Das Gehirn braucht für Veränderungsprozesse "merk-würdige" Angebote, die irritieren, verstören, neugierig machen und neue Suchprozesse auslösen. Wenn Themen durch unterschiedliche methodische Angebote von innen nach außen geholt ("ver-äußert") werden, verändert sich die Beziehung zu den Themen.

Werden Themen "dar-gestellt", "auf-gestellt" oder in Bewegung gebracht, können wir sie leichter aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Wir können sie spielerisch weiterentwickeln und so wieder mehr ins Gestalten kommen. Veränderung kann so leichter werden. Wenn wir unsere üblichen Fragen im Raum inszenieren, kommt Bewegung ins Spiel. Kleine Aktionen, die an Alltagsmaterialien anknüpfen, schaffen Erinnerungsanker für das Erarbeitete, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit nach Hause nehmen können.

Wenn wir auf diese Weise "merk-würdig" mit Themen, Bildern und Metaphern arbeiten, schaffen wir leichter neue Möglichkeits- und Assoziationsräume auf beiden Seiten: für die Ratsuchenden und für uns als Beratende. Beide Seiten kommen so leichter in Kontakt mit ihrer Selbstwirksamkeit und im besten Fall in eine hilfreiche Koproduktion.

Und am Ende macht Veränderung auch noch Spaß.

In dieser Praxiswerkstatt bekommen Sie methodische Anregungen zu vier Dimensionen des Beratens. Sie probieren und erleben "merk-würdige" Möglichkeiten der Gestaltung von Beratungsprozessen und beziehen diese auf eigene Fälle und Beratungsthemen.

Lern- und Veränderungsprozesse in vier Dimensionen gestalten:
- "Merk-würdige" Fragen stellen und mit Sprache lösungsorientiert spielen (1D),
- Themen bildhaft "ver-äußern" und visualisieren (2D) sowie "dar-stellen" und mit unterschiedlichen Materialien "auf-stellen" (3D),
- Raus aus dem Stuhl und Menschen sowie deren Themen in Bewegung bringen: Kleine Aktionen, die Emotionen aktivieren und eingespielte Denkweisen verstören (4D).


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen zweitägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0011
Eine Jugendliche fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen, lustlos und deutet Suizidgedanken an, eine Andere verletzt sich zum Spannungsabbau selbst. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er Angst vor der Schule hat. Die Nächste wäscht sich ständig die Hände und futtert gleichzeitig alles in sich rein.

Diese und weitere Szenarien kennen viele Schulsozialarbeitende, denn psychische Auffälligkeiten waren schon vor der Corona-Pandemie ein großes Thema in der Schulsozialarbeit.
Wie Studien zeigen, hat die psychische Belastung bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Schulsozialarbeit ist häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern und auch Lehrkräfte. Und dann?

In dieser Fortbildung setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Schulsozialarbeitende auf psychisch belastete junge Menschen reagieren und auch selbst damit umgehen können. Wir werden uns außerdem intensiv mit dem Thema Suizidalität beschäfitgen, um sicher eine erste Risikoeinschätzung vornehmen und professionell handeln zu können.

Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum Umgang mit kritischen Situationen und zur Überleitung zum möglichen Elterngespräch erprobt. Dabei werden wir stets den rechtlichen Rahmen diskutieren und den damit verbundenen Auftrag der Schulsozialarbeit im Blick behalten und eingrenzen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen zweitägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0010
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist ein tiefgreifendes Vergehen, das schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld hat. Im Rahmen dieses Workshops werden zwei zentrale methodische Ansätze vorgestellt:

1. Der Simultane Mehrperspektiven-Ansatz (nach Dr. Katharina Maucher):
Dieser Ansatz zielt darauf ab, sexuelle Missbrauchsfälle multiperspektivisch zu betrachten. Die Teilnehmer*innen lernen, wie verschiedene Sichtweisen und Informationen zusammengeführt werden können, um eine möglichst umfassende Einschätzung der Situation zu erlangen. Es geht darum, die Perspektiven von Opfern, Tätern, Institutionen und der Gesellschaft als Ganzes systematisch zu berücksichtigen.

2. Die Methode der Nullhypothese:
Diese Methode stellt einen paradigmatischen Wechsel dar: Statt in Verdachtsfällen nach Beweisen zu suchen, dass jemand pädosexuell ist, geht es darum, sicherzustellen, dass kein Risiko besteht. Die Nullhypothese besagt, dass der Verdacht auf sexuellen Missbrauch so lange aufrechterhalten wird, bis durch präzise Abklärung ausgeschlossen werden kann, dass ein Risiko für das Kind besteht. Dieser präventive Ansatz fordert von Fachkräften eine kritische Auseinandersetzung mit Unsicherheiten, „Bauchgefühl“, sowie strukturellen Einflüssen (Organisationsversagen).

Ziele des Workshops:
Vermittlung von Wissen und Techniken zur Prävention und Intervention in Fällen von sexuellem Missbrauch. Exemplarische Erfahrung mit der SIMPA-Methode zur differenzierten Analyse von Missbrauchsfällen. Einführung in die Methode der Nullhypothese als bewusste und reflektierte Arbeitsweise im Verdachtsfall. Austausch von Praxisbeispielen und interdisziplinärer Diskussion über Herausforderungen und Dilemmas in der Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen, Familien und Organisationen.

Ablauf:
- Input zu den Methoden
- Besprechung von Fallstudien oder Fälle der Teilnehmenden
- Praxisnahe Übungen zur Anwendung


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0009
Der demografische Wandel stellt die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vor die große Herausforderung, ihre Aufgaben bei zunehmend spürbarem Fachkräftemangel zu bewältigen. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind an vielen Stellen sichtbar, aber an einigen Stellschrauben können die Stadt- und Landkreise drehen, um etwas dagegen zu tun. Angefangen beim Marketing – nicht zuletzt in den sozialen Medien – und der Personalgewinnung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hin zur beruflichen Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Palette möglicher Maßnahmen ist lang. Welche Mittel werden schon genutzt? Welche kommen noch infrage?

Die Zukunftswerkstatt soll die vorhandenen Überlegungen und Maßnahmen überprüfen und die Grundlagen für eine durchdachte und koordinierte Antwort auf den Fachkräftemangel schaffen. Am Ende stehen konkrete Maßnahmen und ein handlungsleitendes Konzept.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs. Ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch sind inbegriffen.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0008
Im Rahmen des KVJS-Inhouse-Angebotes wird einen Tag lang der konkrete Umgang mit Presse und Fernsehen eingeübt. Dabei geht es zum einen um Statements und Interviews in Alltagssituationen. Zum anderen werden Verhaltensmöglichkeiten im Krisenfall betrachtet. Es wird vor der Kamera in kleinen Sequenzen geübt und das eigene Repertoire für einen gelungenen Auftritt qualifiziert.

Inhaltlich werden Fragestellungen der Teilnehmenden aufgegriffen und die Übungssequenzen darauf abgestimmt. Das Angebot schließt sich an das KVJS-Inhouse-Angebot "Gut gerüstet für den Krisenfall – Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg" (26JX0006) an, kann aber auch separat abgerufen werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0007
Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs. Ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch sind inbegriffen.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0006
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Selbstmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie orientieren wir uns in unberechenbaren Zeiten? Mit der Welle oder gegen die Welle?
- Wofür Ziele setzen, wenn es doch anders kommt?
- Wie bleiben wir beweglich und halten Kurs? Was ist dabei gestaltbar und was nicht? Und wie gehen wir mit dem einen und dem andern um?

Aus den Antworten auf diese diese Fragen kann ein guter Kompass für das eigene erfolgreiche Selbstmanagement entstehen.


Hinweise:

- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0005
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0004
„Das triggert mich!“ – wie häufig hören wir diese Aussage in verschiedensten Situationen? Doch ist allen wirklich klar, was ein „Trigger“ tatsächlich ist? Wie entsteht dieser eigentlich und womit wird er im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwechselt? Diese und viele weitere Fragen sollen in dieser Online-Fortbildung geklärt werden.

Dabei schauen wir uns das spannende Themenfeld der Traumatisierung und seinen Begrifflichkeiten an. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Input zur Entstehung eines Traumas – sowohl auf psychischer als auch auf körperlicher Ebene.

Wir setzen uns damit auseinander, was eine Fachkraft tun kann, wenn sie auf ein potenzielles Trauma stößt beziehungsweise mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Wir diskutieren mögliche Stolpersteine in dieser sensiblen Arbeit und schauen gleichzeitig auf die Grenzen und die Selbstfürsorge der Fachkräfte in der Schulsozialarbeit.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0003
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0002
Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0001
Inobhutnahmen gehören zu den komplexesten und verantwortungsvollsten Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Sie erfordern rechtliche Sicherheit, fachliche Klarheit und sozialpädagogische Handlungskompetenz – häufig unter hohem Zeitdruck und in emotional herausfordernden Situationen. Fehlende Unterbringungsmöglichkeiten und Anschlusshilfen sowie der zunehmende Fachkräftemangel verstärken den Druck für alle Beteiligten zusätzlich. Diese Anforderungen verlangen nach einer fundierten fachlichen Auseinandersetzung und Weiterentwicklung der Praxis.

Der Fachtag greift diese Herausforderungen auf und bietet Impulse zur fachlichen Vertiefung, Reflexion und Weiterentwicklung der Inobhutnahmepraxis. Im Fokus stehen sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch sozialpädagogische Perspektiven und praxisnahe Fragestellungen.


Am Vormittag erwarten die Teilnehmenden zwei Fachvorträge zur Inobhutnahme:

- Rechtliche Rahmenbedingungen der Inobhutnahme unter Berücksichtigung aktueller Praxisfragen
(Dr. Janna Beckmann, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.)
- Inobhutnahmen als sozialpädagogische Tätigkeiten – Anforderungen und Herausforderungen
(Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt)

Im Anschluss stehen die beiden Referierenden für Rückfragen und einen gemeinsamen fachlichen Austausch zur Verfügung.


Am Nachmittag werden in fünf Fachforen ausgewählte Schwerpunktthemen vertieft und Praxisfragen diskutiert.
Die Fachforen bieten Raum für Austausch, Diskussion und Reflexion.

1. Selbstmelder*innen als Adressat*innen von Schutzmaßnahmen
(Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt)

2. Inklusive Inobhutnahmen – Erweiterte Perspektiven auf einen diversitätssensiblen Kinderschutz
(Dr. Severine Thomas, Universität Hildesheim)

3. Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen
(Ingrid Derek, Fachdienst für Erziehungshilfen; Julie Stelzenmüller, Gruppenleitung Eduard-Pfeiffer-Gruppe – Kleinkindgruppe von 0 - 6 Jahren)

4. Inobhutnahmeerleben von jungen Menschen und Eltern – Impulse für die Fachpraxis
(Corinna Petri, Perspektive gGmbH – Institut für sozialpädagogische Praxisforschung und -entwicklung)

5. Traumasensibles Arbeiten im Kontext Inobhutnahme
(Marion Quitt, Diakonisches Werk Württemberg)


Der gesamte Fachtag wird visuell von einer Graphic Recorderin dokumentiert. Dadurch werden zentrale Inhalte, Diskussionen und Impulse anschaulich festgehalten und nachhaltig sichtbar gemacht.


Hinweise:

Sie haben die Möglichkeit, an zwei der insgesamt fünf Fachforen teilzunehmen. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Fachforen finden Sie im Tagungsprogramm.

Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten ist eine Vorabauswahl der Teilnehmenden erforderlich. Nach Ihrer Anmeldung zum Fachtag erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Präferenzen für die Fachforen angeben können. Wir bemühen uns, Ihnen die Teilnahme an dem von Ihnen am höchsten priorisierten Fachforum zu ermöglichen. Für das zweite Fachforum berücksichtigen wir Ihre weiteren Priorisierungen entsprechend der verfügbaren Kapazitäten.
Sie erfahren vor Ort, an welchen Fachforen Sie teilnehmen.

Das Ende der Anmeldefrist ist der 06.04.2026.

Tagungsprogramm
09:00 Uhr Anreise mit Brezelimbiss
09:30 Uhr Begrüßung und Einführung in den Fachtag
Michael Riehle, Referatsleiter Hilfe zur Erziehung und Stv. Dezernatsleiter, KVJS-Landesjugendamt
09:40 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen der Inobhutnahme unter Berücksichtigung aktueller Praxisfragen
Dr. Janna Beckmann, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.
10:30 Uhr Inobhutnahmen als sozialpädagogische Tätigkeiten. Anforderungen und Herausforderungen
Prof. Dr. Tobias Franzheld, Universität Erfurt
11:15 Uhr Moderierter Austausch zu beiden Fachbeiträgen
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Fachforen: 1. Durchgang
14:15 Uhr Kaffeepause
14:45 Uhr Fachforen: 2. Durchgang
16:00 Uhr Pause
16:15 Uhr Abschluss und Ausblick im Plenum
17:00 Uhr Tagungsende



Beschreibung der Fachforen
Selbstmelder*innen als Adressat*innen von Schutzmaßnahmen
Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt

In diesem Forum werden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vorgestellt, das sich mit Selbstmelder*innen in der Inobhutnahme beschäftigt. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass der Schritt zur Selbstmeldung, aber auch die anschließende Unterbringung in der Schutzeinrichtung, Jugendliche zu einer Arbeit an der eigenen Biographie auffordern. Es werden aktuelle Befunde aus dem Projekt diskutiert, u.a. die Bedeutung von Techniken einer biographischen "Neutralisierung", die im Projekt als übergreifendes Ergebnis von Biographieanalysen herausgearbeitet wurde.
Gemeinsam soll auch der Frage nachgegangen werden, welche fachlichen Potentiale in der Biographiearbeit mit Jugendlichen in einer vorläufigen Schutzunterbringung liegen können. Das Forum bietet die Gelegenheit für einen Austausch und vertiefte Fachdiskussionen zum vorgestellten Thema.


Inklusive Inobhutnahmen – Erweiterte Perspektiven auf einen diversitätssensiblen Kinderschutz
Dr. Severine Thomas, Universität Hildesheim

Seit 2021 besteht mit der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes auch für Inobhutnahmeverfahren (ION) der Auftrag, geeignete inklusive Angebote bereitzustellen (AGJ 2022). Anfragen zur Unterbringung von jungen Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen aus dem familiären Kontext oder aus Einrichtungen gewinnen somit an Bedeutung. Kommunale Infrastrukturen sind auf die Bedarfslagen dieser jungen Menschen jedoch noch nicht ausreichend ausgerichtet (Rücker 2023). Es stellen sich aber auch für anderen Personengruppen die Frage, wie Inobhutnahmeverfahren inklusiver gestaltet werden können, z. B. im Umgang mit Sprachbarrieren. 
In dem Beitrag werden erweiterte Perspektiven auf inklusive Inobhutnahmeverfahren diskutiert und wie diese von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam weiterentwickelt werden können. Es werden mit den Teilnehmenden des Fachforums fachliche Anforderungen und bisherige Leerstellen für eine Inobhutnahme von jungen Menschen mit besonderen Teilhabebeeinträchtigungen erörtert und zusammengetragen.


Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen
Ingrid Derek, Fachdienst für Erziehungshilfen
Julie Stelzenmüller, Gruppenleitung Eduard-Pfeiffer-Gruppe – Kleinkindgruppe von
0 - 6 Jahren

Das Fachforum „Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen“ beleuchtet, welche grundlegenden emotionalen, sozialen und körperlichen Bedürfnisse Kinder für eine gesunde Entwicklung haben. 
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Kinder verlässliche Beziehungen, emotionale Sicherheit, Stabilität sowie passende Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten in stationären Inobhutnahmegruppen erfahren können. Gemeinsam wird erarbeitet, welche besonderen Belastungen junge Kinder in Krisensituationen erleben und wie sich diese auf ihr Verhalten und ihre Entwicklung auswirken können. Anhand praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wie Schutz, Struktur und Feinfühligkeit im Alltag der Inobhutnahmegruppe gestaltet werden können. 
Das Fachforum lädt dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren und Ideen für eine entwicklungsfördernde Praxis mitzunehmen.


Inobhutnahmeerleben von jungen Menschen und Eltern – Impulse für die Fachpraxis
Corinna Petri, Perspektive gGmbH – Institut für sozialpädagogische
Praxisforschung und -entwicklung

In diesem Forum werden die Ergebnisse eines explorativen Projekts vorgestellt, das die Erlebensperspektiven von in Obhut genommenen jungen Menschen und deren Eltern untersucht hat. Was machen junge Menschen und Eltern relevant? Welche Faktoren nehmen stärkenden oder belastenden Einfluss auf Bewältigungsprozesse? Wie verarbeiten und deuten junge Menschen und Eltern Erfahrungen, die sie während der Inobhutnahme machen?
Das Forum bietet Raum für eine vertiefte Diskussion der Ergebnisse und ermöglicht den Teilnehmenden, die praktischen Implikationen der Forschungsergebnisse zu erörtern.


Traumasensibles Arbeiten im Kontext Inobhutnahme
Marion Quitt, Diakonisches Werk Württemberg

Kinder, Jugendliche und ihre Familien bringen im Kontext Inobhutnahme oft belastende Erfahrungen mit – sie brauchen Sicherheit, Orientierung und Menschen, die ihre Reaktionen verstehen. In diesem Forum erhalten Fachkräfte einen kompakten Einblick in Grundlagen sowie zentrale Aspekte einer traumapädagogischen Haltung und lernen ausgewählte Methoden kennen.
In einer kurzen Arbeitsphase erhalten sie die Möglichkeit, eine Methode zu vertiefen oder sich mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie Inobhutnahme zu einem sicheren Ort werden kann. Im Zentrum steht die Frage, was Fachkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit zur Stabilisierung der jungen Menschen und Familien beitragen können.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0081
Dozent*in
Tobias Franzheld, Janna Beckmann, Severine Thomas, Corinna Petri, Ingrid Derek, Julie Stelzenmüller, Marion Quitt
Die Entscheidung über die Adoptionseignung ist eine der verantwortungsvollsten Aufgaben in der Adoptionsvermittlung. Es gilt, das Wohl des Kindes sicherzustellen, indem die persönlichen und die Erziehungskompetenzen potenzieller Eltern fundiert eingeschätzt werden. Doch während Sie fachlich prüfen, befinden sich die Bewerber in einer emotionalen Ausnahmesituation: Sie erleben das Verfahren oft als „Prüfung“, bei der ihr Wunsch nach einem adoptierten Kind auf dem Spiel steht.
Hier liegt die methodische Herausforderung: Wie gelingt es, Gespräche zu führen, in denen sich Bewerber ehrlich öffnen? Wie sichern wir eine belastbare Arbeitsbeziehung, die weit über den Prüfungsprozess hinausreicht – bis in die Zeit nach der Vermittlung, wenn professionelle Unterstützung vielleicht erst recht nötig wird?
Dabei gilt es, keine Person zu „übersehen“, die qualifiziert für die Annahme eines Kindes ist, aber auch keine Personen in den Bewerberpool aufzunehmen, deren Eignung in Frage steht.

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, diese Doppelrolle zwischen „Prüfer/Prüferin“ und „Begleiter/Begleiterin“ souverän auszufüllen.

Inhalte:
- Gesprächsaufbau und Herstellen einer sicheren Gesprächsatmosphäre
- Zielführende Fragestellungen und Gesprächstechniken zur Klärung von Elternkompetenzen.
- Vom Gespräch zur fundierten Eignungsbeurteilung
- Vermeiden von Beurteilungsfehlern und Wahrnehmungsverzerrungen
- Besprechung negativer Ergebnisse der Eignungsbeurteilung
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0080
Dozent*in
Kerstin Haury
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Do., 11.06.2026 - Fr., 12.06.2026
Landessportschule Albstadt
0,00 €

Raufen macht Kindern und Jugendlichen Spaß. Sie können sich spielerisch bewegen und sich miteinander messen. Raufspiele schaffen Nähe und Vertrauen untereinander. Ressourcen der Kinder und Jugendlichen werden in den Mittelpunkt gestellt. Fehlt aber ein klarer Rahmen ohne eindeutige Anleitung, dann geht es beim Raufen oftmals um Statusspiele und Machtausübung innerhalb der kämpfenden Gruppe.

Vorgestellt wird ein modulares Modell, wie Raufen spielerisch gelingen kann. Behandelt werden unter anderem die folgenden Themen:
- Welcher Rahmen ist nötig, um sowohl „schüchterne“ Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren zu bewegen als auch forsche Kinder und Jugendliche gut anzuleiten?
- Welches Fundament an Regeln und einer klaren Haltung bei der Anleitung sorgt für verlässliche Fairness? Welche Methoden und Varianten können das reine Kämpfen noch ergänzen, um Fair-Play, Einfühlungsvermögen und gegenseitige Akzeptanz zu schulen?
- Welche gewaltpräventiven Anteile sind in den Raufspielen verborgen, und wie kann der Übertrag in den normalen Alltag in Gruppe, Verein und Schule gelingen?

In vier Trainingseinheiten werden die Raufspiele unter qualifizierter Anleitung praktisch erlebt. Gleichzeitig gibt es theoretische Inputs als Hintergrundwissen. In der Schlussreflexion werden Möglichkeiten des Transfers in das pädagogische Setting der Teilnehmenden erörtert.

Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule sowie Personen aus Sportvereinen mit Neugier und Bewegungsfreude laden wir herzlich ein. Die Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Übungen wird vorausgesetzt.

Hinweise:

Die Teilnehmenden werden gebeten, Neugier und Bewegungsfreude sowie bequeme und reißfeste Sportkleidung mitzubringen.

Ergänzende Literatur:
Beudels, Wolfgang/Anders, Wolfgang: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten. Handbuch zum Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie (2002). Borgmann, Dortmund

Riederle, Josef: Kampfesspiele machen Spaß und unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung – Band 1 (2003) und Band 2 (2011). Gewalt Akademie Villigst (Hrsg.).

Preis mit Übernachtung: 260,00 € (ermäßigt: 130,00 €)
Preis ohne Übernachtung: 195,00 € (ermäßigt: 100,00 €)
Der ermäßigte Preis gilt für ehrenamtliche Sportvereinsübungsleitungen.

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg und dem Landessportverband Baden-Württemberg e. V.


Anmeldung:
www.ajs-bw.de

Weitere Informationen:
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
0711 23737-13
info@ajs-bw.de
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0078
Dozent*in
Bernd Möhrle, Ramona Tancu

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich