Deeskalation und Konfliktmanagement (Modul 4)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Kursnr.
26JP0021
Zeitraum
Mi., 14.10.2026 - Do., 15.10.2026
10:00 - 17:00 Uhr
Dauer
2 Termine
Gebühr
mit Übernachtung: 496,00 € (inkl. MwSt.)
ohne Übernachtung: 415,00 € (inkl. MwSt.)


In Modul 4 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden kritische Situationen im pädagogischen Alltag der Mitarbeitenden betrachtet und die Teilnehmenden dadurch befähigt, angemessen und sicher in Konflikten oder Krisen reagieren zu können.

Dazu werden einerseits Grundlagen zu Formen der Gewalt, Grenzverletzungen oder Konflikten gelegt. Andererseits werden praktische Handlungsansätze eingeordnet und erprobt. Hierzu werden Übungen im Deeskalations- und Konfliktmanagement durchgeführt.

Die Teilnehmenden erlernen, die eigene Machtstellung in der Gruppe zu reflektieren sowie mit Widerständen und Feindseligkeiten umzugehen.


Schwerpunkte sind hier unter anderem:

- Krisenpläne

- Übergriffe im Gruppensetting

- Formen von Gewalt und Gewaltprävention

- Grenzverletzungen

- Konfliktinterventionen  

- Formen der Kommunikation

- Umgang mit Widerständen und Feindseligkeiten

- Deeskalationsmethoden

- Reflexion der eigenen Machtstellung


Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.


Hinweise:


Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.


Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.


Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:

- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)

- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)

- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)

- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)

- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)


Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.


Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.


Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.


Zielgruppe

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den stationären Hilfen zur Erziehung (Fachkräfte sowie zugelassene Betreuungskräfte gem. § 21 LKJHG). Das Modul ist ebenfalls für Quereinsteiger geeignet, die pädagogische Grundkenntnisse mitbringen.

Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.