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Veranstaltung "Sexuelle Bildung mit Jugendlichen – Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit" (Nr. 0060) wurde in den Warenkorb gelegt.

Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit





In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0025
Dozent*in
Natalie Hellerich
Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
Das Forum Übergang Schule – Beruf bietet für sozialpädagogische Fachkräfte und Verantwortliche, die im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die Möglichkeit des fachlichen Inputs und des Austauschs.

Durch Vorträge, Workshops und den landesweiten Austausch sollen aktuelle Themen aufgegriffen werden und hilfreiche Inputs für die Praxis entstehen.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0016
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Do., 02.07.2026 - Fr., 03.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
496,00 € (inkl. MwSt.)
Sexualität ist als Thema in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit immer präsent, sexuelle Bildung somit ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen. Sie befähigt, den eigenen Körper zu kennen, sowie eigene und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und Grenzen zu achten. Doch kann es vorkommen, dass Wissen oder die richtigen Worte fehlen.

Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten alters- und geschlechtergerechter sexueller Bildung und konkreten Methoden, wie mit Jugendlichen zu den Themen Gefühle, Sexualität, Beziehungen, Identität und Pornografie gesprochen und gearbeitet werden kann. Auf der Grundlage von Vortrag, Diskussion und praktischen Übungen reflektieren wir die eigene pädagogische Haltung. Wir überlegen gemeinsam, wie wir die Wichtigkeit sexueller Bildung an unserer Arbeitsstätte verankern können und befassen uns mit förderlichen Rahmenbedingungen in Einrichtungen. Dabei kommt die Zeit für individuelle Fragen und Fälle aus der Praxis nicht zu kurz.

In diesem zweitägigen Basis-Seminar möchten wir Anregungen für den Arbeitsalltag geben und dafür sensibilisieren, wie Heranwachsende begleitet und unterstützt werden können. Zudem erhalten Sie Informationen zu Adressen und Institutionen mit Expertise im Bereich sexueller Bildung, die Sie unterstützen können.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0060
Dozent*in
Silke Grasmann, Kerstin Steiner
Interessensbekundung möglich
Mo., 06.07.2026 - Mi., 08.07.2026
ZSL Außenstelle Bad Wildbad
572,00 € (inkl. MwSt.)
Die Teilnehmende erhalten einen Überblick über die internen und externen Möglichkeiten der beruflichen Orientierung am Übergang Schule – Beruf. Im Zuge dessen werden wir gemeinsam den Stand der Zusammenarbeit der Jugendsozialarbeit und der Lehrkräfte in der Praxis erheben sowie Probleme und Hindernisse, aber auch Chancen und Möglichkeiten analysieren.
Bestehende Konzepte der Beruflichen Orientierung an Schule sind willkommen und bieten eine erste Grundlage der gemeinsamen Konzeptentwicklungsidee für die Arbeit vor Ort.

Die Teilnehmenden sollen anhand der Informationen und durch den Austausch neue Erkenntnisse gewinnen und Ideen entwickeln, die sie in ihrer Praxis – als Lehrkraft oder sozialpädagogische Fachkraft – bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf für ihre Schülerinnen und Schüler umsetzen können.

Hinweise:

Die sozialpädagogischen Fachkräfte melden sich für diese Veranstaltung beim KVJS an.
Die Anmeldung der Lehrkräfte erfolgt über LFB-Online.
Tandems von Lehrkräften und sozialpädagogischen Fachkräften werden bevorzugt zugelassen. Bitte geben Sie den Namen Ihrer Tandempartnerin oder Ihres Tandempartners bei der Anmeldung an.

Es wird empfohlen, die Konzepte zur beruflichen Orientierung der eigenen Schule mitzubringen, um diese gleich in der Arbeitsphase einsetzen zu können.

Kooperationsveranstaltung mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL)
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Kurs-Nr.
26JP0076
Dozent*in
Florian Eck
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0013
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Mo., 20.07.2026 - Di., 21.07.2026
Karl-Kloß-Jugendbildungsstätte Stuttgart
375,00 € (inkl. MwSt.)

Eine gut strukturierte Praxisanleitung ist ein Garant für einen positiven Einstieg in die Arbeitswelt. Grundlage dafür ist die Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und die genaue Betrachtung der vorhandenen Rahmenbedingungen von Träger und Einrichtung. Die Praxisanleitung bietet darüber hinaus für beide Seiten die Chance, Theorie und Praxis abzugleichen. Freiwilligendienstleistende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten und Berufseinsteigende lernen hier, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch anzuwenden, in ihre berufliche Rolle hineinzuwachsen, Erfahrungen zu sammeln und eine professionelle Identität zu entwickeln. Der Verlauf und Erfolg des Arbeitseinstiegs hängen dabei wesentlich von der Anleitung und Begleitung durch die Fachkräfte ab.
Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen von morgen zu gewinnen, sie für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu begeistern und sie im Arbeitsfeld zu halten.

Die Fortbildung gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Was macht eine Anleitung aus?
- Welche Rahmenbedingungen sind für eine positive Praxiserfahrung notwendig?
- Welchen Mehrwert bringen Praktika und das Engagement im Freiwilligendienst für die Anzuleitenden und die Einrichtung?
- Wie wecke ich Begeisterung und Verständnis für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch im Sinne der Nachwuchsgewinnung neuer Fachkräfte?
- Anleitung zwischen Reflexion und Haltung
- Gesprächsführung in komplexen Situationen (Konflikte, Mitarbeitergespräche, et cetera)

Es wird sehr praxisnah auf die Besonderheiten der Anleitung im hochkomplexen und fachlich sehr anspruchsvollen Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eingegangen. Zudem sollen mögliche Stolpersteine identifiziert und aus dem Weg geräumt sowie die Begeisterung für die Anleitung und das Arbeitsfeld geweckt werden.

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.jugendakademie-bw.de

Weitere Informationen:
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart-Vaihingen
0711 896915-50
info@jugendakademie-bw.de
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Kurs-Nr.
26JP0014
Dozent*in
Christine Günther, Peter Komhard, Rainer Patjens, Sabine Pester
Auf Warteliste
Mo., 14.09.2026 - Di., 15.12.2026
Online-Seminar
390,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen und Haltungen für das Arbeitsfeld.

Die Schulsozialarbeitenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Impulse zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Ziel- und Auftragsklärung
- Kooperationsprozesse mit Schulen
- Datenschutz, Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Hinweise zur Gestaltung und Implementierung von Sozial- und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Die Fortbildung wird mit "E-Learning-Elementen" gestaltet. Den Teilnehmenden werden die grundlegenden Themenimpulse in einer Online-Lernplattform zum Selbsterkunden und Lernen bereitgestellt. Vorteile sind hierbei eine zeitflexible, ortsunabhängige Selbstlernphase, sodass die Inhalte sowohl im Vorfeld der Gruppenarbeitsphasen praxisnah bearbeitet als auch noch nach Ablauf der Fortbildung weiter eingesehen und nach Bedarf vertieft werden können. Zum einen erhalten die Teilnehmenden dabei die Grundlagen für das Arbeitsfeld und zum anderen auch jede Menge Beispiele, Tipps, konkrete Anwendungen und Know-how zu digitalen (Kommunikations-)Tools, die wiederum in der eigenen Schulsozialarbeit eingesetzt werden können.

Die Gruppenarbeitsphasen des jeweiligen Kurses fokussieren neben der begleitenden Online-Selbstlernphase den intensiven gegenseitigen Austausch, die kollegiale Beratung für eigene Lösungsstrategien zu praxisrelevanten Sachverhalten sowie die gegenseitige Vernetzung. Begleitet wird der Prozess durch die Moderation und das Coaching der Referierenden.

Ziele der Fortbildung sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs- und Kooperationskompetenz, Austausch von Wissen, Vernetzung sowie die Nutzung des Online-Raumes mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schulsozialarbeit.

Hinweise:

Der Kurs wird dreimal angeboten. Jeder Kurs beinhaltet mehrere zusammenhängende Abschnitte (siehe nachfolgende Übersicht). Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte eines Kurses gebucht. Es können nur die Abschnitte des gebuchten Kurses besucht werden. Ein Wechsel zwischen den Kursen ist nicht möglich. Der genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.


Kurs 1 (26JD0021 / 26-4-SSA2-1Ax, Online-Format):
- 19.01.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 29.01.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 23.03.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 30.03.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 29.06. - 30.06.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Kurs 2 (26JB0003, Online-Präsenz-Format):
- 15.04.2026: Starttermin Online-Selbstlernphase, blink.it
- 11.06. - 12.06.2026: Präsenz-Gruppenphase 1, Tagungszentrum Gültstein
- 08.10. - 09.10.2026: Präsenz-Gruppenphase 2, Bildungszentrum Schloss Flehingen


Kurs 3 (26JD0022, Online-Format):
- 14.09.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 25.09.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 06.11.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 10.11.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 14.12. - 15.12.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Informationen zur Online-Selbstlernphase (Kurs 1, Kurs 2, Kurs 3):
- Wichtig: Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine/Ihre direkte E-Mail-Adresse an, über die sie alle Informationen zur Fortbildung erhalten möchten und abrufen können. Auf diese E-Mail-Adresse erhalten Sie alle wichtigen Informationen seitens der Referierenden.
- An den Startterminen erhalten Sie im Laufe des Tages die Zugangsdaten. Es findet kein digitaler Termin statt.
- Die Online-Selbstlernphase erfolgt über die Online-Lernplattform blink.it. Als technische Voraussetzung wird hierfür ein PC, Tablet oder Notebook mit Internetverbindung benötigt.
- Die Inhalte der Selbstlernphase werden durch einen „Roten Faden“ als „Lernpfad“ strukturiert.
- Für die Online-Selbstlernphase sollten insgesamt circa 16 bis 20 Stunden eingeplant werden. Die Zeit kann völlig eigenständig aufgeteilt werden.
- Die Bearbeitung der Inhalte gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Gruppenarbeitsphasen sowie den Lernerfolg.


Informationen zu den Online-Gruppenphasen (Kurs 1, Kurs 3):
- Die Online-Gruppenphasen erfolgen über das Online-Tool Big Blue Button.


Die Teilnahme an dieser Fortbildung ersetzt nicht die individuelle Einarbeitung sowie die fachliche Begleitung durch den Anstellungsträger.
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Kurs-Nr.
26JD0022
Dozent*in
Natasha Rombach-Döring, Uwe Straß
Was interessiert mich? Was sind meine Stärken? Welche Ziele habe ich beruflich und privat? Welcher Beruf passt zu mir? Für die eigene berufliche Orientierung ist die Auseinandersetzung mit diesen Fragen für Jugendliche zentral.
Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter im Orientierungsprozess. Die stärkenorientierte Haltung ist hier sehr hilfreich und unterstützt die Jugendlichen in ihrer Entwicklung.
Die Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für die Jugendlichen ist daher wesentlicher Bestandteil der Fortbildung.

Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
- Grundlagen der stärken- und ressourcenorientierten Arbeit
- Reflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als stärkenorientierte Begleitung/Coach für Jugendliche
- Kennenlernen von Methoden, um mit Jugendlichen an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten
- Individuelle Begleitung von Jugendlichen bei der Auseinandersetzung und Entwicklung ihrer Ziele und Visionen

Die Bedarfe und Fragestellungen der Teilnehmenden werden berücksichtigt.
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Kurs-Nr.
26JP0071
Dozent*in
Angelika Roth, Evelyn Dobberke
Junge Menschen bringen in die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit eine Palette an individuellen Themen mit. Diese Themen spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse wieder: Faktenunsicherheit, radikalisierte Überzeugungen oder gar rassistische Äußerungen und eigene Diskriminierungserfahrungen.

Auf diese Unsicherheiten und Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen, Rollenklischees in Frage zu stellen und als demokratisches Vorbild zu handeln, ist eine wichtige Aufgabe der Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit.

In dieser Fortbildung findet eine Sensibilisierung für die vielfältigen Lebenslagen der jungen Menschen statt. Dabei wird die eigene Rolle der Fahrkräfte reflektiert. Gemeinsam werden an Beispielen methodisches Handwerkszeug und Bearbeitungsstrategien erarbeitet, um
- auf Abwertungen reagieren zu können,
- sich selbst zu positionieren,
- die Sprachlosigkeit überwinden zu können,
- die eigene Hilflosigkeit in Worte und Agieren umzuwandeln,
- den Jugendlichen als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0074
Dozent*in
Friederike Hartl
Anmeldung möglich
Mo., 05.10.2026 - Di., 06.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0067
Dozent*in
Natalie Hellerich
Eine zentrale Herausforderung in der Gestaltung der Dienst- und Fachaufsicht für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit liegt in der Besonderheit ihrer Arbeitsbedingung. Ihr Arbeitsplatz und ihr relevantes soziales Arbeits- und Bezugssystem ist die Schule. Wenn Schulsozialarbeitende von „WIR“ sprechen, meinen sie oft sich und die Schule, und nicht das eigene Herkunftssystem (die Schulsozialarbeit, das eigene Team beim Träger). Das erschwert die eigene Rollenfindung als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule, als auch die Identifikation mit dem eigenen Anstellungsträger. Die Tatsache, dass Sozialarbeitende häufig als Einzelpersonen in der Schule tätig sind, verstärkt diesen Prozess. Häufig finden Fachkräfte durch fehlende nachhaltige und verlässliche Kooperationen sowie fehlende multiprofessionelle Zusammenarbeit konflikthafte Arbeitsprozesse vor. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit grundsätzlich nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um alle Bedarfen gerecht zu werden. Dadurch besteht die Gefahr einer permanenten Überlastung.

- Was bedeutet das für die Dienst- und Fachaufsicht und für die fachliche Begleitung?
- Was folgt daraus für die Rahmengestaltung von Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozessen, für Einarbeitungsprozesse und Fürsorgepflicht?
- Wie kann ein eigenes Onboarding-System diese spezifischen Faktoren berücksichtigen?
- Wie ist mit strukturellen Anforderungen in der Entwicklung nachhaltiger Kooperationsstrukturen umzugehen, ohne die Fachkraft damit allein zu lassen?
- Wie lässt sich die Fürsorgepflicht angesichts der strukturell bedingten Überlastungsgefahr gestalten?
- Wie sind diese Aufgaben zu gestalten, wenn für den Overheadbereich ebenfalls die (zeitlichen) Ressourcen nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind?

Die Veranstaltung gibt Orientierung und die Möglichkeit, die eigene Arbeit als Trägerverantwortliche zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen genutzt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0011
Dozent*in
Uwe Straß
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0026
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mo., 09.11.2026 - Di., 10.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
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Kurs-Nr.
26JP0049
Dozent*in
noch nicht bekannt

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
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