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Jede pädagogische Fachkraft wird es kennen: Nochmal schnell die Hände waschen vor dem Essen. Alissa und Tim sind nass: nochmal schnell umziehen. Da weint Igor, weil er von Elena gehauen wurde: nochmal schnell Streit schlichten und Igor beruhigen. Wo ist eigentlich Theo?

Es gibt viele kleine Übergänge während des Alltags in Kindertageseinrichtungen zu meistern, die maßgeblich die Stimmung unter den Kindern und das Hineinfinden in eine neue Aktivität beeinflussen: beispielsweise die Garderobensituation mit vielen Kindern, das Händewaschen vor dem Essen, das Umziehen vor dem Schlafengehen.
Beeinflusst werden diese kurzen Sequenzen im Alltag von vielen Dingen.
- Da kommt es auf die Raumbeziehungen an – welche Wege müssen die Kinder gehen, um von A nach B zu kommen?
- Die Fachkraft-Kind-Relation und Gruppenaufteilung nimmt großen Einfluss – müssen alle Kinder gleichzeitig an einem Ort das Gleiche tun?
- Aber auch die Konstellation der Kindergruppe ist von Bedeutung – gibt es gerade Kinder mit hohem Regulationsbedarf, besonders viele kleine Kinder oder vielleicht auch Kinder mit herausforderndem Verhalten in der Gruppe?

Eine gute Planung der Umsetzung von Mikrotransitionen unterstützt Kinder nicht nur dabei, sich während eines Ablaufes gut zu orientieren, sondern fordert auch zur aktiven Teilnahme am Prozess auf.
Gute Mikrotransitionen enthalten wichtige Stützen zur Selbstregulation und Selbstständigkeit bei den Kindern. Sie reduzieren Chaos und Hektik und können somit als stressreduzierende Faktoren für Fachpersonen und Kinder gleichermaßen benannt werden. Sie erfordern jedoch eine intensive Planung, eine gute Organisation und eine hohe Absprachequalität im Team.

In diesem Online-Kompaktseminar lernen Sie das Konzept von Mikrotransitionen nach Gutknecht und Kramer (2018) kennen und mithilfe praktischer Beispiele das Werkzeug, um eigene sinnvolle und gelingende Mikrotransitionen für ihre Einrichtungen und Konzeptionen zu erarbeiten.
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Kurs-Nr.
26KD0008
Dozent*in
Maren Kramer
Anmeldung möglich

Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (Modul 5)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 25.11.2026 - Do., 26.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
496,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 5 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden spezifische Inhalte für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UmA) in der stationären Jugendhilfe thematisiert.

UMA bringen ihre Fluchterfahrungen und weitere besondere Lebenserfahrungen, oft auch Traumata, mit in die Jugendhilfe. Im Hinblick auf eine adäquate Betreuung und Begleitung dieser Zielgruppe geht diese Veranstaltung detailliert auf die Flucht als besonderes Lebensereignis sowie die praktische Ausgestaltung von kultursensibler Jugendhilfe ein.
Weiter werden praktische Themen aus der Arbeit mit UmAs in Wohngruppen anhand von Praxisbeispielen und theoretischen Einordnungen bearbeitet.
Es erfolgt insbesondere eine Auseinandersetzung mit Schutzfaktoren und Ressourcen.
Schließlich wird reflektiert, welche Faktoren auf Seiten der Mitarbeitenden dazu führen, dass sie den Belastungen der Arbeit gut gewachsen sind.

Schwerpunkte sind hier unter anderem:
- Migration als Lebensereignis
- Die verschiedenen Fluchtphasen
- Flucht und Herkunftsfamilie
- Auswirkung/Folgen von Verlust der Eltern/Familie
- Kultursensible Jugendhilfe
- Bedeutung digitaler Medien für UmA
- Umgang mit Traumata
- Schutzfaktoren und Ressourcen
- Förderung der Resilienzfaktoren
- Resilienz der Mitarbeitenden

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0022
Dozent*in
Raffael Hille, Theresia Abbühl
Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Meldepflicht von Träger betriebserlaubnispflichtiger Einrichtungen gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden. Diese gesetzliche Verpflichtung der Träger ist ein wichtiges Element im Gesamtsystem zum Schutze von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der (teil-)stationären Hilfe zur Erziehung.

Im Seminar werden zentrale Aspekte rund um das Meldeverfahren aufgegriffen und im Sinne einer Gesamtschau näher beleuchtet. Ziel ist es, den Teilnehmenden u. a. einen Überblick über die unterschiedlichen Meldekategorien zu geben, konkrete Beispiele für Anlässe von Meldungen zu veranschaulichen sowie Ihnen das Zusammenwirken von Trägern und Landesjugendamt im Rahmen eines Meldeprozesses aufzuzeigen. Ebenfalls wird es Raum für Rückfragen und einen offenen Austausch rund um die Meldepflicht geben.


Hinweise:

Die Teilnahme ist kostenfrei und wird zweimal inhaltsgleich angeboten:
04.11.2026 26JD0045 / 15:00 - 16:30 Uhr
13.11.2026 26JD0046 / 10:00 - 11:30 Uhr
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Kurs-Nr.
26JD0045
Dozent*in
Michael Riehle, Sebastiano Flammà
Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Meldepflicht von Träger betriebserlaubnispflichtiger Einrichtungen gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden. Diese gesetzliche Verpflichtung der Träger ist ein wichtiges Element im Gesamtsystem zum Schutze von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der (teil-)stationären Hilfe zur Erziehung.

Im Seminar werden zentrale Aspekte rund um das Meldeverfahren aufgegriffen und im Sinne einer Gesamtschau näher beleuchtet. Ziel ist es, den Teilnehmenden u. a. einen Überblick über die unterschiedlichen Meldekategorien zu geben, konkrete Beispiele für Anlässe von Meldungen zu veranschaulichen sowie Ihnen das Zusammenwirken von Trägern und Landesjugendamt im Rahmen eines Meldeprozesses aufzuzeigen. Ebenfalls wird es Raum für Rückfragen und einen offenen Austausch rund um die Meldepflicht geben.


Hinweise:

Die Teilnahme ist kostenfrei und wird zweimal inhaltsgleich angeboten:
04.11.2026 26JD0045 / 15:00 - 16:30 Uhr
13.11.2026 26JD0046 / 10:00 - 11:30 Uhr
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Kurs-Nr.
26JD0046
Dozent*in
Michael Riehle, Sebastiano Flammà
Im Rahmen des KVJS-Inhouse-Angebotes wird einen Tag lang der konkrete Umgang mit Presse und Fernsehen eingeübt. Dabei geht es zum einen um Statements und Interviews in Alltagssituationen. Zum anderen werden Verhaltensmöglichkeiten im Krisenfall betrachtet. Es wird vor der Kamera in kleinen Sequenzen geübt und das eigene Repertoire für einen gelungenen Auftritt qualifiziert.

Inhaltlich werden Fragestellungen der Teilnehmenden aufgegriffen und die Übungssequenzen darauf abgestimmt. Das Angebot schließt sich an das KVJS-Inhouse-Angebot "Gut gerüstet für den Krisenfall – Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg" (26JX0006) an, kann aber auch separat abgerufen werden.


Hinweise:
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26JX0007
In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über die Leistungen und Grenzen der Teilhabe zur Bildung – mit der Schwerpunktsetzung auf Schulbegleitung - vermittelt.
Dabei wird insbesondere die Regelung des § 112 Sozialgesetzbuch (SGB) IX vorgestellt. Es werden Erfahrungen diskutiert und Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Ziel, Inhalt und Ausgestaltung der Schulbegleitung
- Rechtsgrundlagen und aktuelle Rechtsprechung
- Abgrenzung zur Zuständigkeit anderer Beteiligter (Schule, Eltern, andere Rehabilitationsträger)
- Möglichkeiten der Kooperation mit Schule, Eltern, Kranken- und Pflegeversicherung
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Kurs-Nr.
26SP0056
Dozent*in
Antje Groß
Anmeldung möglich
Do. 26.11.2026
Online-Seminar
35,00 € (inkl. MwSt.)
In der rechtlichen Betreuung ist es von großer Bedeutung, dass Informationen klar und verständlich vermittelt werden. Die Verwendung von leichter Sprache kann dabei helfen, Barrieren abzubauen und die Kommunikation mit betreuten Personen zu verbessern.

Inhalte des Seminars:
- Grundlagen und Prinzipien der leichten Sprache
- Verwendung leichter Sprache
- Anwendungsbeispiele aus der Praxis der rechtlichen Betreuung

Ziele des Seminars:
- Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit Klientinnen und Klienten
- Erhöhung des Verständnisses für die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Sprachkompetenzen
- Förderung einer respektvollen und wertschätzenden Interaktion

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0021
Dozent*in
Rebecca Asam
Die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant und bietet innovative Lösungen, um Zeit und Aufwand zu sparen – auch im Bereich der Berufsbetreuung.

In dem Seminar werden Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer für die Potenziale von KI sensibilisiert. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wie KI den Berufsalltag bereichern und erleichtern kann. Folgende Themen werden im Seminar behandelt:

1. Einführung in die KI
Vermittlung grundlegender Konzepte und Technologien der KI. Es wird erklärt, wie maschinelles Lernen funktioniert, wie neuronale Netze trainiert werden und wie Aufgaben mithilfe sogenannter „Prompts“ sinnvoll an KI übergeben werden können.

2. KI in der Dokumentenverwaltung
Vorstellung von Tools zur automatischen Erkennung, Kategorisierung und Extraktion von Inhalten aus Dokumenten. Ein Beispiel ist die Nutzung von OCR-Technologie zur Digitalisierung handschriftlicher Notizen.

3. Entscheidungsunterstützung
Einsatz von KI zur Analyse großer Datenmengen und zur Erkennung relevanter Muster – etwa bei der Bewertung von Vermögenswerten oder der Risikoeinschätzung.

4. Kommunikation
Präsentation von Programmen und Apps, die bei der Erstellung von E-Mails, Berichten und anderen Dokumenten unterstützen. Zudem wird gezeigt, wie Chatbots die Kommunikation mit Klientinnen und Klienten vereinfachen können.

5. Datenschutz und Ethik
Diskussion über den verantwortungsvollen Einsatz von KI unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher und ethischer Aspekte.

Das Seminar verfolgt folgende Ziele:

1. Zeitersparnis
KI kann Routinetätigkeiten automatisieren und so wertvolle Zeit freisetzen.

2. Qualitätssteigerung
Unterstützung bei der Fehlererkennung und Verbesserung von Dokumenten durch intelligente Tools.

3. Innovative Betreuung
Neue Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung von Betreuten, zum Beispiel durch personalisierte Betreuungspläne.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0018
Dozent*in
Stefan Frisch, Prof. Dr. Andreas Scheulen
Auf Warteliste
Do., 26.11.2026 - Fr., 27.11.2026
Online-Seminar
150,00 € (inkl. MwSt.)
In pädagogischen Arbeitsfeldern sinkt seit einiger Zeit die Bereitschaft, Praktikanten anzuleiten. Gründe dafür gibt es viele, sei es der Mangel an Zeit oder zu wenig eigene Berufserfahrung. Ein großer vorherrschender Grund ist die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen, die sich sowohl an die Anleitung als auch an die Praktikanten richten.
Durch Änderungen in Ausbildungsinhalten und formellen Vorgaben von Seiten der Schule lassen sich nicht nur neue, sondern auch viele langjährige und gut ausgebildete Fachkräfte abschrecken, ihre Erfahrungen und ihr professionelles Wissen weiterzugeben.

Das Ziel des Online-Seminars ist es, Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sodass Anleitung kompetent bleiben kann.
Das Angebot richtet sich an Einrichtungsleitungen und alle, die interessiert sind, mehr über eine gut funktionierende und gelungene Praktikumsanleitung zu erfahren.

Das Online-Seminar umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Die Rolle des Anleitenden
- Strukturierung des Praktikums
- Anleitungsgespräche planen und durchführen
- Umgang mit schwierigen Situationen
- Beurteilung der Praktikumsleistung
- Rechtliche Grundlagen
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Kurs-Nr.
26KD0012
Dozent*in
Renate Maier-Lutz
Auf Warteliste
Di., 08.12.2026 - Mi., 09.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
476,00 € (inkl. MwSt.)
"Toxische Männlichkeit", Boys-Crisis, Männlichkeit als gesellschaftliches Gesamtproblem oder "Jungen als Bildungsverlierer" … – die Liste der problematisch wahrgenommenen Aspekte von Jungen* und jungen Männern* ist lang.

Als pädagogischer Gegenentwurf soll Jungen*arbeit dabei helfen, Jungen* ein gelingendes gutes Leben in diesem Spannungsfeld zu ermöglichen. Aber was ist Jungen*arbeit eigentlich? Wie kann sie bedarfsgerecht gestaltet werden? Ist sie besonders eine Aufgabe für männliche* Fachkräfte? Und was brauchen Fachkräfte aller Geschlechter, um Jungen* bei der Bewältigung ihrer geschlechterbezogenen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen?

Die Fortbildung vermittelt Fachkräften wesentliche Grundlagen zu geschlechtlicher Sozialisation und zeigt auf, inwiefern Geschlecht sozial konstruiert und einstudiert wird. Sie ermöglicht einen soliden Einstieg in die geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen* und bietet praktische Ideen an, um Jungen* bezüglich ihrer Geschlechtersozialisation in der heutigen Gesellschaft zu unterstützen. Die zwei Tage öffnen Räume für Fragen, Ideen und Wünsche der Teilnehmenden.

Inhalte:
- Grundlagen geschlechtsbezogener Pädagogik
- Lebenslagen von Jungen* sowie daraus resultierende Bedürfnisse und Herausforderungen
- Themen der Jungen*arbeit
- Biografische Arbeit und Haltungen der Jungen*arbeit
- Praxisorientierte Angebote und Methoden der Jungen*arbeit

Hinweis:

* Den Asterisk versteht die LAGJM als Zeichen dafür, dass Geschlecht eine unabgeschlossene Kategorie ist. Für die LAGJM sind im Begriff Jungen* alle Personen gemeint, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen.

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Jungen*- & Männer*arbeit Baden-Württemberg
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Kurs-Nr.
26JP0073
Dozent*in
Joel Wardenga, Thobias Pulimoottil
Anmeldung möglich
Mo., 09.11.2026 - Di., 10.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Das Programm finden Sie hier: 01092026_JT-SSA_Programm-1_26JP0049.pdf

Das Workshop-Angebot finden Sie hier: 01092026_JT-SSA-Workshop Angebot_1-26JP0049.pdf

Die Vorträge finden Sie hier: 01092026_SSA-JT_Vortraege_26JP0049.pdf


Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0049
Dozent*in
Silke Baer, Markus Redel, Claudia Lucka, Sabine Engels, Natalie Hellerich, Uwe Straß, Jonas Stratmann, Anna Stegmüller, Marvin Stolze, Sabeth König, Stefanie Quaas, Jasper Pohling, Prof. Dr. Sebastian Rahn, Dr. Oliver Bokelmann, Daniela Kindermann-Schneider
Fast ausgebucht
Mo., 23.11.2026 - Di., 24.11.2026
Ev. Akademie Bad Boll
505,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2026 fördern den landesweiten Fachdiskurs, Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen des Arbeitsfelds Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

Das Programm finden Sie hier: https://kindertagesbetreuung-jugend.kvjs.de/de/schulsozialarbeit/inhaltliche-begleitung#jahrestagungen

Durch Vorträge, Workshops und weitere Angebote werden aktuelle Themen aufgegriffen.


Hinweis:

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Die Veranstaltung wird zweimal mit gleicher fachlicher und inhaltlicher Rahmensetzung angeboten:
26JP0049 09.11. - 10.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll
26JP0050 23.11. - 24.11.2026 Ev. Akademie Bad Boll

Die Anmeldung ist nur für einen der beiden Jahrestagungstermine möglich.

Das konkrete Programm wird an die bereits angemeldeten Fachkräfte im Vorfeld versendet.

Einige Teilnehmende werden ggf. in nahegelegenen Hotels untergebracht. Eine entsprechende Information geht Ihnen bei einer Anmeldung mit Übernachtung rechtzeitig zu.
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Kurs-Nr.
26JP0050
Dozent*in
Stefan Bruskowski, Gerhard Menrad, Corinna Ehlert, Heike Witzemann, Uwe Straß, Jonas Stratmann, Anna Stegmüller, Marvin Stolze, Sabeth König, Stefanie Quaas, Jasper Pohling, Prof. Dr. Sebastian Rahn, Dr. Oliver Bokelmann, Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Mi., 18.11.2026 - Fr., 20.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
586,00 € (inkl. MwSt.)
Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Die Themen der Tagung werden in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

Hinweis:
Über die Inhalte und den Ablauf dieser Veranstaltung erfolgt eine aktuelle Information.
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Kurs-Nr.
26JP0047
Dozent*in
Prof. Dr. Rainer Patjens, Bettina Pfluger, Anne Stelzel, Pit Lohse, Gunnar Thörmer, Stefan Felder-v. Hahn, Benedikt Seybel
ERSTER TAG:

1) Wenn Adoptivkinder Jugendliche werden – der Übergang vom Kindes- in das Jugend- und Erwachsenenalter

Der Übergang vom Kindes- ins Jugend- und schließlich ins Erwachsenenalter ist für alle jungen Menschen eine prägende Entwicklungsphase. Adoptivkinder und ihre Adoptivfamilien stehen dabei jedoch häufig vor besonderen emotionalen Herausforderungen, die sich aus ihren biografischen Erfahrungen ergeben.
Typische Ablöseprozesse, Biografie-Erklärung, Identitätsfragen und das Ringen um Autonomie verlaufen bei Adoptivkindern oft in einem Spannungsfeld zwischen familiärer Bindung an die Adoptiveltern und seelischen Konflikten. Dabei können sowohl die Jugendlichen als auch ihre Adoptiveltern mit Unsicherheiten, Konflikten oder Krisen konfrontiert werden sowie auch intensive Prozesse des Loslassens und der Verselbständigung erleben.

In diesem Vortrag sollen die verschiedenen Übergänge – vom Kind zum Jugendlichen und vom Jugendlichen zum Erwachsenen – anhand praktischer Erfahrungen und Fallbeispiele beleuchtet werden.

Im Fokus stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche spezifischen Entwicklungsaufgaben stellen sich für Adoptivkinder in dieser Phase?
- Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für Adoptivfamilien?
- Wie können Fachkräfte der Jugendhilfe diese Prozesse kompetent begleiten? Welche Kriseninterventionen oder externe Hilfen können in Frage kommen?

2) Geschwisterkonstellationen in Adoptivfamilien – Bedeutung, Dynamiken und professionelle Begleitung

In Adoptivfamilien treten vielfältige und komplexe Geschwisterkonstellationen auf. Neben leiblichen Geschwistern des Adoptivkindes – die in der Herkunftsfamilie, in Pflegefamilien oder in stationären Einrichtungen leben können – zählen auch die leiblichen oder angenommenen Kinder der Adoptiveltern dazu.
Gerade im Jugendalter, in dem Fragen der eigenen Herkunft und Identität eine zentrale Rolle spielen, rücken bisweilen auch Geschwisterbeziehungen verstärkt in den Fokus der Adoptivkinder. Welche Hoffnungen, Wünsche und Konflikte können dabei aufkommen? Welche emotionale Bedeutung haben (nicht gelebte) Geschwisterbeziehungen – für das Adoptivkind, aber auch für andere Beteiligte im Adoptivfamiliensystem? Oder wie ist die Qualität der Geschwisterbeziehung des Adoptivkindes zum leiblichen Kind der Adoptiveltern?

Der Vortrag widmet sich diesen Fragen aus fachlicher und praktischer Perspektive.

Zentrale Themen:
- Formen und Bedeutungen von Geschwisterbeziehungen in Adoptivkontexten
- Auswirkungen auf die individuelle Entwicklung und die Adoptivfamilienstruktur
- Interessen und emotionale Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen
- Begleitung von Klärungsprozessen durch Fachkräfte
- Herausforderungen und Handlungsansätze in Beratung und Praxis

Fachkräfte aus Adoptionsvermittlungsstellen, Jugendhilfe sowie aus psychologischen oder pädagogischen Arbeitsfeldern sind eingeladen, sich aktiv in den Austausch einzubringen.


ZWEITER TAG:

Am zweiten Tag liegt der Fokus auf datenschutzrechtlichen Grundlagen und dem Umgang mit Akteneinsicht in der Adoptionsvermittlung. Behandelt werden rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Fragestellungen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten im Adoptionsverfahren.

Die Veranstaltung kann ein- oder zweitägig gebucht werden.
Bitte geben Sie bei eintägiger Buchung Ihren Teilnahmetermin an.

Preis 1. Tag: 184,00 €
Preis 2. Tag: 151,00 €
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Kurs-Nr.
26JP0053
Dozent*in
Oliver Hardenberg, Prof. Dr. Jörg Reinhardt

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