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Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit





Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
„Das triggert mich!“ – wie häufig hören wir diese Aussage in verschiedensten Situationen? Doch ist allen wirklich klar, was ein „Trigger“ tatsächlich ist? Wie entsteht dieser eigentlich und womit wird er im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwechselt? Diese und viele weitere Fragen sollen in dieser Online-Fortbildung geklärt werden.

Dabei schauen wir uns das spannende Themenfeld der Traumatisierung und seinen Begrifflichkeiten an. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Input zur Entstehung eines Traumas – sowohl auf psychischer als auch auf körperlicher Ebene.

Wir setzen uns damit auseinander, was eine Fachkraft tun kann, wenn sie auf ein potenzielles Trauma stößt bzw. mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Wir diskutieren mögliche Stolpersteine in dieser sensiblen Arbeit und schauen gleichzeitig auf die Grenzen und die Selbstfürsorge der Fachkräfte in der Schulsozialarbeit.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0014
Dozent*in
Natalie Hellerich
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0013
Dozent*in
Natalie Hellerich
Eine zentrale Herausforderung in der Gestaltung der Dienst- und Fachaufsicht für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit liegt in der Besonderheit ihrer Arbeitsbedingung. Ihr Arbeitsplatz und ihr relevantes soziales Arbeits- und Bezugssystem ist die Schule. Wenn Schulsozialarbeitende von „WIR“ sprechen, meinen sie oft sich und die Schule, und nicht das eigene Herkunftssystem (die Schulsozialarbeit, das eigene Team beim Träger). Das erschwert die eigene Rollenfindung als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule, als auch die Identifikation mit dem eigenen Anstellungsträger. Die Tatsache, dass Sozialarbeitende häufig als Einzelpersonen in der Schule tätig sind, verstärkt diesen Prozess. Häufig finden Fachkräfte durch fehlende nachhaltige und verlässliche Kooperationen sowie fehlende multiprofessionelle Zusammenarbeit konflikthafte Arbeitsprozesse vor. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit grundsätzlich nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um alle Bedarfen gerecht zu werden. Dadurch besteht die Gefahr einer permanenten Überlastung.

- Was bedeutet das für die Dienst- und Fachaufsicht und für die fachliche Begleitung?
- Was folgt daraus für die Rahmengestaltung von Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozessen, für Einarbeitungsprozesse und Fürsorgepflicht?
- Wie kann ein eigenes Onboarding-System diese spezifischen Faktoren berücksichtigen?
- Wie ist mit strukturellen Anforderungen in der Entwicklung nachhaltiger Kooperationsstrukturen umzugehen, ohne die Fachkraft damit allein zu lassen?
- Wie lässt sich die Fürsorgepflicht angesichts der strukturell bedingten Überlastungsgefahr gestalten?
- Wie sind diese Aufgaben zu gestalten, wenn für den Overheadbereich ebenfalls die (zeitlichen) Ressourcen nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind?

Die Veranstaltung gibt Orientierung und die Möglichkeit, die eigene Arbeit als Trägerverantwortliche zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen genutzt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0011
Dozent*in
Uwe Straß
Fast ausgebucht
Mi., 15.04.2026 - Fr., 09.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen und Haltungen für das Arbeitsfeld.

Die Schulsozialarbeitenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Impulse zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Ziel- und Auftragsklärung
- Kooperationsprozesse mit Schulen
- Datenschutz, Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Hinweise zur Gestaltung und Implementierung von Sozial- und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Die Fortbildung wird mit "Blended-Learning-Elementen" gestaltet. Den Teilnehmenden werden die grundlegenden Themenimpulse in einer Online-Lernplattform zum Selbsterkunden und Lernen bereitgestellt. Vorteile sind hierbei eine zeitflexible, ortsunabhängige Selbstlernphase, sodass die Inhalte sowohl im Vorfeld der Gruppenarbeitsphasen praxisnah bearbeitet als auch noch nach Ablauf der Fortbildung weiter eingesehen und nach Bedarf vertieft werden können. Zum einen erhalten die Teilnehmenden dabei die Grundlagen für das Arbeitsfeld und zum anderen auch jede Menge Beispiele, Tipps, konkrete Anwendungen und Know-how zu digitalen (Kommunikations-)Tools, die wiederum in der eigenen Schulsozialarbeit eingesetzt werden können.

Die Gruppenarbeitsphasen des jeweiligen Kurses fokussieren neben der begleitenden Online-Selbstlernphase den intensiven gegenseitigen Austausch, die kollegiale Beratung für eigene Lösungsstrategien zu praxisrelevanten Sachverhalten sowie die gegenseitige Vernetzung. Begleitet wird der Prozess durch die Moderation und das Coaching der Referierenden.

Ziele der Fortbildung sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs- und Kooperationskompetenz, Austausch von Wissen, Vernetzung sowie die Nutzung des Online-Raumes mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schulsozialarbeit.

Hinweise:

Der Kurs wird dreimal angeboten. Jeder Kurs beinhaltet mehrere zusammenhängende Abschnitte (siehe nachfolgende Übersicht). Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte eines Kurses gebucht. Es können nur die Abschnitte des gebuchten Kurses besucht werden. Ein Wechsel zwischen den Kursen ist nicht möglich. Der genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.


Kurs 1 (26JD0021 / 26-4-SSA2-1Ax, Online-Format):
- 19.01.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 29.01.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 23.03.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 30.03.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 29.06. - 30.06.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Kurs 2 (26JB0003, Online-Präsenz-Format):
- 15.04.2026: Starttermin Online-Selbstlernphase, blink.it
- 11.06. - 12.06.2026: Präsenz-Gruppenphase 1, Tagungszentrum Gültstein
- 08.10. - 09.10.2026: Präsenz-Gruppenphase 2, Bildungszentrum Schloss Flehingen


Kurs 3 (26JD0022, Online-Format):
- 14.09.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 25.09.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 06.11.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 10.11.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 14.12. - 15.12.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Informationen zur Online-Selbstlernphase (Kurs 1, Kurs 2, Kurs 3):
- Wichtig: Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine/Ihre direkte E-Mail-Adresse an, über die sie alle Informationen zur Fortbildung erhalten möchten und abrufen können. Auf diese E-Mail-Adresse erhalten Sie alle wichtigen Informationen seitens der Referierenden.
- An den Startterminen erhalten Sie im Laufe des Tages die Zugangsdaten. Es findet kein digitaler Termin statt.
- Die Online-Selbstlernphase erfolgt über die Online-Lernplattform blink.it. Als technische Voraussetzung wird hierfür ein PC, Tablet oder Notebook mit Internetverbindung benötigt.
- Die Inhalte der Selbstlernphase werden durch einen „Roten Faden“ als „Lernpfad“ strukturiert.
- Für die Online-Selbstlernphase sollten insgesamt circa 16 bis 20 Stunden eingeplant werden. Die Zeit kann völlig eigenständig aufgeteilt werden.
- Die Bearbeitung der Inhalte gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Gruppenarbeitsphasen sowie den Lernerfolg.


Informationen zu den Online-Gruppenphasen (Kurs 1, Kurs 3):
- Die Online-Gruppenphasen erfolgen über das Online-Tool Big Blue Button.


Die Teilnahme an dieser Fortbildung ersetzt nicht die individuelle Einarbeitung sowie die fachliche Begleitung durch den Anstellungsträger.
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Kurs-Nr.
26JB0003
Dozent*in
Natasha Rombach-Döring, Uwe Straß

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich