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Veranstaltung "Unterstützte Entscheidungsfindung in der betreuungsrechtlichen Praxis" (Nr. 0013) wurde in den Warenkorb gelegt.
Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
Nutzungshinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren, sowie zu den Videokonferenzplattformen finden Sie hier.

Online-Lernen

Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
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Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
Dieses Seminar beleuchtet zwei zentrale Prozesse kindlicher Sprachaneignung: das sprachliche Verstehen und die aktive Sprachproduktion.
Das Sprachverstehen bildet die Grundlage für alle späteren sprachlichen Ausdrucksformen – und wird dennoch in der Praxis häufig unterschätzt. Wie kann der Kita-Alltag sprachverstehens-orientiert gestaltet werden? Wie lassen sich Visualisierungsstrategien (z. B. Bilder, Piktogramme, Figuren, Gebärden) gezielt nutzen, um eine „Spur des Verstehens“ zu legen? Wie gelingt der Bedeutungsaufbau vom Konkreten zum Abstrakten in unterschiedlichen Spielsorten? Welche Verstehens-Ebenen sind zu berücksichtigen: Verstehen von Räumen, Übergängen, Situationen? Das Antwortverhalten, Fragestrategien und ein sehr bewusster Einsatz von Transitionsliedern stehen im Fokus, ebenso wie das Zusammenspiel von nonverbalem und verbalem Verstehen.
Auch für die Sprachproduktion gilt: Kinder benötigen dialogische Resonanzräume. In diesem Seminar stehen daher responsiv angewandte Sprachförderstrategien in Spielprozessen, Alltagssituationen und Mikrotransitionen im Fokus. Wie lässt sich Sprache durch Wortlandschaften, Spielassistenz oder „Memory-Gespräche“ anregen? Welche Rolle spielen dabei andere Kinder, Bildungsfelder, Humor und die Fantasie?
Beides - das Nicht-Verstehen und das Sich-nicht-verständlich-machen-können - kann große Verzweiflung beim Kind auslösen. Aggressivität aber auch Rückzug können die Folge sein. Der Entwicklung eines Emotionswortschatzes muss darum intensive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein besonderer Blick gilt dabei der Rolle der pädagogischen Fachkraft, die Kinder durch responsive Begleitung unterstützt, die dem Erlebten Worte und Bedeutung gibt – auch im Sinne eines „Reisens durch Zeit, Sprache und Welt.

Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Spur des Verstehens durch die Kita legen: Visualisierungsstrategien: (Bilder, Gebärden, Piktogramme)
- Spiel und Alltagssituationen sprachverstehens-orientiert gestalten
- Die Kunst des Antwortens: Sprachförderstrategien in der Spielassistenz und in Projekten
- Der Welt eine Bedeutung geben: Arbeit mit Wortlandschaften
- Sprache und Emotion: Entwicklung eines Emotionswortschatzes
- Sprache und Mikrotransitionen im Alltag
- Vom Memory-Gespräch zum bildgestützten und freien Erzählen
- Sprache im Zusammenspiel mit Bildungsfeldern

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
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Kurs-Nr.
26KD0026
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Do. 23.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Wertschätzung bedeutet mehr als nur ein nettes Wort oder ein gelegentliches Dankeschön. Sie ist eine Haltung, die das Miteinander maßgeblich prägt. Wie kann Wertschätzung auch in stressigen Situationen authentisch gezeigt werden? Wie lässt sich eine Kultur der Anerkennung nachhaltig im Team und im Umgang mit Klientinnen und Klienten verankern?

In diesem praxisnahen Seminar nehmen sich die Teilnehmenden bewusst Zeit, um die Bedeutung von Wertschätzung im beruflichen Alltag zu reflektieren. Sie beschäftigen sich mit ihren Werten, hinterfragen gewohnte Verhaltensmuster und entwickeln Strategien, um Wertschätzung sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Wertschätzung als Haltung: Was bedeutet Wertschätzung persönlich und beruflich?
- Eigene Werte erkennen: Was treibt mich an? Was ist im Umgang mit anderen wichtig?
- Wertschätzende Kommunikation im Team: Wie kann Anerkennung geäußert werden – auch in
herausfordernden Momenten?
- Achtsamkeit und kleine Gesten: Wie wird Wertschätzung im Alltag lebendig?
- Umgang mit fehlender Wertschätzung: Was tun, wenn Anerkennung fehlt?

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0002
Dozent*in
Antje Herrmann
Interessensbekundung möglich

Wer füllt mein (Zeit-)Glas? Sich organisieren statt organisiert zu werden - Ein Kompass für ein lernendes Zeitmanagement-System
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Di. 08.12.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte werden mit unterschiedlichsten und häufig widerstreitenden Erwartungen konfrontiert. Sie müssen verschiedene Ziele und Perspektiven im Blick behalten. Dabei tragen sie Verantwortung für sich selbst und die ihnen anvertrauten Arbeitsbereiche und Organisationseinheiten. Aufgrund knapper zeitlicher Ressourcen und herausfordernden, sich ständig verändernden Rahmen- und Kontextbedingungen sind Leitungskräfte auf eine besondere Art und Weise in ihrem eigenen Zeitmanagement gefordert.

Das Seminar geht den folgenden Fragen nach:
- Wie organisieren und strukturieren Sie sich, Ihre Arbeit und Ihre Zeit? Und was kommt dabei heraus? Haben Sie Ihr Glas gefüllt oder andere?
- Wie gestalten Sie Ihren Umgang mit der Zeit zwischen Qualität und Quantität?
- Wie könnten Elemente eines eigenen lernenden Zeitmanagement aussehen?

Auf der Grundlage von möglichen Kernelementen sind Sie eingeladen, Ihr eigenes System zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnehmenden dieser Veranstaltung wird empfohlen, vorab (28.04.2026) die Veranstaltung "Die Welle reiten: Gestalten statt gestaltet werden – Ein Kompass für ein erfolgreiches Selbstmanagement in unberechenbaren Zeiten" (26JD0004) zu besuchen.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JD0003
Dozent*in
Uwe Straß
Mobbing wird wegen der oft schwerwiegenden Folgen mit zunehmender Aufmerksamkeit wahrgenommen und der Begriff hat sich in der Alltagssprache etabliert. Er wird jedoch als Synonym für jeden Konflikt oder körperliche Gewalt verwendet, was das Verständnis der tatsächlichen Dynamik erschwert.
Die Schule, der Hort ist ein Lebensort, an dem viele verschiedene Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Wertvorstellungen zusammentreffen; das kann nicht reibungslos funktionieren, führt zu Auseinandersetzungen und unter Umständen zu Gewalt.

Mit der selbstverständlichen Nutzung digitaler Medien haben sich zudem die sozialen Lernfelder von Kindern und Jugendlichen erheblich verändert. Diese Nutzung beginnt heute früh – bereits Grundschulkinder bewegen sich täglich auf Plattformen wie WhatsApp, TikTok, Snapchat oder YouTube.
Konflikte verlagern sich daher zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.
Dabei bleibt Gewalt im Netz häufig unsichtbar sowohl für pädagogische Fachkräfte als auch für Eltern.

Dieses Online-Kompaktseminar bietet Raum zur Auseinandersetzung mit dieser „anderen Form“ von Gewalt und unterstützt Fachkräfte dabei in ihrer Arbeit digitaler und gruppendynamische Mobbingprozesse zu erkennen und zu verstehen und von alltäglichen Konflikten zu unterscheiden.
Es wird ein Grundlagenwissen zum Thema Cybermobbing vermittelt als auch altersspezifische Formen von Mobbing und deren Folgen beleuchtet.

Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" dient als Grundlage.
Für ein besseres Verständnis empfehlen wir, die nachfolgende Veranstaltung zu besuchen: Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention.
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Kurs-Nr.
26KD0030
Dozent*in
Christine Laude
Mobbing wird zunehmend als ernstzunehmendes Phänomen wahrgenommen, da es für Kinder gravierende emotionale und soziale Folgen haben kann. Der Begriff ist mittlerweile Teil der Alltagssprache, wird jedoch oft undifferenziert für jegliche Konflikte oder körperliche Auseinandersetzungen verwendet. Dies erschwert ein klares Verständnis der spezifischen Dynamiken, die Mobbing im Kindesalter ausmachen.

Der Hort als Lebensraum bringt viele Kinder mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Bedürfnissen und sozialen Erfahrungen zusammen. Diese Vielfalt ist bereichernd, kann aber auch zu Spannungen, Konflikten und in manchen Fällen zu gewalttätigem Verhalten führen. Für pädagogische Fachkräfte ist es daher besonders wichtig, zwischen alltäglichen Streitigkeiten und systematischem Mobbing zu unterscheiden, um gezielt und wirksam intervenieren zu können.
Konflikte verlagern sich zunehmend in digitale Räume und können sich zu eigenen Dynamiken wie dem sogenannten Cybermobbing entwickeln.

Cybermobbing ist ein wachsendes Problem, das nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch das gesamte soziale Klima in Horten und Schulen stark beeinträchtigen kann.
Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, präventive Maßnahmen zu ergreifen und angemessen auf Vorfälle zu reagieren. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist entscheidend, um ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle Kinder zu schaffen.

In diesem Online-Kompakteminar geht es um das eigene Gewaltverständnis, eine klare Haltung zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Schutz im direkten Umgang miteinander wie im digitalen Raum und die Rolle als begleitende Fachkraft.
Es werden Präventionsmaßnahmen und Interventionsstrategien für Fachkräfte Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und die Zusammenarbeit mit Eltern beleuchtet.


Hinweis:
Das Online-Kompaktseminar "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing im Grundschulalter- von der Beobachtung zur Intervention“ ist die Weiterführung des Grundlagenseminars. Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung "Wenn Konflikte zu Gewalt werden - Mobbing und Cybermobbing ein Grundlagenseminar für die Arbeit mit Grundschulkindern" im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KD0031
Dozent*in
Christine Laude
Anmeldung möglich
Mi. 18.11.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Betreuungen enden, wenn Betreute sterben, die Betreuung aufgehoben wird oder ein Wechsel der Betreuerin oder des Betreuers stattfindet.

Stirbt die betreute Person, so endet die Betreuung mit dem Tod. Neben rechtlichen Aspekten begleitet Betreuerinnen und Betreuer auch eine Dynamik, die sich bei jedem Trauerprozess einstellt.

Teil 1 - Rechtliche Aspekte:
Rechtlich sind folgende Überlegungen seitens der Betreuerinnen und Betreuer zu beachten:
- Was muss wem gegenüber erledigt werden?
- Welche Abrechnungen müssen erstellt werden und gegenüber wem?
- Wem sind das Vermögen und die Unterlagen herauszugeben?
- Was bedeutet Notgeschäftsführung?
- Was tun wenn die Erbinnen und Erben nicht bekannt sind?
- Schlussabrechnung - Verfügungen hinsichtlich Bestattungen

Teil 2 - Psychologische Aspekte:
- Überblick über Trauer und Trauerprozesse bei Beendigung eines Betreuungsverhältnisses
- Trauer als Gefühl
- Trauerreaktionen bei der Betreuerin und beim Betreuer und im Umfeld von Angehörigen
- Plötzliche Todesfälle und komplexe Trauerreaktionen
- Rituale
- Konflikte rund um den Tod einer betreuten Person oder der Betreuerin oder des Betreuers

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0035
Dozent*in
Helga Benz-Roeder, Susanne Weber-Käßer
Anmeldung möglich
Do. 24.09.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Wenn eine Person durch Unfall oder Krankheit nicht mehr in der Lage ist, ihren Willen zu äußern, stellt sich oft die Frage, wer sie rechtlich vertreten darf. Entgegen der weit verbreiteten Annahme haben Ehepartnerinnen und partner ohne entsprechende Vollmacht nicht automatisch das Recht, Auskünfte zu erhalten oder Entscheidungen zu treffen – es sei denn, eine Vorsorgevollmacht liegt vor.
Für unverheiratete Paare bleibt die Vorsorgevollmacht weiterhin die einzige Möglichkeit, eine rechtliche Vertretung sicherzustellen.
Mit der Reform des Betreuungsrechts ist (zum 01.01.2023) das Ehegattennotvertretungsrecht (§ 1358 BGB) eingeführt worden. Doch ersetzt dieses das Instrument der Vorsorgevollmacht – oder ergänzt es lediglich? Diese und weitere aktuelle rechtliche Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung.
Ziel ist es, Ihnen die relevanten rechtlichen Grundlagen praxisnah zu vermitteln, damit Sie Ratsuchende sicher und fundiert beraten können.

Inhalte:
- Vorsorgevollmacht: rechtliche Grundlagen, Bedeutung und Grenzen
- Ehegattennotvertretungsrecht: Einführung und rechtlicher Rahmen (§ 1358 BGB)
- Abgrenzung, Vorteile und Grenzen beider Vertretungsformen

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0007
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Das Online-Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung „Familie in Not“ zu stellen.

Fragen und Fallbeispiele können bis zum 01.06.2026 an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0001
Dozent*in
Rouven Wrtal
Betreute Personen sind für das Verfahren auf Einrichtung der Betreuung, Unterbringung und medizinische Zwangsmaßnahmen verfahrensfähig. Krankheit und/oder Behinderung schränken oft die Möglichkeiten für Betroffene ein, die ihnen zustehenden Rechte auszuüben oder sich im Verfahren rechtliches Gehör zu verschaffen. Hier setzt die Verfahrenspflegschaft an. Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger nehmen die Interessen der Betroffenen im Verfahren wahr.

Das Seminar soll in die rechtlichen Grundlagen einführen und die Teilnehmenden in die Lage versetzen, die Folgen ihrer täglichen Arbeit besser einzuschätzen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
Die Rollen der Beteiligten im Betreuungsverfahren sollen geklärt werden.
Im Einzelnen sind das:
- Rechtsgrundlagen
- Stellung und Aufgaben der Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger im Verfahren
- Besondere Anforderungen in Unterbringungsverfahren, medizinische Zwangsmaßnahmen, Recht auf den eigenen Tod und Sterbehilfe
- Exkurs: Werdenfelser Weg
- Vergütung und Auslagenersatz

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0032
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Anmeldung möglich
Mi. 18.11.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden aktuelle Entwicklungen, neue Entscheidungen und Problemsituationen, die sich insbesondere durch die Reform des Betreuungsrechts ergeben, behandelt. Es werden die rechtlichen Grundlagen besprochen und vertieft und ausgewählte Fallbehandlungen und Falllösungen diskutiert.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0009
Dozent*in
Andreas Scheulen
Eine zentrale Aufgabe der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen ist es, sie qualifiziert und angemessen über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung zu informieren. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt, Altbekanntes plötzlich vom Markt genommen oder in neuer Variation wieder eingeführt wird, müssen sich Beraterinnen und Berater von Zeit zu Zeit auf den neuesten Informationsstand bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen Methoden, die möglicherweise auch die favorisierten der Beraterin oder des Beraters sind, tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance zwischen Nebenwirkungen und Sicherheit bei hormonellen Verhütungsmitteln. Welche Erkenntnisse liefern seriöse wissenschaftliche Studien und was bedeutet dies für die professionelle Beratung von Frauen und Männern?

Das Seminar bietet in kompakter Form:
- eine Präsentation aktueller Daten und Ebenen zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener.
- eine aktuelle Übersicht über die Eignung und den Einsatz von Verhütungsmitteln.
- Hintergrundwissen zur Bewertung marktüblicher und weniger bekannter Verhütungsmethoden.
- eine Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die Arbeit.
- Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.
- Vorstellung und Reflexion geeigneter Materialien und Medien für den Einsatz bei Jugendlichen und Erwachsenen in der sexuellen Bildung und Beratung.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0008
Dozent*in
Anke Erath
Anmeldung möglich
Do. 19.11.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
Verwandte in gerader Linie, Eheleute und nichteheliche Eltern sind in verschiedener Hinsicht einander zum Unterhalt verpflichtet. Ein wesentlicher Aspekt der Beratung von werdenden Müttern ist die Behandlung von Unterhaltsansprüchen. Dabei gilt es, die Grundlagen des Kindesunterhalts, des Trennungsunterhalts und des nachehelichen Unterhalts sowie den Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter in den Grundzügen kennen zu lernen, um eine sachgerechte Beratung vornehmen zu können. Behandelt werden zudem die Bezüge zum Sozialrecht, insbesondere dem Sozialgesetzbuch (SGB) SGB II und SGB XII.

In diesem Online-Seminar werden die rechtlichen Grundlagen dieser Unterhaltsansprüche behandelt, ihre Berechnung der Höhe nach und ihre Durchsetzung in der Praxis dargestellt.

Fragen und (Fall-)Beispiele können im Vorfeld eingereicht werden. Diese sollten zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0007
Dozent*in
Andreas Scheulen
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0025
Dozent*in
Natalie Hellerich

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
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