Suchergebnis

Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:


Schulsozialarbeit findet im Kontext vieler miteinander vernetzter Akteurinnen und Akteure statt. Während auf der einen Seite ohne den Austausch zwischen den verschiedenen Stellen keine professionelle Arbeit möglich ist, ist es wesentliches Merkmal sozialarbeiterischen Handelns, dass die (Vertrauens-)Beziehungen zu den Adressatinnen und Adressaten in einem geschützten Rahmen stattfinden. Dieses Spannungsverhältnis führt häufig zur Unsicherheit im Umgang zwischen den Beteiligten.

Betrachtet werden in diesem Seminar die Rahmenbedingungen des Vertrauensschutzes, die sich unmittelbar an die Mitarbeitenden/Fachkräfte richten: Dies wären vor allem die Schweigepflicht, aber auch das Zeugnisverweigerungsrecht und die Anzeigepflicht.
Dabei ist neben den notwendigen Rechtskenntnissen auch immer die Haltung der beteiligten Fachkräfte maßgeblich für eine vertrauensbildende- und fördernde Zusammenarbeit mit den Adressatinnen und Adressaten.

Die Teilnehmenden können ihre Fragestellungen vorab per E-Mail an den Referenten senden: rainer.patjens@dhbw-stuttgart.de

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Zu den „Rechtlichen Themen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit“ bieten wir vier Module an:

Modul 1: Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht, Garantenstellung
26JD0016, 18.02.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 2: Schutzauftrag
26JD0017, 04.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 3: Schweigepflicht, Zeugnisverweigerungsrecht und Anzeigepflicht
26JD0018, 18.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 4: Datenschutz
26JD0019, 15.04.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Da sich die Inhalte der Module zum Teil aufeinander beziehen, wird der Besuch aller vier Module empfohlen. Die Module können aber auch einzeln besucht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0018
Dozent*in
Prof. Dr. Rainer Patjens
Der KVJS ist mit der Durchführung der Datenerhebung für die Ganztagsausbaustatistik beauftragt. Diese Statistik wird seit 2025 erhoben und dient der landes- und bundesweiten Gewinnung belastbarer Daten zum Stand und Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote im Primärbereich.

Im Vorfeld der nächsten Erhebung zum Stichtag 01.03.2026 bietet der KVJS eine digitale Informationsveranstaltung zur Ganztagsausbaustatistik an. Ziel der Veranstaltung ist es, den prozessualen und technischen Ablauf der digitalen Datenerhebung über das hierfür vorgesehene Meldeportal darzustellen und einen strukturierten Überblick über die nächste Stichtagsmeldung zum 01.03. zu geben.

Der Fokus der Veranstaltung liegt ausdrücklich auf dem übergeordneten Ablauf der Erhebung und der digitalen Datenmeldung:
- Darstellung des digitalen Erhebungsprozesses und der Stichtagsmeldung zum 01.03.
- Überblick über die Rollen und Verantwortlichkeiten im Erhebungsverfahren
- Perspektive der Grundschulen (Primarbereich)
- Perspektive der Träger und Einrichtungen außerunterrichtlicher Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter
- Erläuterung der im Meldeportal abzufragenden Daten, ihrer Abgrenzung sowie der inhaltlichen Bedeutung einzelner Eingabefelder
- Hinweise zu Besonderheiten, Fristen und zum Zeitplan der Erhebung

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, allgemeine Rückfragen zum Erhebungsprozess, zur Nutzung des Meldeportals sowie zur Datenmeldung zu klären.

Bitte beachten Sie:
- Die Veranstaltung vermittelt einen übergeordneten Überblick über das digitale Erhebungsverfahren.
- Es erfolgt keine einrichtungsspezifische Beratung oder Prüfung einzelner Meldungen.
- Es werden keine fachlichen oder rechtlichen Fragen zum Ganztagsverordnungsgesetz behandelt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt.

Link zur Veranstaltung: https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_ZDNmYTM4NmYtM2NmNC00NDdkLWE2MjUtM2ExYTY2YWY0YTRk%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%22bbc39e5f-a286-45ed-bed2-57d83e0d37dc%22%2c%22Oid%22%3a%2241fc8fd3-7e52-4be5-985f-e2d423cfddac%22%7d

Besprechungs-ID: 371 646 869 581 7
Kennung: ko6TD2MS

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Sie können sich 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn über den angegebenen Link einwählen.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0038
Dozent*in
Katharina Teufel
Fast ausgebucht

Grundseminar: Systemisches Arbeiten im Sozialen Dienst des Jugendamts
Fortbildungsreihe Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter

Mi., 18.03.2026 - Fr., 24.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
1483,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden interessierten Fachkräften Grundlagen, Haltungen, sowie Methoden des systemischen Arbeitens vorgestellt.

