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Anmeldung möglich
Do. 17.12.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0050
Dozent*in
Sylvia Zöller
Im Rahmen der Regelkommunikation wird über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene und Themen des Arbeitsfelds "Kindertagesbetreuung" informiert.

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Fachberatungen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Sie dient dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Das Seminar ist eine Auswahlveranstaltung. Es kann maximal eine Person aus dem jeweiligen Stadt- und Landkreis angemeldet werden. Eine verbindliche Zusage erfolgt nach Prüfung der Angaben.
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Kurs-Nr.
26KD0052
Dozent*in
Kristin Hermann
So selbstverständlich Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung eingeplant sind, so wenig selbstverständlich ist häufig ihre pädagogische Gestaltung. Viel zu oft sind sie mit Stress für Fachkräfte und Kinder verbunden:
- Kinder sollen etwas probieren, was sie nicht essen möchten
- Sie sollen sich "ordentlich" verhalten, können aber kaum still sitzen
- Sie möchten mit den Händen essen, sollen aber zum Löffel greifen
- Sie wollen das Essen erkunden, dürfen aber nicht damit spielen
Fachkräfte stehen dabei vor vielfältigen Anforderungen: Sie begleiten große Kindergruppen, regulieren Emotionen, motivieren zum Essen, sorgen für gesunde Versorgung und beachten zugleich elterliche Wünsche. Besonders in Ganztagseinrichtungen mit warmem Mittagessen besteht ein hoher Anspruch – das Essen soll nicht nur bei den Kindern „ankommen“, sondern auch mit Freude angenommen werden.

Eine gelingende Mahlzeitengestaltung beginnt oft bei kleinen Details:
Wie sitzen die Kinder? Welche Materialien nutzen sie? Welche Regeln und Rituale unterstützen den Ablauf? Wer übernimmt welche Aufgaben? Auch die Übergänge zur und aus der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen.

Wenn Mahlzeiten achtsam geplant und gestaltet sind, können sie mehr sein als nur eine Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme. Sie werden zum Bildungsraum – für Selbstständigkeit, soziale Kompetenz, Gesundheitsförderung und Genuss.

In diesem Online-Kompaktseminar erhalten Sie einen Einblick in die gelingende Gestaltung von Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Der Fokus liegt nicht auf der Ernährung selbst, sondern auf den pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine gesundheitsförderliche, stressfreie und genussvolle Essenssituation ermöglichen – für Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.
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Kurs-Nr.
26KD0053
Dozent*in
Maren Kramer
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0054
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KD0055
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Die Basisqualifizierung ist für pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Fachberatungen und Träger von Kindertageseinrichtungen konzipiert, die sich vertiefend und praxisnah mit einer beziehungsvollen Krippenpädagogik auseinandersetzen wollen.
Die Fortbildungsreihe orientiert sich am weiterentwickelten Orientierungsplan Baden-Württemberg und unterstützt dabei, dessen Inhalte praxisnah im Krippenalltag umzusetzen.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in 4 Präsenz und 3 Online Module, die thematisch aufeinander aufbauen. Zwischen den einzelnen Modulen ist Zeit für Praxiserprobung, Transferaufgaben und Selbstreflexion vorgesehen.

In den einzelnen Modulen werden wir uns intensiv damit beschäftigen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden kann, um den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten von Kindern unter drei Jahren in der institutionellen Gruppenbetreuung gerecht zu werden.

Sie erfahren, wie eine stabile und vertrauensvolle Beziehungsgestaltung in der Krippe gelingen kann und wie pädagogische Fachkräfte bestmöglich auf das junge Kind abgestimmt handeln, so dass sich das Kind in der Gruppe sicher und sich von den Erwachsenen wahrgenommen fühlt.
Des Weiteren brauchen die Kinder ausreichend Raum und Zeit, selbständig aktiv zu sein. Sie lernen, wie Sie den Raum und den Garten mit Spiel- und Bewegungsmaterialien vorbereiten, so dass die Kinder aus ihren eigenen Initiativen heraus, spielen und sich bewegen.
Sie erhalten wertvolle Impulse, wie ein Kind in der Krippe erleben kann, dass seine individuellen Bedürfnisse wie z.B. Essen, Trinken, Schlafen, Ruhen und Ausscheiden wahrgenommen und diese Lebensaktivitäten von den Erwachsenen responsiv begleitet werden, sodass für sein Wohlbefinden gesorgt ist.
Und wir beschäftigen uns mit der Wichtigkeit einer respektvollen Zusammenarbeit mit Familien im geteilten Betreuungsfeld zum Wohle des Kindes.

Die Leitprinzipien des weiterentwickelten Orientierungsplans, wie Kinderschutz und Kinderrechte, Inklusion, Partizipation und wie junge Kinder ein friedliches Miteinander erfahren und Verantwortung füreinander erleben können, wird alle Module durchfließen.

Inhalte der Seminarreihe:
Abschnitt A (2 Tage Präsenz): Übergänge beziehungsvoll gestalten
Ankommen: wir lernen uns kennen
- Vertraut werden: die Eingewöhnung
- Die Bedeutung der Familie im Krippenalltag

Abschnitt B (2 Tage Präsenz): Selbstbestimmtes Spiel
Bedeutung des freien Spiels für das Kind
- Die Spielentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- Spielmaterial, Raumgestaltung

Abschnitt C (2 Tage Online): Beziehungsvolle Pflege
- Die Pflegesituation als wichtige Grundlage für die Beziehung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind

Abschnitt D (2 Tage Online): Bewegungsentwicklung und Schlafen / Ruhen
- Die natürliche Bewegungsentwicklung des Kindes und die vertrauensvolle Rolle des Erwachsenen, in der Begleitung des Kindes und der Gestaltung der Räume
- Entwicklung von kindlichem Schlaf und Schlafverhalten

Abschnitt E (2 Tage ): Mikrotransitionen und Mahlzeiten gestalten
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Die Bedeutung der Mikrotransitionen im Krippenalltag

Abschnitt F (2 Tage Präsenz): Junge Kinder in der Gruppe
- Kleinkinder unter sich
- Die Bedeutung sozial-emotionaler Entwicklung im frühen Kindesalter
- Konflikte verständnisvoll begleiten

Abschnitt G Abschlussveranstaltung (1 Tag)
- Präsentation von Praxisbeispielen der Teilnehmenden, die ihre Weiterentwicklung in der Krippenpädagogik zeigen.


Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.

Es erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens in der ersten Junliwoche 2026.

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung. Um diese zu erhalten, ist der Besuch von mindestens fünf von sechs Abschnitten erforderlich.

Die Online-Module werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
Zoom läuft auf allen Tablets und Laptops sowie am PC. Die Geräte sollten über eine Kamera und ein Mikrofon verfügen.
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Kurs-Nr.
26KH0001
Dozent*in
Kai-Nicola Stein, Sandra Kopietz, Christine Bader
Viele junge Kinder verbringen heute einen großen Teil ihres Alltags in der Kindertagesstätte. Umso wichtiger ist es, dass sie dort auf Erwachsene treffen, die ihnen mit Respekt, Wertschätzung und echtem Interesse begegnen. Denn tragfähige Beziehungen sind die Grundlage für Entwicklung, Wohlbefinden und Vertrauen.
In diesem Seminar wird Ihre Beziehungskompetenz gestärkt und es werden Impulse geben, wie Sie Kinder im Alltag achtsam und sicher begleiten können.

Das Seminar lädt Sie ein, sich mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:
- Wie entsteht eine gute Beziehung zu einem Kind?
- Was bedeutet es, Kinder mit Respekt zu behandeln – auch in schwierigen Situationen?
- Wie kann ich meine Sprache so gestalten, dass sie Kinder stärkt?
- Was ist eigentlich „Autorität“ – und wie kann sie positiv gelebt werden?
- Wie kann ich Nähe zulassen und gleichzeitig Grenzen setzen?

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Adultismus – also der oft unbewussten Ungleichbehandlung von Kindern aufgrund ihres Alters. Gemeinsam entwickeln wir eine Haltung, die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten achtet und ihnen auf Augenhöhe begegnet.

Inhalte des Seminars sind:
- Beziehungskompetenz kann man lernen – und weiterentwickeln
- Eine adultismussensible Perspektive einnehmen
- Nähe, Kontakt und ein gutes Miteinander gestalten
- Autorität neu denken: Annäherung an einen komplexen Begriff
- Positiv leiten – Kinder sicher durch den Alltag begleiten
- Die Sprache der Erwachsenen: achtsam sprechen, wirksam handeln

Dieses Seminar lädt Sie ein, Ihre eigene Rolle im Alltag einer Kindertageseinrichtung zu reflektieren, neue Perspektiven zu entdecken und Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Kindern zu stärken.

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KP0003
Dozent*in
Kai-Nicola Stein
Fast ausgebucht
Mo. 21.09.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit
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Kurs-Nr.
26KP0007
Dozent*in
Lars Groven
Anmeldung möglich
Mi., 04.11.2026 - Do., 05.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Schnell die Kinder wickeln, damit der Morgenkreis beginnen kann..., schnell noch anziehen, damit sich das Rausgehen auch lohnt..., schnell die Kinder beim Sauberwerden begleiten, damit sie mehr Zeit zum Spielen haben..."
Fachkräfte, die mit den Jüngsten arbeiten, fühlen sich oft "ausgepowert" wegen vieler Dinge, die schnell zu tun sind, um endlich zum Wesentlichen zu kommen. Doch was ist das Wesentliche im Tagesablauf eines Krippenkindes? Ist dieser "Leistungssport" guter Alltag, oder braucht es in der Kleinkindbetreuung ein Umdenken, welches diese so eiligen Themen in den Mittelpunkt der Pädagogik stellt?

An diesen beiden Tagen wird die Tagesgestaltung in den Blick genommen und reflektiert, wie der Krippenalltag zu echten Schlüsselsituationen für die Kinder werden kann.

Das Seminar befasst sich mit den Themen:
- Kleinkindbetreuung - ein Leistungssport?
- Den Tagesablauf mit seinen Ritualen als Bildungsangebote entdecken
- Die Mikroübergänge des Tages erkennen und gestalten
- Freie Bildungszeit und Angebote mit thematischen Schwerpunkten
- Spiel- und Lernthemen der Jüngsten
- Den Bildungsort Mahlzeit erkennen und qualitativ hochwertig umsetzen
- Schlafen/Ruhen als Bildungsorte
- Anregungen zur beziehungsvollen Pflege

Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden...
- sich mit der eigenen Haltung in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages auseinandergesetzt,
- ihren Krippenalltag reflektierend in den Blick genommen,
- erkennen können, was Qualität in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages bedeutet und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erfahren.
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Kurs-Nr.
26KP0014
Dozent*in
Sylvia Zöller
Nicht immer wachsen Kinder gut behütet, sicher und geborgen auf. Familienkrisen, Trennung der Eltern, oder gar ganz existentielle Erfahrungen wie Flucht und Verlust bedeuten eine enorme Belastung für die Kinder.
Manchmal ahnen wir diese Sorgen der Kinder, manchmal zeigen Sie es uns ganz deutlich durch ihr Verhalten.
Doch nicht nur hier, auch im Kindergartenalltag fehlen uns oft die Worte, wenn wir plötzlich mit einer enormen Wut eines Kindes konfrontiert werden, auf Übergriffe unter Kindern reagieren müssen. Wie sprechen wir mit den betroffenen oder den übergriffig gewordenen Kindern? Was muss ich ansprechen, was eher nicht? Was mache ich wenn mir dann nur Schweigen begegnet?
Oft wünschen wir uns mehr Hintergrundwissen und konkrete Ideen, wie wir unterstützend auffangen, oder auch gut mit ihnen ins Gespräch kommen können.

Mit folgenden Fragestellungen werden wir uns daher in dieser Fortbildung beschäftigen:
- Wie erleben Kinder herausfordernde Situationen, wie eine Trennung ihrer Eltern, Flucht, Trauer, Krankheit und was sind Mögliche Reaktionen darauf?
- Wie bekommen wir Zugang zum Erlebnis und den Bedürfnissen der Kinder?
- Bei welcher Gesprächsabsicht sind welche Gesprächstechniken und Gesprächsrahmen hilfreich?
- Wie kommen unsere Fragen überhaupt (altersbedingt) an? Welche Antworten können wir erwarten?
- Wo gilt es vorsichtig und zurückhaltend zu sein?
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Kurs-Nr.
26KP0019
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Anmeldung möglich
Do., 19.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
506,00 € (inkl. MwSt.)
In der Routine unseres Arbeitsalltags handeln wir uns Muster und Spielregeln ein, die sich in der Teamkommunikation widerspiegeln. Diese Muster können hilfreich sein oder die Beteiligten daran hindern, zielführend Arbeitsprozesse zu gestalten und mit Veränderungen und neuen Herausforderungen umzugehen. In dieser Ideen- und Praxiswerkstatt erhalten Sie Orientierungen und konkrete Werkzeuge (Verfahren und Methoden) zu unterschiedlichen Schwerpunkten.

Inhalte dieses Seminars sind:
- die Gestaltung kommunikativer Formate auf der Basis agiler (beweglicher) und systemischer Orientierungspunkte.
- die Weiterentwicklung von eigenen Besprechungsformen zu neuen, flexiblen Formaten, angepasst an das Team und die Situation vor Ort.
- erlebnisorientierte, fokussierte Reflexionen von Arbeitsprozessen.
- hilfreiche Teamrituale für zentrale Prozesse, die nicht nur ihr Team stärken, auch Unterschiedlichkeiten anerkennen, das Lernen aus Fehlern fördern, die Erholung nach Rückschlägen unterstützen und die Würdigung von Erfolgen ermöglichen.
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Kurs-Nr.
26KP0025
Dozent*in
Uwe Straß
Auf Warteliste
Di., 29.09.2026 - Mi., 30.09.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
436,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte können sich entscheiden, worauf sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie richten wollen: auf die Veränderung einzelner Menschen im Team? Oder auf die gemeinsame Gestaltung und Entwicklung hilfreicher und zieldienlicher Kommunikationen, Muster und Spielregeln? Arbeiten Leitungen an der Veränderung von „schwierigen“ Mitarbeitenden oder arbeiten sie mit den Menschen in ihrer Einrichtung an einem hilfreichen und unterstützenden Rahmen für die Arbeitsprozesse im Alltag? … indem alle in ihre Verantwortung gehen statt sich motivieren und führen zu lassen?

Auf der Grundlage einer systemischen Landkarte zum Leiten von Einrichtungen, erarbeiten sich die die Teilnehmenden in einem Wechsel aus Impulsen und kleinen Experimenten wichtige Orientierungspunkte für die Leitung von großen Einrichtungen und für mitgebrachte Fragen und Themen.

Inhalte diese Seminares sind:
- Arbeiten mit Menschen am System statt Arbeiten an Menschen im System
- Gemeinsame Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationen, Mustern, Rollen und Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit an Zielen und Aufgaben
- Vom „Push“ (hinterherrennen) zum „Pull“ (orientierte Selbststeuerung)
- Probleme und Lösungen kann man sich nicht allein machen, nur in Wechselwirkung
- Entwicklung von Metakompetenzen im lernenden Team (Reflexion, Selbstorganisation, Selbststeuerung, Lösungsorientierung, …)
- Lösungsorientierter Umgang mit Unterschieden und widerstreitenden Zielkonflikten
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Kurs-Nr.
26KP0027
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Do. 01.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
„Vielfalt begleiten – Inklusion gestalten“

Der neue Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg, in dem Inklusion als eines der zentralen Leitziele hervorgehoben wird, unterstreicht den Anspruch, allen Kindern, unabhängig von individuellen Voraussetzungen, gleichberechtigte Teilhabe an Bildungsprozessen zu ermöglichen.

Die diesjährige Jahrestagung rückt daher die inklusive Ausgestaltung der Kindertagespflege in den Mittelpunkt. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam gefördert und begleitet werden können und welche strukturellen sowie fachlichen Rahmenbedingungen hierfür notwendig sind.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir zentrale Fragestellungen diskutieren:
Welche Ansätze und Modelle inklusiver Kindertagespflege gibt es bereits auf Landes- und Bundesebene?
Welche Bedingungen fördern eine gelingende inklusive Praxis in der Kindertagespflege?
Wie können Fachberatungen Tagespflegepersonen bei inklusiven Prozessen gezielt unterstützen und begleiten?

Am Vormittag erwarten Sie fachliche Beiträge und Impulsvorträge Der Nachmittag bietet Raum für einen intensiven Austausch, an denen ausgewählte Aspekte vertieft und praxisnah diskutiert werden können.

Referierende:
Maria-Theresia Münch, Erzieherin, Dipl. Pädagogin, Wissenschaftliche Referentin Kindertagesbetreuung, Frühe Bildung, Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter, Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Anja Gérard, Dipl. Pädagogin (Uni), Qualitätsbegleitung im Forum für Frühkindliche Bildung in BW (FFB), Landeskoordination Inklusion
Magdalena Maack, Dr. phil. Pädagogische Psychologie, Qualitätsbegleitung im Forum für Frühkindliche Bildung in BW (FFB), Landeskoordination Inklusion
Susanne Schwestermann, Dipl. Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin (SG), Abteilungsleitung Kindertagespflege/ Förderung Kindertagesbetreuung in Mannheim
Anatoli Rabinstein, Sozialpädagoge (B.A.), Sozialmanagement (M.A.), Insofern erfahrene Fachkraft, Sachgebietsleitung, Kindertagespflege/ Förderung Kindertagesbetreuung in Mannheim
Benjamin Hagenmüller, Sozialpädagoge (B.A.), Sozialwirtschaft (M.A.), Sachgebietsleitung Fachberatung für Kindertagesbetreuung im Landkreis Esslingen
Sonja Elineau, Dipl. Pädagogin (Uni), Geschäftsführung, Verein für Kindertagespflege im Lankreis Göppingen e.V.
Katharina Weißmann, Kindheitspädagogin (Bsc.), Fachstelle Inklusion, Verein für Kindertagespflege im Lankreis Göppingen e.V.


Zeitplan:

09.15 Uhr Ankunft und Brezelfrühstück

09.45 Uhr Begrüßung und Einführung

Gerald Häcker, Dezernatsleiter KVJS - Landesjugendamt (LJA)
Mira Thaker, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW, Referat 46, Frühkindliche Bildung
Kristin Hermann, Leitung Referat Kindertageseinrichtungen, KVJS-
Landesjugendamt (LJA)

10.00 Uhr „Inklusion und Vielfalt in der Kindertagespflege – Aktuelle Entwicklungen aus der Perspektive des Bundes“
Maria-Theresia Münch

11.15 Uhr Pause

11.30 Uhr „Inklusion und Vielfalt in der Kindertagespflege - fachliche Unterstützung durch den weiterentwickelten Orientierungsplan BW“
Anja Gérard und Magdalena Maack

13.00 Uhr Mittagspause mit Mittagessen

14.00 Uhr Thementische (3 Stationen zur Wahl, je 20 min)

Tisch 1
„Kindertagespflege für Alle – Einblick in das Modellprojekt“
Sonja Elineau und Katharina Weißmann

Tisch 2
„Der Inklusionsbegriff in der Praxis – eigene Standortbestimmung“
Susanne Schwestermann und Anatoli Rabinstein

Tisch 3
„Eckpunktepapier für Inklusion – Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in der Kindertagespflege im Landkreis Esslingen“
Benjamin Hagenmüller

Tisch 4
„Stärkung der Inklusion in BW – erste Einblicke in die pädagogische Begleitung“
Anja Gérard und Magdalena Maack

15:00 Uhr Pause

15:15 Uhr „Inklusion… wie soll das denn gehen? – Umsetzung des Modellversuch MoVe In in Mannheim“
Susanne Schwestermann und Anatoli Rabinstein sowie Anja Gérard

16:00 Uhr Ende der Veranstaltung
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Kurs-Nr.
26KP0045
Dozent*in
Susanne Schwestermann, Maria-Theresia Münch, Benjamin Hagenmüller, Anja Gérard, Dr. Magdalena Maack, Anatoli Rabinstein, Sonja Elineau, Katharina Weißmann
Anmeldung möglich
Do. 24.09.2026
KVJS Stuttgart
229,00 € (inkl. MwSt.)
Erziehungspartnerschaften gelingen dann gut, wenn Eltern akzeptierend und wertschätzend begegnet wird. Die innere Haltung und die Anwendung von Gesprächstechniken beeinflussen das Gelingen eines Gesprächs.

Das Seminar vermittelt, wie durch Wertschätzung und eine positive innere Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.
Des Weiteren wird das Thema Inklusion aufgegriffen. Durch die Vielfalt der Kinder mit besonderem Förderbedarf steigen die Anforderungen im Umgang und im Gespräch mit Eltern.

Das Seminar ist aus einem gemeinsamen Projekt des KVJS und des Heilpädagogischen Fachdienstes im Landkreis Böblingen heraus entstanden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0046
Dozent*in
Ulrike Weber-Böhret, Martina Hirsch-Dambacher

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich