Anmeldung möglich
Do. 01.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen der Jahrestagung wird über aktuelle Entwicklungen und Themen des Arbeitsfeldes Kindertagespflege informiert. Sie dient dem landesweiten fachlichen Austausch der Fachdienste Kindertagespflege der Jugendämter.

In Fachvorträgen, Praxisberichten sowie Diskussions- und Austauschforen werden der Theorie-Praxis-Transfer ermöglicht und neue Impulse gesetzt.
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Kurs-Nr.
26KP0045
Dozent*in
Träger von Kindertageseinrichtungen stehen hohen Erwartungen und vielfältigen Anforderungen gegenüber. Mit dem neu eingeführten Zuverlässigkeitsprinzip im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im § 45 SGB VIII ff. wird die Verantwortung in der Steuerung und Betriebsführung des Trägers noch deutlicher herausgestellt und eine hohe Fachlichkeit in der Betriebsführung gefordert.

Ziel des Seminars ist es die Verantwortungs- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten auf Träger- und Einrichtungsebene sowie den KiTa-Leitungen sicherzustellen. Dies bedarf auf der Verantwortungsebene der Ausweisung verbindlicher Kompetenz- und Aufgabenbereiche und eines differenzierten Informationsmanagements unter den wesentlichen Akteuren.
Das Augenmerk wird auf die vier Kernprozesse der Einrichtungskonzeption gelegt, welche verwoben sind mit dem Querschnittsthema Inklusion:
- Strukturelle Rahmenbedingungen
- Betriebsführung; Personalmanagement
- Kindeswohl und Kinderschutz
- Pädagogische Konzeption

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung:
Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität, werden Beispiele erörtert, wie Zuständigkeiten, förderliche Instrumente und verbindliche Prozessabläufe die geforderte Qualitätsentwicklung und -Sicherung, sowie die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung für einen Träger handhabbar gemacht. Dabei wird das Ziel des Aufbaus eines Trägerhandbuchs und einer zieldienlichen Buch- und Aktenführung verfolgt. Die Teilnehmenden lernen Vorgehensweisen zur konkreten Umsetzung kennen und erhalten Praxisleitfäden.
Durch die eingebrachten Praxisbeispiele der Referentin werden mit konkrete Praktiken der Teilnehmenden ergänzt. Ein Mehrwert des Seminars ist der angeleitete Erfahrungsaustausch unter Trägerverantwortlichen bei der Umsetzung eines rechtssicheren Betriebs einer Kindertageseinrichtung.

Die Online-Kompaktseminare "Einblick: Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen", "Nutzer-Frequenzanalyse – Kindertageseinrichtungen- Öffnungszeiten und Personaleinsatz besser planen" und "Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln unterstützen" Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität.
Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltungen im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KP0044
Dozent*in
Kariane Höhn
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KP0043
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Mi., 10.06.2026 - Mi., 15.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
249,00 € (inkl. MwSt.)
Manuel zeigt sich seit einigen Wochen sehr aggressiv und hat auch schon die Erzieherin geschlagen. Paula kann sich nicht von der Fachkraft lösen und spielt nie mit anderen Kindern. Onur kann sich nicht konzentrieren, hat einen ungeheuren Bewegungsdrang und ist für jeden Stuhlkreis eine Herausforderung.

Manche Kinder fallen schon früh durch ungestümes oder ungewöhnliches Verhalten als besonders anspruchsvoll oder herausfordernd auf. Da gerät manches Mal selbst das beste Handlungskonzept an seine Grenzen und so manche Fachkraft fühlt sich überfordert, ratlos und an der Grenze der Belastbarkeit.

Aber nicht nur das – wie kommuniziert man in dieser Situationen mit den Eltern? Diese Themen sind oft schwierig anzusprechen und allzu schnell verstummen die Eltern, fühlen sich angegriffen und Lösungen oder neue Wege werden für die Kinder nicht gefunden.
In dieser Fortbildung werden auf der Grundlage des systemischen Denkens konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit herausforderndem Verhalten und dem Austausch mit den Eltern thematisiert. Außerdem werden deren Praxistauglichkeit mit dem Blick auf die eigene Einrichtung überprüft.
Am zweiten Tag wird die Umsetzung der konkreten Handlungsmöglichkeiten in die Praxis reflektiert.

Hinweis:
Die Veranstaltung besteht aus zwei Abschnitten.
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Kurs-Nr.
26KP0040
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Anmeldung möglich
Mo., 29.06.2026 - Di., 30.06.2026
KVJS Stuttgart
239,00 € (inkl. MwSt.)
Seit einigen Jahren wandelt sich der Blick auf Kinder mit herausforderndem Verhalten. Mehr und mehr reflektieren die Teams ihren Umgang mit Kindern, Tagesablauf und Raumgestaltung.
Die Träger sollten sich an diesem Prozess beteiligen und gemeinsam mit den Fachkräften passende Rahmenbedingungen schaffen und in der Folge Handlungssicherheit bieten. Dies ist vor allem in der Phase, in welcher Eltern zur Diagnostik informiert und aufgefordert werden, von besonderer Bedeutung - auch in Bezug auf den Kinderschutz.

- Wie stellen sich die rechtlichen Grundlagen zu Inklusion und Kinderschutz dar?
- Wie wird herausforderndes Verhalten definiert?
- Woran erkennen Fachkräfte, Leitungen und Träger den Bedarf eines diagnostischen Verfahrens?
- Wie gelingt es, alle Beteiligten ins Boot zu holen?
- Wie können gute Rahmenbedingungen (pädagogisches Konzept, Alltags- und Raumgestaltung, Aufgabenverteilung Träger/Leitungen/Fachkräfte, Elterngespräche) geschaffen werden?
- Wie kann Handlungssicherheit im Umgang mit dem Kind und mit den Eltern erworben werden?

Ihre Fragen haben Vorrang!
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Kurs-Nr.
26KP0039
Dozent*in
Heike Baum
Anmeldung möglich
Mo. 13.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
229,00 € (inkl. MwSt.)
Bis 2030 werden schätzungsweise 230.000 Erzieherinnen und Erzieher in den Tageseinrichtungen für Kinder fehlen – und es ist absehbar, dass dieser Bedarf nicht durch die klassische Ausbildung gedeckt werden kann. In der Konsequenz werden zunehmend Fachkräfte anderer Professionen und angelernte Kräfte eingestellt. Zum Beispiel: Personen aus Kindheits- sowie Sozialpädagogik, Personen mit ausländischen Abschlüssen, Quereinsteigende, Zusatzkräfte sowie Ehrenamtliche.

Es wird gelingen, den zum Teil drastischen Fachkräftemangel teilweise
abzufedern. Aber was bedeutet es, wenn in den Kindertageseinrichtungen Mitarbeitende unterschiedlichster Professionen und ohne Praxiserfahrung im Kita-Alltag zusammenarbeiten? Wie kann es gelingen, die Kompetenzen der unterschiedlichen Professionen zu nutzen und tatsächlich multiprofessionell zusammenzuarbeiten?

In der Studie des Landes Baden-Württemberg "Multiprofessionelle Teams in Kindertageseinrichtungen" wird unter anderem sehr deutlich formuliert, dass
- die neuen Kräfte aufgrund von Überforderung häufig schnell wieder aussteigen,
- auch bei den klassischen Fachkräften – unter anderem aufgrund der Mehrbelastung durch das Engagement im Rahmen der Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen – vermehrt ein Ausstieg aus dem Berufsfeld zu verzeichnen ist und
- Konzepte zur Umsetzung – beispielsweise einrichtungsübergreifende Einarbeitungskonzepte, Konzepte zum kompetenzorientierten Arbeiten oder Fort- und Weiterbildungskonzepte – bisher fehlen.

Ziel der Fortbildung ist es, ein Verständnis für die spezifische Herausforderung multiprofessioneller Teams zu entwickeln, und zu erarbeiten, wie dieser im Zusammenspiel von Leitungs- und Trägerverantwortung begegnet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0038
Dozent*in
Sabine Brommer
Anmeldung möglich
Mi., 01.07.2026 - Do., 02.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – in der Regel die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.

Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser in Teilen davon geprägtes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

In diesem Seminar lernen Sie unter anderem die Grundlagen der Transaktionsanalyse kennen, sowohl als Konzept von Persönlichkeit als auch zur Verdeutlichung der Idee, dass biografisch geprägte "Spuren" in uns wirken. Die Theorie wird mit praktischen Übungen vertieft. Über Imaginationsübungen und Fallbesprechungen nähern wir uns der Frage, inwieweit unsere Kindheit unser berufliches Agieren beeinflusst. Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut angewandt werden.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflexionsfähigkeit im Umgang mit (auch herausfordernden) Kindern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen im Team in Kindertageseinrichtungen.

Die Biografiearbeit erfolgt in Einzelarbeit.
Für den Transfer in die berufliche Praxis arbeiten wir in Klein- und Großgruppen mit unterschiedlicher Methodik. Die Privatsphäre eines jeden Teilnehmers bleibt somit gewahrt und geschützt.
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Kurs-Nr.
26KP0037
Dozent*in
Silke Bolz, Christina Burk
Anmeldung möglich
Mo. 29.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
169,00 € (inkl. MwSt.)
Sich auf Familien und deren Bedürfnisse einzulassen und die Einrichtungen immer stärker für Familien zu öffnen, bedeutet häufig, um Rat gefragt zu werden, oder auch immer mehr von der Lebenssituation der Familien mitzubekommen. Doch nicht nur das, auch die Änderungen im Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) machen es notwendig, dass pädagogische Fachkräfte Eltern auch mit kindeswohlgefährdenden Aspekten konfrontieren müssen.

Wie gestalte ich ein Gespräch mit einer Mutter, bei der ich in der Abholsituation schon mehrfach bemerkt habe, dass sie Alkohol getrunken hat? Oder wie spreche ich Eltern darauf an, dass ich vermute, dass ihnen immer wieder die Hand ausrutscht?

Auf der Grundlage der systemischen Sichtweise werden sie in dieser Fortbildung verschiedene Methoden der Gesprächsführung kennenlernen, mit denen sich auch „schwierige“ Gespräche konstruktiv und lösungsorientiert gestalten lassen.

Ziel des Seminars ist es, Ihnen eine Auseinandersetzung mit der Thematik und neue Sichtweisen auf Familien zu ermöglichen.

In diesem Seminar werden Sie:
- sich damit auseinandersetzen, in welcher Lebenswirklichkeit Familien heute leben
- kennenlernen, was deren Regeln und Handlungsmuster in Krisen sind
- eine Gesprächshaltung für diese Gespräche entwickeln
- Ideen erhalten, wie Sie auch diese Gespräche wertschätzend, qualifiziert und lösungsorientiert gestalten können
- Möglichkeiten und Grenzen einer Beratung durch den Kindergarten kennenlernen
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Kurs-Nr.
26KP0036
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Nicht immer wachsen Kinder gut behütet, sicher und geborgen auf. Familienkrisen, Trennung der Eltern, oder gar ganz existentielle Erfahrungen wie Flucht und Verlust bedeuten eine enorme Belastung für die Kinder.
Manchmal ahnen wir diese Sorgen der Kinder, manchmal zeigen Sie es uns ganz deutlich durch ihr Verhalten.
Doch nicht nur hier, auch im Kindergartenalltag fehlen uns oft die Worte, wenn wir plötzlich mit einer enormen Wut eines Kindes konfrontiert werden, auf Übergriffe unter Kindern reagieren müssen. Wie sprechen wir mit den betroffenen oder den übergriffig gewordenen Kindern? Was muss ich ansprechen, was eher nicht? Was mache ich wenn mir dann nur Schweigen begegnet?
Oft wünschen wir uns mehr Hintergrundwissen und konkrete Ideen, wie wir unterstützend auffangen, oder auch gut mit ihnen ins Gespräch kommen können.

Mit folgenden Fragestellungen werden wir uns daher in dieser Fortbildung beschäftigen:
- Wie erleben Kinder herausfordernde Situationen, wie eine Trennung ihrer Eltern, Flucht, Trauer, Krankheit und was sind Mögliche Reaktionen darauf?
- Wie bekommen wir Zugang zum Erlebnis und den Bedürfnissen der Kinder?
- Bei welcher Gesprächsabsicht sind welche Gesprächstechniken und Gesprächsrahmen hilfreich?
- Wie kommen unsere Fragen überhaupt (altersbedingt) an? Welche Antworten können wir erwarten?
- Wo gilt es vorsichtig und zurückhaltend zu sein?
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Kurs-Nr.
26KP0035
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Anmeldung möglich
Mo., 11.05.2026 - Di., 12.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die gesetzlichen Grundlagen legen den Schluss nahe, dass sanktionierendes Verhalten – ob Bestrafungen oder gezielte Belohnungen – in Kindertageseinrichtungen nicht vorkommen dürfen. In der Theorieliteratur lässt sich entsprechend auch kaum etwas rund um das Thema finden. Doch wie sieht der Alltag aus? Führen überlieferte Überzeugungen, stressige Zeiten und vermeintliches oder reales herausforderndes Verhalten nicht doch zu Handlungen, die als sanktionierend interpretiert werden können? Wo verlaufen die Grenzen zwischen einer wohlgemeinten Absicht und einer Verletzung von Kindern? Was bewirken Auszeiten wie der „stille Stuhl“, „wenn-dann-Sätze“ oder das Entziehen des Nachtischs? Sind Sanktionen vielleicht etwas, das eben doch vorkommt, aber wenig besprochen wird?

Die Weiterbildung verfolgt das Ziel die wenig thematisierte Problematik von Sanktionen zu beleuchten und nach Wegen zu suchen, die ein anderes pädagogisches Miteinander mit Kindern ermöglichen. Dabei wird der Blick sowohl auf theoretische Erkenntnisse wie auf Erfahrungen aus der Praxis gelegt. Mit Hilfe einer Kombination aus Praxiserfahrungs-Wissen und theoretischen Methoden bieten die zwei Tage die Möglichkeit, alternative Handlungswege herauszufinden. Genutzt werden dafür Impulse, Reflektionseinheiten, Phasen der Gruppenarbeit und die Beschäftigung mit Material.

Hinweis:
Die Veranstaltung findet nicht wie ursprünglich geplant vom 16.04. - 17.04.2026, sondern vom 11.05. - 12.05.2026 statt.
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Kurs-Nr.
26KP0033
Dozent*in
Anne Schultz-Brummer
In der heutigen digitalen Welt ist Social Media zu einem zentralen Element der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Während früher Gemeindezeitungen und Schaukästen die Hauptinformationsquellen waren, eröffnen soziale Netzwerke völlig neue Möglichkeiten, um mit Eltern, Fachkräften und der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.

Dieses Seminar zeigt, wie Kindertageseinrichtungen Social Media gezielt nutzen können – sei es zur Information über aktuelle Projekte und Veranstaltungen, zur Stärkung der medialen Identität oder zur effektiven Imagepflege.

Es wird beleuchtet, wie die vielfältigen Chancen und Potenziale einer strategisch geplanten Social-Media-Präsenz für Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden kann. Dabei geht es nicht nur um Sichtbarkeit, sondern auch um Kommunikation, Imagepflege und Standortmarketing.
Gemeinsam werden die Grundlagen und Strategien für einen gelungenen Social-Media-Auftritt erarbeitet:
- Welche Plattformen sind für Kitas besonders geeignet?
- Wie erreicht man die verschiedenen Zielgruppen effizient?
- Wie kann man Inhalte kreativ und ansprechend gestalten?
- Welche Tools unterstützen bei der Content-Erstellung?
- KI-gestützte Texterstellung – Wie kann künstliche Intelligenz helfen?
- Bilder für Social Media – Was eignet sich und wo findet man sie?
- Videos & Podcasts – Welche Formate sind für Kitas sinnvoll?

Neben den zahlreichen Chancen werden auch die Herausforderungen und Risiken im Umgang mit Social Media beleuchtet und aufgezeigt, wie ein sicherer und verantwortungsvoller Einsatz gewährleistet werden kann.
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Kurs-Nr.
26KP0032
Dozent*in
Christina Vaih-Baur
Kinder wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen, ist eine zentrale Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Eine gelingende präventive Arbeit ist hierfür ein wesentlicher Baustein, da die Verantwortung für den Schutz von Kindern bei den Erwachsenen liegt.
Zahlreiche Bilderbücher und Materialien, die mittlerweile zur Prävention sexualisierter Gewalt entstanden sind, werden der Arbeit mit heterogenen Kinder- und Elterngruppen in ihrer Mehrzahl nicht gerecht, da sie sich häufig an einem Familienbild orientieren, das nicht alle gesellschaftlichen und kulturellen Realitäten ausreichend abbildet. Dies erschwert eine wirksame und kultursensible Präventionsarbeit in Kindertageseinrichtungen.
Der Umgang mit Sexualität, Sexualerziehung und sexualisierter Gewalt ist ein besonders sensibler Bereich sowohl in der allgemeinen präventiven Elternarbeit als auch in der interkulturellen Elternarbeit.
Inhalte der Fortbildung sind:
- Informationen zu sexualisierter Gewalt
- Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern
- Vorstellung von Präventionsmaterialien und ihre Einsatzmöglichkeiten
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Kurs-Nr.
26KP0031
Dozent*in
Nora Pilarsch, Nicole Stern
Anmeldung möglich
Di., 29.09.2026 - Mi., 30.09.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
436,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte können sich entscheiden, worauf sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie richten wollen: auf die Veränderung einzelner Menschen im Team? Oder auf die gemeinsame Gestaltung und Entwicklung hilfreicher und zieldienlicher Kommunikationen, Muster und Spielregeln? Arbeiten Leitungen an der Veränderung von „schwierigen“ Mitarbeitenden oder arbeiten sie mit den Menschen in ihrer Einrichtung an einem hilfreichen und unterstützenden Rahmen für die Arbeitsprozesse im Alltag? … indem alle in ihre Verantwortung gehen statt sich motivieren und führen zu lassen?

Auf der Grundlage einer systemischen Landkarte zum Leiten von Einrichtungen, erarbeiten sich die die Teilnehmenden in einem Wechsel aus Impulsen und kleinen Experimenten wichtige Orientierungspunkte für die Leitung von großen Einrichtungen und für mitgebrachte Fragen und Themen.

Inhalte diese Seminares sind:
- Arbeiten mit Menschen am System statt Arbeiten an Menschen im System
- Gemeinsame Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationen, Mustern, Rollen und Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit an Zielen und Aufgaben
- Vom „Push“ (hinterherrennen) zum „Pull“ (orientierte Selbststeuerung)
- Probleme und Lösungen kann man sich nicht allein machen, nur in Wechselwirkung
- Entwicklung von Metakompetenzen im lernenden Team (Reflexion, Selbstorganisation, Selbststeuerung, Lösungsorientierung, …)
- Lösungsorientierter Umgang mit Unterschieden und widerstreitenden Zielkonflikten
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Kurs-Nr.
26KP0027
Dozent*in
Uwe Straß
Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.

Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.

Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte das Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz
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Kurs-Nr.
26KP0026
Dozent*in
Wega Nordmann, Astrid Ebrahimi, Andreas Moos

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
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