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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:


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Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
0,00 €
Die Aufgaben und Anforderungen an Träger von Kindertageseinrichtungen sind vielfältig und wurden jüngst durch das Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes erweitert. Die Gewährleistung des Kindeswohls in der Einrichtung ist das zentralste Thema mit vielfältigen Aufgaben, die im Alltag umzusetzen sind.

Dies umfasst die räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen, personellen und konzeptionellen Voraussetzungen sowie die Umsetzung des Förderauftrags und des Kinderschutzes.

In diesem Online-Kompaktseminar sollen die Grundlagen zur Führung des Betriebs von Kindertagesstätten vermittelt werden, insbesondere für Personen, die neu Trägeraufgaben übernehmen.

Folgende Themen sind Inhalt der Fortbildung:
- Gesetzliche Grundlagen (SGB VIII und KiTaG) – Neuerungen KJSG
- Betriebserlaubnisverfahren – auch Vorstellung des digitalen Betriebserlaubnisverfahrens (DiBev)
- Konzeptionelle Voraussetzungen
- Umsetzung Kinderschutz (§ 47 SGB VIII)
- Räumliche Voraussetzungen
- Personelle Voraussetzungen (KiTaVO, § 7 KiTaG, § 34 LKJHG)
- Angebotsformen der Kindertagesbetreuung

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt und wird zweimal in identischer Form angeboten.
26KD0018 23.04.2026
26KD0019 04.11.2026
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Kurs-Nr.
26KD0019
Dozent*in
Theresa Güttner, Tamara Schuler
Ausgangspunkt des Online-Seminars ist die Meldepflicht von Trägern gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl der Kinder in Kindertageseinrichtungen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden.

Im Seminar soll aufgezeigt werden, wie das Landesjugendamt nach Eingang einer Meldung zur Beeinträchtigung des Kindeswohls mit dem Träger einer Kindertageseinrichtung im Sinne einer Qualitätsentwicklung zusammenarbeitet. Referenzpunkt seit Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes ist das Erarbeiten, Anwenden und Weiterentwickeln eines Gewaltschutzkonzeptes. Die Träger stehen in der Verantwortung, dass dieser Prozess gelingen kann.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0020
Dozent*in
Frank Dengler, Simone Büschel
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 34 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0023
Dozent*in
Astrid Ebrahimi, Gudrun Ruf-Speidel
Anmeldung möglich
Mi. 21.10.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Das Online-Kompaktseminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Inhalt des Online-Kompaktseminars:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

Die Teilnehmenden können Fragen vorab bis spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin bei Herrn Sebastian Lehmann (Sebastian.Lehmann@kvjs.de) einreichen.
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Kurs-Nr.
26KD0035
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Die Digitalisierung von Prozessen hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch Träger von Kindertageseinrichtungen stehen vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Dies betrifft auch die digitale Beantragung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII einer Kindertageseinrichtung.

Um die Vorteile und Chancen der Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels des „Digitalen Betriebserlaubnisverfahrens“ (DiBev) nutzen zu können, werden in diesem Online-Kompaktseminar die Grundlagen zur Beantragung einer Betriebserlaubnis mittels DiBev vermittelt und veranschaulicht. Überdies bietet das Seminar Raum für offene Fragen seitens der Teilnehmenden.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Di. 29.09.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Viele pädagogische Fachkräfte kennen sie: die hektischen, lauten und unübersichtlichen Situationen während dem An- und Ausziehen in der Garderobe. Die Garderobe ist das Nadelöhr im pädagogischen Ablauf und das An- und Ausziehen die Aktivität, bei der es tendenziell stressig zugeht.
Gleichzeitig bietet das An- und Ausziehen als ein fester Bestandteil im pädagogischen Alltag aber auch vielfältige Interaktionsgelegenheiten, die ein großes Bildungspotenzial beinhalten.

Viele Kinder brauchen während der Garderobensituation eine enge Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte. So entsteht ein intensiver Austausch auf sprachlicher Ebene als auch auf der Ebene von Berührung und Bewegung.
Das Erlernen des An- und Ausziehens stellt außerdem einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit für die Kinder dar. Das An- und Ausziehen kann als Pflegeaktivität eine besondere und exklusive Beziehungszeit zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften werden.

Wie also kann das Potenzial während des An- und Ausziehens genutzt und die Garderobe zu einem Bildungsort werden?
Wie kann eine stressreduzierende Gestaltung der Situation aussehen?
Was zeichnet eine gelingende Interaktion beim An- und Ausziehen aus?
Welche Schritte für eine Planung und Reflexion sind nötig?

Im Fokus des Online-Kompaktseminares steht die Interaktionsgestaltung während der Aktivität „An- und Ausziehen“ und wie diese unter dem Gesichtspunkt der Beziehungszeit gestaltet und organisiert werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0040
Dozent*in
Kira Daldrop
Schnell kann aus einem Funken ein Flächenbrand werden!
Lebhaftes öffentliches Interesse führt immer mehr zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der eine Krise auftaucht:
Wie konnte das passieren?
Wer ist schuld?
Und wer trägt die Verantwortung?


Dies sind Fragen, die Öffentlichkeit und Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird. Ängste und Unsicherheiten kommen auf – bei Eltern, Mitarbeitenden und dem Träger der Kindertageseinrichtung.
Häufig genug entsteht die wahre Krise erst durch die daraus resultierende – ungeschickte – Kommunikation einer Organisation im Krisenfall.


Wenn ein Kind unbeabsichtigt durch ein Versäumnis in einer Kindertageseinrichtung zu Schaden kommt, es zu einem sexuellen Übergriff kommt, Kinder untereinander übergriffig werden oder ein Ausschluss aus der Einrichtung als ungerechtfertigt wahrgenommen wird, ist das Krisenpotenzial groß. Um im konkreten Fall weiteren Schaden von der Einrichtung, den Kindern und Mitarbeitenden abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Kommunikation gefragt.


Das dreistündige Online-Kompaktseminar sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation unter den Aspekten Strategie, Botschaften und Abläufe.
Ein besonderer Aspekt wird auch der Umgang mit Krisen in den Sozialen Medien sein.
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Kurs-Nr.
26KD0043
Dozent*in
Falk Wellmann
Anmeldung möglich
Do. 17.12.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0050
Dozent*in
Sylvia Zöller
Im Rahmen der Regelkommunikation wird über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene und Themen des Arbeitsfelds "Kindertagesbetreuung" informiert.

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Fachberatungen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Sie dient dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Das Seminar ist eine Auswahlveranstaltung. Es kann maximal eine Person aus dem jeweiligen Stadt- und Landkreis angemeldet werden. Eine verbindliche Zusage erfolgt nach Prüfung der Angaben.
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Kurs-Nr.
26KD0052
Dozent*in
Kristin Hermann
So selbstverständlich Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung eingeplant sind, so wenig selbstverständlich ist häufig ihre pädagogische Gestaltung. Viel zu oft sind sie mit Stress für Fachkräfte und Kinder verbunden:
- Kinder sollen etwas probieren, was sie nicht essen möchten
- Sie sollen sich "ordentlich" verhalten, können aber kaum still sitzen
- Sie möchten mit den Händen essen, sollen aber zum Löffel greifen
- Sie wollen das Essen erkunden, dürfen aber nicht damit spielen
Fachkräfte stehen dabei vor vielfältigen Anforderungen: Sie begleiten große Kindergruppen, regulieren Emotionen, motivieren zum Essen, sorgen für gesunde Versorgung und beachten zugleich elterliche Wünsche. Besonders in Ganztagseinrichtungen mit warmem Mittagessen besteht ein hoher Anspruch – das Essen soll nicht nur bei den Kindern „ankommen“, sondern auch mit Freude angenommen werden.

Eine gelingende Mahlzeitengestaltung beginnt oft bei kleinen Details:
Wie sitzen die Kinder? Welche Materialien nutzen sie? Welche Regeln und Rituale unterstützen den Ablauf? Wer übernimmt welche Aufgaben? Auch die Übergänge zur und aus der Mahlzeit spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen.

Wenn Mahlzeiten achtsam geplant und gestaltet sind, können sie mehr sein als nur eine Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme. Sie werden zum Bildungsraum – für Selbstständigkeit, soziale Kompetenz, Gesundheitsförderung und Genuss.

In diesem Online-Kompaktseminar erhalten Sie einen Einblick in die gelingende Gestaltung von Mahlzeiten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Der Fokus liegt nicht auf der Ernährung selbst, sondern auf den pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine gesundheitsförderliche, stressfreie und genussvolle Essenssituation ermöglichen – für Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.
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Kurs-Nr.
26KD0053
Dozent*in
Maren Kramer
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0054
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KD0055
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Werdende oder frisch gebackene Eltern müssen sich mit einer Vielzahl von rechtlichen und praktischen Fragen auseinandersetzen. Als Beraterin oder Berater in einer Schwangerschaftsberatungsstelle spielen Sie eine zentrale Rolle dabei, diese Unsicherheiten zu klären. In diesem Seminar erweitern Sie Ihr Fachwissen, um Eltern kompetent bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.

Zentrale Fragestellungen, die in der Beratung angesprochen werden können:
- Elternzeit und Elterngeld: Wie beantragen Eltern Elternzeit und Elterngeld korrekt? Was muss bei der Antragstellung beachtet werden? Welche Fristen und Formvorschriften gibt es? Sollte der Antrag gemeinsam oder getrennt gestellt werden, und welche Auswirkungen hat dies auf das gewählte Familienmodell?
- Wiedereinstieg in den Beruf: Wie gelingt der Wiedereinstieg in Teilzeit, ohne dass es zu Problemen mit dem Arbeitgeber kommt?
- Rechtliche Rahmenbedingungen für gleichberechtigte Elternschaft: Welche rechtlichen Aspekte müssen Eltern kennen, um in ihrem gewählten Familienmodell gleichberechtigt zu leben? Welche vertraglichen Regelungen sind notwendig, um die Familie rechtlich abzusichern?
- Elternschaft ohne Trauschein: Wie funktioniert eine gleichberechtigte Elternschaft ohne Trauschein, insbesondere wenn die Care-Arbeit nicht exakt zu gleichen Teilen aufgeteilt werden kann?
- Familienrecht und der Standardvertrag: Passt der Standardvertrag, der bei einer zivilrechtlichen Hochzeit automatisch geschlossen wird, zum gewählten Familienmodell der Eltern?
- Rechtsänderungen: Was hat sich beim Elterngeld für Geburten ab dem 01.04.2024 geändert? Welche Auswirkungen hat die Reform des Namensrechts ab dem 01.05.2025?
- Reformen im Unterhaltsrecht: Welche Reformen sind im Unterhaltsrecht geplant, und wie wirken sich diese auf die Beratung von Eltern aus?

Im ersten Teil des Seminars wird der Anspruch auf Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld (Plus) sowie der Wiedereinstieg in Teilzeit behandelt sowie weitere relevante Themen wie Krankenversicherungs- und Steuerfragen. Im zweiten Teil geht es um die juristischen Aspekte einer gleichberechtigten Partnerschaft. Es wird erläutert, was unbedingt über die rechtlichen Konsequenzen bekannt sein muss, wenn Eltern zusammenziehen, ein Kind bekommen, heiraten oder sich möglicherweise trennen. Sie erfahren, wie Eltern ihre individuelle Lebenssituation mit der bestehenden Gesetzgebung in Einklang bringen und durch individuelle Vereinbarungen rechtliche Risiken vermeiden können.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0005
Dozent*in
Bettina Trojan
Anmeldung möglich
Do. 19.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Verwandte in gerader Linie, Eheleute und nichteheliche Eltern sind in verschiedener Hinsicht einander zum Unterhalt verpflichtet. Ein wesentlicher Aspekt der Beratung von werdenden Müttern ist die Behandlung von Unterhaltsansprüchen. Dabei gilt es, die Grundlagen des Kindesunterhalts, des Trennungsunterhalts und des nachehelichen Unterhalts sowie den Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter in den Grundzügen kennen zu lernen, um eine sachgerechte Beratung vornehmen zu können. Behandelt werden zudem die Bezüge zum Sozialrecht, insbesondere dem Sozialgesetzbuch (SGB) SGB II und SGB XII.

In diesem Online-Seminar werden die rechtlichen Grundlagen dieser Unterhaltsansprüche behandelt, ihre Berechnung der Höhe nach und ihre Durchsetzung in der Praxis dargestellt.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26PD0007
Dozent*in
Prof. Dr. Andreas Scheulen

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich