Demenzerkrankungen sind in den Industrieländern die wichtigsten Gründe für schwere Pflegebedürftigkeit und Heimeintritte im Alter und stellen eine der größten gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Aufgrund der weiterhin steigenden Lebenserwartung und noch ausstehender Optionen einer ursächlichen Behandlung wird sich die Zahl von Betroffenen in Deutschland von derzeit schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen auf voraussichtlich 2,8 Millionen Menschen im Jahr 2050 erhöhen.
Zugeschnitten auf die praktischen Anforderungen in der rechtlichen Betreuung und im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen sollen in diesem Seminar folgende Fragestellungen beantwortet werden:
Teil I
- Was versteht man unter einer Demenz? Was sind die Symptome einer Demenz?
- Diagnostik: Woran und wie kann man eine Demenz erkennen?
- Welche unterschiedlichen demenziellen Erkrankungen gibt es?
- Wie verbreitet sind Demenzen, wie wird sich die Erkranktenzahl zukünftig entwickeln? Wie sieht die Wohn- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in Deutschland derzeit aus?
- Welche medizinische Behandlung kann man derzeit empfehlen? Kann man sich vor Demenz schützen?
- Welche Folgen haben Demenzen? Wie verlaufen sie? Wie wirken sie sich auf den Lebensalltag aus?
- Was erleben an einer Demenz erkrankte Menschen, welche Bedürfnisse haben die Betroffenen, welche Verhaltensprobleme entstehen? Welche Probleme entstehen für die Betreuerinnen und Betreuer?
Teil II
- Welche Prinzipien haben sich bei Kommunikation und Umgang mit demenzkranken Menschen bewährt?
- Welche Betreuungs- und Wohnkonzepte für Menschen mit Demenz haben sich bewährt?
26.02.2026
09:30 - 16:30 Uhr
Gochsheimer Str. 19, Bildungszentrum Schloss Flehingen