Anmeldung möglich
Di., 16.06.2026 - Do., 18.06.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Workshop geht es um die Kommunikationsthemen Passivität und Psychologische Spiele.

1. Teil zum Thema Passivität:
Passivität bedeutet kontra-autonomes Verhalten: Durch die Weigerung, eigenständig zu fühlen, zu denken und zu handeln werden eigene Bedürfnisse, Ziele und Entwicklungsnotwendigkeiten ausgeblendet und Problemlösungen vermieden. Passives Verhalten ist stets an eine negativ symbiotische Haltung gekoppelt. Dabei wird Verantwortung delegiert und entstehendes Unbehagen auf andere verschoben.

Was tun, wenn die Klienten so gar nichts tun?

Es werden die Stufen des Problembewusstseins von Klientinnen und Klienten betrachtet. Dabei stehen Reaktionen im Fokus, bei denen Probleme nicht wahrgenommen, abgewertet oder sogar geleugnet werden. Ein besseres Verständnis ermöglicht einen konstruktiven Umgang mit passiven Verhaltensweisen. Die Verantwortung für Veränderung liegt nicht bei den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Es kann lediglich eine Entwicklung angeregt werden – die Veränderung selbst bleibt Aufgabe der betreuten Personen.

2. Teil zum Thema Psychologische Spiele:
Psychologische Spiele stehen für destruktive Interaktionsmuster mit emotional belastendem Ausgang oder umgangssprachlich: 'wenn es mit anderen immer wieder schief geht'. Das Verständnis psychologischer Spiele aus der Perspektive der Transaktionsanalyse ermöglicht es, verborgene Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und zu verstehen. Dies kann dazu beitragen, unproduktive Muster zu durchbrechen und eine effektivere Kommunikation und Beziehungsgestaltung zu fördern.

„Die Idee ist ganz gut, aber ich kann das nicht machen, weil 1.) 2.) 3.)"
„Auch nicht schlecht, aber …“
Das „Ja, aber“-Spiel – ein Blick aus der Transaktionsanalyse

Im Bereich der rechtlichen Betreuung kommt es häufiger vor, dass Klientinnen und Klienten vermeintlich Hilfe wünschen, diese jedoch anschließend ablehnen. Das Online-Angebot vermittelt Impulse zum Spiele-Konzept aus der Transaktionsanalyse und zeigt auf, wie ein konstruktiver Umgang mit solchen Situationen möglich ist. Anhand konkreter Kommunikationsbeispiele aus dem Arbeitsalltag werden gemeinsam kreative neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt.

Es handelt sich um ein Seminar, das aus zwei Abschnitten am 16.06. und am 18.06.2026 jeweils von 9:00 bis 12:30 Uhr besteht. Mit der Anmeldung buchen Sie beide Abschnitte verbindlich.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0042
Dozent*in
Susanne Krüger
Betreute Personen haben Patientenverfügungen errichtet. Darin ist im Voraus festgelegt, in welcher Art und Weise medizinische Maßnahmen, Untersuchungen, Behandlungen und medizinische Eingriffe durchgeführt werden sollen. Doch welche Bindungswirkung hat die Patientenverfügung? Und wie lässt sich ihre Umsetzung gegenüber Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen im Konfliktfall sicherstellen?

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- Rechtliche Grundlagen der Patientenverfügung
- Inhaltliche Ausgestaltung der Patientenverfügung
- Rechtliche Grenzen der Patientenverfügung
- Wirkung der Patientenverfügung im Rechtsverkehr
- Durchsetzung des in der Patientenverfügung zum Ausdruck gebrachten Willens
- Exkurs: Pflegeverfügung
- Exkurs: Psychiatrische Patientenverfügung

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0034
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Anmeldung möglich
Di. 08.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
149,00 € (inkl. MwSt.)
Der Fachtag bietet eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Persönliches Budget. Hier haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich über die wichtigen Anliegen und Erfahrungen, die sich im Laufe des Jahres angesammelt haben, auszutauschen und diese gemeinsam zu erörtern.
Neben fachlichem Input zu Themen des persönlichen Budgets wird ein Erfahrungsbericht aus der Perspektive einer budgetbeziehenden Person wertvolle Einblicke in die Praxis und Herausforderungen des persönlichen Budgets geben.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0054
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Di. 14.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
255,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar beschäftigt sich vertieft mit der Bedarfsermittlung und der Gesamt- und Teilhabeplanung bei dem Persönlichen Budget. Die Teilnehmenden setzen sich anhand von Fallbeispielen mit den Herausforderungen auseinander und lernen dabei mögliche Lösungsansätze kennen. Es kommen außerdem Spezialfälle zur Sprache.

Schwerpunkte sind:
- Bedarfsermittlung
- Bemessung und Umfang
- Zielvereinbarung und andere Inhalte in der Praxis
- Steuerung bei einem Persönlichen Budget
- Spezialfälle: Eltern- und Freizeitassistenz
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0029
Dozent*in
Marco Nagel, Jan Etzel
Anmeldung möglich
Di. 13.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
255,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar beschäftigt sich vertieft mit der Bedarfsermittlung und der Gesamt- und Teilhabeplanung bei dem Persönlichen Budget. Die Teilnehmenden setzen sich anhand von Fallbeispielen mit den Herausforderungen auseinander und lernen dabei mögliche Lösungsansätze kennen. Es kommen außerdem Spezialfälle zur Sprache.

Schwerpunkte sind:
- Bedarfsermittlung
- Bemessung und Umfang
- Zielvereinbarung und andere Inhalte in der Praxis
- Steuerung bei einem Persönlichen Budget
- Spezialfälle: Eltern- und Freizeitassistenz
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0032
Dozent*in
Marco Nagel, Susanne Werz
Psychiatrische Diagnosen nehmen zu. Das hören und lesen wir in den Medien und vor allem erleben wir es in unserem beruflichen Alltag immer mehr. Regelmäßig kommen junge Menschen mit fachlich diagnostizierten psychischen Erkrankungen auch auf Fachkräfte der Jugendsoziarbeit zu. Häufig wird erwartet, dass sie über all die Themen Bescheid wissen und Hilfe anbieten können. Nicht selten lesen sich Fachkräfte deshalb „mal eben“ aus dem Internet Wissen an, um einigermaßen professionell auf die Themen reagieren zu können. Und doch stehen sie immer wieder vor Fragen wie „Was ist eigentlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung genau? Wie zeigt sie sich? Und vor allem: wie gehen wir in unserem beruflichen Kontext mit auffälligen Verhaltensweisen, die sich aus bspw. dieser Störung ergeben, um?“.

In dieser Fortbildung erhalten die Fachkräfte Grundlagenwissen zu häufigen psychiatrischen Diagnosen. Daneben erhalten sie konkrete Impulse, wie sie auf Besonderheiten, die einige psychische Erkrankungen mitbringen, im beruflichen Alltag reagieren können. Ergänzend dazu werden wir uns auch mit „Selbstdiagnosen“ beschäftigen und diskutieren, wie hier sinnvoll vorgegangen werden kann. Bei all den Themen werden wir stets den rechtlichen Rahmen und vor allem auch den damit verbundenen Auftrag der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen zweitägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JX0012
Der demografische Wandel stellt die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vor die große Herausforderung, ihre Aufgaben bei zunehmend spürbarem Fachkräftemangel zu bewältigen. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind an vielen Stellen sichtbar, aber an einigen Stellschrauben können die Stadt- und Landkreise drehen, um etwas dagegen zu tun. Angefangen beim Marketing – nicht zuletzt in den sozialen Medien – und der Personalgewinnung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hin zur beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Palette möglicher Maßnahmen ist lang. Welche Mittel werden schon genutzt? Welche kommen noch infrage?

Die Zukunftswerkstatt soll die vorhandenen Überlegungen und Maßnahmen überprüfen und die Grundlagen für eine durchdachte und koordinierte Antwort auf den Fachkräftemangel schaffen. Am Ende stehen konkrete Maßnahmen und ein handlungsleitendes Konzept.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs. Ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch sind inbegriffen.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JX0008
Anmeldung möglich
Do., 07.05.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
850,00 € (inkl. MwSt.)
Wenn Kindern in Krippen, Kindertageseinrichtungen oder Schulen verletzendes Verhalten durch pädagogische Fachkräfte widerfährt, brauchen sie Erwachsene, die sich für ihre Rechte und ihren Schutz einsetzen. Verletzendes Verhalten anzusprechen, um es künftig zu vermeiden, ist jedoch nicht einfach. Fachberatungen oder Einrichtungsleitungen müssen jedoch deutlich Position beziehen und mutig in den Dialog mit pädagogischen Fachkräften gehen. Einerseits braucht es in Beratungsgesprächen und in der Arbeit mit den Teams eine besondere Sensibilität, um in den Teams eine Bereitschaft zur Entwicklung zu fördern, andererseits müssen die Folgen eines verletzenden Umgangs mit Kindern klar aufgezeigt werden. Ziel des Seminars ist es, Methoden im institutionellen Kinderschutz vorzustellen und gemeinsam zu üben. U.a. mithilfe von Bildkarten und einer Pädagogischen Reflexionsskala werden herausfordernde Situationen in Krippen, Kindertageseinrichtungen und im Hort reflektiert. Dabei gilt es, immer wieder die Perspektive zu wechseln und die Sichtweisen von Kindern und Fachkräften in den Blick zu nehmen. Zwei Online-Seminare bieten zudem die Möglichkeit, wissenschaftliche Hintergründe zu feinfühligem und verletzendem Verhalten zu vertiefen sowie sich als Teilnehmende auszutauschen und zu vernetzen.

Hinweis
Dieses Seminar nimmt Bezug auf die Inhalte des weiterentwickelten Orientierungsplan
weitere Details

Kurs-Nr.
26KH0002
Dozent*in
Regina Rein, Regina Remsperger-Kehm, Astrid Boll
Pflegeberatung bedeutet fast immer: Probleme erkennen, verstehen und bestmöglich lösen. Doch wie gelingt das im Beratungsalltag ressourcenorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig? Wie können die Ratsuchenden aktiv in den Beratungsprozess einbezogen werden? Die im Fortbildungsangebot vermittelten Methoden setzen genau hier an.

Basierend auf über 50 Jahren Forschung zum sozialen Problemlösen, wurde die PLiP Methode (ProblemLösen in der Pflegeberatung) in verschiedenen Praxisprojekten entwickelt. PLiP ist ein strukturierter Beratungsansatz, der pflegende Angehörige stärkt, ihre Selbstfürsorge fördert und auch kreative Lösungen in den Blick nimmt.
Zentraler Bestandteil und Einstieg ist ein Karten-Assessment, das pflegende Angehörige dabei unterstützt, einen Blick „von außen“ auf die geleistete Pflege- und ihre eigene Lebenssituation zu werfen, diese zu reflektieren und Themen für die Beratung zu priorisieren. Ergänzend zur PLiP-Methode, bei der die Perspektive und Entlastung von pflegenden Angehörigen im Vordergrund steht, wurden mittlerweile zusätzliche Materialien für solche Beratungen entwickelt, in denen die Perspektiven der pflegenden und gepflegten Person gleichermaßen erfasst werden sollen. Hierdurch werden die Ratsuchenden zur gemeinsamen und möglichst einvernehmlichen Lösungsentwicklung angeregt.

Inhalte der Fortbildung:
- Einführung in das PLiP-Metamodell und seine zwei Anwendungsszenarien
- Anwendung der Kartensets in der Beratung: Pflegealltag, Belastung, Selbstfürsorge, Organisation
- Praktische Übungen mit den vom GKV-Spitzenverband herausgegebenen Materialien
- Rollenspiele und Beratungssimulationen zur direkten Erprobung
- Tipps zur Integration der Methode in bestehende Beratungskonzepte

Die Fortbildung ist interaktiv angelegt (ca. 50 % Übungen/Rollenspiele), praxisnah und auf den kollegialen Austausch ausgelegt. Sie eignet sich sowohl für Fachkräfte, die PLiP neu kennenlernen möchten, als auch zur Auffrischung für bereits geschulte Personen, die an den neuen zusätzlichen Materialien zum Einbezug der Person mit Pflegebedarf interessiert sind.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0015
Dozent*in
Klaus Pfeiffer
Pflegeberatung bedeutet fast immer: Probleme erkennen, verstehen und bestmöglich lösen. Doch wie gelingt das im Beratungsalltag ressourcenorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig? Wie können die Ratsuchenden aktiv in den Beratungsprozess einbezogen werden? Die im Fortbildungsangebot vermittelten Methoden setzen genau hier an.

Basierend auf über 50 Jahren Forschung zum sozialen Problemlösen, wurde die PLiP Methode (ProblemLösen in der Pflegeberatung) in verschiedenen Praxisprojekten entwickelt. PLiP ist ein strukturierter Beratungsansatz, der pflegende Angehörige stärkt, ihre Selbstfürsorge fördert und auch kreative Lösungen in den Blick nimmt.
Zentraler Bestandteil und Einstieg ist ein Karten-Assessment, das pflegende Angehörige dabei unterstützt, einen Blick „von außen“ auf die geleistete Pflege- und ihre eigene Lebenssituation zu werfen, diese zu reflektieren und Themen für die Beratung zu priorisieren. Ergänzend zur PLiP-Methode, bei der die Perspektive und Entlastung von pflegenden Angehörigen im Vordergrund steht, wurden mittlerweile zusätzliche Materialien für solche Beratungen entwickelt, in denen die Perspektiven der pflegenden und gepflegten Person gleichermaßen erfasst werden sollen. Hierdurch werden die Ratsuchenden zur gemeinsamen und möglichst einvernehmlichen Lösungsentwicklung angeregt.

Inhalte der Fortbildung:
- Einführung in das PLiP-Metamodell und seine zwei Anwendungsszenarien
- Anwendung der Kartensets in der Beratung: Pflegealltag, Belastung, Selbstfürsorge, Organisation
- Praktische Übungen mit den vom GKV-Spitzenverband herausgegebenen Materialien
- Rollenspiele und Beratungssimulationen zur direkten Erprobung
- Tipps zur Integration der Methode in bestehende Beratungskonzepte

Die Fortbildung ist interaktiv angelegt (ca. 50 % Übungen/Rollenspiele), praxisnah und auf den kollegialen Austausch ausgelegt. Sie eignet sich sowohl für Fachkräfte, die PLiP neu kennenlernen möchten, als auch zur Auffrischung für bereits geschulte Personen, die an den neuen zusätzlichen Materialien zum Einbezug der Person mit Pflegebedarf interessiert sind.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SX0002
Auf Warteliste
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
In der Beratungspraxis stellt sich häufig die Frage, ob ein Widerspruch gegen Bescheide zu Leistungen nach dem SGB XI Erfolg verspricht – oder ob die Erfolgsaussichten eher gering sind.

Diese Fortbildung gibt Ihnen Orientierung: Sie lernen, in welchen Fällen ein Widerspruch sinnvoll erscheint und wann die Einschätzung des Medizinischen Dienstes beziehungsweise der Pflegekasse akzeptiert werden sollte.

Darüber hinaus erhalten Sie eine kompakte Einführung in das Widerspruchsverfahren.

Im Seminar erfahren Sie, wie ein Widerspruch korrekt gestellt wird, worauf dabei zu achten ist und wie sich die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen lassen. Zudem erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ratsuchenden den Umgang mit einem Widerspruch erklären können.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SD0002
Dozent*in
Gabriele Lenz
Junge Menschen bringen in die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit eine Palette an individuellen Themen mit. Diese Themen spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder: Faktenunsicherheit, radikalisierte Überzeugungen oder gar rassistische Äußerungen und eigene Diskriminierungserfahrungen.

Auf diese Unsicherheiten und Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen, Rollenklischees in Frage zu stellen und als demokratisches Vorbild zu handeln, ist eine wichtige Aufgabe der Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit.

In dieser Fortbildung findet eine Sensibilisierung für die vielfältigen Lebenslagen der jungen Menschen statt. Dabei wird die eigene Rolle der Fahrkräfte reflektiert. Gemeinsam werden an Beispielen methodisches Handwerkszeug und Bearbeitungsstrategien erarbeitet, um
- auf Abwertungen reagieren zu können,
- sich selbst zu positionieren,
- die Sprachlosigkeit überwinden zu können,
- die eigene Hilflosigkeit in Worte und Agieren umzuwandeln,
- den Jugendlichen als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0074
Dozent*in
Friederike Hartl
Auf Warteliste
Mi. 22.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Diese Online-Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, um wertvolle Einblicke und praktische Handlungsimpulse zu erhalten, welche Sie in Ihrer Arbeit mit jungen schulabsenten Menschen unterstützen können.

Im ersten Schritt wird auf verschiedene Gründe eingegangen, warum junge Menschen der Schule fernbleiben. Es ist wichtig, diese Hintergründe zu verstehen, um gezielt darauf eingehen zu können. Zudem werden kurz die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Schulabsentismus vorgestellt.

Im zweiten Schritt werden speziell auf die Bedürfnisse der betroffenen Jugendlichen abgestimmte pädagogische und methodische Tipps thematisiert. Sie als Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben einen eigenen Auftrag und eine eigene fachliche Herangehensweise. Hier erfahren Sie, was in der konkreten Arbeit wichtig ist, um junge Menschen zu unterstützen.

Im dritten Schritt wird die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit thematisiert. Schulabsentismus kann nicht von einer einzelnen Institution gelöst werden; es braucht ein Netzwerk aus verschiedenen Fachpersonen und Disziplinen. Hier können Sie Ideen entwickeln, wie Sie solche Strukturen vor Ort anstoßen können.

Schließlich wird im vierten Schritt, Raum für den Austausch von Erfahrungen und Ideen geboten. Bringen Sie gerne während und gegen Ende der Veranstaltung Ihre Erfahrungen, Handlungsimpulse und Fallbeispiele zur gemeinsamen Diskussion ein. Ihre Beiträge sind wertvoll, gemeinsam können Sie neue Ansätze und Lösungen erarbeiten.

Gemeinsam wissen wir viel – für die jungen Menschen!

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0028
Dozent*in
Katrin Dreher
Eine zentrale Herausforderung in der Gestaltung der Dienst- und Fachaufsicht für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit liegt in der Besonderheit ihrer Arbeitsbedingung. Ihr Arbeitsplatz und ihr relevantes soziales Arbeits- und Bezugssystem ist die Schule. Wenn Schulsozialarbeitende von „WIR“ sprechen, meinen sie oft sich und die Schule, und nicht das eigene Herkunftssystem (die Schulsozialarbeit, das eigene Team beim Träger). Das erschwert die eigene Rollenfindung als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule, als auch die Identifikation mit dem eigenen Anstellungsträger. Die Tatsache, dass Sozialarbeitende häufig als Einzelpersonen in der Schule tätig sind, verstärkt diesen Prozess. Häufig finden Fachkräfte durch fehlende nachhaltige und verlässliche Kooperationen sowie fehlende multiprofessionelle Zusammenarbeit konflikthafte Arbeitsprozesse vor. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit grundsätzlich nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um alle Bedarfen gerecht zu werden. Dadurch besteht die Gefahr einer permanenten Überlastung.

- Was bedeutet das für die Dienst- und Fachaufsicht und für die fachliche Begleitung?
- Was folgt daraus für die Rahmengestaltung von Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozessen, für Einarbeitungsprozesse und Fürsorgepflicht?
- Wie kann ein eigenes Onboarding-System diese spezifischen Faktoren berücksichtigen?
- Wie ist mit strukturellen Anforderungen in der Entwicklung nachhaltiger Kooperationsstrukturen umzugehen, ohne die Fachkraft damit allein zu lassen?
- Wie lässt sich die Fürsorgepflicht angesichts der strukturell bedingten Überlastungsgefahr gestalten?
- Wie sind diese Aufgaben zu gestalten, wenn für den Overheadbereich ebenfalls die (zeitlichen) Ressourcen nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind?

Die Veranstaltung gibt Orientierung und die Möglichkeit, die eigene Arbeit als Trägerverantwortliche zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen genutzt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0011
Dozent*in
Uwe Straß

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich