriff der Kultursensibilität wird eingeführt und im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben sowie dem Entwicklungsstand der Kinder betrachtet.

Im Fokus stehen folgende Themen:
- Das Verständnis der drei Kompetenzbereiche der Kinder im Zusammenhang mit dem Essen: Kennenlernen, Lernen und Können
- Der Blick in den weiterentwickelten Orientierungsplan (WeOp)
- Praktische Ansätze für eine entwicklungsorientierte Begleitung der Mahlzeiten
- Möglichkeiten, Partizipation bei Entscheidungen rund ums Essen zu fördern und Beschwerden angemessen zu berücksichtigen
- Das Bewusstsein für den Einfluss eigener Essgewohnheiten und Erfahrungen auf die Begleitung der Mahlzeiten
Für Erwachsene kann die Gestaltung dieser Alltagshandlung im pädagogischen Kontext eine Herausforderung darstellen – umso wichtiger ist daher eine bewusste Auseinandersetzung damit.

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, sich mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und die eigene Praxis im Sinne einer kindgerechten und kultursensiblen Essensbegleitung weiterzuentwickeln.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0015
Dozent*in
Kariane Höhn
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Alexander Rapp

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