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Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.

Hinweis:

In diesem Angebot sind ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch inbegriffen.
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Kurs-Nr.
26JX0006
Im Rahmen des KVJS-Inhouse-Angebotes wird einen Tag lang der konkrete Umgang mit Presse und Fernsehen eingeübt. Dabei geht es zum einen um Statements und Interviews in Alltagssituationen. Zum anderen werden Verhaltensmöglichkeiten im Krisenfall betrachtet. Es wird vor der Kamera in kleinen Sequenzen geübt und das eigene Repertoire für einen gelungenen Auftritt qualifiziert.

Inhaltlich werden Fragestellungen der Teilnehmenden aufgegriffen und die Übungssequenzen darauf abgestimmt. Das Angebot schließt sich an das KVJS-Inhouse-Angebot "Gut gerüstet für den Krisenfall – Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg" (26JX0006) an, kann aber auch separat abgerufen werden.
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Kurs-Nr.
26JX0007
Der demografische Wandel stellt die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vor die große Herausforderung, ihre Aufgaben bei zunehmend spürbarem Fachkräftemangel zu bewältigen. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind an vielen Stellen sichtbar, aber an einigen Stellschrauben können die Stadt- und Landkreise drehen, um etwas dagegen zu tun. Angefangen beim Marketing – nicht zuletzt in den sozialen Medien – und der Personalgewinnung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hin zur beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Palette möglicher Maßnahmen ist lang. Welche Mittel werden schon genutzt? Welche kommen noch infrage?

Die Zukunftswerkstatt soll die vorhandenen Überlegungen und Maßnahmen überprüfen und die Grundlagen für eine durchdachte und koordinierte Antwort auf den Fachkräftemangel schaffen. Am Ende stehen konkrete Maßnahmen und ein handlungsleitendes Konzept.

Hinweis:

In diesem Angebot sind ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch inbegriffen.
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Kurs-Nr.
26JX0008
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist ein tiefgreifendes Vergehen, das schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld hat. Im Rahmen dieses Workshops werden zwei zentrale methodische Ansätze vorgestellt:

1. Der Simultane Mehrperspektiven-Ansatz (nach Dr. Katharina Maucher):
Dieser Ansatz zielt darauf ab, sexuelle Missbrauchsfälle multiperspektivisch zu betrachten. Die Teilnehmer*innen lernen, wie verschiedene Sichtweisen und Informationen zusammengeführt werden können, um eine möglichst umfassende Einschätzung der Situation zu erlangen. Es geht darum, die Perspektiven von Opfern, Tätern, Institutionen und der Gesellschaft als Ganzes systematisch zu berücksichtigen.

2. Die Methode der Nullhypothese:
Diese Methode stellt einen paradigmatischen Wechsel dar: Statt in Verdachtsfällen nach Beweisen zu suchen, dass jemand pädosexuell ist, geht es darum, sicherzustellen, dass kein Risiko besteht. Die Nullhypothese besagt, dass der Verdacht auf sexuellen Missbrauch so lange aufrechterhalten wird, bis durch präzise Abklärung ausgeschlossen werden kann, dass ein Risiko für das Kind besteht. Dieser präventive Ansatz fordert von Fachkräften eine kritische Auseinandersetzung mit Unsicherheiten, „Bauchgefühl“, sowie strukturellen Einflüssen (Organisationsversagen).

Ziele des Workshops:
Vermittlung von Wissen und Techniken zur Prävention und Intervention in Fällen von sexuellem Missbrauch. Exemplarische Erfahrung mit der SIMPA-Methode zur differenzierten Analyse von Missbrauchsfällen. Einführung in die Methode der Nullhypothese als bewusste und reflektierte Arbeitsweise im Verdachtsfall. Austausch von Praxisbeispielen und interdisziplinärer Diskussion über Herausforderungen und Dilemmas in der Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen, Familien und Organisationen.

Ablauf:
- Input zu den Methoden
- Besprechung von Fallstudien oder Fälle der Teilnehmenden
- Praxisnahe Übungen zur Anwendung
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Kurs-Nr.
26JX0009
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JX0010
Das Gehirn braucht für Veränderungsprozesse "merk-würdige" Angebote, die irritieren, verstören, neugierig machen und neue Suchprozesse auslösen. Wenn Themen durch unterschiedliche methodische Angebote von innen nach außen geholt ("ver-äußert") werden, verändert sich die Beziehung zu den Themen.

Werden Themen "dar-gestellt", "auf-gestellt" oder in Bewegung gebracht, können wir sie leichter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wir können sie spielerisch weiterentwickeln und so wieder mehr ins Gestalten kommen. Veränderung kann so leichter werden. Wenn wir unsere üblichen Fragen im Raum inszenieren, kommt Bewegung ins Spiel. Kleine Aktionen, die an Alltagsmaterialien anknüpfen, schaffen Erinnerungsanker für das Erarbeitete, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit nach Hause nehmen können.

Wenn wir auf diese Weise "merk-würdig" mit Themen, Bildern und Metaphern arbeiten, schaffen wir leichter neue Möglichkeits- und Assoziationsräume auf beiden Seiten: für die Ratsuchenden und für uns als Beratende. Beide Seiten kommen so leichter in Kontakt mit ihrer Selbstwirksamkeit und im besten Fall in eine hilfreiche Koproduktion.

Und am Ende macht Veränderung auch noch Spaß.

In dieser Praxiswerkstatt bekommen Sie methodische Anregungen zu vier Dimensionen des Beratens. Sie probieren und erleben "merk-würdige" Möglichkeiten der Gestaltung von Beratungsprozessen und beziehen diese auf eigene Fälle und Beratungsthemen.

Lern- und Veränderungsprozesse in vier Dimensionen gestalten:
- "Merk-würdige" Fragen stellen und mit Sprache lösungsorientiert spielen (1D),
- Themen bildhaft "ver-äußern" und visualisieren (2D) sowie "dar-stellen" und mit unterschiedlichen Materialien "auf-stellen" (3D),
- Raus aus dem Stuhl und Menschen sowie deren Themen in Bewegung bringen: Kleine Aktionen, die Emotionen aktivieren und eingespielte Denkweisen verstören (4D).
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Kurs-Nr.
26JX0011
Psychiatrische Diagnosen nehmen zu. Das hören und lesen wir in den Medien und vor allem erleben wir es in unserem beruflichen Alltag immer mehr. Regelmäßig kommen junge Menschen mit fachlich diagnostizierten psychischen Erkrankungen auch auf Fachkräfte der Jugendsoziarbeit zu. Häufig wird erwartet, dass sie über all die Themen Bescheid wissen und Hilfe anbieten können. Nicht selten lesen sich Fachkräfte deshalb „mal eben“ aus dem Internet Wissen an, um einigermaßen professionell auf die Themen reagieren zu können. Und doch stehen sie immer wieder vor Fragen wie „Was ist eigentlich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung genau? Wie zeigt sie sich? Und vor allem: wie gehen wir in unserem beruflichen Kontext mit auffälligen Verhaltensweisen, die sich aus bspw. dieser Störung ergeben, um?“.

In dieser Fortbildung erhalten die Fachkräfte Grundlagenwissen zu häufigen psychiatrischen Diagnosen. Daneben erhalten sie konkrete Impulse, wie sie auf Besonderheiten, die einige psychische Erkrankungen mitbringen, im beruflichen Alltag reagieren können. Ergänzend dazu werden wir uns auch mit „Selbstdiagnosen“ beschäftigen und diskutieren, wie hier sinnvoll vorgegangen werden kann. Bei all den Themen werden wir stets den rechtlichen Rahmen und vor allem auch den damit verbundenen Auftrag der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JX0012
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0013
Eine junge Frau fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen und zieht sich zurück. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er keine Perspektive für sich sieht. Die Nächste reagiert immer wieder impulsiv und hat sich deshalb schon viel Ärger eingehandelt …

Mit diesen und weiteren Szenarien werden viele Fachkräfte regelmäßig konfrontiert. Jugendsozialarbeitende sind häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern oder Lehrkräfte. Und dann?

In diesem Online-Seminar setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Fachkräfte auf psychisch belastete Jugendliche und junge Erwachsene reagieren können. Wir schauen uns an, welche Besonderheiten in der Adoleszenz zu beachten sind und reflektieren, wie auch mit „schwierigen Jugendlichen“ umgegangen werden kann. Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der Betroffenen vorgestellt. Wir werden stets den Auftrag und die Grenzen der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und so auch die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung berücksichtigen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JX0014
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JX0015
Der pädagogische Alltag mit Kindern, welche sich nur schwer an Regeln halten können, verhaltensoriginell sind oder kein Deutsch sprechen, ist für die pädagogischen Fachkräfte - aber auch für die gesamte Gruppe - täglich eine Herausforderung.

Diese berufsbegleitende Qualifizierung (Inhouse) hat zum Ziel, Erzieherinnen und Erzieher in Krippen, Kitas und Horten in einem längerfristigen, kontinuierlichen Lernprozess für die inklusiv ausgerichtete Arbeit mit Kindern, die einen besonderen Förderbedarf haben, zu qualifizieren.
Dafür werden im Rahmen der Fortbildung gemeinsam ein pädagogisches Konzept entwickelt und die eigenen Haltungen der Teilnehmenden reflektiert. Am Ende wissen alle: Vielfalt kann die Arbeit bunter und interessanter machen.

Im ersten Modul werden mit dem Team das Konzept der Qualifizierung durchgesprochen und gegebenenfalls die Themenschwerpunkte zu Gunsten der Fragen im Team verschoben.

Themen und Inhalte der Fortbildung:

Tag 1: Reflexion über die eigene Arbeit im sozialen Bereich und zur Motivation für diese Qualifizierung, Grundlagen der Inklusion, vorurteilssensible Pädagogik, kultursensible Pädagogik, eine Haltung der Feinfühligkeit und Achtsamkeit, Vereinbarung zur Erstellung einer Netzwerkkarte.

Tag 2: Theorieimpuls Bindung und Bildung, Konzeptions- und Raumentwicklung, um Kindern mit besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden, Grundhaltung und Reflexion der eigenen Pädagogik (Konzeption) unter dem Stichwort „Integration und Umsetzung der Anforderungen des Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung Baden-Württemberg“, Praxisberatung.

Tag 3: Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein bei Kindern in besonderen Lebenslagen, sich selbst erfüllende Prophezeiungen, Aspekte der Arbeit mit Familien mit Fluchterfahrung, Partizipation, Reflexion der Arbeit an der Netzwerkkarte.

Tag 4: Sprachpädagogik, Sprachförderung, Zweitspracherwerb in den ersten zehn Lebensjahren, Beobachten und Dokumentieren der Bildungsprozesse, Praxisberatung.

Tag 5: Besonderheiten der Elternarbeit, Vorstellen der Netzwerkkarten, Übergabe der qualifizierten Teilnahmebescheinigungen.
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Kurs-Nr.
26KX0001
Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art in Kindertageseinrichtungen. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht.

Wie konnte das passieren?
Wer ist schuld?
Und wer trägt die Verantwortung?

Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt durch ein Versäumnis in einer Kindertageseinrichtung zu Schaden kommt, Kinder untereinander übergriffig werden oder ob ein Ausschluss aus der Einrichtung als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial ist groß. Um nun weiteren Schaden von der Einrichtung und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für die eigene Organisation.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert
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Kurs-Nr.
26KX0002
Pädagogische Fachkräfte und Beratende sind immer wieder mit ungewöhnlichen und herausfordernden Verhaltensweisen von Kindern und andern Erwachsenen konfrontiert, was oft mit einem Gefühl von Ohnmacht, Ratlosigkeit oder Wut einhergeht. Dies kann zu Eskalationen oder zum Rückzug aller Beteiligten führen.

Prof. Dr. Haim Omer (Tel Aviv) und sein Team befassen sich seit Jahren mit der Frage, wie sich Denken und Handeln des Gewaltfreien Widerstandes (Mahatma Gandhi, Martin Luther King) in erzieherisches Handeln und in die Beratungs- und Betreuungsarbeit oder in der Zusammenarbeit mit und in Teams integrieren lässt. Grundannahmen dabei sind, dass es für jedes Verhalten einen guten Grund gibt. Verhalten ist Ausdruck von Bedürfnissen. Bedürfnisse, Diagnosen oder sonstige Schwierigkeiten rechtfertigen aber kein destruktives oder gar schädigendes Verhalten.

In diesem Zusammenhang prägte Prof. Dr. Haim Omer den Begriff "Neue Autorität" (Gewaltfreier Widerstand) bzw. NVR (Non Violent Resistance), um ein verändertes Selbstverständnis von Autorität zu skizzieren, das sich nicht auf Macht und Durchsetzung gründet, sondern auf Beziehung, Verbundenheit und Kooperation.
Denn: Je besser die Beziehung, desto mehr ist man bereit, dem Gegenüber zu Folgen!
Mit einer klaren Haltung und den Interventionen der "Neuen Autorität" machen pädagogische Fachkräfte und Beratende in ihren unterschiedlichen Funktionen die Erfahrung, dass sie die eigenen Kompetenzen erweitern, Entscheidungssicherheit zurückgewinnen und neue Wege gehen können.

In dem sechs Termine umfassenden Seminar werden Grundkenntnisse und Begrifflichkeiten der "Neuen Autorität" erläutert. Die Methoden zu den acht Handlungsebenen und deren Grundhaltung werden vermittelt, praxisorientiert aufbereitet, für die alltägliche Umsetzung reflektiert und erprobt.

Der Schwerpunkt der ersten beiden Termine liegt auf dem Etablieren von konstruktiven Beziehungen und dem Aufrechterhalten einer wohlwollenden Präsenz anhand der Stufen der „Wachsamen Sorge“.

In den weiteren Terminen werden die in der Zwischenzeit gesammelten Praxiserfahrungen reflektiert. Der Fokus richtet sich auf die Masteremotion „Scham“, Präsenz und Beziehung, Selbstkontrolle, unterstützenden Netzwerke und den gewaltfreien Widerstand.
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Kurs-Nr.
26KX0003
Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit
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Kurs-Nr.
26KX0004

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