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Wir bieten Fortbildungen für Fachkräfte der Träger der Eingliederungshilfe, der örtlichen Sozialhilfe und von Pflegestützpunkten an. Die Veranstaltungen fördern den fachlichen Austausch und unterstützen die berufliche Weiterentwicklung – sowohl für neue als auch für erfahrene Mitarbeitende.

Soziales

Wir bieten Fortbildungen für Fachkräfte der Träger der Eingliederungshilfe, der örtlichen Sozialhilfe und von Pflegestützpunkten an. Die Veranstaltungen fördern den fachlichen Austausch und unterstützen die berufliche Weiterentwicklung – sowohl für neue als auch für erfahrene Mitarbeitende.





Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit traumatisierten Leistungsberechtigten vertiefen möchten. Das Seminar bietet einen Überblick über das Thema Trauma, die damit verbundenen Traumafolgen sowie aktuelle Therapieansätze. Besonders im Fokus steht die Gestaltung von Beratungsgesprächen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden nach dem Seminar sowohl über fundiertes theoretisches Verständnis verfügen als auch über praktische Handlungskompetenzen Beratungsgespräche mit dieser Zielgruppe professionell und sicher zu führen.
Das Seminar kombiniert theoretische Inputs mit Gruppenarbeiten und Diskussionen. Eigene Beispiele aus der Praxis können gerne mit eingebracht werden.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Seminars sind:
- Einführung in das Thema (Definition, Ursachen / Auslöser von Trauma, psychische und physische Auswirkungen von Traumata)
- Traumafolgen (kurz- und langfristige Folgen und die Wichtigkeit der ersten Hilfe, Symptome und Verhaltensweisen, Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben)
- Tipps für Beratungsgespräche (Vorbereitung und räumliche Gestaltung, Gesprächstechniken und -strategien, Umgang mit Triggern und Flashbacks, Selbstfürsorge für Beraterinnen und Berater)
- Überblick über Therapieansätze

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0030
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Anmeldung möglich
Mo. 19.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
199,00 € (inkl. MwSt.)
Durch die Pflegestärkungsgesetze haben sich umfangreiche Änderungen bei den Leistungen für pflegebedürftige Menschen ergeben. Die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in der Sozialhilfe durch das Pflegestärkungsgesetz III wirft zudem neue Problemkonstellationen und unter Umständen Versorgungslücken auf, die bei der Hilfegewährung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII zu bedenken sind.
Das Seminar vermittelt Ihnen die rechtlichen Grundlagen der Leistungsgewährung nach dem SGB XII und die Unterschiede zwischen der Leistungsgewährung durch die Pflegeversicherung sowie der Hilfe zur Pflege. Die praktische Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze II und III in der Beratung und Leistungsgewährung sind wesentlicher Inhalt des Seminars. Eingegangen wird auch auf die Änderungen durch das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Erhebung des Pflegebedarfs nach SGB XI und SGB XII
- Grundsätze der Leistungsgewährung nach SGB XI und SGB XII
- Leistungsansprüche nach dem SGB XI und SGB XII mit dem Schwerpunkt Leistungsgewährung nach dem SGB XII – Inklusive Umgang mit Bedarfen unterhalb Pflegegrad 2
- Überblick über die Grundlagen der Vergütung nach SGB XI und SGB XII

Hinweis:
Fragen und Anregungen sind bereits im Vorfeld des Seminars ausdrücklich erwünscht. Senden Sie diese bitte bis zum 15.09.2026 an fortbildung@kvjs.de.
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Kurs-Nr.
26SP0008
Dozent*in
Silke Sarbacher
Anmeldung möglich
Di. 20.10.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über den Einsatz von Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe vermittelt.
Dabei werden insbesondere die Regelungen der §§ 135 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) IX vorgestellt. Es werden Erfahrungen diskutiert und Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Personenkreis der Verpflichteten
- Überblick über den Einkommenseinsatz
- Beitrag aus Einkommen zu den Aufwendungen
- Höhe des Beitrages zu den Aufwendungen und
- Besondere Höhe des Beitrags zu den Aufwendungen
- Sonderfälle nach § 142 SGB IX
- Vermögen

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Sachbearbeitung.

Fallbeispiele aus der Praxis können Sie bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei fortbildung@kvjs.de einreichen.
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Kurs-Nr.
26SP0021
Dozent*in
Antje Groß
Interessensbekundung möglich

Als Leitungskraft zielsicher kooperieren und verhandeln
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Mi., 21.10.2026 - Do., 22.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
446,00 € (inkl. MwSt.)
Im Umgang mit Mitarbeitenden in der eigenen Organisation und mit externen Partnern sind Kooperationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick gefragt, um effektiv zu leiten und Ziele durchzusetzen. Das stellt Führungskräfte oft vor Herausforderungen oder ruft Ängste hervor.

Das Seminar unterstützt Sie dabei, Unsicherheiten abzubauen. Sie lernen Strategien anzuwenden, um fair zu kooperieren und geschickt zu verhandeln. Theoretischer Input und Praxisanalysen stärken Ihre kommunikativen Fähigkeiten und bauen umfassendes Know-how auf.

Im Seminar lernen Sie Konzepte aus der systemischen Transaktionsanalyse kennen und erlangen Basiswissen zum Vorgehen in Verhandlungssituationen. Sie betrachten Ihr individuelles kommunikatives Auftreten und üben mit anderen Teilnehmenden, wie Sie Ihre nächste Verhandlung gestalten und kommunikationsstark auftreten können.

Schwerpunktthemen:
- Phasen einer erfolgreichen Verhandlung
- Mein Kommunikationsstil: Stärken und Lernthemen
- Dramadreieck und Wege heraus: vielleicht gemeinsam gewinnen?
- Checklisten und Strategien für Verhandlungen
- Aktives Rollenmanagement und Rollenstabilität
- Hilfreich vor dem Start: Auftragsklärung
- Vorbereitung von konkreten nächsten Situationen

Hinweise:

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JP0010
Dozent*in
Christina Gehle
Anmeldung möglich

Modul 1: Auftrag und Rolle des Teilhabemanagements
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mi. 21.10.2026
Online-Seminar
30,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar machen sich die Teilnehmenden mit ihrer Rolle und ihren Aufgaben als Teilhabemanagerin und Teilhabemanager vertraut. Dabei wird insbesondere der gesetzliche Auftrag aus der UN-BRK und dem SGB IX sowie der Auftrag zur Fallsteuerung thematisiert.

Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie unter Berücksichtigung der teils unterschiedlichen Erwartungen an das Teilhabemanagement im Einzelfall konstruktive Lösungsansätze finden können.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Was sind meine Aufgaben als Teilhabemanagerin und Teilhabemanager?
- Rahmenbedingungen im Teilhabemanagement
- Rollenvielfalt und Rollenklärung als Teilhabemanagerin und Teilhabemanager
- Maßstäbe zur Steuerung im Einzelfall
- Methode Case Management

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0024
Dozent*in
Jan Etzel, Susanne Werz, Jara Wagner
In dieser halbtägigen Fortbildung erhalten Sie kompakte Einblicke, wie sich Leistungen aus den Rechtskreisen Eingliederungshilfe (SGB IX) und der Pflegeversicherung (SGB XI) sinnvoll im ambulanten Bereich kombinieren lassen, zum Beispiel wenn Menschen mit Behinderung nicht nur Anspruch auf Leistungen nach dem SGB IX, sondern auch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung nach dem SGB XI haben. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, wie Pflege, Betreuung und Teilhabe miteinander verzahnt und rechtssicher organisiert werden können – in einem integrierten Prozess, der sowohl fachlich als auch organisatorisch überzeugt.

Sie erfahren:
- wie sich SGB IX und SGB XI in der Praxis sinnvoll verbinden lassen.
- welche Konzepte (zum Beispiel Binnendifferenzierung) Überschneidungen klären helfen.
- wie sich das bio-psycho-soziale Modell und das Strukturmodell (in den unterschiedlichen Altersphasen) ergänzen.
- welche Anforderungen sich aus § 112 SGB XI (MuG) und § 118 SGB IX ergeben.
- wie eine gemeinsame Maßnahmenplanung und Prozessverantwortung ausgestaltet werden kann.

Methoden:
Kurzinput, Praxisbeispiele, Austausch und Arbeitshilfen für die Umsetzung vor Ort

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0008
Dozent*in
Sabine Hindrichs
Anmeldung möglich
Do. 22.10.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Mit dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über die Beratungspflichten der Eingliederungshilfeträger gegeben.

Schwerpunkte sind:
- Allgemeine Beratungspflichten nach § 14 Sozialgesetzbuch (SGB) I
- Beratungsaufgaben im Reha-Prozess
- Als Ansprechstelle
- Zur frühzeitigen Bedarfserkennung
- Besondere Beratung und Unterstützungsaufgaben der Träger der Eingliederungshilfe
- Folgen fehlerhafter Beratung
- Sozialrechtlicher Herstellungsanspruch
- Amtshaftung
- Beratungsstandards nach den Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
- Exkurs „Leichte Sprache“
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Kurs-Nr.
26SD0013
Dozent*in
Edith Sonntag
Anmeldung möglich
Do., 22.10.2026 - Fr., 23.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
355,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet Ihnen Fachthemen, aktuelle Informationen und eine landesweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Eingliederungshilfe und Sozialhilfe.

Nähere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.
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Kurs-Nr.
26SP0001
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Do., 22.10.2026 - Fr., 23.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
435,00 € (inkl. MwSt.)
Seminarziel ist die Vertiefung medizinischer Kenntnisse, die Beurteilung von Erkrankungen nach der Versorgungs-Medizinverordnung (VersMedV) und die Feststellung des Grads der Behinderung (GdB) sowie der Merkzeichen.

Schwerpunkte:
- Erkrankungen/Ursachen
- Messindikatoren/Auswertung
- Teilhabeeinschränkungen – GdB, Merkzeichen

Referierende des ärztlichen Dienstes des Regierungspräsidiums Stuttgart (Landesversorgungsamt) und externe Medizinerinnen und Mediziner vermitteln Ihnen praxisnah die Inhalte.

Sie können Ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und im fachlichen Austausch Theorie und Praxis verbinden.

Senden Sie Ihre Fragen und Fallbeispiele gerne bis zu drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de.
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Kurs-Nr.
26SP0004
Dozent*in
Daniel Springmann
Anmeldung möglich

Modul 3: Vom Antrag bis zur Feststellung der Leistung
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement und Sachbearbeitung

Mo., 26.10.2026 - Di., 27.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Teilhabemanagement und Sachbearbeitung stehen vor der Herausforderung, die vielseitigen Anforderungen des Verfahrens, vom Antrag bis zur Leistung, praxistauglich umzusetzen. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden mit der Umsetzung der einzelnen Schritte und der Ausübung von Ermessen im Verfahren auseinander. Dabei werden die Arbeitsschritte der Zuständigkeitsklärung in Verbindung mit der Bedarfsfeststellung, im Einzelfall auch mit der Beteiligung anderer Rehabilitationsträger, betrachtet. Auch die Umsetzung der Gesamt- und Teilhabeplankonferenz und die Feststellung der Leistungen im Gesamtplan werden beleuchtet.

Anhand von theoretischen Überlegungen und praktischen Beispielen werden dabei Herausforderungen bei der Fallbearbeitung sowie der Umgang mit Schnittstellen, sowohl mit Rehabilitationsträgern wie auch zwischen Teilhabemanagement und Sachbearbeitung im Verfahren behandelt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Überblick über den Ablauf des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens
- Umgang mit internen und externen Schnittstellen
- Beteiligung anderer Rehabilitationsträger
- Ermessensausübung
- Gesamt- und Teilhabeplankonferenz
- Feststellung der Leistung
- Praxisbeispiele

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihen Teilhabemanagement und Sachbearbeitung.
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Kurs-Nr.
26SP0039
Dozent*in
Martin Bothner, Susanne Werz, Jan Etzel, Luisa Hein, Jara Wagner
Anmeldung möglich
Mo., 02.11.2026 - Di., 03.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Es werden die Grundkenntnisse über alle allgemeinen rechtlichen Voraussetzungen und die besonderen weiteren Voraussetzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten auch einen Überblick über das Gesamt- und Teilhabeplanverfahren inklusive Bedarfsermittlung sowie einen Ausblick in das Vertragsrecht.

Schwerpunkte sind:
- Grundsätze und Leistungsvoraussetzungen allgemein
- Vorrangige Leistungen
- Begriffe der Eingliederungshilfe
- Ziele der Eingliederungshilfe
- Leistungen der Eingliederungshilfe
- Voraussetzungen der Leistungsgewährung
- Medizinische Grundlagen
- Gesamt- und Teilhabeplanverfahren (inklusive Bedarfsermittlung)
- Örtliche Zuständigkeit
- Leistungen und deren Vergütung

Hinweis:
Das Basisseminar ist ab 2026 nicht mehr Teil der Qualifizierungsreihen Sachbearbeitung und Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0036
Dozent*in
Luisa Hein, Marc Haase, Clemens Körner, Susanne Werz, Martin Bothner
Fast ausgebucht

Modul 5 - Option 1: Menschen mit psychisch bedingter Erkrankung
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Mo., 02.11.2026 - Di., 03.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
451,00 € (inkl. MwSt.)
Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie die personenzentrierte Haltung ihnen gegenüber werden durch das Sozialgesetzbuch (SGB) IX deutlich erweitert und gestärkt.
Eine professionelle und empathische Kommunikation auf Augenhöhe mit Menschen mit psychischer Behinderung ist dabei die Basis, um in dem Beratungsprozess von Erstberatung über Bedarfsermittlung, Gesamt- und Teilhabeplanung bis zum Abschluss von Hilfen, die Leistungsberechtigten gut zu begleiten. Gelingende Kommunikation vereinfacht somit den Leistungsberechtigten, Teilhabe zu erfahren.

Gerade am Anfang der Tätigkeit bestehen bei vielen Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanagern Unsicherheiten darüber, wie die Beziehung und die Gesprächsführung mit Menschen mit Traumata, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen gut gestaltet werden können. Hier braucht es Wissen, Mut zum Ausprobieren, Begleitung und Erfahrung.

Im Seminar werden Sie Grundlagen und Hintergrundwissen für eine gelingende Kommunikation mit psychisch erkrankten Menschen erfahren und diskutieren. Diese werden dann im geschützten Rahmen des Seminars erprobt und geübt.

Schwerpunkte sind:
- Auffrischung und Vertiefung der Kenntnisse über schwere psychische Erkrankungen
- Haltung und Einstellung als Grundlage von Kommunikation
- Fokussierung der Besonderheiten in der Kommunikation
- Selbstbestimmung als Grundlage der Rollendefinition und Konsequenzen für die Beziehungsgestaltung
- Gestaltung von Gesprächen mit Menschen mit psychischer Behinderung

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0046
Dozent*in
Horst Köster
Anmeldung möglich
Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit in der Eingliederungshilfe ist komplex, anspruchsvoll und geprägt von unterschiedlichen Perspektiven und Erwartungen zwischen Leistungsträgern, Leistungserbringern und Angehörigen. Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanager tragen hohe Verantwortung und treffen regelmäßig Entscheidungen in schwierigen Fällen. Kollegiale Beratung bietet hier einen strukturierten Rahmen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, Fälle zu reflektieren und voneinander zu lernen.

Ziele der Fortbildung:
- Einführung in die Methode der kollegialen Beratung (Grundprinzipien, Rollen, Ablaufmodelle)
- Sicherheit in der Anwendung der Methode gewinnen
- Übung an konkreten Praxisfällen aus der Eingliederungshilfe
- Stärkung von Teamgeist, Reflexionsfähigkeit und professioneller Handlungssicherheit
- Verankerung kollegialer Beratung als kontinuierliches Instrument in Teams und Organisationen

Inhalte:
- Theoretische Grundlagen: Was ist kollegiale Beratung? Unterschiede zu Supervision und Fallbesprechung
- Strukturiertes Vorgehen: Ablauf, Rollen (Fallgeberin und Fallgeber, Beraterinnen und Berater, Moderatorinnen und Moderatoren)
- Methodische Varianten: klassische 6-Schritte-Methode, lösungsorientierte Varianten, Kurzformate
- Übungen anhand realer Fallbeispiele aus der Eingliederungshilfe (z. B. schwierige Hilfeplanprozesse, Konflikte mit Leistungserbringern, Grenzfälle bei Teilhabeleistungen)
- Transfer in den Arbeitsalltag: Etablierung regelmäßiger Beratungsrunden, Umgang mit Widerständen, Nutzen für Qualität und Psychohygiene

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0034
Dozent*in
Leena von Kittlitz
Anmeldung möglich
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott

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