Anmeldung möglich
Mo. 19.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
199,00 € (inkl. MwSt.)
Durch die Pflegestärkungsgesetze haben sich umfangreiche Änderungen bei den Leistungen für pflegebedürftige Menschen ergeben. Die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in der Sozialhilfe durch das Pflegestärkungsgesetz III wirft zudem neue Problemkonstellationen und unter Umständen Versorgungslücken auf, die bei der Hilfegewährung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII zu bedenken sind.
Das Seminar vermittelt Ihnen die rechtlichen Grundlagen der Leistungsgewährung nach dem SGB XII und die Unterschiede zwischen der Leistungsgewährung durch die Pflegeversicherung sowie der Hilfe zur Pflege. Die praktische Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze II und III in der Beratung und Leistungsgewährung sind wesentlicher Inhalt des Seminars. Eingegangen wird auch auf die Änderungen durch das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Erhebung des Pflegebedarfs nach SGB XI und SGB XII
- Grundsätze der Leistungsgewährung nach SGB XI und SGB XII
- Leistungsansprüche nach dem SGB XI und SGB XII mit dem Schwerpunkt Leistungsgewährung nach dem SGB XII – Inklusive Umgang mit Bedarfen unterhalb Pflegegrad 2
- Überblick über die Grundlagen der Vergütung nach SGB XI und SGB XII

Hinweis:
Fragen und Anregungen sind bereits im Vorfeld des Seminars ausdrücklich erwünscht. Senden Sie diese bitte bis zum 15.09.2026 an fortbildung@kvjs.de.
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Kurs-Nr.
26SP0008
Dozent*in
Silke Sarbacher
Anmeldung möglich
Do. 18.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
209,00 € (inkl. MwSt.)
Die Beschäftigung von Haushaltshilfen und Betreuungspersonen – oft aus Ost- oder Südosteuropa – zur Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf in privaten Haushalten wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf: Wie lange darf eine Betreuungsperson tätig sein? Welche Ansprüche bestehen bei Urlaub oder Krankheit? Wer ist wofür verantwortlich – die Agentur, der Haushalt, oder beide? Und wie sieht ein rechtskonformer Vertrag aus?

Ziel des Seminars ist es, Sie in die Lage zu versetzen, Ratsuchende sicher, verständlich und gesetzeskonform zu diesen Fragen zu beraten.

Schwerpunkte:
- Arbeitszeitregelungen und Höchstarbeitszeit
- Urlaubsansprüche und Entgeltfortzahlung
- Sozialversicherungspflicht und rechtliche Rahmenbedingungen bei Beschäftigung über Agenturen

Ein Auszug relevanter gesetzlicher Regelungen wird zur Verfügung gestellt.
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Kurs-Nr.
26SP0009
Dozent*in
Heidrun Schinz
Anmeldung möglich
Mo., 22.06.2026 - Di., 23.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
375,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet eine Mischung aus Fachthemen, Praxisbeispielen und aktuellen Informationen aus dem Bereich der Sozialplanung. Sie dient der Erweiterung der fachlichen Kompetenz und fördert den landesweiten Erfahrungsaustausch.

Die inhaltliche Schwerpunktsetzung wurde in einer Vorbereitungsgruppe gemeinsam mit Vertretern der Sozialplanerinnen und Sozialplanern erarbeitet.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch!
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Kurs-Nr.
26SP0010
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mi. 01.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet wieder eine Mischung aus Fachthemen, aktuellen Informationen und Praxisbeispielen des Vergütungs- und Vertragswesens in Baden-Württemberg.

Ziel der Jahrestagung ist es, über aktuelle Entwicklungen und über die aktuelle Verhandlungspraxis sowie Rechtsprechung in den wesentlichen Aufgabenbereichen zu informieren sowie Fachkenntnisse zu vertiefen.
Weiterhin besteht die Gelegenheit zum überregionalen fachlichen Erfahrungsaustausch.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Aktuelle Informationen aus allen Leistungsbereichen
- Aktuelles aus Schiedsstellen- und Klageverfahren
- Verfahrenspraxis und Rechtsprechung aus allen Leistungsbereichen
- Aktuelle Informationen aus den Kommissionen und Arbeitsgruppen
- Aktuelle Informationen zu Tarifabschlüssen und Inflationsveränderungen
- Aktuelle Themen der Eingliederungshilfe und Jugendhilfe
- Erfahrungsaustausch zu Arbeits- und Begleitkreisen

Da sich die Jahrestagung hauptsächlich an aktuellen Themen orientiert, werden Sie über den geplanten Ablauf und die inhaltliche Detailplanung rechtzeitig informiert.
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Kurs-Nr.
26SP0011
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
315,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet mit Fachthemen, aktuellen Informationen und Praxisbeispielen eine fachliche Plattform für den überregionalen Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung des Teilhabemanagements in der Eingliederungshilfe.

Die diesjährige Jahrestagung bildet den Abschluss der Vortragsreihe „Impulse Autismus“ und gleichzeitig den Auftakt unserer neuen Vortragsreihe „Impulse schwerwiegend herausforderndes Verhalten“. In Vorträgen aus Theorie und Praxis betrachten wir Aspekte dieser Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
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Kurs-Nr.
26SP0012
Dozent*in
noch nicht bekannt
Fast ausgebucht
Do., 07.05.2026 - Fr., 08.05.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
435,00 € (inkl. MwSt.)
Seminarziel ist die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse des Schwerbehindertenrechts für die Sachbearbeitung.
Dazu gehören:
- Verwaltungsverfahren (zum Beispiel Sachverhaltsaufklärung, Kostenprüfung)
- Verwaltungsentscheidungen (insbesondere §§ 44, 45, 47, 48 Sozialgesetzbuch (SGB) X)
- Bescheidtechnik
- Rechtsbehelf
- Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) – unter anderem Bewertung
- und vieles mehr

Referierende des Sozialgerichtes, des ärztlichen Dienstes und der Verwaltung vermitteln praxisorientiert die Inhalte der verschiedenen Themenbereiche. Die Teilnehmenden können ihre bisherigen Erfahrungen austauschen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.

Senden Sie Ihre Fragen und Fallbeispiele zu den Themenblöcken bereits mit Ihrer Anmeldung oder spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de.
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Kurs-Nr.
26SP0013
Dozent*in
Ina Appel, Nadine Hopf
Pflegeberatung bedeutet fast immer: Probleme erkennen, verstehen und bestmöglich lösen. Doch wie gelingt das im Beratungsalltag ressourcenorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig? Wie können die Ratsuchenden aktiv in den Beratungsprozess einbezogen werden? Die im Fortbildungsangebot vermittelten Methoden setzen genau hier an.

Basierend auf über 50 Jahren Forschung zum sozialen Problemlösen, wurde die PLiP Methode (ProblemLösen in der Pflegeberatung) in verschiedenen Praxisprojekten entwickelt. PLiP ist ein strukturierter Beratungsansatz, der pflegende Angehörige stärkt, ihre Selbstfürsorge fördert und auch kreative Lösungen in den Blick nimmt.
Zentraler Bestandteil und Einstieg ist ein Karten-Assessment, das pflegende Angehörige dabei unterstützt, einen Blick „von außen“ auf die geleistete Pflege- und ihre eigene Lebenssituation zu werfen, diese zu reflektieren und Themen für die Beratung zu priorisieren. Ergänzend zur PLiP-Methode, bei der die Perspektive und Entlastung von pflegenden Angehörigen im Vordergrund steht, wurden mittlerweile zusätzliche Materialien für solche Beratungen entwickelt, in denen die Perspektiven der pflegenden und gepflegten Person gleichermaßen erfasst werden sollen. Hierdurch werden die Ratsuchenden zur gemeinsamen und möglichst einvernehmlichen Lösungsentwicklung angeregt.

Inhalte der Fortbildung:
- Einführung in das PLiP-Metamodell und seine zwei Anwendungsszenarien
- Anwendung der Kartensets in der Beratung: Pflegealltag, Belastung, Selbstfürsorge, Organisation
- Praktische Übungen mit den vom GKV-Spitzenverband herausgegebenen Materialien
- Rollenspiele und Beratungssimulationen zur direkten Erprobung
- Tipps zur Integration der Methode in bestehende Beratungskonzepte

Die Fortbildung ist interaktiv angelegt (ca. 50 % Übungen/Rollenspiele), praxisnah und auf den kollegialen Austausch ausgelegt. Sie eignet sich sowohl für Fachkräfte, die PLiP neu kennenlernen möchten, als auch zur Auffrischung für bereits geschulte Personen, die an den neuen zusätzlichen Materialien zum Einbezug der Person mit Pflegebedarf interessiert sind.
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Kurs-Nr.
26SP0015
Dozent*in
Klaus Pfeiffer
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di., 12.05.2026 - Mi., 13.05.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0017
Dozent*in
Michael Lindler, Beate Kandels
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 15.06.2026 - Di., 16.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0018
Dozent*in
Elisabeth Landesvatter, Christof Hummel
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di., 15.09.2026 - Mi., 16.09.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0019
Dozent*in
Peter Sehle, Marco Nagel
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 16.11.2026 - Di., 17.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0020
Dozent*in
Monika Strobel, Stephan Welther
Anmeldung möglich
Di. 20.10.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über den Einsatz von Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe vermittelt.
Dabei werden insbesondere die Regelungen der §§ 135 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) IX vorgestellt. Es werden Erfahrungen diskutiert und Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Personenkreis der Verpflichteten
- Überblick über den Einkommenseinsatz
- Beitrag aus Einkommen zu den Aufwendungen
- Höhe des Beitrages zu den Aufwendungen und
- Besondere Höhe des Beitrags zu den Aufwendungen
- Sonderfälle nach § 142 SGB IX
- Vermögen

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Sachbearbeitung.

Fallbeispiele aus der Praxis können Sie bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei fortbildung@kvjs.de einreichen.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0021
Dozent*in
Antje Groß
Anmeldung möglich
Mi. 06.05.2026
KVJS Stuttgart
249,00 € (inkl. MwSt.)
Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – verarbeiten aufgrund von Unterschieden im zentralen Nervensystem Informationen im Gehirn anders als sogenannte neurotypische Personen. Autismus zeigt sich in der Wahrnehmungsverarbeitung, der Art zu denken, dem Verhalten im sozialen Kontext und in der Kommunikation. Die Ausprägung und Intensität dieser Aspekte sind von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb wird auch vom Autismusspektrum gesprochen.
Je nach Grad der Ausprägung kann dies erhebliche Einschränkungen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zur Folge haben.

Um im Rahmen des Teilhabemanagements zusammen mit Autistinnen und Autisten sowie ihrem familiären Umfeld eine Bedarfsermittlung durchzuführen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden, ist spezielles Wissen über die Besonderheiten, unter anderem in der Wahrnehmung und Kommunikation, erforderlich. Nur so kann es gelingen, im Rahmen der Bedarfsermittlung und des Gesamt-/Teilhabeplanverfahrens auf Augenhöhe individuelle Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Diese Fortbildung möchte hierfür die Grundlage legen. Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Autismusspektrum werden die Besonderheiten im Teilhabemanagement, bei der Bedarfsermittlung und bei der Leistungsplanung erörtert.

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion mit einbringen. Hiervon profitieren wir alle und Sie haben dadurch die Möglichkeit, etwas konkret für die Praxis in Ihrem Arbeitsfeld mitzunehmen.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0022
Dozent*in
Anja Selter, Leonie Klom, Andrea Gier-Dufern
Anmeldung möglich
Mi., 25.11.2026 - Do., 26.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Ziele:
Die Teilnehmenden erweitern und vertiefen ihre Kompetenzen im Teilhabemanagement mit Personen mit Behinderung und schwerwiegend herausfordernden Verhalten. Sie erhalten praktische Anregungen und fundierte Unterstützung für die Steuerung, Bedarfsermittlung und Leistungsplanung.

Inhalte:
- Einordnung von schwerwiegend herausfordernden Verhalten anhand von Begriffsklärungen, Fallbeispielen und fachliche Einblicken in die Praxis
- Darstellung rechtlicher Rahmenbedingungen und die Bedeutung für das Teilhabemanagement wie z.B. den Sicherstellungsauftrag des Eingliederungshilfeträgers, ordnungsrechtliche Konsequenzen und freiheitsentziehende Maßnahmen
- Erwerb von Kenntnissen über Diagnostik und Feststellung sowie Methoden und therapeutische und fachliche Ansätze, wie SEO/ SEED, Kommunikation und Deeskalation, TEEACH und Verhaltenstherapie.
- Anregungen für die Bedarfsermittlung und Orientierung für das Einordnungen von geeigneten Angeboten für den Personenkreis erhalten
- Stärkung des Verständnisses von Vernetzung und Strukturqualität bei der Leistungsplanung
- Übertragung theoretischer Ansätze in die Praxis anhand von Fallanalysen und Gruppenarbeiten
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0023
Dozent*in
noch nicht bekannt

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