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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kinder- und Jugendhilfe

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Interessensbekundung möglich

Neu im Geschäft? Bewusst zur neuen Führungskraft
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Do. 24.09.2026
Online-Seminar
90,00 € (inkl. MwSt.)
Der heutige Führungsalltag ist getragen von vielfältigen Herausforderungen. Es gilt, täglich Ziele zu definieren, Budgetverantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen, Mitarbeiternde zu fordern, zu fördern und zu führen.

Das Seminar ermöglicht neuen Führungskräften, praktisches Know-how für ihre tägliche Arbeit im Umgang mit ihren Mitarbeitenden zu erlangen. Es werden die Bausteine Führungsstile, Leitungsrollen und Teamentwicklung behandelt. Darüberhinaus geht das Seminar auf Themenfelder ein, die den rechtlichen Handlungsrahmen abbilden, in dem sich die heutigen Leitungskräfte tagtäglich behaupten müssen.
Die Teilnehmenden werden dabei angehalten, konkrete Praxisthemen und Beispiele einzubringen. Das kann auch den Umgang mit „schwierigen Mitarbeitenden“ im Einzelfall bedeuten.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.
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Kurs-Nr.
26JD0007
Dozent*in
Bernd Löhle
Anmeldung möglich
Do., 24.09.2026 - Do., 03.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
595,00 € (inkl. MwSt.)
Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung, aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Herausforderung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade, weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen, eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationseinheiten und einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.

In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel allen Mitarbeitenden bekannt ist.

Zentrale Themen des 1. Abschnitts der Fortbildung (eineinhalb Tage) sind:
- Definition und Klärung der Rolle im eigenen Kontext
- Aufgaben: Was muss ich und was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Voraussetzungen für gute Arbeit in der Rolle
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Dramadreieck und „psychologische Spiele“ als Lernfeld: erkennen, vorbeugen und aussteigen

Der 2. Abschnitt der Fortbildung (ein Tag) dient der Reflexion der Erfahrungen der Teilnehmenden seit dem 1. Abschnitt.

Hinweis:
Die Veranstaltung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0008
Dozent*in
Christina Gehle
Was interessiert mich? Was sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich beruflich und privat? Welcher Beruf passt zu mir? Für die eigene berufliche Orientierung ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Jugendliche zentral.
Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter im Orientierungsprozess. Die stärkenorientierte Haltung ist hier sehr hilfreich und unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung.
Die Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für die Jugendlichen ist daher wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
- Grundlagen der stärken- und ressourcenorientierten Arbeit
- Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für Jugendliche
- Kennenlernen von Methoden, um mit Jugendlichen an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten
- Individuelle Begleitung von Jugendlichen bei der Auseinandersetzung und Entwicklung ihrer Ziele und Visionen

Die Bedarfe und Fragestellungen der Teilnehmenden werden berücksichtigt.
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Kurs-Nr.
26JP0071
Dozent*in
Angelika Roth, Evelyn Dobberke
Anmeldung möglich
Di., 29.09.2026 - Mi., 10.03.2027
Tagungszentrum Gültstein
1079,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung führt in die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ein.


Inhalte an den drei Einführungstagen:


I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen, Zusammenarbeit mit dem ASD und den anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen, Freiwilligkeit versus Zwangskontext


II. Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) mit Anregungen aus Signs-of-Safety-Ansatz
- Prozessorientiertes Arbeiten, Nähe und Distanz, Beginn und Ende
- Mit „Widerständen“ arbeiten
- Der Systemische Blick


III. Methoden und Interventionsinstrumente
- Skulpturarbeit und Regeltransformation nach Virginia Satir
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
- Zeitmanagement


IV. Umgang mit spezifischen Belastungen in der SPFH-Arbeit
- Reflexionsübungen
- Umgang mit traumatischen Ereignissen, Psychohygiene
- Entwickeln des Erfahrungsschatzes


Im Rahmen der Reflexionseinheit (09./10.03.2027) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung:
- Veränderung als Auftrag
- Was tue ich, wenn ich Angst habe?
- Hilfe zur Selbsthilfe contra Kinderschutzauftrag


Hinweis:


Die Veranstaltung besteht aus einem dreitägigen Abschnitt und einer zweitägigen Reflexionsabschnitt. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0033
Dozent*in
Holger Lier, Marlies Hinderhofer
Junge Menschen bringen in die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit eine Palette an individuellen Themen mit. Diese Themen spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder: Faktenunsicherheit, radikalisierte Überzeugungen oder gar rassistische Äußerungen und eigene Diskriminierungserfahrungen.

