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Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit





In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0026
Dozent*in
Natalie Hellerich
Eine junge Frau fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen und zieht sich zurück. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er keine Perspektive für sich sieht. Die Nächste reagiert immer wieder impulsiv und hat sich deshalb schon viel Ärger eingehandelt …

Mit diesen und weiteren Szenarien werden viele Fachkräfte regelmäßig konfrontiert. Jugendsozialarbeitende sind häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern oder Lehrkräfte. Und dann?

In diesem Online-Seminar setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Fachkräfte auf psychisch belastete Jugendliche und junge Erwachsene reagieren können. Wir schauen uns an, welche Besonderheiten in der Adoleszenz zu beachten sind und reflektieren, wie auch mit „schwierigen Jugendlichen“ umgegangen werden kann. Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der Betroffenen vorgestellt. Wir werden stets den Auftrag und die Grenzen der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und so auch die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung berücksichtigen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0027
Dozent*in
Natalie Hellerich
Auf Warteliste
Mi. 22.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Diese Online-Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, um wertvolle Einblicke und praktische Handlungsimpulse zu erhalten, welche Sie in Ihrer Arbeit mit jungen schulabsenten Menschen unterstützen können.

Im ersten Schritt wird auf verschiedene Gründe eingegangen, warum junge Menschen der Schule fernbleiben. Es ist wichtig, diese Hintergründe zu verstehen, um gezielt darauf eingehen zu können. Zudem werden kurz die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Schulabsentismus vorgestellt.

Im zweiten Schritt werden speziell auf die Bedürfnisse der betroffenen Jugendlichen abgestimmte pädagogische und methodische Tipps thematisiert. Sie als Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben einen eigenen Auftrag und eine eigene fachliche Herangehensweise. Hier erfahren Sie, was in der konkreten Arbeit wichtig ist, um junge Menschen zu unterstützen.

Im dritten Schritt wird die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit thematisiert. Schulabsentismus kann nicht von einer einzelnen Institution gelöst werden; es braucht ein Netzwerk aus verschiedenen Fachpersonen und Disziplinen. Hier können Sie Ideen entwickeln, wie Sie solche Strukturen vor Ort anstoßen können.

Schließlich wird im vierten Schritt, Raum für den Austausch von Erfahrungen und Ideen geboten. Bringen Sie gerne während und gegen Ende der Veranstaltung Ihre Erfahrungen, Handlungsimpulse und Fallbeispiele zur gemeinsamen Diskussion ein. Ihre Beiträge sind wertvoll, gemeinsam können Sie neue Ansätze und Lösungen erarbeiten.

Gemeinsam wissen wir viel – für die jungen Menschen!

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0028
Dozent*in
Katrin Dreher
Fast ausgebucht
Mi., 15.04.2026 - Fr., 09.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen und Haltungen für das Arbeitsfeld.

Die Schulsozialarbeitenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Impulse zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Ziel- und Auftragsklärung
- Kooperationsprozesse mit Schulen
- Datenschutz, Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Hinweise zur Gestaltung und Implementierung von Sozial- und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Die Fortbildung wird mit "Blended-Learning-Elementen" gestaltet. Den Teilnehmenden werden die grundlegenden Themenimpulse in einer Online-Lernplattform zum Selbsterkunden und Lernen bereitgestellt. Vorteile sind hierbei eine zeitflexible, ortsunabhängige Selbstlernphase, sodass die Inhalte sowohl im Vorfeld der Gruppenarbeitsphasen praxisnah bearbeitet als auch noch nach Ablauf der Fortbildung weiter eingesehen und nach Bedarf vertieft werden können. Zum einen erhalten die Teilnehmenden dabei die Grundlagen für das Arbeitsfeld und zum anderen auch jede Menge Beispiele, Tipps, konkrete Anwendungen und Know-how zu digitalen (Kommunikations-)Tools, die wiederum in der eigenen Schulsozialarbeit eingesetzt werden können.

Die Gruppenarbeitsphasen des jeweiligen Kurses fokussieren neben der begleitenden Online-Selbstlernphase den intensiven gegenseitigen Austausch, die kollegiale Beratung für eigene Lösungsstrategien zu praxisrelevanten Sachverhalten sowie die gegenseitige Vernetzung. Begleitet wird der Prozess durch die Moderation und das Coaching der Referierenden.

Ziele der Fortbildung sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs- und Kooperationskompetenz, Austausch von Wissen, Vernetzung sowie die Nutzung des Online-Raumes mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schulsozialarbeit.

Hinweise:

Der Kurs wird dreimal angeboten. Jeder Kurs beinhaltet mehrere zusammenhängende Abschnitte (siehe nachfolgende Übersicht). Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte eines Kurses gebucht. Es können nur die Abschnitte des gebuchten Kurses besucht werden. Ein Wechsel zwischen den Kursen ist nicht möglich. Der genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.


Kurs 1 (26JD0021 / 26-4-SSA2-1Ax, Online-Format):
- 19.01.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 29.01.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 23.03.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 30.03.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 29.06. - 30.06.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Kurs 2 (26JB0003, Online-Präsenz-Format):
- 15.04.2026: Starttermin Online-Selbstlernphase, blink.it
- 11.06. - 12.06.2026: Präsenz-Gruppenphase 1, Tagungszentrum Gültstein
- 08.10. - 09.10.2026: Präsenz-Gruppenphase 2, Bildungszentrum Schloss Flehingen


Kurs 3 (26JD0022, Online-Format):
- 14.09.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 25.09.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 06.11.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 10.11.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 14.12. - 15.12.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Informationen zur Online-Selbstlernphase (Kurs 1, Kurs 2, Kurs 3):
- Wichtig: Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine/Ihre direkte E-Mail-Adresse an, über die sie alle Informationen zur Fortbildung erhalten möchten und abrufen können. Auf diese E-Mail-Adresse erhalten Sie alle wichtigen Informationen seitens der Referierenden.
- An den Startterminen erhalten Sie im Laufe des Tages die Zugangsdaten. Es findet kein digitaler Termin statt.
- Die Online-Selbstlernphase erfolgt über die Online-Lernplattform blink.it. Als technische Voraussetzung wird hierfür ein PC, Tablet oder Notebook mit Internetverbindung benötigt.
- Die Inhalte der Selbstlernphase werden durch einen „Roten Faden“ als „Lernpfad“ strukturiert.
- Für die Online-Selbstlernphase sollten insgesamt circa 16 bis 20 Stunden eingeplant werden. Die Zeit kann völlig eigenständig aufgeteilt werden.
- Die Bearbeitung der Inhalte gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Gruppenarbeitsphasen sowie den Lernerfolg.


Informationen zu den Online-Gruppenphasen (Kurs 1, Kurs 3):
- Die Online-Gruppenphasen erfolgen über das Online-Tool Big Blue Button.


Die Teilnahme an dieser Fortbildung ersetzt nicht die individuelle Einarbeitung sowie die fachliche Begleitung durch den Anstellungsträger.
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Kurs-Nr.
26JB0003
Dozent*in
Natasha Rombach-Döring, Uwe Straß
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 18.05.2026 - Di., 19.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
330,00 € (inkl. MwSt.)

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Die Tagung bietet den notwendigen Raum für Reflexion und fachlichen Diskurs und gibt so Impulse für die praktische Arbeit in den Einrichtungen.

Neben den durch gesellschaftliche Entwicklungen angestoßenen Veränderungen und Arrangements werden aktuelle Themenbereiche in Bezug auf Grundsatzfragen zur Zukunft und zum Kern des Arbeitsfeldes aufgegriffen. Zudem und nicht zuletzt dient die Tagung der Vernetzung durch kollegialen Austausch.

Hinweise:

Preis mit Übernachtung: 330,00 Euro (ermäßigt 290,00 Euro)

Preis ohne Übernachtung: 250,00 Euro (ermäßigt 200,00 Euro)

Der ermäßigte Preis gilt für Ehrenamtliche, Studierende, Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten.

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.agjf.de

Weitere Informationen:
Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart
0711 896915-0
info@agjf.de
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Kurs-Nr.
26JP0013
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Das Forum Übergang Schule – Beruf bietet für sozialpädagogische Fachkräfte und Verantwortliche, die im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die Möglichkeit des fachlichen Inputs und des Austauschs.

Durch Vorträge, Workshops und den landesweiten Austausch sollen aktuelle Themen aufgegriffen werden und hilfreiche Inputs für die Praxis entstehen.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0016
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
663,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 27.04.2026 - Mi., 29.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
516,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Wir bieten bei dieser Veranstaltung fünf vergünstigte Plätze an für Personen, die sich im Praktikum/Studium befinden. Der Nachweis hierfür muss uns vorliegen. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an und senden uns den Nachweis an fortbildung@kvjs.de mit Angabe von 26JP0048.

Vergünstigter Preis:
Mit Übernachtung 328,00 €
Ohne Übernachtung 201,00 €


Hinweis:
Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.



Programm:



Montag, 27.04.2026


ab 17.00 Uhr
Tagungsanreise


18.00 Uhr
Abendessen


19:00 Uhr
Begrüßung
Riva Moll, KVJS-Landesjugendamt
Christiane Hillig, LAG Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Baden-Württemberg e. V.


Nah dran, klar bei mir – bewegte Impulse zur Selbstreflexion
Kathrin Ungerer, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, Systemische Supervisorin (SG), Pfullingen


Abendprogramm



Dienstag, 28.04.2026


09.00 Uhr
Markt der Möglichkeiten im Foyer Präsentationen aus der aktuellen Arbeit der Teilnehmenden und der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW


09.30 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema
Cornelia Gaal, Stellvertretende Leitung Referat 44, KVJS-Landesjugendamt
Julius Elser, Vorsitzender der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.


10.00 Uhr
Weaponized Neutrality
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


11.30 Uhr
Kaffeepause und Markt der Möglichkeiten im Foyer


12.15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg
Juliane Rath, Referat Jugend, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg


Vorstellung der Workshops 1-5 *


13.00 Uhr
Mittagessen


14.30 Uhr
Workshops 1-5 *


16.00 Uhr
Kaffeepause


16.30 Uhr
Fortsetzung der Workshops 1-5 *


18:30 Uhr
Abendessen


Abendprogramm



Mittwoch, 29.04.2026


09.00 Uhr
Auf Beziehung setzen - Niedrigschwellige und partizipative Arbeitsbeziehungen zu jungen Menschen gestalten
N. N.


Kaffeepause


11.00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


13.00 Uhr
Mittagspause


14:00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


15.45 Uhr
Tagungsabschluss und Preisverleihung: Die besten Projekte und Aktionen 2025
Tagungszusammenfassung, Auswertung und Ausblick auf 2027


16.30 Uhr
Ende der Tagung



* Workshops:


Workshop 1
Nicht neutral. Positionierung in der Jugendarbeit verargumentieren
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


Workshop 2
Beziehungen vielfältig leben
Wissen – Haltungsreflexion – Handlungsoptionen
Katharina Debus, freiberufliche Politikwissenschaftlerin, Berlin


Workshop 3
Transferworkshop zum Projekt „männlich.jung.geflüchtet“
Luka Rottler, Mobile Jugendarbeit Nürtingen / Kreisjugendring Esslingen
Katrin Stegmaier Diakonisches Werk Württemberg LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 4
Klar in der Haltung – offen im Kontakt
Daniela Beck, Fachstelle Extremismusdistanzierung, LAG Mobile Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 5
Aus der Szene, nicht aus dem Lehrbuch: Suchtprävention ehrlich gedacht
Marvin Stolze und Til Wolkersdorfer, Suchtprävention Bodenseekreis e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0048
Dozent*in
Kathrin Ungerer, Juliane Rath, Katrin Stegmaier, Andreas Reuter, Til Wolkersdorfer, Marvin Stolze, Daniela Beck, Luka Rottler, Katharina Debus, Jana Sämann, Lena Welkenbach
Anmeldung möglich
Do., 02.07.2026 - Fr., 03.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
496,00 € (inkl. MwSt.)
Sexualität ist als Thema in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit immer präsent, sexuelle Bildung somit ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen. Sie befähigt, den eigenen Körper zu kennen, sowie eigene und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und Grenzen zu achten. Doch kann es vorkommen, dass Wissen oder die richtigen Worte fehlen.

Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten alters- und geschlechtergerechter sexueller Bildung und konkreten Methoden, wie mit Jugendlichen zu den Themen Gefühle, Sexualität, Beziehungen, Identität und Pornografie gesprochen und gearbeitet werden kann. Auf der Grundlage von Vortrag, Diskussion und praktischen Übungen reflektieren wir die eigene pädagogische Haltung. Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Wichtigkeit sexueller Bildung an unserer Arbeitsstätte verankern können und befassen uns mit förderlichen Rahmenbedingungen in Einrichtungen. Dabei kommt die Zeit für individuelle Fragen und Fälle aus der Praxis nicht zu kurz.

In diesem zweitägigen Basis-Seminar möchten wir Anregungen für den Arbeitsalltag geben und dafür sensibilisieren, wie Heranwachsende begleitet und unterstützt werden können. Zudem erhalten Sie Informationen zu Adressen und Institutionen mit Expertise im Bereich sexueller Bildung, die Sie unterstützen können.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0060
Dozent*in
Silke Grasmann, Kerstin Steiner
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
486,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung vermittelt praxisorientiertes Wissen und Handlungskompetenz für die Schulsozialarbeit an Grundschulen. Sie fördert das Verständnis für den eigenen Auftrag, rechtliche Rahmenbedingungen und die effiziente Zusammenarbeit mit anderen Professionen im Umfeld der Schule, um das Kindeswohl gezielt zu schützen und zu fördern.

Inhalte der Fortbildung:

Tag 1 – Grundlagen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:
- Rolle, Auftrag und Zuständigkeit im Arbeitsfeld Grundschule
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
- Datenschutzrechtliche Vorgaben und Schweigepflicht
- Zugänge zu Projekt-, Beratungs- und Elternarbeit
- Good-Practice-Beispiele aus der Schulsozialarbeit

Tag 2 – Die Arbeit im Kinderschutz:
- Kinderschutz – ein zentrales Thema der Schulsozialarbeit
- Rechtliche Grundlagen
- Gewichtige Anhaltspunkte für die Identifikation einer Kindeswohlgefährdung
- Formen der Kindeswohlgefährdung und deren Auswirkungen auf das Kind
- Zusammenarbeit mit IeF und Jugendämtern
- Fallbeispiele und Praxisfragen
- Entwicklung eines eigenen Handlungsleitfadens für die Praxis
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Kurs-Nr.
26JP0064
Dozent*in
Carolin Frank, Irene Janek
In der Schulsozialarbeit begegnen den Fachkräften in ihrem Handlungsalltag junge Menschen, die belastende Lebensereignisse mit sich bringen beziehungsweise sich in belastenden Lebenslagen befinden, sich zurückziehen, schwer oder zum Teil nicht mehr erreichbar sind. Oftmals entsteht hierbei das Gefühl, dass hier nichts mehr zu gehen scheint.
Es kommen Fragen im Praxisalltag auf, wie man als Fachkraft die betroffenen jungen Menschen erreichen und unterstützten kann. Wie kann man hier die pädagogische Beziehung aufbauen? Die Fortbildung fokussiert die Fragestellung: Wie kann ein guter Zugang entwickelt und geschaffen werden?

Nachfolgende Ziele werden in der Fortbildung verfolgt. Die Teilnehmenden:
- kennen die Grund- und Entwicklungsbedürfnisse,
- kennen theoretische Grundlagen der Emotionen, insbesondere der Scham,
- beobachten und erkennen Grenzen der eigenen Fachkompetenz und Zuständigkeit,
- haben die eigene Grundhaltung weiterentwickelt und erweitern ihre eigene Identität,
- kennen Beratungsansätze aus einer systemischen, kurativen und traumasensiblen Haltung,
- haben Entwicklungsschritte und Handlungsoptionen für den Alltag erarbeitet,
- sind in der eigenen Haltung und in den Kernkompetenzen gestärkt.

Die zweitägige Fortbildung ist wie folgt thematisch gegliedert:

Tag 1:
- Herstellen eines gemeinsamen Arbeitsbündnisses
- Reflexion der eigenen Rolle
- Haltung und Werte
- Konzeptionen von systemischer Arbeit, Trauma, Glück, Teilearbeit
- Risiko- und Schutzfaktoren

Tag 2:
- Entwicklungsaufgaben und Chancen
- Fragetechnik und Methodenvielfalt
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Kurs-Nr.
26JP0065
Dozent*in
Dirk Zipse
In der (sozial-)pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen sehen sich Fachkräfte immer häufiger direkt oder indirekt mit verbaler und psychischer Gewalt bis hin zu gewalttätigen Handlungen und deren Auswirkungen konfrontiert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die instrumentell oder impulsiv-aggressiv auf Konfliktsituationen einwirken, fordert ein hohes Maß an Fachlichkeit und persönlicher Souveränität der Mitarbeitenden sowie strukturelle Bedingungen, die den Mitarbeitenden die erforderlichen Handlungsspielräume ermöglichen.

Gewaltprävention spielt sich auf drei Ebenen ab: Verminderung von gewaltfördernden Faktoren und Einflüssen im Innern von Institutionen und Einrichtungen, Deeskalation von auftretender, gewaltbereiter oder gewalttätiger Situationen und letztlich die angemessene, fachlich fundierte Aufarbeitung erfahrener Gewalt mit Opfern, Täterinnen und Tätern und deren Umfeld.

In diesem zweitägigen Seminar wird Erklärungswissen vermittelt zu:
- Faktoren der Entwicklung individueller Aggressions- und Gewaltbereitschaft
- Strukturellen Bedingungen von Gewalt
- Formen der Gewalt und Typologie
- Dynamik in gewaltbereiten Gruppierungen
- Psychodynamik im Kontext von Stress und Gewalt
- Psychodynamik des Opfererlebens

Des Weiteren erfolgen Handlungswissen sowie Auseinandersetzung über:
- neue pädagogische Konzepte zum Umgang mit Gewaltbereitschaft, insbesondere aus der konfrontativen Handlungslehre und der neuen Autorität
- die Entwicklung von Regeln und grenzenwahrender Haltung/Erziehung
- Settings und Methoden der Intervention
- Krisenkommunikation und Deeskalation von gewaltbereiten Situationen
- rehabilitierende Tatfolgenbearbeitung

In der Veranstaltung wird das erforderliche Basiswissen durch visualisierte Inputs der Trainerin eingeführt, methodisches Vorgehen erläutert und durch Übungen, Rollenspiele und Simulationen wird die Übertragung in den Arbeitsalltag trainiert.

Hinweise:

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen (Teams oder Tandems) aus einer Schule oder Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte in der Praxis.

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS Institut für Fortbildung und Praxisberatung der Karola-Bloch-Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe, Reutlingen
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Kurs-Nr.
26JP0066
Dozent*in
Dagmar Cordes
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mi., 11.11.2026 - Do., 12.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Häufig glauben wir, wir könnten nur gut beraten, wenn wir das Thema oder das Problem unseres Gegenübers kennen und verstehen. Manchmal fühlen wir uns als Beratende vielleicht sogar hilf- und orientierungslos, weil wir nicht „weiterwissen“. Nichtwissen und Nichtverstehen können dabei zwei der wichtigsten Haltungen und Kompetenzen von Beratenden sein. Auch für unser Gegenüber kann es hilfreich sein, nicht alles zu erzählen. Einerseits, weil das Wiederholen von Problemerzählungen das Problemerleben festigen könnte, und anderseits, weil Scham und andere Gefühle, die durch das Erzählen ausgelöst werden, einen Beratungsprozess erschweren können.

Zwischen diesen beiden Perspektiven lernen Sie, sich mehr von der inhaltlichen Ebene zu lösen: mit Neugierde und ohne Wissen hilfreiche Fragen stellen. Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen gestalten Sie aktivierende Angebote zur Selbsterkundung und Selbstentwicklung von Lösungsmöglichkeiten für Ihr Gegenüber, mit und ohne Wissen darüber, um was es geht.
Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Methoden, von Film-Fragen bis zu runden Kärtchen, die im Raum verteilt sind, von der Mystery-Box-Beratung bis zu Aufstellungen ohne Worte. Und wir lassen dabei unserem Gegenüber die Freiheit, den eigenen Prozess zu steuern und selbst zu entscheiden, was konkret inhaltlich erzählt wird.
Wir arbeiten mit und an einer Haltung, in der wir mehr am Eigenwillen, an der Eigenart und am Eigensinn unseres Gegenübers ansetzen. Ohne Wissen und Verstehen als Voraussetzung.
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Kurs-Nr.
26JP0069
Dozent*in
Uwe Straß

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich