Passivität und Psychologische Spiele

Kursnr.
26RD0042
Zeitraum
Di., 16.06.2026 - Do., 18.06.2026
09:00 - 12:30 Uhr
Dauer
2 Termine
Gebühr
Standard-Gebühr: 70,00 € (inkl. MwSt.)

In diesem Workshop geht es um die Kommunikationsthemen Passivität und Psychologische Spiele.


1. Teil zum Thema Passivität:

Passivität bedeutet kontra-autonomes Verhalten: Durch die Weigerung, eigenständig zu fühlen, zu denken und zu handeln werden eigene Bedürfnisse, Ziele und Entwicklungsnotwendigkeiten ausgeblendet und Problemlösungen vermieden. Passives Verhalten ist stets an eine negativ symbiotische Haltung gekoppelt. Dabei wird Verantwortung delegiert und entstehendes Unbehagen auf andere verschoben.


Was tun, wenn die Klienten so gar nichts tun?


Es werden die Stufen des Problembewusstseins von Klientinnen und Klienten betrachtet. Dabei stehen Reaktionen im Fokus, bei denen Probleme nicht wahrgenommen, abgewertet oder sogar geleugnet werden. Ein besseres Verständnis ermöglicht einen konstruktiven Umgang mit passiven Verhaltensweisen. Die Verantwortung für Veränderung liegt nicht bei den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Es kann lediglich eine Entwicklung angeregt werden – die Veränderung selbst bleibt Aufgabe der betreuten Personen.


2. Teil zum Thema Psychologische Spiele:

Psychologische Spiele stehen für destruktive Interaktionsmuster mit emotional belastendem Ausgang oder umgangssprachlich: 'wenn es mit anderen immer wieder schief geht'. Das Verständnis psychologischer Spiele aus der Perspektive der Transaktionsanalyse ermöglicht es, verborgene Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und zu verstehen. Dies kann dazu beitragen, unproduktive Muster zu durchbrechen und eine effektivere Kommunikation und Beziehungsgestaltung zu fördern.


„Die Idee ist ganz gut, aber ich kann das nicht machen, weil 1.) 2.) 3.)"

„Auch nicht schlecht, aber …“

Das „Ja, aber“-Spiel – ein Blick aus der Transaktionsanalyse


Im Bereich der rechtlichen Betreuung kommt es häufiger vor, dass Klientinnen und Klienten vermeintlich Hilfe wünschen, diese jedoch anschließend ablehnen. Das Online-Angebot vermittelt Impulse zum Spiele-Konzept aus der Transaktionsanalyse und zeigt auf, wie ein konstruktiver Umgang mit solchen Situationen möglich ist. Anhand konkreter Kommunikationsbeispiele aus dem Arbeitsalltag werden gemeinsam kreative neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt.


Es handelt sich um ein Seminar, das aus zwei Abschnitten am 16.06. und am 18.06.2026 jeweils von 9:00 bis 12:30 Uhr besteht. Mit der Anmeldung buchen Sie beide Abschnitte verbindlich.


Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.


Kurstermine

Anzahl: 2
Datum

16.06.2026

Uhrzeit

09:00 - 12:30 Uhr

Ort

Online-Seminar

Datum

18.06.2026

Uhrzeit

09:00 - 12:30 Uhr

Ort

Online-Seminar



Zielgruppe

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen,
Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Kursort

Online-Seminar


Dozent(en)