Auf diese Unsicherheiten und Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen, Rollenklischees in Frage zu stellen und als demokratisches Vorbild zu handeln, ist eine wichtige Aufgabe der Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit.

In dieser Fortbildung findet eine Sensibilisierung für die vielfältigen Lebenslagen der jungen Menschen statt. Dabei wird die eigene Rolle der Fahrkräfte reflektiert. Gemeinsam werden an Beispielen methodisches Handwerkszeug und Bearbeitungsstrategien erarbeitet, um
- auf Abwertungen reagieren zu können,
- sich selbst zu positionieren,
- die Sprachlosigkeit überwinden zu können,
- die eigene Hilflosigkeit in Worte und Agieren umzuwandeln,
- den Jugendlichen als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0074
Dozent*in
Friederike Hartl
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Di., 06.10.2026 - Mi., 07.10.2026
Ev. Akademie Bad Boll
0,00 €
Ziel der Jahrestagung ist es, sich intensiv mit einem speziellen (Querschnitts-)Thema im Kontext Frühe Hilfen auseinanderzusetzen. Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Koordinatoren der Frühen Hilfen bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Hinweise:

Die Veranstaltung wurde vom Zeitraum 26./27.11.2026 (Tagungszentrum Gültstein) auf den Zeitraum 06./07.10.2026 (Neuer Tagungsort: Ev. Akademie Bad Boll) verschoben.

Über Thema, Ablauf und Inhalte der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen sowie durch die «Frühe Hilfen Info» (veröffentlicht auf der Internetseite des KVJS-Landesjugendamtes, unter der Rubrik Frühe Hilfen).

Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Kurs-Nr.
26JP0031
Dozent*in
noch nicht bekannt
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0063
Dozent*in
Laura Reidenbach
Anmeldung möglich
Mo. 12.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
149,00 € (inkl. MwSt.)
Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- örtliche und sachliche Zuständigkeit
- Kostenerstattung
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und den landesweiten Empfehlungen erläutert.

Auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren kann eingegangen werden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Fragen und Problemanzeigen aus der Praxis können vor der Veranstaltung beim KVJS Landesjugendamt eingereicht werden. Die Angemeldeten erhalten hierzu rechtzeitig eine gesonderte Information.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0056 22.04.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
26JP0055 12.10.2026 Tagungszentrum Gültstein

Bitte melden Sie sich nur zu einer der beiden Veranstaltungen an und beschränken Ihre Anmeldungen pro Jugendamt auf maximal zwei Fachkräfte plus eine Fachkraft pro Außenstelle.
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Kurs-Nr.
26JP0055
Dozent*in
Dietmar Stadler
Anmeldung möglich
Mo., 12.10.2026 - Di., 13.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit mit Mädchen, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen in ihrer Beziehungs- und Verbalisierungsfähigkeit sehr eingeschränkt sind, löst im pädagogischen Alltag bei den Fachkräften oft Hilf- und Ratlosigkeit aus.
Zur traumaspezifischen Symptomatik gehören unter anderem Selbstverletzungen, dissoziatives Verhalten, gering ausgeprägte Impulskontrolle oder Flashbacks.

Diese zweitägige Fortbildung bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0072
Dozent*in
Christiane Dietsch, Heidrun Neuwirth
Anmeldung möglich
Di., 13.10.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
720,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte treffen in ihrer Arbeit häufig auf Mädchen und Jungen, die innerfamiliäre körperliche Gewalt, sexuelle Misshandlung und emotionale Vernachlässigung erlebt haben. Die Folgen dieser Erlebnisse beeinträchtigen die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erheblich. Ihre Wirkung hängt von vielerlei Faktoren ab. Hier sind zunächst die Umgebung des Kindes und die schützenden (protektiven) Umstände zu nennen. Aber auch die Art und Weise der Gewalt, die Nähe der Täter, Art und Umfang des Geheimhaltungsdrucks, die Schwere der Schuldgefühle, die Bewertung der Tat durch das Kind und die Sorge für Geschwister und Eltern beeinflussen die Entwicklungsmöglichkeiten.

Mit dem Workshop sollen die Wahrnehmung der Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Beurteilung geschärft werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie dem Verhalten traumatisierter junger Menschen im pädagogischen Alltag adäquat begegnet werden kann.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen traumaspezifische Inszenierungen, Flashbacks und traumatische Übertragungen erkennen und damit ihre Handlungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Pädagogik und Therapie, die Jungen und Mädchen jeweils mit ihren eigenen Mitteln bei der Korrektur der Folgen traumatischer Erfahrungen unterstützen sollen. Dabei kommt der Mobilisierung von Fähigkeiten und Interessen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung zu.

Durch die hohe Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Angeboten der Jugendhilfe sind deren Mitarbeitende zunehmend konfrontiert mit traumatischen Erfahrungen dieser Jugendlichen im Herkunftsland oder auf der Flucht. Es wird im Workshop somit auch auf Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dieser Zielgruppe eingegangen.

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt
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Kurs-Nr.
26JP0026
Dozent*in
Birgit Lang
Interessensbekundung möglich

Mitarbeitende fördern – Potenziale entfalten
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Mi., 14.10.2026 - Do., 15.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
476,00 € (inkl. MwSt.)
Die Herausforderung für Mitarbeitende, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt die Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeitenden? Mit diesen Fragestellungen sieht sich vor allem die „mittlere“ Leitungsebene konfrontiert, in ihrer „Sandwich-Position“ hierdurch oftmals verunsichert. Es wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Ein motiviertes Team, das gut zusammenwirkt, ist Voraussetzung für den Erfolg.

Dieses Seminar stellt Ihnen Strategien und Instrumente vor, wie Sie Mitarbeitende im Teamkontext gezielt fördern können.

Schwerpunktthemen:
- Führungsstil und Leitungsrolle
- Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeitergespräche führen

Hinweise:

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JP0017
Dozent*in
Bernd Löhle
Anmeldung möglich

Deeskalation und Konfliktmanagement (Modul 4)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 14.10.2026 - Do., 15.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
496,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 4 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden kritische Situationen im pädagogischen Alltag der Mitarbeitenden betrachtet und die Teilnehmenden dadurch befähigt, angemessen und sicher in Konflikten oder Krisen reagieren zu können.
Dazu werden einerseits Grundlagen zu Formen der Gewalt, Grenzverletzungen oder Konflikten gelegt. Andererseits werden praktische Handlungsansätze eingeordnet und erprobt. Hierzu werden Übungen im Deeskalations- und Konfliktmanagement durchgeführt.
Die Teilnehmenden erlernen, die eigene Machtstellung in der Gruppe zu reflektieren sowie mit Widerständen und Feindseligkeiten umzugehen.

Schwerpunkte sind hier unter anderem:
- Krisenpläne
- Übergriffe im Gruppensetting
- Formen von Gewalt und Gewaltprävention
- Grenzverletzungen
- Konfliktinterventionen
- Formen der Kommunikation
- Umgang mit Widerständen und Feindseligkeiten
- Deeskalationsmethoden
- Reflexion der eigenen Machtstellung

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0021
Dozent*in
Maria Herting
Anmeldung möglich
Mo., 19.10.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
240,00 € (inkl. MwSt.)
Im ersten Abschnitt der Fortbildung werden zum einen die Basiskompetenzen der „Kommunikation“ inklusive konkreten methodischen Impulsen für den Arbeitsalltag vermittelt. Zum anderen lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken für die Strukturierung von Gesprächen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung.

Das Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) gibt weitere konkrete methodische Impulse und regt zur Reflexion des eigenen Kommunikationsstils an. Ein Schwerpunkt bildet der konstruktive Umgang mit schwierig empfundenen Gesprächssituationen und angeblich wenig motivierten Gesprächsmitgliedern.
Die Teilnehmenden können außerdem, als Alternative zur potenziellen „Widerstand-Machtkampf-Eskalations-Dynamik“, lösungsorientierte Interventionsmethoden kennenlernen und diese ganz praktisch einüben.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der aufgeführte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JD0001
Dozent*in
Ulrike Palmer

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
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