Anmeldung möglich
Mo., 09.11.2026 - Di., 10.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0049
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mo., 27.04.2026 - Mi., 29.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
516,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Wir bieten bei dieser Veranstaltung fünf vergünstigte Plätze an für Personen, die sich im Praktikum/Studium befinden. Der Nachweis hierfür muss uns vorliegen. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an und senden uns den Nachweis an fortbildung@kvjs.de mit Angabe von 26JP0048.

Vergünstigter Preis:
Mit Übernachtung 328,00 €
Ohne Übernachtung 201,00 €


Hinweis:
Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.



Programm:



Montag, 27.04.2026


ab 17.00 Uhr
Tagungsanreise


18.00 Uhr
Abendessen


19:00 Uhr
Begrüßung
Riva Moll, KVJS-Landesjugendamt
Christiane Hillig, LAG Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Baden-Württemberg e. V.


Nah dran, klar bei mir – bewegte Impulse zur Selbstreflexion
Kathrin Ungerer, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin, Systemische Supervisorin (SG), Pfullingen


Abendprogramm



Dienstag, 28.04.2026


09.00 Uhr
Markt der Möglichkeiten im Foyer Präsentationen aus der aktuellen Arbeit der Teilnehmenden und der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW


09.30 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema
Cornelia Gaal, Stellvertretende Leitung Referat 44, KVJS-Landesjugendamt
Julius Elser, Vorsitzender der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.


10.00 Uhr
Weaponized Neutrality
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


11.30 Uhr
Kaffeepause und Markt der Möglichkeiten im Foyer


12.15 Uhr
Aktuelle Entwicklungen der Jugendsozialarbeit in Baden-Württemberg
Juliane Rath, Referat Jugend, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg


Vorstellung der Workshops 1-5 *


13.00 Uhr
Mittagessen


14.30 Uhr
Workshops 1-5 *


16.00 Uhr
Kaffeepause


16.30 Uhr
Fortsetzung der Workshops 1-5 *


18:30 Uhr
Abendessen


Abendprogramm



Mittwoch, 29.04.2026


09.00 Uhr
Auf Beziehung setzen - Niedrigschwellige und partizipative Arbeitsbeziehungen zu jungen Menschen gestalten
N. N.


Kaffeepause


11.00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


13.00 Uhr
Mittagspause


14:00 Uhr
Open Space – Themen der Teilnehmenden
Andreas Reuter, KVJS


15.45 Uhr
Tagungsabschluss und Preisverleihung: Die besten Projekte und Aktionen 2025
Tagungszusammenfassung, Auswertung und Ausblick auf 2027


16.30 Uhr
Ende der Tagung



* Workshops:


Workshop 1
Nicht neutral. Positionierung in der Jugendarbeit verargumentieren
Jana Sämann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Uni Siegen


Workshop 2
Beziehungen vielfältig leben
Wissen – Haltungsreflexion – Handlungsoptionen
Katharina Debus, freiberufliche Politikwissenschaftlerin, Berlin


Workshop 3
Transferworkshop zum Projekt „männlich.jung.geflüchtet“
Luka Rottler, Mobile Jugendarbeit Nürtingen / Kreisjugendring Esslingen
Katrin Stegmaier Diakonisches Werk Württemberg LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 4
Klar in der Haltung – offen im Kontakt
Daniela Beck, Fachstelle Extremismusdistanzierung, LAG Mobile Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.


Workshop 5
Aus der Szene, nicht aus dem Lehrbuch: Suchtprävention ehrlich gedacht
Marvin Stolze und Til Wolkersdorfer, Suchtprävention Bodenseekreis e. V.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0048
Dozent*in
Kathrin Ungerer, Juliane Rath, Katrin Stegmaier, Andreas Reuter, Til Wolkersdorfer, Marvin Stolze, Daniela Beck, Luka Rottler, Katharina Debus, Jana Sämann, Lena Welkenbach
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
663,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:

Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
noch nicht bekannt
Keine Anmeldung möglich
Mi., 21.10.2026 - Mi., 09.12.2026
Tagungshaus Schönenberg
2031,00 € (inkl. MwSt.)

Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung und
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz unterstützen.

Bei den Abschnittsterminen steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen. Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.
An den Seminartagen erfolgen theoretische Inputs, Praxisbeispiele, Diskussion, Arbeitsgruppen, Rollenspiele sowie Übungen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus zwei dreitägigen Abschnittsterminen sowie fünf Tagen Praxisberatung. Für die Praxistage wird die Kursgruppe in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Die Praxistage finden im Anschluss an den ersten Seminarblock im vier- bis sechswöchentlichen Abstand statt.
Die Praxistage vertiefen die Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen mit dem Ziel, das Grundwissen der Teilnehmenden aus der örtlichen Einarbeitung und den Seminaren im Rahmen einer angeleiteten Praxisreflexion in der Gruppe zu vertiefen und zu konkretisieren und mit der Praxis zu verknüpfen. Gleichzeitig soll den Teilnehmenden die Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung, Klärung und Standortbestimmung der eigenen beruflichen Rolle in der Institution gegeben werden.

Hinweis:

Mit der Anmeldung werden die beiden Abschnitte sowie die fünf Praxistage (Kursumfang insgesamt elf Tage) verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte und fünf Praxistage wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Starttermine der Praxisberatungen stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Starttermine finden in Räumlichkeiten des KVJS in Stuttgart und Karlsruhe statt. Die Termine der weiteren Praxistage finden nach Absprache in Ihren Räumlichkeiten statt.

Zur Sicherstellung der Zielgruppe behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt daher erst nach Anmeldeschluss.

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26-4-EHSD1 21.01. - 23.01.2026 + 11.03. - 13.03.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0045 13.04. - 15.04.2026 + 17.06. - 19.06.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0046 21.10. - 23.10.2026 + 07.12. - 09.12.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen

Kurs 1:
AUSGEBUCHT (13.11.25 - Anmeldung wird geschlossen)
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.01. - 23.01.2026
11.03. - 13.03.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 2:
Das Anmeldeformular für Kurs 2 wird am 27.01.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
13.04. - 15.04.2026
17.06. - 19.06.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 3:
Das Anmeldeformular für Kurs 3 wird am 02.06.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.10. - 23.10.2026
07.12. - 09.12.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0046
Dozent*in
Susanne Poller, Hansjörg Bayer
Interessensbekundung möglich
Mo., 13.04.2026 - Fr., 19.06.2026
Tagungshaus Schönenberg
2031,00 € (inkl. MwSt.)
Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung und
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz unterstützen.

Bei den Abschnittsterminen steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen. Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.
An den Seminartagen erfolgen theoretische Inputs, Praxisbeispiele, Diskussion, Arbeitsgruppen, Rollenspiele sowie Übungen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus zwei dreitägigen Abschnittsterminen sowie fünf Tagen Praxisberatung. Für die Praxistage wird die Kursgruppe in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Die Praxistage finden im Anschluss an den ersten Seminarblock im vier- bis sechswöchentlichen Abstand statt.
Die Praxistage vertiefen die Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen mit dem Ziel, das Grundwissen der Teilnehmenden aus der örtlichen Einarbeitung und den Seminaren im Rahmen einer angeleiteten Praxisreflexion in der Gruppe zu vertiefen und zu konkretisieren und mit der Praxis zu verknüpfen. Gleichzeitig soll den Teilnehmenden die Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung, Klärung und Standortbestimmung der eigenen beruflichen Rolle in der Institution gegeben werden.

Hinweis:

Mit der Anmeldung werden die beiden Abschnitte sowie die fünf Praxistage (Kursumfang insgesamt elf Tage) verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte und fünf Praxistage wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Starttermine der Praxisberatungen stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Starttermine finden in Räumlichkeiten des KVJS in Stuttgart und Karlsruhe statt. Die Termine der weiteren Praxistage finden nach Absprache in Ihren Räumlichkeiten statt.

Zur Sicherstellung der Zielgruppe behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt daher erst nach Anmeldeschluss.

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26-4-EHSD1 21.01. - 23.01.2026 + 11.03. - 13.03.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0045 13.04. - 15.04.2026 + 17.06. - 19.06.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0046 21.10. - 23.10.2026 + 07.12. - 09.12.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen

Kurs 1:
AUSGEBUCHT (13.11.25 - Anmeldung wird geschlossen)
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.01. - 23.01.2026
11.03. - 13.03.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 2:
Das Anmeldeformular für Kurs 2 wird am 27.01.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
13.04. - 15.04.2026
17.06. - 19.06.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 3:
Das Anmeldeformular für Kurs 3 wird am 02.06.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.10. - 23.10.2026
07.12. - 09.12.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0045
Dozent*in
Susanne Poller, Tobias Ruppert
Anmeldung möglich
Do., 18.06.2026 - Fr., 19.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
496,00 € (inkl. MwSt.)
In Kinderschutzverfahren ist eine gelingende Verständigung zwischen Jugendamt und Familiengericht, Verfahrensbeiständen, Sachverständigen und gegebenenfalls auch den Anwälten unverzichtbar. Schutz und Perspektive des Kindes werden entscheidend davon beeinflusst.

Manchmal hakt es aber in der Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Familiengericht oder den weiteren Beteiligten: Jugendämter haben häufig den Eindruck, das Familiengericht messe ihren Einschätzungen zu wenig Gewicht bei; Familiengerichte klagen über die Qualität jugendamtlicher Berichte. Dabei ist das gegenseitige „Verstehen“ zentrale Voraussetzung für das Gelingen eines Kinderschutzverfahrens – darauf zielt das Seminar.

Neben einem vertieften Verständnis erhalten die Teilnehmenden praktische Anregungen und Hilfestellung für das Vorgehen des ASD im Verfahren. Die unterschiedlichen Perspektiven der Fachkräfte des Helfersystems und der Familiengerichte werden unter Schwerpunktsetzung auf die Rolle und Aufgaben des Jugendamtes betrachtet. Des Weiteren werden die relevanten Änderungen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) beleuchtet.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Rechte und Aufgaben des Jugendamts im Verfahren
- Rollen des Gerichts, der Verfahrensbeistände, Rechtsanwälte, Sachverständigen
- Juristische Sicht auf Kindeswohlgefährdung
- Unterschiedliche Einschätzungen von Jugendamt und Familiengericht
- Stellungnahme des Jugendamts
- Vorstellung eines interdisziplinär entwickelten Aufbauvorschlags zur Anrufung des Familiengerichts nach § 8a SGB VIII
- Hinweise zum Formulieren von Anrufungen und Stellungnahmen im Kinderschutzverfahren anhand besonders relevanter Praxisfälle

Im Seminar erfolgen fachliche Inputs sowie Beratung von Fällen. Zudem wird die Möglichkeit zum Austausch der Fachkräfte bezüglich ihrer konkreten Praxis im ASD gegeben. Fragestellungen und Fallkonstellationen können von den Teilnehmenden vorab eingereicht werden.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0042
Dozent*in
Kerstin Wierse, Barbara Seidenstücker
Die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben bei Hinweisen auf Vernachlässigung und Gewalt ist eine besonders herausfordernde Aufgabe des ASD. Es müssen folgenreiche Abwägungen und Entscheidungen zu Risiken und Gefährdungen vorgenommen und durch entsprechende organisationsinterne fachliche Prozesse und Verfahren unterstützt werden. Die Berücksichtigung der Perspektive der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei der Hilfeplanung ist dabei von besonderer Bedeutung.

Die Fortbildung vermittelt auf der Basis wissenschaftlicher Forschung und Erfahrungen aus der Praxis Grundlagen und Methoden zur Umsetzung dieser Aufgaben. Vor dem Hintergrund der rechtlichen und institutionellen Bedingungen und Leitbilder für die Kinderschutzarbeit im ASD werden folgende Schwerpunkte behandelt:
- Gefährdungsformen (Misshandlung und Vernachlässigung)
- Risikogruppen und -konstellationen (zum Beispiel Sucht, psychische Erkrankung)
- Prozessorientierte Gefährdungs- und Risikoeinschätzung
- Bewertung der elterlichen Kompetenzen zur Abwendung von Gefährdungen
- Zugang zu den Familien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
- Entwicklung, Begleitung und Kontrolle von Schutz- und Hilfekonzepten für Familien und Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten
- Prozessorientierte Überprüfung von Schutz und Hilfe aus der Sicht des Kindes
- Qualitätssichernde Instrumente und Verfahren für die Kinderschutzarbeit im ASD; exemplarisch wird mit dem Stuttgarter Kinderschutzbogen und mit Ankerbeispielen zu Kindeswohlgefährdung gearbeitet
- Persönliche Standortbestimmung als ASD-Fachkraft mit Schutzaufgaben
- Üben von Gesprächen mit Eltern, Kindern und Jugendlichen
- Migrationssensibler Kinderschutz
- Wirksamkeit von Hilfen bei Kindeswohlgefährdung

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0041
Dozent*in
Christine Gerber, Monika Stark-Murgia
Anmeldung möglich
Mo., 18.05.2026 - Di., 19.05.2026
Ev. Akademie Bad Boll
465,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen der Jahrestagung wird über aktuelle Entwicklungen und Themen des Arbeitsfeldes „Allgemeiner Sozialer Dienst“ informiert. Sie dient dem landesweiten fachlichen Austausch der Leitungskräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste in Baden Württemberg.

Hinweis:

Über den Inhalt und den Ablauf dieser Tagung erfolgt eine aktuelle Information.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0040
Dozent*in
noch nicht bekannt
Interessensbekundung möglich
Mo., 30.11.2026 - Di., 01.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
325,00 € (inkl. MwSt.)
Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII übernehmen eine zentrale Rolle, wenn es um die koordinierte Unterstützung junger Menschen mit (drohender) Behinderung geht. Dabei bewegen sie sich an Schnittstellen verschiedener Hilfesysteme – mit Chancen, aber auch Herausforderungen in der Abgrenzung und Zusammenarbeit.

Die Tagung bietet Gelegenheit, sich landesweit zu vernetzen, Praxisfragen in Fallwerkstätten zu bearbeiten und aktuelle Entwicklungen in der Eingliederungshilfe sowie im Jugendhilfesystem zu diskutieren. Im Fokus stehen der Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Rolle der Verfahrenslotsen – insbesondere im Zusammenspiel mit Jugendämtern, Leistungsträgern und Dritten.


Ablauf (Änderungen vorbehalten):

Erster Tag:

Vormittags:
- Fallwerkstätten, in denen konkrete Praxisfälle gemeinsam analysiert und reflektiert werden

Nachmittags:
- Impulse aus dem Landesjugendamt, dem MPD und der Eingliederungshilfe, die aktuelle Entwicklungen
beleuchten
- Austauschformate mit Schwerpunkt auf §10b Abs. 1 SGB VIII

Zweiter Tag:

Vormittags:
- Zusammenfassung / Rückblick Tag 1
- Vortrag zu den Aufgaben der Verfahrenslotsen nach § 10b Abs. 2 SGB VIII
- Austausch zu den Aufgaben nach § 10b Abs. 2 SGB VIII


Hinweise:

Maximal können 50 Personen teilnehmen. Damit die Teilnahme zwischen den Jugendämtern ausgeglichen ist, findet durch den Veranstaltungsleiter eine Auswahl statt.

Anmeldeschluss ist der 23.10.2026.

Fallkonstellationen für die Fallwerkstatt können bis 23.10.2026 bei Herrn Christoph Grünenwald (christoph.gruenenwal@kvjs.de) oder Frau Leonie Zimmermann (leonie.zimmermann@kvjs.de) eingereicht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS
Anmeldung möglich
Di., 16.06.2026 - Mi., 17.06.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
456,00 € (inkl. MwSt.)
"Wir können über das Leben nichts wissen, es sei denn, wir erzählen Geschichten." (Hannah Arendt)

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Menschen zu befassen. Biografiearbeit kann Kinder und Jugendliche, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Sie bekommen Klarheit über sich und ihre Lebenszusammenhänge und können so ihre Lebenssituation besser einordnen und annehmen.
Fachkräften in psychosozialen Berufen hilft der „biografische Blick“ auf die zu Betreuenden, Verständnis für deren Lebenssituation zu entwickeln. Auch zur Reflexion der eigenen Berufsrolle ist er sinnvoll.

Im Seminar werden die Voraussetzungen, Prinzipien, Regeln und Grenzen für eine achtsame Biografiearbeit erläutert sowie konkrete methodische Beispiele (unter anderem Lebensbuch und Modell der 4 Elternschaften) für die Umsetzung in verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe gegeben. Auch der Umgang mit so genannten heiklen und schwierigen Themen in der Biografie eines Kindes, wie etwa psychische Erkrankung oder Suchterkrankung der Eltern und Familiengeheimnisse, werden thematisiert. Des Weiteren wird darauf eingegangen, wie Fachkräfte die Pflegeeltern für Biografiearbeit gewinnen und dabei unterstützen können.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich nicht nur theoretisch dem Thema zu nähern, sondern einzelne Methoden auch praktisch auszuprobieren und eigene Fälle und Fragen einzubringen.

Hinweis:

Zur Bearbeitung heikler und schwieriger Themen in der Lebensgeschichte von Kindern wird separat die Online-Veranstaltung „Schreibwerkstatt Biografiearbeit – die richtigen Worte finden“ (26JD0010) angeboten. Bei Interesse kann die Veranstaltung, bestehend aus drei Abschnittsterminen, separat gebucht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0036
Dozent*in
Birgit Lattschar
Die Jahrestagung fördert den überregionalen Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen von Leitungen und Trägern von freien und kommunalen Beratungsstellen. Außerdem will sie – insbesondere für Leitungsaufgaben – neue Impulse setzen.

Thematisiert wird unter anderem auch, wie die Kooperation zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den Erziehungs- und Familienberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche weiterentwickelt und der fachpolitische Austausch landesweit organisiert werden können.

Hinweis:

Die Detailplanung der Jahrestagung erfolgt im Rahmen einer Vorbereitungsgruppe. Über den geplanten Ablauf und den Inhalt wird zu gegebener Zeit informiert.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0035
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Mi., 20.05.2026 - Do., 21.05.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Themenfeld Pflegekinderhilfe auf Bundes- und Landesebene sowie über wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisentwicklungen.

Neben allgemeinen Aspekten wird ein Schwerpunktthema vertieft aufgegriffen und anhand von Vorträgen und Workshops intensiv bearbeitet.

Es wird umfassenden fachlichen Input, die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshops sowie Raum für den Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Diskussion aktueller Anliegen in der Pflegekinderhilfe geben.

Hinweis:

Zu den Inhalten und dem Ablauf der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0034
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Di., 29.09.2026 - Mi., 10.03.2027
Tagungszentrum Gültstein
1079,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung führt in die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ein.


Inhalte an den drei Einführungstagen:


I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen, Zusammenarbeit mit dem ASD und den anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen, Freiwilligkeit versus Zwangskontext


II. Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) mit Anregungen aus Signs-of-Safety-Ansatz
- Prozessorientiertes Arbeiten, Nähe und Distanz, Beginn und Ende
- Mit „Widerständen“ arbeiten
- Der Systemische Blick


III. Methoden und Interventionsinstrumente
- Skulpturarbeit und Regeltransformation nach Virginia Satir
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
- Zeitmanagement


IV. Umgang mit spezifischen Belastungen in der SPFH-Arbeit
- Reflexionsübungen
- Umgang mit traumatischen Ereignissen, Psychohygiene
- Entwickeln des Erfahrungsschatzes


Im Rahmen der Reflexionseinheit (09./10.03.2027) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung:
- Veränderung als Auftrag
- Was tue ich, wenn ich Angst habe?
- Hilfe zur Selbsthilfe contra Kinderschutzauftrag


Hinweis:


Die Veranstaltung besteht aus einem dreitägigen Abschnitt und einer zweitägigen Reflexionsabschnitt. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0033
Dozent*in
Holger Lier, Marlies Hinderhofer
Anmeldung möglich
Di., 06.10.2026 - Mi., 07.10.2026
Ev. Akademie Bad Boll
0,00 €
Ziel der Jahrestagung ist es, sich intensiv mit einem speziellen (Querschnitts-)Thema im Kontext Frühe Hilfen auseinanderzusetzen. Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Koordinatoren der Frühen Hilfen bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Hinweise:

Die Veranstaltung wurde vom Zeitraum 26./27.11.2026 (Tagungszentrum Gültstein) auf den Zeitraum 06./07.10.2026 (Neuer Tagungsort: Ev. Akademie Bad Boll) verschoben.

Über Thema, Ablauf und Inhalte der Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen sowie durch die «Frühe Hilfen Info» (veröffentlicht auf der Internetseite des KVJS-Landesjugendamtes, unter der Rubrik Frühe Hilfen).

Die Teilnahme ist kostenfrei.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0031
Dozent*in
noch nicht bekannt

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich