Suchergebnis

Veranstaltung "Wenn das Leben kippt – Umgang mit Krisen" (Nr. 0035) wurde in den Warenkorb gelegt.
Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:


Werdende oder frisch gebackene Eltern müssen sich mit einer Vielzahl von rechtlichen und praktischen Fragen auseinandersetzen. Als Beraterin oder Berater in einer Schwangerschaftsberatungsstelle spielen Sie eine zentrale Rolle dabei, diese Unsicherheiten zu klären. In diesem Seminar erweitern Sie Ihr Fachwissen, um Eltern kompetent bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.

Zentrale Fragestellungen, die in der Beratung angesprochen werden können:
- Elternzeit und Elterngeld: Wie beantragen Eltern Elternzeit und Elterngeld korrekt? Was muss bei der Antragstellung beachtet werden? Welche Fristen und Formvorschriften gibt es? Sollte der Antrag gemeinsam oder getrennt gestellt werden, und welche Auswirkungen hat dies auf das gewählte Familienmodell?
- Wiedereinstieg in den Beruf: Wie gelingt der Wiedereinstieg in Teilzeit, ohne dass es zu Problemen mit dem Arbeitgeber kommt?
- Rechtliche Rahmenbedingungen für gleichberechtigte Elternschaft: Welche rechtlichen Aspekte müssen Eltern kennen, um in ihrem gewählten Familienmodell gleichberechtigt zu leben? Welche vertraglichen Regelungen sind notwendig, um die Familie rechtlich abzusichern?
- Elternschaft ohne Trauschein: Wie funktioniert eine gleichberechtigte Elternschaft ohne Trauschein, insbesondere wenn die Care-Arbeit nicht exakt zu gleichen Teilen aufgeteilt werden kann?
- Familienrecht und der Standardvertrag: Passt der Standardvertrag, der bei einer zivilrechtlichen Hochzeit automatisch geschlossen wird, zum gewählten Familienmodell der Eltern?
- Rechtsänderungen: Was hat sich beim Elterngeld für Geburten ab dem 01.04.2024 geändert? Welche Auswirkungen hat die Reform des Namensrechts ab dem 01.05.2025?
- Reformen im Unterhaltsrecht: Welche Reformen sind im Unterhaltsrecht geplant, und wie wirken sich diese auf die Beratung von Eltern aus?

Im ersten Teil des Seminars wird der Anspruch auf Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld (Plus) sowie der Wiedereinstieg in Teilzeit behandelt sowie weitere relevante Themen wie Krankenversicherungs- und Steuerfragen. Im zweiten Teil geht es um die juristischen Aspekte einer gleichberechtigten Partnerschaft. Es wird erläutert, was unbedingt über die rechtlichen Konsequenzen bekannt sein muss, wenn Eltern zusammenziehen, ein Kind bekommen, heiraten oder sich möglicherweise trennen. Sie erfahren, wie Eltern ihre individuelle Lebenssituation mit der bestehenden Gesetzgebung in Einklang bringen und durch individuelle Vereinbarungen rechtliche Risiken vermeiden können.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26PD0005
Dozent*in
Bettina Trojan
Auf Warteliste
Di., 29.09.2026 - Mi., 10.03.2027
Tagungszentrum Gültstein
1079,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung führt in die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ein.

Inhalte an den drei Einführungstagen:

I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen, Zusammenarbeit mit dem ASD und den anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen, Freiwilligkeit versus Zwangskontext

II. Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) mit Anregungen aus Signs-of-Safety-Ansatz
- Prozessorientiertes Arbeiten, Nähe und Distanz, Beginn und Ende
- Mit „Widerständen“ arbeiten
- Der Systemische Blick

III. Methoden und Interventionsinstrumente
- Skulpturarbeit und Regeltransformation nach Virginia Satir
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
- Zeitmanagement

IV. Umgang mit spezifischen Belastungen in der SPFH-Arbeit
- Reflexionsübungen
- Umgang mit traumatischen Ereignissen, Psychohygiene
- Entwickeln des Erfahrungsschatzes

Im Rahmen der Reflexionseinheit (09./10.03.2027) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung:
- Veränderung als Auftrag
- Was tue ich, wenn ich Angst habe?
- Hilfe zur Selbsthilfe contra Kinderschutzauftrag

Hinweis:
Die Veranstaltung besteht aus einem dreitägigen Abschnitt und einer zweitägigen Reflexionsabschnitt. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0033
Dozent*in
Marlies Hinderhofer
Anmeldung möglich
Di. 29.09.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Viele pädagogische Fachkräfte kennen sie: die hektischen, lauten und unübersichtlichen Situationen während dem An- und Ausziehen in der Garderobe. Die Garderobe ist das Nadelöhr im pädagogischen Ablauf und das An- und Ausziehen die Aktivität, bei der es tendenziell stressig zugeht.
Gleichzeitig bietet das An- und Ausziehen als ein fester Bestandteil im pädagogischen Alltag aber auch vielfältige Interaktionsgelegenheiten, die ein großes Bildungspotenzial beinhalten.

Viele Kinder brauchen während der Garderobensituation eine enge Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte. So entsteht ein intensiver Austausch auf sprachlicher Ebene als auch auf der Ebene von Berührung und Bewegung.
Das Erlernen des An- und Ausziehens stellt außerdem einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit für die Kinder dar. Das An- und Ausziehen kann als Pflegeaktivität eine besondere und exklusive Beziehungszeit zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften werden.

Wie also kann das Potenzial während des An- und Ausziehens genutzt und die Garderobe zu einem Bildungsort werden?
Wie kann eine stressreduzierende Gestaltung der Situation aussehen?
Was zeichnet eine gelingende Interaktion beim An- und Ausziehen aus?
Welche Schritte für eine Planung und Reflexion sind nötig?

Im Fokus des Online-Kompaktseminares steht die Interaktionsgestaltung während der Aktivität „An- und Ausziehen“ und wie diese unter dem Gesichtspunkt der Beziehungszeit gestaltet und organisiert werden kann.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KD0040
Dozent*in
Kira Daldrop
Auf Warteliste
Di., 29.09.2026 - Mi., 30.09.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
436,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte können sich entscheiden, worauf sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie richten wollen: auf die Veränderung einzelner Menschen im Team? Oder auf die gemeinsame Gestaltung und Entwicklung hilfreicher und zieldienlicher Kommunikationen, Muster und Spielregeln? Arbeiten Leitungen an der Veränderung von „schwierigen“ Mitarbeitenden oder arbeiten sie mit den Menschen in ihrer Einrichtung an einem hilfreichen und unterstützenden Rahmen für die Arbeitsprozesse im Alltag? … indem alle in ihre Verantwortung gehen statt sich motivieren und führen zu lassen?

Auf der Grundlage einer systemischen Landkarte zum Leiten von Einrichtungen, erarbeiten sich die die Teilnehmenden in einem Wechsel aus Impulsen und kleinen Experimenten wichtige Orientierungspunkte für die Leitung von großen Einrichtungen und für mitgebrachte Fragen und Themen.

Inhalte diese Seminares sind:
- Arbeiten mit Menschen am System statt Arbeiten an Menschen im System
- Gemeinsame Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationen, Mustern, Rollen und Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit an Zielen und Aufgaben
- Vom „Push“ (hinterherrennen) zum „Pull“ (orientierte Selbststeuerung)
- Probleme und Lösungen kann man sich nicht allein machen, nur in Wechselwirkung
- Entwicklung von Metakompetenzen im lernenden Team (Reflexion, Selbstorganisation, Selbststeuerung, Lösungsorientierung, …)
- Lösungsorientierter Umgang mit Unterschieden und widerstreitenden Zielkonflikten
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0027
Dozent*in
Uwe Straß
Fast ausgebucht
Di. 29.09.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen des Seminars erläutert der Referent die Geltendmachung und Durchsetzung von sozialen Rechten.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- Antragstellung, auch bei der falschen Behörde
- Untätigkeitsklage
- Mitwirkungspflichten versus Amtsermittlung
- Widerspruchsverfahren
- Einstweiliger Rechtsschutz
- Sozialrechtlicher Herstellungsanspruch
- Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0039
Dozent*in
Prof. Tobias Noll
Fast ausgebucht
Mi. 30.09.2026
GENO-Haus Stuttgart
89,00 € (inkl. MwSt.)
Das Aufgabenspektrum der Betreuungsbehörden ist durch die Reform des Betreuungsrechts noch vielfältiger geworden. Diese Aufgaben werden - bedingt durch die jeweiligen personellen Ressourcen und Strukturen vor Ort (Betreuungsvereine, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer und Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner) - in unterschiedlicher Weise umgesetzt.

Die Jahrestagung bietet gezielt den Sachgebietsleitungen die Möglichkeit, sich anhand eines Schwerpunktthemas aus den Aufgaben der Betreuungsbehörden auszutauschen und praxisrelevante Fragen zu diskutieren. Dazu gehören auch personelle oder organisatorische Themen wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit anderen Stellen.

Am 09.07.2026 wurden das Rundschreiben und das Tagungsprogramm an alle Betreuungsbehörden per E-Mail versandt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RP0033
Dozent*in
Andrea Dobinsky, Manuel Heinemann, Marina Dizel, Julia Hellmann
Auf Warteliste
Do. 01.10.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Mehrsprachige Familien bringen ihre Erfahrungen und ihre Sprachen mit in die Kita. Pädagogische Fachkräfte haben die Aufgabe, diese Ressourcen zu sehen, wertzuschätzen und daran anzuknüpfen. Das ist in der Praxis nicht immer ganz einfach …

Der erste Schritt in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Familien findet während der Eingewöhnung statt. Daher betrachten wir Strategien, um diese Zeit kultursensibel und individuell zu gestalten. Wie kann dies trotz der möglicher Sprachbarrieren gelingen?

Transparenz und wechselseitige Information sind wichtige Faktoren in der Erziehungspartnerschaft und in der Zusammenarbeit mit Familien. Daher beschäftigen wir uns auch mit den Fragen, welche Methoden wir nutzen können, um intensiven Austausch mit mehrsprachigen Familien zu gestalten, und wie wir die Familien zur Beteiligung einladen können.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KD0009
Dozent*in
Susanne Kühn
Anmeldung möglich
Do. 01.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
„Vielfalt begleiten – Inklusion gestalten“

Der neue Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg, in dem Inklusion als eines der zentralen Leitziele hervorgehoben wird, unterstreicht den Anspruch, allen Kindern, unabhängig von individuellen Voraussetzungen, gleichberechtigte Teilhabe an Bildungsprozessen zu ermöglichen.

Die diesjährige Jahrestagung rückt daher die inklusive Ausgestaltung der Kindertagespflege in den Mittelpunkt. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam gefördert und begleitet werden können und welche strukturellen sowie fachlichen Rahmenbedingungen hierfür notwendig sind.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir zentrale Fragestellungen diskutieren:
Welche Ansätze und Modelle inklusiver Kindertagespflege gibt es bereits auf Landes- und Bundesebene?
Welche Bedingungen fördern eine gelingende inklusive Praxis in der Kindertagespflege?
Wie können Fachberatungen Tagespflegepersonen bei inklusiven Prozessen gezielt unterstützen und begleiten?

Am Vormittag erwarten Sie fachliche Beiträge und Impulsvorträge Der Nachmittag bietet Raum für einen intensiven Austausch, an denen ausgewählte Aspekte vertieft und praxisnah diskutiert werden können.

Referierende:
Maria-Theresia Münch, Erzieherin, Dipl. Pädagogin, Wissenschaftliche Referentin Kindertagesbetreuung, Frühe Bildung, Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter, Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Anja Gérard, Dipl. Pädagogin (Uni), Qualitätsbegleitung im Forum für Frühkindliche Bildung in BW (FFB), Landeskoordination Inklusion
Magdalena Maack, Dr. phil. Pädagogische Psychologie, Qualitätsbegleitung im Forum für Frühkindliche Bildung in BW (FFB), Landeskoordination Inklusion
Susanne Schwestermann, Dipl. Sozialarbeiterin (FH), Systemische Beraterin (SG), Abteilungsleitung Kindertagespflege/ Förderung Kindertagesbetreuung in Mannheim
Anatoli Rabinstein, Sozialpädagoge (B.A.), Sozialmanagement (M.A.), Insofern erfahrene Fachkraft, Sachgebietsleitung, Kindertagespflege/ Förderung Kindertagesbetreuung in Mannheim
Benjamin Hagenmüller, Sozialpädagoge (B.A.), Sozialwirtschaft (M.A.), Sachgebietsleitung Fachberatung für Kindertagesbetreuung im Landkreis Esslingen
Sonja Elineau, Dipl. Pädagogin (Uni), Geschäftsführung, Verein für Kindertagespflege im Lankreis Göppingen e.V.
Katharina Weißmann, Kindheitspädagogin (Bsc.), Fachstelle Inklusion, Verein für Kindertagespflege im Lankreis Göppingen e.V.


Zeitplan:

09.15 Uhr Ankunft und Brezelfrühstück

09.45 Uhr Begrüßung und Einführung

Gerald Häcker, Dezernatsleiter KVJS - Landesjugendamt (LJA)
Mira Thaker, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW, Referat 46, Frühkindliche Bildung
Kristin Hermann, Leitung Referat Kindertageseinrichtungen, KVJS-
Landesjugendamt (LJA)

10.00 Uhr „Inklusion und Vielfalt in der Kindertagespflege – Aktuelle Entwicklungen aus der Perspektive des Bundes“
Maria-Theresia Münch

11.15 Uhr Pause

11.30 Uhr „Inklusion und Vielfalt in der Kindertagespflege - fachliche Unterstützung durch den weiterentwickelten Orientierungsplan BW“
Anja Gérard und Magdalena Maack

13.00 Uhr Mittagspause mit Mittagessen

14.00 Uhr Thementische (3 Stationen zur Wahl, je 20 min)

Tisch 1
„Kindertagespflege für Alle – Einblick in das Modellprojekt“
Sonja Elineau und Katharina Weißmann

Tisch 2
„Der Inklusionsbegriff in der Praxis – eigene Standortbestimmung“
Susanne Schwestermann und Anatoli Rabinstein

Tisch 3
„Eckpunktepapier für Inklusion – Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in der Kindertagespflege im Landkreis Esslingen“
Benjamin Hagenmüller

Tisch 4
„Stärkung der Inklusion in BW – erste Einblicke in die pädagogische Begleitung“
Anja Gérard und Magdalena Maack

15:00 Uhr Pause

15:15 Uhr „Inklusion… wie soll das denn gehen? – Umsetzung des Modellversuch MoVe In in Mannheim“
Susanne Schwestermann und Anatoli Rabinstein sowie Anja Gérard

16:00 Uhr Ende der Veranstaltung
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0045
Dozent*in
Susanne Schwestermann, Maria-Theresia Münch, Benjamin Hagenmüller, Anja Gérard, Dr. Magdalena Maack, Anatoli Rabinstein, Sonja Elineau, Katharina Weißmann
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0044
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäftigen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich
Auf Warteliste
Mo. 05.10.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
Die Ressourcen von Betreuerinnen und Betreuern sind begrenzt. Regelmäßig erreichen sie Anfragen, was sie denn noch alles tun sollen oder tun könnten. Da ihre Tätigkeit zeitlich und finanziell begrenzt ist, sind Abgrenzungen und Aufgabenübertragungen von zentraler Bedeutung. Im Rahmen des Seminars wird der Frage nachgegangen, welche Aufgaben Betreuerinnen und Betreuer erfüllen müssen, welche nicht und welche sich outsourcen lassen. Neben allgemeinen Überlegungen soll ein Schwerpunkt darauf gelegt werden, welche Aufgaben Betreuerinnen und Betreuer im Krankenhaus erfüllen müssen und welche nicht.

Das Online-Seminar wird mit der Software MS-Teams durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RD0014
Dozent*in
Prof. Tobias Noll
Auf Warteliste
Di., 06.10.2026 - Mi., 07.10.2026
Ev. Akademie Bad Boll
0,00 €
Ziel der Jahrestagung ist es, sich intensiv mit einem speziellen (Querschnitts-)Thema im Kontext Frühe Hilfen auseinanderzusetzen. Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Koordinatoren der Frühen Hilfen bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Hinweise:

Die Veranstaltung wurde vom Zeitraum 26./27.11.2026 (Tagungszentrum Gültstein) auf den Zeitraum 06./07.10.2026 (Neuer Tagungsort: Ev. Akademie Bad Boll) verschoben.

Über Thema, Ablauf und Inhalte der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen sowie durch die «Frühe Hilfen Info» (veröffentlicht auf der Internetseite des KVJS-Landesjugendamtes, unter der Rubrik Frühe Hilfen).

Die Teilnahme ist kostenfrei.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0031
Dozent*in
noch nicht bekannt
Interessensbekundung möglich
Di., 06.10.2026 - Do., 08.07.2027
Tagungszentrum Gültstein
3172,00 € (inkl. MwSt.)
Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt, die verschiedensten Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen entsprechen müssen. Das Management einer Kindertageseinrichtung beziehungsweise die Führungsperson bekommt aufgrund dieser Entwicklung eine besondere Bedeutung.

Fragen hinsichtlich der eigenen Führungsrolle und des persönlichen Führungsstils stehen zu Beginn dieser Aufgabe. "Was kommt auf mich zu? Welche beruflichen und persönlichen Haltungen und Kompetenzen benötige ich als Führungskraft in einer Tageseinrichtung für Kinder?"

Zur Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen Führungskräfte Haltungen und Kompetenzen, die ihnen in dieser längerfristigen Fortbildung vermittelt werden. Besonders bedeutsam ist dabei die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten als ein Teil der eigenen beruflichen Entwicklung.

Das Seminar gliedert sich in acht Abschnitte mit jeweils zwei oder drei Tagen mit folgenden Themenschwerpunkten:

1. Erwartungen und Anforderungen an die Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen
- Führungsrolle/Führungsmodelle
- Leitungsaufgaben und unterschiedliche Anforderungen

2. Rechtliche Grundlagen der Kindertagesbetreuung
- Grundlagen im SGB VIII
- Kindertagesbetreuungsgesetz und Kindertagesstättenverordnung
- Fragestellungen aus dem Arbeitsrecht

3. Veränderungsmanagement
- Veränderungsprozesse begleiten
- Ausarbeitung und Umsetzung von Veränderungsprozessen
- Reflexion von Veränderungsprozessen

4. Kinderschutz
- Prävention
- Gewaltschutzkonzept

5. Kommunikation
- Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung
- Kennenlernen von Methoden
- Kollegiale Beratung

6. Teamentwicklung
- Teamkulturen
- Motivation
- Zeit- und Selbstmanagement

7. Organisationswissen
- Qualitätsentwicklung
- Beschwerdemanagement
- Konfliktmoderation

8. Kolloquium/Abschlussseminar
- Vorstellen der Projektarbeiten
- Reflexion der in der Praxis erlebten Handlungssituationen
- Übergabe der KVJS-Zertifikate

Umfang und Dauer:
Das Seminar umfasst acht Abschnitte mit insgesamt achtzehn Tagen über einen Zeitraum von Oktober 2026 bis Juli 2027. Hinzu kommt die Durchführung eines Praxisbeispiels im Rahmen des Veränderungsmanagements mit der Erstellung der Projektarbeit zum Gewaltschutzkonzept und deren Präsentation im Kolloquium.
Diese längerfristige Fortbildung entspricht den Anforderungen zur Vorbereitung auf Leitungsaufgaben im Umfang von mindestens 160 Stunden nach § 7 Abs. 6 Nr. 1 b) KiTaG.

KVJS-Zertifikat:
Das Seminar schließt mit dem Abschlussseminar vom 06.07.2027 bis 08.07.2027 mit der Vorstellung einer individuellen Projektarbeit und der Befragung im Kolloquium ab.

Für das KVJS-Zertifikat wird eine zusätzliche Gebühr von 90 € erhoben. Die Voraussetzung für die Erteilung des KVJS-Zertifikats ist, neben der schriftlichen Projektarbeit und der Präsentation im Kolloquium, die Teilnahme an allen acht Seminaren.

Methoden:
Information, Präsentation, Austausch, Kollegiale Beratung und Durchführung eines Praxisbeispiels im Rahmen des Veränderungsmanagements mit der Erstellung der Projektarbeit zum Gewaltschutzkonzept und deren Präsentation im Kolloquium.

Hinweis:
Das Seminar besteht aus acht Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle acht Abschnitts verbindlich gebucht. Der oben rechts genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte einschließlich Zertifikatsgebühr wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
Zur Sicherstellung der Zielgruppe behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt daher erst nach Anmeldeschluss.

Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in der Funktion als Einrichtungsleitungen oder stellvertretende Einrichtungsleitungen nach § 7 Abs. 6 und Abs. 7 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)
weitere Details

Kurs-Nr.
26KP0049
Dozent*in
Maike Wirth, Claudia Kanz, Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Di. 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
174,00 € (inkl. MwSt.)
Krisenmanagement gehört zum Alltag von Betreuerinnen und Betreuern. Plötzlich ist alles anders und die bisherige Kommunikation scheint auf dem Kopf zu stehen. Die betreute Person wirkt verwirrt, bedroht, spricht von Beziehungsabbruch oder deutet suizidale Gedanken an. Was ist zu tun, wenn sich Krisen andeuten oder akut werden? Wie lassen sie sich rechtzeitig erkennen und wie sollte man mit ihnen umgehen? Wie unterscheiden sich psychische, soziale und kommunikative Krisen? Wie lässt sich jeweils angemessen klar und gewaltfrei mit den Betroffenen und den Beteiligten Behörden, Fachpersonen und Netzwerkpartnern kommunizieren?

In dem Seminar wird praxisnah vermittelt, was Krisen sind, wie sie bewältigt werden können und wie psychische, soziale und suizidale Krisen erkannt, deeskalierend kommuniziert und in der Gesprächsführung sicher gehandhabt werden können.

Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 85,00 Euro.
weitere Details

Kurs-Nr.
26RP0035
Dozent*in
Helga Benz-Roeder

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich