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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Im beruflichen Alltag treffen Beratende zunehmend auf Menschen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen. Diese Diversität bereichert – kann aber auch zu Missverständnissen führen. Wie gelingt eine kultursensible, vertrauensvolle Kommunikation? Wie werden migrantische Zielgruppen besser erreicht? Und wie kann das eigene professionelle Auftreten auch unter interkulturellen Aspekten gestärkt werden?

Die Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Beratungskompetenz gezielt an die gesellschaftliche Vielfalt anzupassen – ein wichtiger Schlüssel für wirksame Kommunikation und nachhaltige Beratungserfolge.
Sie lernen, eigene Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren und gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit kulturell geprägten Unterschieden. Das stärkt nicht nur Ihre persönliche Professionalität, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der Ratsuchenden.

Gerade in der Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte ist ein sensibler, respektvoller Umgang entscheidend für den Aufbau von Vertrauen – und somit für den Zugang zu Unterstützungsangeboten. In dieser praxisnahen Fortbildung erhalten Sie wertvolle Impulse und konkrete Werkzeuge, um:
- interkulturelle Missverständnisse in der Beratung zu erkennen und zu vermeiden
- migrantische Personen gezielter anzusprechen und nachhaltig zu erreichen
- Vertrauen und Kompetenz in der Beratung sichtbar und spürbar zu machen
- Ihre eigene Haltung in der Vielfalt professionell zu reflektieren

Durch praxisnahe Übungen und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen gewinnen Sie neue Perspektiven und konkrete Ideen, die Sie direkt in Ihrem Berufsalltag anwenden können.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0032
Dozent*in
Marina Khanide
Anmeldung möglich
Mo. 09.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar beantwortet die Grundfragen zum Insolvenzverfahren als ein wesentliches Mittel bei der Entschuldung von Betreuten und zeigt praxisnah, wie sich dieses Verfahren in der täglichen Arbeit umsetzen lässt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Was bedeutet das Insolvenzverfahren?
- Wann ist es sinnvoll?
- Was kostet es?
- Was ist der Unterschied zwischen Regel- und Privatinsolvenz?
- Welche Verfahrensschritte gibt es?
- Wie verhalte ich mich vor und während des Insolvenzverfahrens?

Darüber hinaus vermittelt das Seminar vertiefte Kenntnisse und damit mehr Sicherheit im Umgang mit dem Verfahren. Die folgenden Schwerpunktthemen werden behandelt:
- Rechtsgrundlage und Ablauf des Insolvenzverfahrens
- Antragstellung
- Gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan
- Ablauf der einzelnen Verfahrensabschnitte
- Insolvenzplan
- Funktion und Arbeit des Treuhänders / Insolvenzverwalters
- Schnittstellen zu anerkannten Schuldnerberatungsstellen

Fragen und Fallbeispiele können bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0003
Dozent*in
Friedrich Klatt
Wie gelingt Inklusion im Unternehmen - nicht nur auf dem Papier, sondern im gelebten Alltag?

Die Veranstaltungsreihe „Inklusion zum Frühstück“ richtet sich an Arbeitgeber, Inklusionsbeauftragte und Personalverantwortliche, die mehr Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung suchen.

In kompakter Form bieten Mitarbeitende des KVJS Inklusions- und Integrationsamtes praxisnahe Impulse, rechtliche Orientierung und Raum für Ihre Fragen.

Egal, ob Sie erste Schritte gehen oder bestehende Strukturen weiterentwickeln möchten - hier erhalten Sie fundiertes Wissen anhand von Praxisbeispielen.

Erfahren Sie, wie der Technische Beratungsdienst (TBD) des KVJS Ihr Unternehmen dabei unterstützt, Arbeitsplätze barrierefrei, inklusiv und zukunftsorientiert zu gestalten. Nutzen Sie die Chance, vorhandene Potenziale zu fördern, Fachkräfte zu gewinnen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu stärken.

Im Online-Seminar erhalten Sie praxisnahe Einblicke und Antworten auf folgende Fragen:

- Was ist der Technische Beratungsdienst (TBD) und welche Aufgaben übernimmt er?
- Wie kann Ihr Unternehmen von der Unterstützung des TBD profitieren?
- Für welche Zielgruppen und Fragestellungen ist der TBD zuständig?
- Welche Beratungs- und Unterstützungsleistungen werden angeboten?
- Welche Praxisbeispiele zeigen den erfolgreichen Einsatz des TBD?
- Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit von der Anfrage bis zur Umsetzung?
- Wie können Arbeitsplätze behinderungsgerecht gestaltet und Barrieren nachhaltig abgebaut werden?
- Wie trägt eine inklusive Arbeitsumgebung zu mehr Teilhabe, Chancengleichheit und Unternehmenserfolg bei?

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 2 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26ID0018
Dozent*in
Daniel Krämer, Steffen Franzke
Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs. Ein Vor- sowie ein Nachbereitungsgespräch sind inbegriffen.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0006
Anmeldung möglich
Mo., 07.12.2026 - Fr., 11.12.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
848,00 € (inkl. MwSt.)
Dieses Seminar bietet Basiswissen und alle Grundkenntnisse, die zur Durchführung einer Schwangerschaftskonfliktberatung nach derzeitigem Recht gesetzlich definiert sind.

Aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz ergibt sich ein komplexer und vielschichtiger Beratungsauftrag über rechtliche Grundlagen, soziale Hilfen, medizinische Sachverhalte und ethische Grundlagen.

Beraterinnen und Berater benötigen neben dem Fachwissen psychologische und sozialpädagogische Grundkenntnisse, müssen methodenintegrativ die Beratungen durchführen, vielfältige Fragestellungen erörtern – und dies alles zielgruppenorientiert für Frauen und Männer, die entweder unter zeitlichem Druck eine wichtige Entscheidung treffen müssen oder während der Schwangerschaft einen Beratungsbedarf haben.

Das Seminar soll Beraterinnen und Berater befähigen, diesen komplexen Beratungsauftrag qualifiziert zu leisten.


Seminarinhalt:
Themenblock 1: Grundkenntnisse der Schwangerschaftskonfliktberatung
- Soziale Hilfen, rechtliche Grundlagen, medizinische Sachverhalte
- Reflexion der äußeren Rahmenbedingungen
- Psychodynamische Aspekte des Beratungsauftrags, Umgang mit Ambivalenzen, ethische Positionierung
- Dokumentationspflicht

Themenblock 2: Methodenlehre – Basiswissen und Selbsterfahrung
- Methoden für die Gesprächsführung
- Dynamik von Paarberatung und Beratung von Angehörigen
- Dynamik von Beratungsprozessen
- Besonderheiten der Schwangerschaftskonfliktberatung

Themenblock 3: Anwendung, Vertiefung, Reflexion und Abschluss
- Perspektivenwechsel
- Kolloquium
- Abschluss


Die Inhalte aller drei Themenblöcke vermitteln das gesetzlich vorgeschriebene Grundwissen für die Tätigkeit in der Schwangerschaftskonfliktberatung und sind eine Grund-Qualifizierungsmaßnahme für diesen besonderen Beratungsauftrag.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass das Seminar als Grundqualifizierung anerkannt wird. Eine vorherige Abstimmung mit dem Anstellungsträger wird jedoch empfohlen, da die endgültige Entscheidung über die Anerkennung bei diesem liegt.


Terminübersicht:
Themenblock 1
07.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
08.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Der Online-Seminarabschnitt wird mit der Software Zoom durchgeführt.
Referentin: Britta Grotwinkel


Themenblock 2 und 3
09.12.2026, 10:00 – 18:00 Uhr
10.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
11.12.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Der Präsenz-Seminarabschnitt findet im Bildungszentrum Schloss Flehingen statt.
Referentin: Karin Leins


Die Teilnahme an allen Terminen ist Bestandteil der Grundqualifizierung.
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Kurs-Nr.
26PB0001
Dozent*in
Karin Leins, Britta Grotwinkel
Keine Anmeldung möglich
Mo., 19.10.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
240,00 € (inkl. MwSt.)

Im ersten Abschnitt der Fortbildung werden zum einen die Basiskompetenzen der „Kommunikation“ inklusive konkreten methodischen Impulsen für den Arbeitsalltag vermittelt. Zum anderen lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken für die Strukturierung von Gesprächen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung.

Das Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) gibt weitere konkrete methodische Impulse und regt zur Reflexion des eigenen Kommunikationsstils an. Ein Schwerpunkt bildet der konstruktive Umgang mit schwierig empfundenen Gesprächssituationen und angeblich wenig motivierten Gesprächsmitgliedern.
Die Teilnehmenden können außerdem, als Alternative zur potenziellen „Widerstand-Machtkampf-Eskalations-Dynamik“, lösungsorientierte Interventionsmethoden kennenlernen und diese ganz praktisch einüben.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der aufgeführte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JD0001
Dozent*in
Ulrike Palmer
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
416,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen-/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeitenden und dem Management. Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden hilfreiche und effektive Führungsinstrumente und Handlungsoptionen zur positiven Weiterentwicklung in der Rolle als Führungskraft vorgestellt. Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeitet.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0004 08.07. - 09.07.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0006 05.11. - 06.11.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Kurs-Nr.
26JP0006
Dozent*in
Bernd Löhle
Anmeldung möglich
Di. 10.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In der täglichen Betreuungspraxis fallen die unterschiedlichsten Rechnungen und Forderungen von Gläubigern an. Dazu gehören Inkassobüros, Finanzämter, Krankenkassen, Rechtsanwälte, öffentliche Gemeinden und mehr.

In dem Seminar werden die verschiedenen Herangehensweisen bei der Prüfung der Berechtigung von Forderungen aufgezeigt und der richtige Umgang mit ihnen vermittelt. Die Seminarinhalte sollen den Teilnehmenden dabei helfen, mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Verschuldungssituationen zu erlangen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Entstehung und Prüfung von Forderungen
- Mahnverfahren, Titulierung und Vollstreckungsverfahren
- Exkurs zum Thema Vertragsrecht, Online-Shopping und verschiedene Bezahldienste im Internet
- Umgang mit Inkassobüros, Banken und öffentlich-rechtlichen Gläubigern

Abgerundet wird das Seminar durch Informationen sowie die Darstellung verschiedener Lösungsmöglichkeiten und Entschuldungsstrategien.

Fragen und Fallbeispiele können bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0005
Dozent*in
Friedrich Klatt
Interessensbekundung möglich
Di. 17.11.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
In Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Wettbewerb am Arbeitsmarkt braucht es mehr als nur eine gute Stellenausschreibung, um neue Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden.

Dieses kompakte Online-Seminar vermittelt praxisnahe Strategien, wie Sie gezielt Menschen für Ihr Unternehmen begeistern – und sie mit einem gelungenen Onboarding, echter Wertschätzung und starker Unternehmenskultur halten.

Sie lernen unter anderem:
- Wie ein strukturierter, wertschätzender Onboarding-Prozess neue Mitarbeitende von Anfang an bindet
- Welche Rolle zielgerichtete Kommunikation, Motivation und Führung bei der Mitarbeiterbindung spielen
- Wie Sie durch Employer Branding zur attraktiven Arbeitgebermarke werden – authentisch, glaubwürdig und anziehend
- Warum Haltung und Unternehmenskultur entscheidender sind als Hochglanzbroschüren
- Welche konkreten Maßnahmen Sie sofort umsetzen können, um Bindung und Zufriedenheit zu stärken

Ihr Mehrwert:
Sie nehmen aus dem Seminar nicht nur Impulse, sondern direkt umsetzbare Ideen und Werkzeuge mit – für mehr Stabilität in Ihren Teams, weniger Fluktuation und eine überzeugende Außenwirkung als Arbeitgeber.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JD0005
Dozent*in
Bernd Löhle
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KD0055
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Mo., 23.11.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
160,00 € (inkl. MwSt.)
Die Amtsvormundschaft kommt zum Tragen, wenn Kinder oder Jugendliche nicht durch ihre Eltern vertreten werden können. Als gesetzlicher Vertreter übernimmt der Amtsvormund Verantwortung für die übertragenen Bereiche der elterlichen Sorge und trifft Entscheidungen, die am Wohl der jungen Menschen orientiert sind. Dabei werden Rechte, Bedürfnisse und Beteiligungsansprüche der Mündel berücksichtigt und deren Entwicklung aktiv gefördert.

Diese zweitägige Online-Einführungsveranstaltung vermittelt praxisnah die wesentlichen Grundlagen für einen sicheren Einstieg in den Arbeitsbereich der Amtsvormund- und Pflegschaftstätigkeit. Es soll ein Überblick über die spezielle Rolle, sowie die Aufgaben als Amtsvormund und Pfleger geschaffen werden. Dabei werden unter anderem die Themen der Personen- und Vermögenssorge, der Wirkungskreise der elterlichen Sorge, die wichtigsten Kooperationspartner, sowie die Ausgestaltung von Mündelkontakten und Partizipation dner Kinder und Jugendlichen beleuchtet.

Das Seminar schafft eine fundierte Basis für die Ausübung der Amtsvormundschaft und unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Rolle fachlich sicher und konsequent am Kindeswohl orientiert wahrzunehmen.
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Kurs-Nr.
26JD0056
Dozent*in
Stefan Hirt
Anmeldung möglich
Do. 12.11.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Rechtliche Betreuung findet nicht nur in der analogen Welt statt. Die Betreuten sind auch im Internet aktiv, haben dort Konten in sozialen Netzwerken, E-Mail-Accounts und Mitgliedschaften in Online-Gruppen. Sie haben bei eBay mitgesteigert, sind Mitglied in Online-Clubs, haben Abonnements bei Netflix und Co. und haben mit PayPal ihre Rechnungen gezahlt. Vielleicht sind sie sogar stolze Besitzerinnen und Besitzer von Bitcoins, Ethereum und mehr.

Doch was passiert, wenn diese Menschen in die Betreuung kommen? Als Betreuerin oder Betreuer benötigen Sie die Zugangsdaten, Passwörter und Zugangscodes, aber Sie wissen nicht einmal, in welchen Bereichen die betreute Person überhaupt tätig und Mitglied war! All diese Online-Präsenzen müssen verwaltet, bezahlt, gekündigt, beendet oder abgeschlossen werden. Es müssen Überweisungen getätigt, Rechnungen beglichen und Verträge gekündigt werden. Solange die Betreuten noch mitwirken können, ist das alles keine große Aufgabe – Sie gelangen dann mit ihrer Hilfe an Passwörter und Zugänge.

Das Seminar vermittelt praxisnahe Strategien, um systematisch einen Überblick über Mitgliedschaften und Onlineaktivitäten von betreuten Personen zu gewinnen – auch dann, wenn diese nicht mehr zur Mithilfe in der digitalen Nachlassverwaltung fähig sind.

Im Mittelpunkt stehen folgende Fragestellungen:
- Wie lässt sich ein Überblick über die Netzaktivitäten betreuter Personen gewinnen?
- Welche digitalen Werkzeuge und Methoden unterstützen dabei?
- Welche rechtlichen Grundlagen gelten im digitalen Raum?
- Wie können Zugangsdaten ermittelt und genutzt werden?
- Welche Schritte sind notwendig, um Online-Mitgliedschaften zu kündigen, Einträge zu löschen oder Konten zu schließen?
- Welche Internetseiten, Plattformen und Hilfsmittel erleichtern die Arbeit und sparen Zeit?

Das Seminar kombiniert Vortragseinheiten mit Phasen der Eigenarbeit. Gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickeln die Referentinnen und Referenten eine individuelle Lösungsstrategie für die digitale Nachlassverwaltung im Rahmen der rechtlichen Betreuung.

Zahlreiche Linklisten, Checklisten und Arbeitshilfen unterstützen dabei, die Aufgaben als „Digitale Nachlassverwalterin“ beziehungsweise „Digitaler Nachlassverwalter“ effizient und rechtssicher umzusetzen.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0017
Dozent*in
Stefan Frisch, Prof. Dr. Andreas Scheulen
Auf Warteliste
Do. 12.11.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
In Kindertageseinrichtungen mit Ganztagsbetreuung stellt die Organisation von Essens- und Schlafenszeiten eine besondere Herausforderung dar: Unterschiedliche Betreuungszeiten, Schichtwechsel, gesetzlich vorgeschriebene Pausen und individuelle Arbeitszeitmodelle treffen auf sensible Alltagssituationen, die für Kinder mehr sind als reine Versorgung.
Denn Essen und Schlafen sind zentrale Bildungs- und Beziehungsmomente. Sie bieten Gelegenheiten zur Selbstregulation, Aufbau von Selbstpflegekompetenzen, Welterschließung, sozialen Interaktion, Körperwahrnehmung und Entspannung. Damit Fachkräfte diese Momente achtsam und individuell begleiten können, braucht es eine vorausschauende und realistische Dienstplanung – mit verlässlichen Zuständigkeiten, ausreichend Personal zur richtigen Zeit und Raum für Flexibilität.
Doch wie kann ein Dienstplan gestaltet werden, der sowohl den Bedürfnissen der Kinder als auch den Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden gerecht wird?
Wie lassen sich Pausen- und Verfügungszeiten, Früh- und Spätdienste sowie Essens- und Schlafphasen so abbilden, dass Bildung nicht dem Zeitdruck zum Opfer fällt?

In diesem Online-Kompaktseminar...
- erhalten Sie einen praxisnahen Blick auf die Dienstplanherausforderungen rund um Essen und Schlafen im Ganztagsbetrieb,
- werden sinnvolle Modelle und Planungsansätze vorgestellt und diskutiert,
- erhalten Sie Impulse, wie pädagogische Qualität und organisatorische Machbarkeit sinnvoll miteinander verbunden werden können
- ein fachlicher Input zur Bedeutsamkeit von Mahlzeiten, Schlaf- und Ruhezeiten für kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse und Wohlbefinden im institutionellen Betreuungskontext
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Kurs-Nr.
26KD0006
Dozent*in
Maren Kramer
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Selbstmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie orientieren wir uns in unberechenbaren Zeiten? Mit der Welle oder gegen die Welle?
- Wofür Ziele setzen, wenn es doch anders kommt?
- Wie bleiben wir beweglich und halten Kurs? Was ist dabei gestaltbar und was nicht? Und wie gehen wir mit dem einen und dem andern um?

Aus den Antworten auf diese diese Fragen kann ein guter Kompass für das eigene erfolgreiche Selbstmanagement entstehen.


Hinweise:

- Bei dem Angebot handelt es sich um einen halbtägigen digitalen Inhouse-Kurs, der mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt wird.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0005

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