In praktischen Übungen können die Teilnehmenden, unter Einbezug der Ressourcen und Fähigkeiten des Einzelnen und der Gruppe, Erfahrungen mit dem Handlungskonzept sammeln und Methoden ausprobieren.

Zu den Themenschwerpunkten gehören:
- Systemische Grundlagen
- Systemische Haltung
- Beziehung und Zusammenarbeit
- Ressourcenorientierung
- Lösungsorientierung – Arbeit mit Visionen und Zielen
- Kontext-Sensibilität
- Hypothesenbildung
- Aufbereitung und Visualisierung von Informationen
- Kontrakte
- Auftrag und Auftragsklärung
- Systemisches Handwerkszeug, unter anderem die Kunst der guten Frage und Arbeit mit Symbolaufstellungen

Hinweise:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Fortbildungsreihe „Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten“ (ASD) richtet sich an die sozialpädagogischen Fachkräfte der Jugendämter. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, die Teilnehmenden im systemisch orientierten Arbeiten zu qualifizieren und deren Beratungskompetenz zu erweitern.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in ein Grundseminar und Aufbauseminare. Alle Seminareinheiten enthalten Theorie-Sequenzen und Trainingsphasen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen, Fragestellungen und Fallbeispiele einzubringen und zu bearbeiten.

Im Grundseminar wird die systemische Grundhaltung vorgestellt und deren Relevanz für das Arbeitsfeld verdeutlicht. Es wird empfohlen, vor dem Besuch der Aufbauseminare am Grundseminar teilzunehmen, sofern keine Kenntnisse des systemischen Ansatzes vorliegen.

Die Aufbauseminare werden über einen längeren Zeitraum angeboten und können in beliebiger Reihenfolge in Anspruch genommen werden. Durch die Teilnahme an einem Grundsemiar ergibt sich keine Verpflichtung zum Besuch der Aufbauseminare.

Die Fortbildungsreihe umfasst:

Grundseminar „Systemisches Arbeiten im Sozialen Dienst des Jugendamts“, in welchem Grundlagen, Haltungen sowie Methoden des systemischen Arbeitens vorgestellt werden.

Aufbauseminare:
- Von der Gewalt in der Familie zum respektvollen Umgang mit Grenzen
- Beratung bei Trennung und Scheidung
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0024
Dozent*in
Ulrike Palmer
Auf Warteliste
Mi. 18.03.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
Wenn Sozialleistungen bewilligt oder auch wieder entzogen werden, ergeht ein Bescheid – ein Verwaltungsakt. Will die Betreuerin oder der Betreuer dagegen Widerspruch einlegen, sind Fristen und Formvorschriften zu beachten. Dies gilt ebenso für das Verfahren vor dem Sozialgericht bis hin zu den Eilverfahren.

Das Seminar bietet einen Überblick über die formellen rechtlichen Voraussetzungen für einen Widerspruch, einer Klage oder einen Eilantrag. Vermittelt wird Handlungssicherheit im Umgang mit den rechtlichen Vorgaben sowie die Fähigkeit, rechtssicher einen Widerspruch, eine Klage oder einen Eilantrag für Klientinnen und Klienten zu stellen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Antragserfordernis und Mitwirkungspflichten
- Bescheid, Widerspruch, Fristen und Formvorschriften
- Klage, Untätigkeitsklage, Kosten des Gerichtsverfahrens

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0037
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Träger von Kindertageseinrichtungen stehen hohen Erwartungen und vielfältigen Anforderungen gegenüber. Mit dem neu eingeführten Zuverlässigkeitsprinzip im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im § 45 SGB VIII ff. wird die Verantwortung in der Steuerung und Betriebsführung des Trägers noch deutlicher herausgestellt und eine hohe Fachlichkeit in der Betriebsführung gefordert.

Ziel des Seminars ist es die Verantwortungs- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten auf Träger- und Einrichtungsebene sowie den KiTa-Leitungen sicherzustellen. Dies bedarf auf der Verantwortungsebene der Ausweisung verbindlicher Kompetenz- und Aufgabenbereiche und eines differenzierten Informationsmanagements unter den wesentlichen Akteuren.
Das Augenmerk wird auf die vier Kernprozesse der Einrichtungskonzeption gelegt, welche verwoben sind mit dem Querschnittsthema Inklusion:
- Strukturelle Rahmenbedingungen
- Betriebsführung; Personalmanagement
- Kindeswohl und Kinderschutz
- Pädagogische Konzeption

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung:
Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität, werden Beispiele erörtert, wie Zuständigkeiten, förderliche Instrumente und verbindliche Prozessabläufe die geforderte Qualitätsentwicklung und -Sicherung, sowie die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung für einen Träger handhabbar gemacht. Dabei wird das Ziel des Aufbaus eines Trägerhandbuchs und einer zieldienlichen Buch- und Aktenführung verfolgt. Die Teilnehmenden lernen Vorgehensweisen zur konkreten Umsetzung kennen und erhalten Praxisleitfäden.
Durch die eingebrachten Praxisbeispiele der Referentin werden mit konkrete Praktiken der Teilnehmenden ergänzt. Ein Mehrwert des Seminars ist der angeleitete Erfahrungsaustausch unter Trägerverantwortlichen bei der Umsetzung eines rechtssicheren Betriebs einer Kindertageseinrichtung.

Die Online-Kompaktseminare "Einblick: Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen", "Nutzer-Frequenzanalyse – Kindertageseinrichtungen- Öffnungszeiten und Personaleinsatz besser planen" und "Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln unterstützen" Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität.
Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltungen im Vorfeld zu besuchen.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0044
Dozent*in
Sandra Kopietz, Kariane Höhn
Anmeldung möglich
Fr. 20.03.2026
Online-Seminar
0,00 € (inkl. MwSt.)
Wie gelingt Inklusion im Unternehmen - nicht nur auf dem Papier, sondern im gelebten Alltag?
Die Veranstaltungsreihe „Inklusion zum Frühstück“ richtet sich an Arbeitgeber, Inklusionsbeauftragte und Personalverantwortliche, die mehr Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung suchen.

In kompakter Form bieten Mitarbeitende des KVJS Inklusions- und Integrationsamtes praxisnahe Impulse, rechtliche Orientierung und Raum für Austausch.

Egal, ob Sie erste Schritte gehen oder bestehende Strukturen weiterentwickeln möchten - hier erhalten Sie fundiertes Wissen.

Die Online-Veranstaltung zur Ausgleichsabgabe liefert Antworten auf folgende Fragen:

- Was ist Aufgabe der Ausgleichsabgabe?
- Auf welche rechtlichen Grundlage stützt sich die Ausgleichsabgabe?
- Welche Fristen muss ich einhalten?
- Wie melde ich die Ausgleichsabgabe?
- Wie berechnet sich die Ausgleichsabgabe?
- Wer muss die Ausgleichsabgabe bezahlen?

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 2 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26ID0013
Dozent*in
Gabriele Kraft
Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit traumatisierten Leistungsberechtigten vertiefen möchten. Das Seminar bietet einen Überblick über das Thema Trauma, die damit verbundenen Traumafolgen sowie aktuelle Therapieansätze. Besonders im Fokus steht die Gestaltung von Beratungsgesprächen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden nach dem Seminar sowohl über fundiertes theoretisches Verständnis verfügen als auch über praktische Handlungskompetenzen Beratungsgespräche mit dieser Zielgruppe professionell und sicher zu führen.
Das Seminar kombiniert theoretische Inputs mit Gruppenarbeiten und Diskussionen. Eigene Beispiele aus der Praxis können gerne mit eingebracht werden.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Seminars sind:
- Einführung in das Thema (Definition, Ursachen / Auslöser von Trauma, psychische und physische Auswirkungen von Traumata)
- Traumafolgen (kurz- und langfristige Folgen und die Wichtigkeit der ersten Hilfe, Symptome und Verhaltensweisen, Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben)
- Tipps für Beratungsgespräche (Vorbereitung und räumliche Gestaltung, Gesprächstechniken und -strategien, Umgang mit Triggern und Flashbacks, Selbstfürsorge für Beraterinnen und Berater)
- Überblick über Therapieansätze

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SD0029
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 23.03.2026 - Di., 24.03.2026
Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart
375,00 € (inkl. MwSt.)

Eine gut strukturierte Praxisanleitung ist ein Garant für einen positiven Einstieg in die Arbeitswelt. Grundlage dafür ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und die genaue Betrachtung der vorhandenen Rahmenbedingungen von Träger und Einrichtung. Die Praxisanleitung bietet darüber hinaus für beide Seiten die Chance, Theorie und Praxis abzugleichen. Freiwilligendienstleistende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten und Berufseinsteigende lernen hier, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anzuwenden, in ihre berufliche Rolle hineinzuwachsen, Erfahrungen zu sammeln und eine professionelle Identität zu entwickeln. Der Verlauf und Erfolg des Arbeitseinstiegs hängen dabei wesentlich von der Anleitung und Begleitung durch die Fachkräfte ab.
Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen von morgen zu gewinnen, sie für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu begeistern und sie im Arbeitsfeld zu halten.

Die Fortbildung gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Was macht eine Anleitung aus?
- Welche Rahmenbedingungen sind für eine positive Praxiserfahrung notwendig?
- Welchen Mehrwert bringen Praktika und das Engagement im Freiwilligendienst für die Anzuleitenden und die Einrichtung?
- Wie wecke ich Begeisterung und Verständnis für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch im Sinne der Nachwuchsgewinnung neuer Fachkräfte?
- Anleitung zwischen Reflexion und Haltung
- Gesprächsführung in komplexen Situationen (Konflikte, Mitarbeitergespräche, et cetera)

Es wird sehr praxisnah auf die Besonderheiten der Anleitung im hochkomplexen und fachlich sehr anspruchsvollen Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eingegangen. Zudem sollen mögliche Stolpersteine identifiziert und aus dem Weg geräumt sowie die Begeisterung für die Anleitung und das Arbeitsfeld geweckt werden.

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.jugendakademie-bw.de

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0014
Dozent*in
Christine Günther, Peter Komhard, Prof. Dr. Rainer Patjens, Sabine Pester
Anmeldung möglich
Mo. 23.03.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Seit der Reform des Betreuungsrechts steht die unterstützte Entscheidungsfindung im Zentrum der rechtlichen Betreuung. Doch wie lässt sich dieses Konzept im Berufsalltag konkret umsetzen? Welche Haltung und welche Methoden können dabei unterstützen? Und welche Herausforderungen sind dabei zu bewältigen?

Das Seminar bietet eine rechtliche Einordnung der unterstützten Entscheidungsfindung und stellt praxisnahe Methoden sowie Reflexionsinstrumente vor. Ziel ist es, die Umsetzung im beruflichen Alltag zu erleichtern und die eigene Haltung sowie das Vorgehen im Kontext des Betreuungsrechts zu reflektieren.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0013
Dozent*in
Carolin Semmler-Böe
Fast ausgebucht
Mo. 23.03.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfahren die Bereiche Selbstbestimmung, Personenzentrierung und Teilhabe eine deutliche Erweiterung. Gespräche mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen sind eine besondere Herausforderung, da es schwierig sein kann, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu erfassen. Betreuerinnen und Betreuer können zum Beispiel den Teilhabegedanken bei der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung erst dann differenziert berücksichtigen, wenn sie zum einen ihre eigenen Anliegen leicht verständlich formulieren und auf der anderen Seite die verbalen und nonverbalen Äußerungen der Betroffenen verstehen können.

Das Seminar beschäftigt sich ausgehend von einem klaren und transparenten Rollenverständnis der Beteiligten mit den besonderen Anforderungen in der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung. Im Zentrum steht der Umgang mit sprachlichen und kommunikativen Beratungshindernissen. Sprachbarrieren und daraus abgeleitete Verständigungsprobleme können bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen unterschiedliche Ursachen haben und stellen ein Hindernis in der Kommunikation dar. Gefühle von Ausgrenzung und Isolation sowie Missverständnisse und Resignation auf beiden Seiten sind oft die Folge.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Hintergründe und Ursachen von kognitiven Einschränkungen
- Gespräche auf Augenhöhe
- Körpersprache
- Interpretation und Deutungsmuster
- Small Talk
- Alltagsgespräche
- Beratungsgespräche
- Fachsprachliche Ausdrucksweisen
- Vorstellung von technischen und anderen Hilfsmitteln

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0022
Dozent*in
Helga Benz-Roeder
Anmeldung möglich
Mo., 23.03.2026 - Di., 24.03.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
365,00 € (inkl. MwSt.)
Seminarziel ist die Vermittlung der Grundlagen des Schwerbehindertenrechts für eine selbstständige Sachbearbeitung.

Dazu gehören:
- Allgemeine Grundsätze zu Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht
- Bewertungsschemata der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV)
- Definition und Voraussetzungen der einzelnen Merkzeichen und daraus resultierende Nachteilsausgleiche
- Durchgang durch das Verwaltungsverfahren mit Praxistipps
- Vermittlung von wichtigen Regelungen aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) X und sonstigen relevanten Verfahrensvorschriften
- Grundzüge des Widerspruchs- und des Klageverfahrens

Referierende aus mehreren Versorgungsämtern vermitteln praxisorientiert die Inhalte der verschiedenen Themenbereiche. Die Teilnehmenden können ihre bisherigen Erfahrungen austauschen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.

Senden Sie Ihre Fragen und Fallbeispiele zu den Themenblöcken bereits mit Ihrer Anmeldung oder spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de.
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0006
Dozent*in
Ina Appel, Heide Dittrich
Auf Warteliste
Mi. 25.03.2026
Online-Seminar
0,00 € (inkl. MwSt.)
Autismus ist für viele Menschen ein großes Fragezeichen. Für Arbeitgeber ist das Thema Autismus oft eine (zu große) Unsicherheit.Das muss nicht sein.
In dem Kurzseminar vermittelt Aleksander Knauerhase, der selbst autistisch ist, basales Wissen um autistische Besonderheiten insbesondere bei der Wahrnehmung autistischer Menschen. Darauf aufbauend zeigt er auch welche besonderen Stärken sich daraus ergeben können. Nutzen Sie die Chancen, die sich aus diesen Stärken ergeben können.


Organisatorische Hinweise:
Das Seminar findet vollständig digital über Zoom statt.
Wir empfehlen, vorab die Nutzung von Zoom zu testen – insbesondere im Hinblick auf interne Firewalleinstellungen.
Voraussetzung: Endgerät mit stabiler Internetverbindung, Kamera und Mikrofon (Smartphones sind nicht geeignet).
Hinweise zu Technik und Datenschutz finden Sie hier: https://app02.kvjs.de/
weitere Details

Kurs-Nr.
26ID0007
Dozent*in
Aleksander Knauerhase
Erstaunlich, was ein paar Zeilen Gesetzestext so in sich haben können! Als Praktiker wissen Sie, wovon wir reden. Nach diesem Seminar werden Sie aber auch wissen, welche Möglichkeiten sich bieten Rechte wahrzunehmen und Pflichten zu erfüllen - und zwar auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite.

Was beinhaltet der Individualanspruch nach § 164 SGB IX und wo sind seine Grenzen? Dr. Babette Tondorf, mehr Dialogpartnerin als Lehrmeisterin, dröselt auf, wie der Arbeitsplatz mit seinem Drumherum behinderungsgerecht zu gestalten ist. Aber was heißt das eigentlich genau: „behinderungsgerecht“ und was ist zu tun bei Uneinigkeit hierüber? Fälle aus der Rechtsprechung und der anwaltlichen Praxis schaffen Klarheit, doch Frontalunterricht ist out: Übungen in Kleingruppen garantieren Auflockerung und vertieftes Verständnis. Und natürlich geht es ganz wesentlich um Beispiele aus Ihrem eigenen Erfahrungsschatz. Praxisnähe und Austausch heißen die Zauberworte.

Die, die an diesem Tag für Sie zaubert, ist Dr. Babette Tondorf, ihres Zeichens Fachanwältin für Arbeitsrecht. Sie hat sich spezialisiert auf Mandate rund um Krankheit und Behinderung – und darauf, schwere juristische Kost leicht verdaulich anzurichten. Wenn Sie Appetit bekommen haben, am besten gleich einen Platz reservieren!

Themen:
• Inhalt, Umfang und Grenzen des Anspruchs
• Besonderheiten im Beschäftigungsverhältnis mit einem schwerbehinderten Menschen
• Behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes, des Arbeitsumfeldes, der Arbeitsorganisation, der Arbeitszeit (§ 164 Abs. 4 SBG IX)
• Darlegungs- und Beweislast, Bedeutung ärztlicher Stellungnahmen und Atteste
• Verhältnis § 164 SGB IX zu BEM nach § 167 Abs. 2 SGB IX
• Verhältnis § 164 SGB IX zum Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX
• Ansprüche auf Anpassung bei Gesundheitsbeeinträchtigungen und Behinderungen unterhalb der Schwelle der Schwerbehinderung
• Aufgaben der Interessenvertretungen im Kontext der Anspruchsgeltendmachung
• Aufgaben des Betriebs bzw. der Dienststelle im Kontext der Anspruchsgeltendmachung

Die Veranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0023
Dozent*in
Dr. Babette Tondorf
Anmeldung möglich
Do., 26.03.2026 - Fr., 27.03.2026
Online-Seminar
200,00 € (inkl. MwSt.)
Die Kenntnis der rechtlichen Grundlagen des Betreuungsrechts ist für die Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer und im weiteren Verlauf der Tätigkeit unerlässlich.

Das Seminar soll in die rechtlichen Grundlagen des Betreuungsrechts einführen.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0008
Dozent*in
Prof. Dr. Andreas Scheulen

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich